Nachdenken über Christa T., 1968 (ISBN 3-630-62032-9) – Nix da, nur ein Abgesang

Über Geschmack lässt sich nicht streiten, zumindest wird es von mir so gesehen.
Finde es trotzdem zum Piepen, dass C.W. 2010 ausgerechnet mit dem „Uwe-Johnson-Preis“ dekoriert wurde. Wer vom „Literarische Colloquium Berlin“ wollte sich denn da in ihrem Schatten sonnen?
Zu Ostzeiten wurde die „Wölfin“ von Ulbricht und Honecker hofiert, im Westen war sie dann auch für jeden Claqueur dankbar.
Wie muss eigentlich jemand drauf gewesen sein der am 4. November 1989 noch solch einen Spruch abließ? – „Stell dir vor, es ist Sozialismus, und keiner geht weg.“
Dabei hatte sie doch zwei Arten dieser merkwürdigen Gesellschaftsformen erlebt.
Jeder ist bekanntlich das Kind seiner Zeit, bei ihrer Veranlagung hatte sie es als junges Mädchen schon sehr weit gebracht, denn alles stand ihr auch damals bereits offen.
Neues Spiel neues Glück!
Da war der nahtlose Übergang vom Nationalen Sozialismus in den der sowjetischen Prägung doch  nur eine logische Schlussfolgerung. In ihrem jugendlichen Elan nahm sie die Kurve gekonnt, statt der Swastika zierte die neue Existenzmedaille, das Symbol eines feuchten Händedruckes, von nun an irgendwo die feinen Dederon-Kostüme.
Die ganze Welt ist voller Leute die Charakterlosigkeit gut kaschiert als ihren immerwährenden Durchblick anpreisen, um dann problemlos durch die Systeme schlittern zu können. Jene Personen picken sich aber überall nur die Rosinen aus dem Fressen, manche sogar die unverdauten, trocknen Beeren aus der Scheiße von anderen. Weiterlesen

Christa Wolf: Irrtum als Weg/Der Weg ist das Ziel – Der geteilte H(P)immel…

Bei lebenden Individuen ist es schon lange Usus, nur seine „Schokoladenseite“ zu betrachten, sie auszuschlachten und entsprechend aufzupeppen.
Wobei der störende Rest, das weitaus größere Teil eines homo sapiens, als nicht existent gilt.
Nenne hier mal einige Beispiele. Wobei ein anderer Umstand bei folgenden Personen zum Tragen kommt, kleinen Leutchen hätte man für den Rest des Lebens die Beine weg gehauen oder sie währen nach einem Tritt in die Eier zur Bewährung in einem Kastratenchor gelandet.
– Herr Kappes ist eigentlich ein Krimineller, wird aber immer wieder als Aspirant für den Friedensnobelpreis gehandelt…
– Da entsaftet sich ein großer Revolutionär in seiner minderjährigen Tochter, es interessiert fast niemand auf der weltpolitischen Bühne…
– Herr von Guttenberg hatte sich gerade einer strafbaren Handlung hingegeben, ein Griff in die Portokasse und alles ist erledigt… Weiterlesen

Tschüß Zdeněk! Er geht nun auch nicht mehr einkaufen

Weiß der Teufel wieso sie in den Nachrichten sagten, dass der „ungarische“ Zeichentrickfilmer  Zdeněk Miler verstorben ist…
Bereits in meinen Kindheitstagen lief der kleine Maulwurf im Osten. Zu meiner Freude tauchte der Wurfmauler dann Jahre später bei der „Maus“ wieder auf und begeisterte die nächste Generation…
Auf tschechische Trick- und Märchenfilme lasse ich auch heute noch nichts kommen

Anschläge in Norwegen

“Als würde Breivik von seiner Schuld befreit”
Diese „medizinischen Stellungnahmen“ kommen mir vor wie Gefälligkeitsgutachten und westlich der Curzon-Line werden sie im gesamteuropäischen Raum Maßstäbe setzen, was die daraus resultierenden „Rechtsprechungen“ betreffen…
Gab es vor 90 Jahren bereits, allerdings nicht so fein kaschiert. Die Umkehrung von Täter- und Opferrollen wurde dann 25 Jahre später in einem Mittelfränkischen Marktflecken erstmalig praktiziert…

Fast hätte ich etwas vergessen – wg. Georg Kreisler

Letzten Freitag ging ich etwas früher in die Kiste, da ich den „Tagesspitzel“ fertig lesen wollte und die Sodokus noch zumachen waren.
Kurz vor der Geisterstunde wurde zusätzlich der kleine Transistor* angeschaltet, ab 00:05 war fast nix mehr mit Zeitung und dies bis 3 Uhr!
Es gab am 26.11. eine Programmänderung und die Wiederholung einer Sendung vom Februar 2010, da wenige Tage vorher Georg Kreislers Lebenslicht im Alter von 89 Jahren erlosch.
„Eine Lange Nacht über Georg Kreisler“Dann musste ich Jude üben statt Klavier
In den drei Stunden schien Günther Rohleder aber auch nichts vergessen zuhaben.
Jenes Feature war einfach nur geil, zwischendurch diese merkwürdigen Kurznachrichten schienen sich lückenlos einzupassen…
Im Programmhinweis von „dradio“ lässt sich auch etwas stöbern und in der „TUBE“ sind viele Hits vom großen „Lästermaul“…

*Bei dieser kleinen Möhre handelt es sich um einen Weltempfänger, der ungemein sparsam im Stromverbrauch ist, allerdings nur bei Mittel- und Kurzwelle: von 15 bis 52m.
Bis vor kurzem benutzte ich noch einen „Yachtboy“ von Grundig, dort waren die Empfangseigenschaften etwas besser. Natürlich nicht zu vergleichen mit superfeinem digitalen Stereo-Sound. Trotzdem bleibt verbaler Dünnschiss auf den Sendern eben Dünnschiss, auch mit optimal aufgepeppter Elektronik… Weiterlesen

Leiser, demokratischer Protest, ist wie ficken für Jungfräulichkeit!

Nun ist das Castor-Spielchen wiedermal beendet, jeder hatte ein bisschen fun dabei, besonders die Steuerzahler und -Innen. Letztendlich werden die Kosten sowieso unter Ulk verbucht und die Bullerei hat mal wieder eine Übung für kommende Zeiten überstanden. Alles wird genaustens ausgewertet, damit es nächstens noch effizienter vonstattengehen kann. Außerdem bereitet es doch einen Haufen Spaß, wenn man seinem Ross die Sporen geben kann, das Vieh daraufhin abgeht wie ein Sektkorken und dann nix wie rin in die hockenden Massen. Auch der Einsatz von Pfefferspray kam gut, zumindest was die Bilder darüber ausdrückten. Kann es mir richtig vorstellen, denn aus so kurzer Distanz kommt immer viel Freude auf, allerdings nur auf einer Seite…
Zumindest gabt es auch wieder einen Eintrag in mein persönliches Guinness-Buch.
Dank an alle Protestler, besonders an all jene, die nicht nur mit Kerzchen herumstanden und dabei froren!
Klasse waren ja wieder die Aktionen der „Bäuerlichen Notgemeinschaft“. (Horst sah bei den Interviews aber schlecht aus.)
Grüsse auch nach Frankreich!!!
„Wehret den Anfängen“, nun müssen die Jungs und Mädels in UK motiviert werden… Weiterlesen

Jihad – nur 12 Pfund

Was sind das nur für Leute, die bei GMX und sonst wo entscheiden, was man sich für einen Dünnschiss einziehen kann.
Letzten Freitag öffnete ich solch wichtige Mitteilung – Fast sechs Kilo: Riesenbaby in Berlin geboren.
Warum sollte mich das interessieren?
Weil mit diesem Zwerg endlich zwei Handballmannschaften komplett sind?
Das reicht aber nicht, da fehlen noch die Ersatzspieler!
Auf der anderen Seite kann es sich ja bei der Summe von Kindern, auch um das Resultat einer recht befremdliche Art handeln, nämlich längere Zeit den monatlichen Erdbeerwochen aus dem Weg zugehen.
Im „Hamburger Abendblatt“ ist noch ein Vijo angepinnt, es zeigt die stolze Elfi aus Marzahn
Was mich eher verwunderte, war der Name dieses Riesenkükens: Jihad.
Nun hatte es vor einigen Jahren bereits Probleme mit selbigen Vornamen gegeben.
Das Standesamt Charlottenburg lehnte ihn ab, ein gutgemenschelter Richterspruch gab dann grünes Licht, obwohl es sich beim Daddy um einen islamistischen Scharfmacher handelt, der es auf eine Provokation ankommen ließ.
Keiner wird der Göre einen Gefallen getan haben, weder die Eltern, noch der mögliche Migrationsromantiker vom Gericht. Der Kadi hätte dem Vater doch den Tipp geben können, seinen Sohn ganz woanders aufzuziehen, z. B. dort, wo er hergekommen ist…
Die Interpretation des Begriffes „Dschihad“ liegt im Sinne des Betrachters. Weiterlesen

„Wetten, dasssssss?“

Eigentlich sollte Guttenberg dran glauben, nun wird er anders eingebunden.
Als ich am Nachmittag das Interview von Genossen Gabriel las, kam mir ganz kurz, eigentlich müssten doch viele seine Mitstreiter zu den leichtgewichtigen Statements etwas ablassen!
Werden sie aber nicht nicht, man geht ja nett miteinander um. Wenn ich dir nichts tue, dann tu mir gefälligst auch nichts.
Schmidtschnauze wird ebenso ruhig bleiben, obwohl er sich auch bissige Bemerkung leisten könnte.
Warum wird dem SPD-Häuptling überhaupt soviel Platz eingeräumt, wenn er nur mit Frühschoppen-Cocktail-Smalltalk daherkommt? Benötigt er etwa kurz vor dem Jahresendkonsumfest noch materielle Zuwendungen?
Sein Parteikollege ist ja vorerst mit seiner Gierkrötenmentalität gescheitert, wird wohl alle Instanzen durchhecheln. Na denne, viel Spaß dabei! Da wird jeder Hatzer meine Ansicht teilen…
Mike Wolf hat ihn lustig abgelichtet. Mir kommt es auf dem Bild so vor, als ob er unauffällig die Größe seiner Sprechblase testet…
Dann die Erleuchtung – als ich an meinen GMX-Postkasten wollte.
Sah dort die Meldung, dass gestern Abend, im Quotengeplänkel der größten Fernsehschlacht seit über 70 Jahren, der Bajuware Silbereisen Nordlicht Bohlen abhängte.
Wieder zurück, glotzten mich plötzlich Johannes B. Kerner und Markus Lanz an, es ging um Gottschalks Erbe
Die beiden scheint man wohl vergessen zu können, fand dafür einen entsprechenden „Kommentar“*. Weiterlesen