Bitte lassen sie die Fenster öffnen, damit die Gerechtigkeit hereinflattern kann!“

Um den Bogen zu schlagen betreffs eines ähnlichen Spruches, wie ihn Fritz Teufel 1967 abließ, muss ich zurück ins Jahr 1965.
– Anschließend folgen noch einige Fußnoten.
Irgendwann im Frühjahr stand „die Meue“ urplötzlich Spätvormittags am „Stammtisch“ in der „Klemme“. (Puffi hätte in besagter Situation sicher abgelassen: „Klaus hockt wiedermal in trauter Runde mit 100 Jahren Zuchthaus.“)
Mir fällt absolut nicht mehr ein, wieso ich in dieser Kneipe hing, statt in der Schule zu sein. Anlässlich meines damaligen Lebenswandels erlaubte ich mir nämlich keine zusätzlich Freizeiten.
„Leute! Dackel ist wieder aufgetaucht. Wir könnten ihn besuchen, allerdings nur kurzfristig im Kreisgericht! Sie wollen ihm eine drüber braten wegen „Beischlafdiebstahls“. Die Verhandlung ist öffentlich!“
Betretenes gegenseitiges Anglotzen. Wieso dieses Delikt? Keiner konnte es sich vorstellen, ich wusste noch nicht mal, um was es da überhaupt ging.
„Wenn wir da jetzt auftauchen, lassen die uns sowieso nicht rein!“
„Die Meue“ zu mir gewandt, „du machst dich vom Acker!“
Das könnte denen so passen.
„Lasst ihn ruhig mitkommen! Kann ihm sehr hilfreich sein für das weiteres Leben, wenn er die sozialistische Rechtspflege beizeiten studieren darf!“
Nach einer peniblen Ausweiskontrolle gelangte alle in den kleinen Saal.
Der Angeklagte griente uns an wie ein Honigkuchenpferd, als er die Horde im Zuschauerraum gewahrte. Wegen aufkeimender Begrüßungszeremonien wurden beide Seite sofort verwarnt. Nebenbei irritierte unsere Anwesenheit das „Hohe Gericht“ etwas.
Dann nahm alles seinen sozialistischen Lauf. Weiterlesen

Kunst kommt von Kunsthonig – Scheiß Hitze

Aus Wikipedia:
…Raffaels Werk galt ganz dem Ideal der Schönheit. Für ihn besitzt die Kunst, vor allem anderen, ästhetischen Wert, Schönheit findet sich in der Natur nur unvollkommen und verstreut wieder. Nur die Kunst ist imstande die Schönheit „ganz zu offenbaren und sie aufgrund einer intellektuellen Synthese von Erfahrungen, durch die ‚certa idea‘ (Ideenstreit) des Künstlers, zu verwirklichen.“…
Deshalb schuf er für Herrn Gates diese beiden Bengels: „Bit“ und „Byte“ Weiterlesen

Bemerkungen zum Kommentar vom 9. Juli

Zu Michfiel fällt mir noch etwas ein – w.g. Jogi Löw
Nun ist es ja raus, dieser Versager und Meineider bleibt weiter Bundestrainer. „Meineider“ deshalb, da er uns doch versprach, dass „WIR“ mindestens Weltmeister werden – und nun?
Scheinbar wurden die Medien geschmiert, denn alle stilisierten den verwonnenen Sieg und schäbigen vorvorletzten Platz zum größten Endsieg der Neuzeit… Weiterlesen

F.T. – ein 68er der nur 67 wurde

Zeit meines Lebens war ich ein Fan von Totenäckern, begonnen hatte es während meiner Kindheit. Im Herbst hieß es Bucheckern sammeln auf dem Friedhof, denn auf den Wegen ließen sie sich einfacher aufsammeln. Diese kleinen Brösel kamen anschließend zur Trocknung auf die Bänke in der Veranda. Zum Schluss wurden sie im Küchenherd geröstet, noch warm ausgepolkt, dann in einer kleinen Handmühle geraspelt und irgendwann entstand ein leckerer Bienstich…
Später interessierten mich Pilze, Him- und Brombeeren nicht mehr, die man dort in Massen finden kann. (Vor einigen Jahren fand ich innerhalb weniger Minuten einen großen Spankorb voller Steinpilze auf dem Waldfriedhof in Halbe…)
Allerdings geben Friedhöfe nicht nur etwas von der in den entsprechenden Ländern anzutreffenden  Kultur wieder, sie sind auch willkommene Inseln der Ruhe.
Mein Verhältnis zu diesen Parkanlagen hat sich in den letzten Jahren etwas gewandelt, weil die Freiwilligkeit meiner dortigen Aufenthalte fast gänzlich abhanden kam. Immer öfters finden dort Feten statt, auf die nicht nur ich ungern hin latsche. Gut, man trifft dort manchen Kunden wieder, den man schon als verschollen glaubte, auch meinte, unbewusst schon auf ihm herum getrampelt zu sein.
Letzten Donnerstag ging solch ein Kelch an mir vorüber, allerdings ist in drei Wochen das nächste Meeting angesagt. Weiterlesen

Nüscht passiert

München, im Sommer 2010 – Dieses Geschreibsel wurde in den ersten Julitagen von mir versenkt, heute kam es wieder zum Vorschein…
Auch in den darauffolgenden Wochen passierte nichts besonderes.

Oder sollte man es zum Thema machen, dass Olle Beust sich nun woanders versuchen will? Bei der momentanen Hitze wird er sich bestimmt in einem Darkroom verkriechen

IV. VII. MMX –
Viel erwähnenswertes passierte ja letzte Woche nicht…
Für manche scheinbar doch – ihnen setzte man am 30. Juno eine neue Nummer 1 vor ihre Nasen.
Dies geschah mit einem Heckmeck, wie es eigentlich nur in einer Klapper hätte ablaufen können. Dort natürlich mit viel mehr Elan, da in solchen Institutionen massenhaft Kaiser, Könige, Präsidenten, hohe Militärs, Politiker, Experten und Spezialisten für alle Lebenslagen, Ärzte, Wissenschaftler herumhängen.
Die dort eingekastelte Crew wundert sich nebenbei lediglich über all jene Bekloppten, die auf der anderen Seite frei herumlaufen dürfen…
Könnte man sogar nachvollziehen, denke dabei nur an den „demokratischen Wahlablauf“.
Vielleicht kann mir jemand erklären was diese hirnrissige Aktion sollte und was man daraus für Schlussfolgerungen ziehen muss… Weiterlesen

Fritz Teufel geht nicht mehr einkaufen…

„Nachdem der Held einmal die Schwelle überquert hat,
bewegt er sich in einem Traumland,
erfüllt von seltsam fließenden, mehrdeutigen Formen,
wo er eine Reihe von Prüfungen zu durchstehen hat.“
Joseph Campbell, Der Heros in tausend Gestalten – Aus dem Vorwort zur neuen Ausgabe 2003,
Wolfgang Schmidbauer, Jürgen von Scheidt, HANDBUCH DER RAUSCHDROGEN,  Fischer Taschenbuch Verlag, Franfurt Main, November 2004

Fritz Teufel geht nicht mehr einkaufen…

„Nachdem der Held einmal die Schwelle überquert hat,

bewegt er sich in einem Traumland,

erfüllt von seltsam fließenden, mehrdeutigen Formen,

wo er eine Reihe von Prüfungen zu durchstehen hat.“

Joseph Campbell, Der Heros in tausend Gestalten

Aus dem Vorwort zur neuen Ausgabe 2003,

Wolfgang Schmidbauer, Jürgen von Scheidt, HANDBUCH DER RAUSCHDROGEN, Fischer Taschenbuch Verlag, Franfurt Main, November 2004

Dem deitschen Volke u. a.

Momentan findet ja im Reichspalaverhaus eine Albtraumsternstunde der Demokratie statt.

Solche Staaten wie z. B. Afghanistan, der Irak, Pakistan, Persien oder Cuba, fast hätte ich Korea vergessen, sollten mal ihre Lauscher und entzündeten Äuglein weit aufsperren – denn so etwas wird ihnen demnächst ebenfalls aufgedrückt…

Was sich in diesem Häuschen gerade für Leute schaffen, da blicke ich auch nicht durch.

Des einen Freud´, ist des anderen Leid.

Aus der Glotze kommt alles sehr lustig rüber, mit und ohne Ton.

Wer mich in den 20 Minuten meiner Zapperei alles aus der Kiste heraus anglotzte und sich produzierte, auhh weiahhhhhhh…

Ganz zahm bezeichne ich die meisten nur als Spökenkieker…

Momentan findet ja im Reichspalaverhaus eine Albtraumsternstunde der Demokratie statt.

Solche Staaten wie z. B. Afghanistan, der Irak, Pakistan, Persien oder Cuba, fast hätte ich Korea vergessen, sollten mal ihre Lauscher und entzündeten Äuglein weit aufsperren – denn so etwas wird ihnen demnächst ebenfalls aufgedrückt…

Was sich in diesem Häuschen gerade für Leute schaffen, da blicke ich auch nicht durch.

Des einen Freud´, ist des anderen Leid.

Aus der Glotze kommt alles sehr lustig rüber, mit und ohne Ton.

Wer mich in den 20 Minuten meiner Zapperei alles aus der Kiste heraus anglotzte und sich produzierte, auhh weiahhhhhhh…

Ganz zahm bezeichne ich die meisten nur als Spökenkieker…

“Jubeln, chillen, England grillen” –

diese Headline grinste mich morgens beim Bäcker von der “BILD” an.
Warum so gemäßigt?
Man hätte es auch anders auf den Punkt bringen können, durch folgende Frage : „Wollt Ihr den totalen Krieg?“ – verbunden mit der Feststellung: „Wir gehen in diesen Krieg wie in einen Gottesdienst!“
Jene Wunschvorstellung wäre allerdings politisch nicht korrekt gewesen, schließlich sind in der Mannschaft gekaufte Leute, die sich anderen Religionen hingegeben…
Abschließend fällt mir noch etwas ein.
Worauf soll man „die Engländer“denn “grillen”, etwa auf einem Rost der Firma: J. A. Topf und Söhne? –  Da müsst Ihr schon mal selber googeln, um herauszufinden, welches Erfurter Unternehmen ich da meine!

Sonntag – die Schlacht gegen Engeland

Die Zehn Gebote für Kickerflachzangen

Gott noch mal, wozu soll dieses Match denn noch alles herhalten?
Soll sich die deutsche National-Nine/Eleven für ein Haufen „Schmach“ aus dem letzten Jahrhundert revanchieren?
Angefangen mit der Seeschlacht  bei den Islas Malvinas, vom Dezember 1914, für den verloren I.Weltkrieg (im Felde nicht besiegt) und dem darauf folgendem „Schandvertrag von Versailles“ (Dabei war der größte Durchblicker bei diesen Verhandlungen ein Brite – John Maynard Keynes – der schließlich seine Delegation aus Protest verließ.)
Oder, weil die Königen „unsern Friedensengel“, den Volksgenossen Rudi Hess nicht von seinem fliegenden Teppich herab mit offenen Armen empfangen hatte.
…wegen ‏تهران, Jalta oder Potsdam?
Wegen des letzten verlorenen Krieges?
Deshalb mutierte der ehemalige „Erzfeind“ zum heutigen „Erzrivalen“, ist das billig…

Wenn es sich bei diesem nicht erkannten „Tor“ um eine Belohnung für die britische Stahlindustrie handelte, die sich wenige Jahre vorher aus dem Röhren-Embargo ausklinkte, weil sie nach der Devise – Geld stinkt nicht – Sowjetische Bedürfnisse für den Rest der westliche Welt befriedigten, dann handelte es sich um den zweiten, sehr genialen Schachzug aus Moskau, seit der Zustimmung zur Gründung des Staates Israel, 1948 vor der UNO.
……
muss jetzt leider weg
es geht noch weiter

… Ich hoffe nur, dass die „Engländer“ den „Deutschen“ eine an die ihre Mütze knallen, damit sie endlich den Beweis erbringen können, dass sie nicht auf die Hilfe von KGB-gesponsorten Schieds- und Linienrichtern angewiesen sind.