Ich habe Pösis immer gehasst.
Dieses Teil stammt von einem Sperrmüllhaufen aus Diesdorf in der Altmark.
In Michas Blog zum „Maxim“ fand ich das Stichwort.
Es betrifft die Entwicklung jener visuellen Befriedigung gewisser Bedürfnisse, vom über- wiegend männlichen Klientel in Deutschen Kinos – Pornoxe.
In jener Zeit, im November 1975, als ich nach meiner ganzen Lauferei zu den Geheim- diensten und Behörden endlich Land sah, wurde begonnen meinen ellenlangen Merkzettel mit Kinowünschen abzuarbeiten. Mindesten an drei Tagen war nur Leinwand angesagt.
In der Regel ging es 9 Uhr los, mit Softpornos, im „Aktualitätenkino“ nahe des Bahnhofs Zoo, in der Kantstrasse. Gegen 11 ging es dann weiter den „Hurfürstendamm“ hoch, bis ich Stunden Später seitlich in den kleinen Programmkinos landete. Man konnte an der Vielfalt, von Schmuddelfilmen und anspruchsvollem Kino schier ersticken, wenn man Zehlendorf, den finstersten Wedding und bis weit nach +Berg rein, dieses Angebot wahrnahm. Manche meiner Touren endete erst nach 16 Stunden Leinwandgeflimmer. Weiterlesen
Beim Aufräumen fiel mir dieser Beipackzettel in die Hand, jener stammt aus Beständen von Y-Tours, aus den 80er Jahren.
Bevor ich übergehe zu: „Leben im Überschall“ und mir dabei die Flöhe aus meinem Pelz schüttle, beginne ich mein Fell zu striegeln. Was heißt, so als Nebeneinleitung wird im Urschleim gequirlt.
Als ich mich Ende der 70er auf dem Zweiten Bildungsweg bemühte mein Neckermann-Abitur zu erlangen, lief mir am BK ein Le(H)erkörper (ein Pädagoche in lila Latzhose und fettigem Haarkranz) über den Weg, der zu jeder Projektwoche eine Theweleit-Hocketse abhielt und damit kokettierte, dass er mit dem Verfasser besagter Männerphantasien, befreundet sei.
Zu eben dieser Zeit durchlebte ich die symbiotische, sexuelle Notgemeinschaft mit einer Buchhändlerin. Das Fräulein jobbte in dem großen Büchertempel am Reuterplatz. Als Angestellte konnte sie jedes verkäufliche Buch für wenige Tage ausleihen, also drückte sie mir eines abends, süßsauer lächelnd, DEN Theweleit in die Hand, “´n Bestseller, solltest du mal lesen!“ Madame schien zu vergessen haben, dass ich grundsätzlich keine Kassenschlager einzog. Aus langer Weile tat ich es dann doch. Drehte mir ein Dreiblatt und blätterte lustlos, zwischen den Boxen liegend, in dieser Publikation herum. Stellte bald fest, da schien jemand mächtig bei Magnus Hirschfeld abgekupfert zu haben. Musste aber trotzdem öfters auflachen, was zu einem Streit führte. Ähnliches geschah auch, wenn ich Camis Frauenliteratur begutachtete.
O.K., dachte ich mir, dass Buch liest du jetzt nicht weiter, meldest dich aber bei diesem Softie an. Am entscheidenden Tag, der Raum erstrahlte in den unterschiedlichsten Abtönungen von Weibermischfarbe, ging es nach meinem obligatorischen Pausenhörnchen zu Kafka. War auch nüscht, den Rest der Woche verbrachte ich sinnvoller. Weiterlesen
Sicher interessant für Leute, die nie etwas von Propagandapublikationen aus dem Westen vernommen haben.
Das Grab meiner Jugend, Sangerhausen, lag in der Westwinddrift, außerdem befand sich in der Höhe von 10 000 ft (entspricht: 3333 yds) der Luftkorridor Frankfurt/Berlin, deshalb wurden wir bis weit in 60er Jahre optimal mit Propagandamaterial eingedeckt. Diese einzelnen Flugblätter, oder Zeitschriften kamen entweder durch Ballonfracht angefahren oder wurden einfach aus den Fliegern gekippt, zeitweise regnete es nachts Unmengen dieser Papierchen.
Der Osten war kein Deut besser, hatte aber immer die schlechteren Karten, (Wieder mal typisch Zone, selbst da waren sie in den Arsch gekniffen.) was die günstigen Luftströmungen gen Westen anging.
Mit verstärktem Einsatz ging es immer zum Spätsommer los, wenn die Herbstmanöver begannen und unsere Drachenzeit. Da regnete es zusätzlich sogar Zeitschriften, täuschend echte Militärgazetten in Kyrillisch, für NVA-Genossen ein Reprint der „Volksarmee“, allerdings dünner und etwas kleiner – Wer mit solch einem Presseerzeugnis erwischt wurde, landete sofort in Schwedt und musste nachdienen. Weiterlesen
Mittwoch, 18. II. 2009, bei GMX gefunden
Münster (dpa) – Für seinen unerlaubten Griff zum Glimmstängel muss Schauspieler Axel Prahl (48) alias “Tatort”-Hauptkommissar Frank Thiel 35 Euro Strafe zahlen.
Der Bescheid über das Verwarnungsgeld des Ordnungsamtes Münster werde Prahl in den nächsten Tagen zugeschickt, sagte ein Sprecher der Stadt. Der 48-Jährige hatte Ende Ja- nuar bei der Vorpremiere des 15. Münster-“Tatorts” demonstrativ geraucht und damit gegen das Nichtraucherschutz-Gesetz verstoßen. Prahl bedauerte später sein Handeln: “Ich rauche gerne, aber verärgern wollte ich bei der “Tatort”-Premiere natürlich nieman- den”, ließ Prahl über die WDR-Pressestelle mitteilen.
“Sicherlich war die Entschuldigung in aller Öffentlichkeit mit ausschlaggebend für die Höhe der Verwarnung”, sagte der Stadtsprecher. Die Behörden hätten bei Ordnungswi- drigkeiten dieser Art einen Beurteilungsspielraum. “Ich bin zuversichtlich, dass die 35 Euro einen Kriminalhauptkommissar nicht zum Sozialfall machen.” Als Prahls öffentlich zur Schau gestellter Griff zur Zigarette bundesweit für Schlagzeilen sorgte, war zunächst von einem Bußgeld von bis zu 100 Euro die Rede gewesen.
In der Zone wurde ich ewig mit Sprüchen drangsaliert, wo jemand meinte, diese sind alle auf dem Mist vom großen Владимир Ильич Ульянов gewachsen. Kак говорил дедушка Ленин? – „Учиться, учиться и учиться!“
Was man uns nicht vermittelte, er ließ diesen Spruch ab, nach der Einsicht in Ulbrichts Schulzeugnisse.
Ein Erdenwurm muß das Schwäbisch in der Schorndorfer Ecke mit der Muttermilch eingesogen haben, später kann man es sich fast nicht mehr eintrichtern, dieses Gemisch aus Sächsisch und Mandarin.
Trotzdem ist dieses Büchlein köstlich.
Den Hinweis darauf fand ich heute bei GMX.
Ob es sich bei dem Verhalten von Nina um Spätfolgen handelt, weil sie als Halbstarke mehrere Monate in Sangerhausen verbrachte, ist mir nicht bekannt. Scheinbar war ich damals gegen gewisse Einflüsse Immun, schließlich habe ich länger dort gelebt. Bemerke allerdings andere Macken an mir, die sicher mit der dortigen Sozialisation zutun hatten, z.B. meine spätkindliche Volksdrogenabhängigkeit… Weiterlesen
Nicht jener ungewollte Einsturz der lotrechten Autobahn quer durch Berlin, animierte mich zu dem folgenden Geschreibsel, sondern Kaminers neuestes Werk. (wg. Kapuziner)
Wladimir sollte diese Behauptung nicht zu laut in die Welt posaunen, sonst glauben es viele Wessis auch noch. Wobei die (der) Pfeife(r) aus Hannover in seinem Selbstverständnis als Sozialpüchologe und §§-Komiker, seiner These der frühkindlichen Nachttopffolter im Osten, noch die hinzufügt – natürlich wissenschaftlich begründet – dass es sich bei den beklagenswerten armen Brüdern und Schwestern im Osten, dem Homo Sapiens Sozialismusiensis, um Windbefruchter handelte!
Zu jener Zeit, als ein Lustmolch namens: Oswald Kolle durch die Bundesgermanischen Gefilde tingelte und seinen Landleuten zu erklären versuchte, dass man vom Wixen keinen Buckel bekommt, gab es östlich der Elbe schon ein anderes Verständnis, was den Sex anging.
So mancher 68er-Altgenosse (Wenn er nicht alles verdrängt hat) mit Bayerischen oder Schwäbischen Idiom auf der Zunge, könnte mir dem sicher beipflichten! Der neben seinem Klassenkampf als chronisch untervögelter Saisonrevoluzzer, nach den drögen KAPITALKURSEN im freien Teil von Berlin, sich zu entsprechenden Ausgleich, nebenher zur Spermatherapie eine Konsumnutte in Ostberlin hielt… (Ich weiß, wo von ich rede!) Weiterlesen