Archiv für den Monat: Oktober 2008

Wg. Thea Sternheim

Ist wieder mal eine Klasse für sich, was Marion Beckers und Elisabeth Moortgat im „Verborgenen Museum“, aus einem Nachlass von Portraitfotografien zusammenstellten – danke!
Der Name Thea Sternheim kam mir vor Jahren mal unter, als ich tiefer nachkramte, wer Franz Pfemfert eigentlich war, an ihn erinnert eine Tafel in der Nachbarschaft.
Vom anfänglichen Knipsen, allerdings auch schon mit dem gewissen Blick, bis hin zum ausgebufften schwarz/weiß Portrait, verging recht wenig Zeit. Mich faszinierte, Einblick zu gewinnen, wen sie durch ihren zweiten Ehemann als Künstler und Literaten alles kennen lernte und ablichtete. Was nur ein Bruchstück darstellte, denn jeder lebte ja für sich in seinen Kreisen, auch Intellektuelle und Wissenschaftler darunter. Vorausgesetzt, der Betrachter weiß überhaupt mit den namentlich erwähnten etwas anzufangen… Weiterlesen

Schnitt im Schritt: Schönheits-OP im Intimbereich

GMX – Starseite, 29.10.´08

Berlin (dpa) – Der Busen sitzt perfekt, die Nase stupst dezent, doch im Intimbereich könnte noch das ein oder andere zu richten sein. Ein Trend aus den USA und Großbritannien, wie er etwa in der neuen sexlastigen TV-Serie „Californication“ präsent ist, wird nun auch in Deutschland zum Thema.
Schönheitsoperationen im Intimbereich – von der „Vaginalverjüngung“ über Schamlippenkorrekturen bis zur „Rückjungferung“ – werden zunehmend nachgefragt. Weiterlesen

F6C-Valkyrie

Das folgende Geschreibsel muss für einen Emil-Wechsel aus Wessiland vom heutigen Morgen herhalten, in dessen Folge jener Niederrheinische Freund für seine Karre in berauschendes Schwelgen verfällt.
Vor Jahren kam mir mal ein Brief unter, den ein verwundeter Ulan verfasste, ich glaube in der „Sittengeschichte des Weltkrieges“ – (1914-1918), von Dr. Magnus Hirschfeld, . Jener ließ sich da über ein vermeintlich, sehr schönes Fräulein aus, erst zum Schluss ging es einem auf, er beschrieb die ganze Zeit die äußerlichen Vorzüge seiner Stute… Weiterlesen

Das verborgene Museum – Thea Sternheim

Endlich wieder eine Ausstellung im „Verborgenen Museum“, die letzte verpennte ich total – Frieda Riess.  Zur Eröffnung befanden wir uns schon, unter praller Sonne, auf diversen Pampapfaden, von Berlin nach Niedersachsen. Dann, aus den Augen, aus dem Sinn…

Schade, kein Hinweis in der Museumshausseite zu Thea Stern, Portraitfotografien…

Laufzeit 30. Oktober 2008 – 8. Februar 2009

Die Hausseite

Schloss Friedrichsfelde

Da man munkelte, heute wäre der letzte Tag an dem man das Schloss Friedrichsfelde besuchen könne, machte ich mich dorthin auf. Sämtliche Einrichtungsgegenstände aus dem Gebäude sollen wieder in diversen Kellern verschwindenden. Bei über 3 Mio. Quadratmetern leer stehendem Büroraum, soll in dem Gebäude die Verwaltung beider Zoos unterkommen. Letztens vernahm ich mal, damit würde man auch endlich ein ewiges Streitthema aus der Welt schaffen, was dieses königliche Häuschen auf dem Gelände vom Tierpark betrifft. Warum benutzte man vor Jahren nicht Mauerteile, um das Schlossgelände großräumig einzufassen?

Für die Schlossbesichtigung müssen 11 Euerchen Tierparkeintritt gelöhnt werden, 2 Eu extra für das Palais, die sind dann in Haus zu entrichten. Für den Preis lohnt sich ein Besuch im Grunde nicht. Dort ist es ähnlich wie in KW. Nichts Gewachsenes befindet sich in beiden Schlössern. Das von den Kommunisten, nach dem letzten Krieg, veranstaltete Halali auf die Besitzungen der preußischen Könige gelang optimal. Es empfangen ein viele Auslassungen, man bemerkt, dass fast alles Mobiliar aus Depots stammt, scheinbar Ladenhüter, die Genosse Schalk-Goldkowski mit Hilfe seines Imperiums damals nicht mehr verklickern konnte. Eigentlich nur Gegenstände aus dem großbürgerlichen Umfeld, allerdings handwerklich sehr gelungene Stücke darunter.
Ist es nicht so, dass man für dieses Gebäude kein Geld mehr ausgeben möchte. Wird sicher einiges kosten, bei der großen Anzahl von Senkungsrissen, um den Bau herum. Die Besonderheit der Fundamente verbunden mit Grundwasserabsenkungen sind die Ursachen dafür. Weiterlesen

Nackt-Scanner-Luftverkehr-Innere-Sicherheit

Neues aus Entenhausen

Es scheint ’n Menge wichtigtuerische Euro-Arschgeigen zu geben, die zu viel Knete verdienen, außerdem mit recht wenig sinnvoller Arbeit, täglich dem lieben Gott die Zeit stehlen dürfen. Länger schon gehen mir die An- und Verordnungen aus Brüssel mächtig auf die Nüsse. Ein Bekannter meinte mal zu mir, dies währe ein ganz normaler Lauf der Dinge bei Beamten, die schließlich irgendwann mal höher hinaus möchten, dabei auf das Wohlwollen ihrer Vorgesetzten vertrauen können. Gepaart mit der biologischen Endlösung, perpetuiert die ganze Angelegenheit zwangsläufig. Zu welchen krankhaften Auswüchsen es führen kann, ist seit Jahren im Bayrischen Viertel von Berlin optimal dokumentiert. Da alles so schleichend geschieht, sollten politisch korrekte Gutmenschen jetzt nicht versuchen mich anzupinkeln! Schon gut, in unmittelbarer Nähe ist alles im grünen Bereich der Demokratie. Moment – einer „wehrhaften Demokratie“. Weiterlesen

anonymA – eine fraU in berliN

Nach „Pater Meinhof – perplex“, kommt schon wieder so eine merkwürdige Schmonzette (ugs. – abwertend für ein wenig geistreiches oder kitschiges Stück) in die Lichtspielräumlichkeiten: „Anonyma – eine Frau in Berlin“
Zu dem Interview auf Inforadio, von heute morgen, lasse ich nichts groß ab, nur zwei kleine Fragen, wurde der Stoff nur verfilmt, weil es sich um ein „Bestsellertagebuch“ handelte, oder ging es um den Inhalt?
Ein Kassenschlager, etwa aus der unsäglichen Liste, dieses Magazins aus dem hohen Norden? Was heißen kann, dass noch mindestens eine Fortsetzung erscheint. Hoffentlich komm niemand auf die Idee, JK Rowlings und Hans W. Geißendörfer mit heranzuziehen, schließlich alles auch noch in Echtzeit drehen… Weiterlesen