wg. Frischfleischgourmet

Mit ihrer einleitenden Gretchenfrage trifft Anne Brüning des Pudels Kern voll auf den Kopf, „oder?“
Herr Professor M. greift daraufhin in sein Trickkistchen, klaubt einige Pauschalargumente heraus und diese Gehaltlosigkeiten sind fast nicht zu toppen.
Was die Behandlung von Pädophilie betrifft, geht’s unwesentlich weiter und zur Therapie befragt, füllen sich gängige Spruchblasen, wie üblich in jenen Fällen, mit ein wenig warmer Luft…
Pause.
Dann der Bindestrich! „- alles dient dem Ziel, dass es nicht zu einem Übergriff kommt.“
…da scheint fromme Hoffnung der Vater des Gedankens zu sein.
Fast hätte ich etwas vergessen. Vorher kam noch folgende Frage und deren Antwort.
„An wen richtet sich Ihr Projekt?“
„Vor allem an diejenigen, die wissen, dass sie pädophil sind, aber noch keinen Übergriff begangen haben.“

Dachte ich es mir doch.
Alles ganz einfach!
Schließlich läuft jeder Frischfleischgourmet gut erkennbar, in gewissen Momenten mit Dauerständer herum, am Revers prangt ein Smily und gut lesbar die Aufschrift: „I like Kids!“ Weiterlesen

3 Pfund Zossen im Bratenschlauch

Meine ersten Pferdefleischgerichte kreierte ich im Halbstarkenalter. Als meine Großmutter registrierte, dass ich dafür ihre Töpfe und Backformen benutzte, sprang sie im Karree. Diese Kochutensilien wurden mir anschließend überlassen und von ihr niemals wieder benutzt.
Während der Kocherei kam Oma auch nie in die Küche. Hinterher musste ich alles sofort abwaschen und das benutzte Handtuch verschwand sofort in der Wäsche.
In ihren Augen war ich ein Barbar…
Später kam ungleich größerer Ärger hinzu.
Wenn mal wieder ein scheintoter Gaul bei Emil Harnisch landete, rief er nach getaner Maloche in der Firma an und wer zuerst kam, mahlte zuerst. Das hieß sofortige Arbeitsunterbrechung, um bei ihm auf der Matte zu stehen, wie üblich bei Bückware. Von dieser zonenspezifischen Marotte machte fast jeder Gebrauch, nur mein Meister nicht und mich wollte er „erziehen“. Anfangs bat ich ja noch um die kurze Freistellung, allerdings fand er immer irgendeinen Grund und sagte „njet“.
Was zur Folge hatte, dass unsereins ohne Ansage verschwand und die Kollegen mein Verschwinden irgendwie deckelten, es aber nicht immer glatt lief… Weiterlesen

Nachtrag – „Vis à vis – Heute im Gespräch, vom Fr 17.12.10 09:45 Uhr

Satire und Ironie – Kerstin Lohse hat gemeinsam mit Frank Lüdecke auf das politische Jahr 2010 zurück geblickt.
In der 2. Minute lässt Lüdecke etwas ab, was sehr für ihn spricht…
Wer aber auf endlose Kalauer über Änschie & Co. steht, der sollte auf keinen Fall den „Kabarettistischer Jahresrückblick 2010 mit dem Jahresendzeitkollektiv” im Mehringhof-Theater verpassen.
Jeder für sich alleine, da sind die Jungs Klasse, aber wenn sie hin und wieder die Bartwickelmaschine in Betrieb nehmen, wird das Rudel oft unerträglich. Je flacher deren Sparwitze, desto mehr erinnert das schenkelklopfende Volk an die Stimmung in der Kantine vom Heinz Schenk…
…Inzwischen kann ich mir sogar vorstellen, dass sie deshalb auch das Zeug zur Truppenbetreuung haben.
Fragen kost´ja nix. Das Bundesministerium der Verteidigung befindet sich in der Stauffenbergstraße 18, 10785 Berlin, Te. Nr: 030 18240
Neben dem Eingang steht so ein neumodischer Gartenzwerg in Tarnfarben, den nennen sie Rudolf. Ich dachte immer Herr R. ist jemand anderes…

Eine schwere Geburt – endlich ist es raus! …zum Kotzen!

Frau Kanzler in Afghanistan auf „Blitzbesuch“ – nicht wegen eines „Blitzkrieges“!
„Unsere“ zweithöchste Polittouristin möchte sich ein „Bild von den dortigen Zuständen machen…“
Jene Interpretation will nicht in meine Birne, weil Gutti selbige „Erklärung“ letzte Woche bereits abließ, das mit „Bildern“ und „Zuständen“.
Sollen lediglich seine Aussagen überprüft werden, damit sie ihn dienstgradmäßig vor versammelter Truppe zusammenfalten kann, falls er flunkerte?
Dort unten befinden sich massenhaft Spökenkieker, politische und andere Beobachter, Experten für alle Lebenslagen, deren Aufenthalt täglich Millionen EU verschlingen und trotzdem muss Frau Kanzler zusätzlich ihre Nase dort hineinstecken. (Ob Dupont ihr ein schussfestes Kevlarkostüm im modischen Zonenschick sponserte?)
Warum lud Guttenberg die große Scheffin letztens nicht ein, den Steuerzahlern hätte es ein Haufen Knete erspart.
Anscheinend wollte er keine Konkurrenz für seine Gattin.
Weshalb verlegt der Minister seinen politischen Lebensmittelpunkt nicht an den Hindukusch und öffnet in Berlin eine Dependance? Als Berliner Büroleiter könnte ich mir Didi Hallervorden gut vorstelle, der währe auch wesentlich lustiger…
Ob Frau Kanzler den Landsern auch medienträchtig eine große Gans aus „Plaste“ kredenzen wird? Wie es vor wenigen Jahren ihr großer politischer Freund aus US-Amiland tat. Sein Plastiktruthahn, von den Ausmaßen eines mittelschweren Emus, machte sich damals sehr gut… Weiterlesen

Wikileaks macht unfreiwillig Werbung für Damenbinden

Heute bei GMX gefunden
Wikileaks macht unfreiwillig Werbung für Damenbinden
(ncs) Werbung für Damenbinden ist an sich nichts Ungewöhnliches. Anders liegt der Fall aber, wenn die umstrittene Enthüllungs-Internetplattform Wikileaks in die Werbe-Strategie des Hygieneartikels verwickelt wird.
Eine pakistanische PR-Agentur hat die aktuelle, weltweite Aufmerksamkeit von Wikileaks jetzt dazu genutzt, ein neues Produkt auf dem Markt zu platzieren: In der Hauptstadt Karachi leuchtet seit dieser Woche der Slogan “Wikileaks … Butterfly doesn’t.” (auf Deutsch: “Wikileaks, …”, also Wiki lässt etwas durchsickern, “Butterfly tut es nicht.”) von den Werbetafeln und soll so keine Werbung für Datensicherheit im Internet machen, sondern tatsächlich für Damenbinden.
Mit dieser humorvollen Reklame wollte die Agentur sich von den üblichen Anzeigen abheben, auf denen sonst einfach nur irgendwelche jungen Mädchen zu sehen seien. Mit Erfolg.
Laut des Online-Portals der Zeitung “The Express Tribune” hat sich die Anzeigenkampagne für den Hersteller bisher durchaus gelohnt. Die Resonanz auf die Werbung sei nach Angaben der verantwortlichen PR-Agentur RG Blue Communications “sehr gut” gewesen und eine weitere Kampagne deshalb bereits in Planung.

Da wünsche ich beiden Akteuren für die kommende Zeit weirterhin viel Glück.
Julian Asange mit seinen durchsickernden Bekanntmachungen und dem pakistanischen Hygieneartikelhersteller, dass es für seine Blutsauger (Butterfly doesn’t.) keine Klagen gibt.

Walfisch Silvi

Ich hatte gestern etwas vergessen.
Es betraf diesen Politnapoleon der südlichen Alpenregion. Da kamen mir einige Worte aus der Feder von François Villon in den Sinn. Etwas abgewandelt lautet die Übersetzung:
…man schlage seine Rippen mit schweren Eisenhämmern ein,
im Übrigen möcht´ ich vergessen und bitte ihn, mir zu verzei´n…
Eigentlich möchte ich nicht vergessen und bitte auch nicht um Vergebung.
Zumindest hätte man ihn mächtig in seinen Arsch treten sollen, aber mit Stahlkappen behafteten Botten.
Halt, eine alte Weisheit besagt, bevor man bei anderen beginnt, soll man erst einmal vor der eigenen Tür kehren und mir fallen mehrere eitle Politemporkömmlinge ein, denen ich ebenfalls diese Art von Hochachtung angedeihen lassen würde.
Für „BILD“ hat jemand ein lustiges Antlitz eingefangen. Ich würde es folgendermaßen interpretieren: „Lasst mich zwischen all den Titten rasten, wie die Sau am Futterkasten.“ Denn er versteht sich ja als unwiderstehlicher Walfisch – immer im Tran und die meiste Kraft im Schwanz…

Als 25 Trabis falsch abbogen

Wenn alle klauen, fehlt keinem etwas!
An jene Direktive hielt sich fast jeder, ob Freund oder Feind in dieser „klassenlosen“ Gesellschaft der Zone und alles ohne ideologischer Manipulation . In alle sozialen Schichten wurden irgendwie brauchbare Objekte weggefunden, auch wenn man sie im Moment gar nicht brauchte. Sicher war sicher, wer wusste schon, wie es morgen aussah. Jemand der glücklicherweise Devisen besaß, brauchte sich auf das Risiko der „Eigentumsverlagerung“ nicht einlassen, über dem baumelte aber ein anders geartetes Damoklesschwert, über mir hingen immer mehrere.
Das ganze Leben ist irgendwo recht risikoreich, aber durch meine Jäger und Sammlermentalität tangierte mich der permanente Mangel nur sehr selten, besonders der von Kleinigkeiten, die das Leben so angenehm machten.
Wer nicht über Vitamin „B“ verfügte, konnte einem schon fast leid tun. Was nützten da die Verinnerlichung gewisser kleinbürgerlicher Werte, vielleicht noch gepaart mit „Einsicht in die Notwendigkeit“? Jemand, der an so etwas glaubte, war entweder krank oder ein ideologisch verbogener Dummfick. Bei der Mutter meiner Schwester ließen sich beide Symptome nachweisen.
Manche Produkte benötigte man einfach nur zum Schmieren, z.B. bei Garantiereparaturen. Da öffneten Fahrradventile, ein paar Kilo Zwiebeln, Schrauben und Nägeln aller Art ganze Stadttore.
Allerdings stand ich am Ende meiner Ostzeit auch öfter mit beiden Beinen im Zuchthaus…
Mir war allerdings immer das Glück hold, außerdem arbeitete ich in solchen Augenblicken immer mit den richtigen Kollegen.
Kai Posmik ist ja vom Zonenalltag nur gestreift worden. Natürlich kannte das Strafgesetzbuch der DDR den Tatbestand des “Diebstahls sozialistischen Eigentums”. Rote Paragraphenkomiker nannte es aber „Diebstahl zum Nachteil sozialistischen Eigentums“. Mindestens einen Totensonntag gab es als Bonus, beim Nachweis von „verbrecherischen“ Diebstahl z. N. s. E.
Als Beispiel – der Exportauftrag für den großen Bruder wurde nicht rechtzeitig fertig. Weil ein Kollege 1,5 mm dickes Kupferblech wegfand, dass eigentlich zum Stanzen von Dichtungsringen vorgesehen ward, er aber dringend Nachschub brauchte. Denn „Privat ging vor Katastrophe“, weil jener „Kunsthandwerker“ in seiner Freizeit Aschenbecher, oder Ständer für potthässliche Nachttischlampen trieb, die später bei der Westverwandtschaft landeten, vor Gericht auf einen milde gestimmten Richter traf und dadurch an Sabotage vorbei schlitterte.
Der Trabbidealer hatte Recht, wenn er meinte: „Ich kann ehrlich sagen, dass ich nie den Mut gefunden hätte irgendeinen Kaufhallendiebstahl auszuführen. Davor hätte ich zu viel Angst gehabt.” Weiterlesen

Mit Y-TOURS (*) nach Afghanistan und was ich darüber fand…

 – (*)
Kursive Sätze stammen aus den letzten „Tagesspitzeln“
– Was ich mir nie vorstellen konnte, ist folgende Tatsache, dass ich mal einer Meinung sein würde mit dem US-Botschafter in Berlin. Es betraf aber nur seine Einschätzungen, was die obersten Verwaltungsbeamten der Republik angingen…
Gestern widerfuhr mir nun etwas ähnliches. So weit ist es schon gediehen, dass ich mich den Ansichten eines altlastigen Neobolschewisten und ehemaligen Stasikundschafters anschloss.
Brrrrrrrrrrrr.
Allerdings sehe ich Gregors Aussage: “Afghanistan ist das letzte Land, dass sich für Showbusiness und Entertainment eignet“, doch mit etwas anderen Augen: Ein intakter Federstelzenspringer hätte die Landser mit doppelten Saltos über ihre rollenden Blechkästen bestimmt zur Raserei gebracht.
Gut, hatte sollen nicht sein.
„Es ist ganz wichtig, dass man gerade in der Weihnachtszeit jenen Anerkennung und Unterstützung gibt…“
Hatte Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester etwa die Intention, verspätet den Herrn darzustellen, der sich in seiner Vornamenkollektion an vierter Stelle befindet? Ihm würde ich auch die Rolle eines Weihnachtsmannes zutrauen, beide Ministerpräsidenten sollten dabei bestimmt Engelchen spielen und der Tross um die Medienschlaftablette hätte alles aufgezeichnet…
Auf der anderen Seite, einer muss doch mal mit der medialen Truppenbetreuung beginnen. Sie hätten auch Lena als Marlene Dietrichverschnitt einpacken sollen oder Dolly Buster im Tanga und einem entsprechenden Nato-BH, gefertigt aus zwei stählernen Hurratüten. Dafür besitzen sicherlich Nachkommen von Jayne Mansfield das Copyright.
Weil sie einst zur Truppenbetreuung im Koreakrieg auftauchte und dabei ihre riesigen Bindegewebswucherungen in zwei GI-Stahlhelme gestopft hatte…
Guttenberg sagte zur Mitreise seiner Frau: „Es war ihr eigener Wunsch und es war ein Wunsch, der immer wieder aus der Truppe geäußert wurde.“
Heute kann es niemand mehr hören, dass mit der Frau, seiner Frau – war gewiss ganz anders gemeint.
Kann mir vorstellen, dass die Kämpfer eher an Therapeutinnen des horizontalen Gewerbes(1) dachten, oder?
Zur Lage in Afghanistan sagte Guttenberg: „Die Gefechtssituation ist härter und länger als in den Wintern zuvor.“ In den vergangenen Monaten seien aber Fortschritte erkennbar gewesen. „Da muss man sich die Realitäten schildern lassen.“
Ob es mehr geschneit hat als sonst und wie kalt es in den Nächten war, ob auf allen Zufahrtswegen immer korrekt gestreut wurde…
Böhmer hatte erst im Oktober im sachsen-anhaltinischen Burg 240 Soldaten eines Logistikbataillons nach Afghanistan verabschiedet.
Minister Böhmer ist nur so mitgereist, er wollte wahrscheinlich nur seine Schäfchen zählen.
Die kleinen Geister studieren emsig das gerade veröffentlichte 109-seitige Afghanistan-Dossier des Auswärtigen Amtes mit dem Titel „Fortschrittsbericht“, sie wandern von einer Expertenanhörung zur nächsten und warten auf die Regierungserklärung, die der Außenminister an diesem Donnerstag zu Afghanistan abgeben will.
Was tun derweil die kleinen Geister wirklich? Studieren, wandern oder lungern sie nur irgendwie dort herum? Was eigentlich heißt, dass sie nicht gerade viel machen, aber dem Staat auf der Tasche liegen.
Gut Ding braucht natürlich Weile!
WikiLeaks hätte es ansonsten in der nächsten Zeit auch veröffentlicht!
Die großen Geister dagegen tun all das auch und noch ein bisschen mehr! Sie suchen nach populären Formen, um eine Extraportion Solidarität zum Ausdruck zu bringen!
Dafür scheuen sie weder Kitsch noch Pathos. „Eine Frage des Herzens“ sei dieser gemeinsame Besuch für sie gewesen, sagte Guttenberg. Und weil es (gut)menschelnd hinüber kommen soll, scheuen sie auch Kerner nicht.
Wenn dies kein Argument ist!
Womöglich kommt die Reise des Ehepaars Guttenberg bei den Wählern(2) aber auch besser an, als die Opposition es sich wünscht. In der Onlineausgabe der „Bild-Zeitung“ wurde Stephanie zu Guttenberg bereits als „mutigste Baronin Deutschlands“ (Lady Di der Bundesgermanen!) gepriesen. Sie selbst gab sich vor Ort ganz bescheiden: Sie habe ihren Mann an den Hindukusch begleitet, um den Soldaten im Vorhinein frohe Weihnachten zu wünschen, sagte die 34-Jährige. Der Gefahr in Afghanistan begegne sie mit viel Respekt. „Das ist kein spaßiger Ausflug, das ist bitterer Ernst.“ Sie wolle sich aber nicht durch die angespannte Sicherheitslage davon abhalten lassen, „als Bürger {(in) – wenn schon denn schon, etwas mehr politische Korrektheit!} dieses Landes Danke zu sagen“. Zumindest die Soldaten in Kundus sollen begeistert gewesen sein vom Auftritt der Ministergattin. (Waren sie nun begeistert oder nicht?) Zur Sicherheit teilte die Bundesregierung am Nachmittag in Berlin mit, die Bürgerin zu Guttenberg habe die Reisekosten selbst bezahlt. Heute wird bei einer Selbstverständlichkeit der Regierungssprecher bemüht, sie kann aber die Knete bestimmt von der Steuer absetzen? Weiterlesen