Archiv für den Monat: November 2008

Demente Rote Zecken

Eigentlich wollte ich etwas fertig bringen, über einen Typen, wo mir schon das Kotzen kommt, wenn seine Larve irgendwo in den Medien auftaucht. Und diese Feuermelderfresse ist allgegenwärtig, wieso wird diese Nase ewig so aufgewertet, das ist ja schlimmer als in der Zone…
Seine widerliche, selbstgefällige Art erinnert mich an die Mutter meiner Schwester. Von der mir bekannt war, dass sie mich seit meinem 15ten Lebensjahr verpfiff, woran ich sie Dank Gauck erinnern konnte. Die Genossin kommt als Einzige mit Klarnamen in den Akten vor und hat teilweise richtige Scheisse abgelassen, wenn sie unaufgefordert in der KD erschien. Weiterlesen

Gestern, vor 40 Jahren – Royal Albert Hall

Heute in DEUTSCHLANDRADIO KULTUR, 02:05 Uhr – Tonart – Rock
Moderation: Christian Graf, bis 05:00 Uhr
CG erinnerte an diesen Knall London, als danach die Welt um eine Superband ärmer war und spielte natürlich Stücke von diesen Jungs. Leider befindet sich die nächtliche Playlist noch nicht auf der Hausseite von DEUTSCHLANDRADIO KULTUR
Kriem Toad Weiterlesen

Unser Boot ist noch nicht voll

Heute im „Tagesspitzel“ gefunden:
Josf Joffe, Herausgeber der Zeit, „Was macht die Welt?“
Piraten kapern Öltanker. Was lässt sich dagegen tun?
Das, was die Welt seit 400 Jahren tut: ihre Schiffe versenken, ihre Stützpunkte vernichten, ihnen den Prozess machen (weiland war der oft sehr kurz und sehr tödlich). Freilich ist die Sache aus deutscher Sicht kompliziert. Einem Seeräuber an Bord eines gekaperten Schiffes müssten wir zunächst einen Einschreibebrief schicken: ob er dieses nur betreten hätte, um einen Dritten für Skat zu finden. Dann würden wir einen Therapeuten schicken, der ihm einen Job als Segellehrer anbietet. Nein? Dann drohen wir: „Jetzt holen wir die Inder!“ Vor Schreck würde der Pirat ins Wasser springen, und die Deutschen hätten das Problem wieder einmal gewaltlos gelöst.

ZK : Anschließend würde Irgendjemand ihn wieder herausfischen und bei uns könnte er dann sofort um politische Asyl nachsuchen

Wim – TIP 24

Gerade damit beschäftigt den visuellen Müll aus der Kamera in die Bit-Möhre zu transferieren, als mir jenes Bundesdorfmagazin mit den drei Buchstaben von meinem Pult segelte, nach der Landung sprang mir vom Boden ein Satz in die Augen: „Ich dachte lange, dass `Be-Bop-A-Lula´ irgendwas bedeutet… Mein erster Gedanke, oh Gott, jetzt lassen die schon den abgebrochenen Ex-PDSler, über jene „dekadent-jüdisch-amerikanische“ Musik der fünfziger schwafeln, die ich schon als Kind aufsog. Dann währe es die letzte gekaufte Nummer gewesen, beim aufklauben – die Larve kennst’e doch – richtig!

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Mir schwante nichts gutes, denn normalerweise lese ich in dem Machwerk keine Artikel, vier Seiten mit Werbegarnierung, bei diesem Kunstbeflissenem Herren, machst’e mal ´n Ausnahme. Ich hätte es nicht tun sollen, denn meine anfängliche Vermutung war noch steigerungsfähig. Weiterlesen

Mogadischu ohne Ende

Wenn man folgende Seite aufruft: http://politisch-kulturelle-dokumentarfilme.suite101.de/article.cfm/film_und_dokumentation_mogadischu fällt der Blick sofort auf ein kleines grünes Feld. Nee, ist nicht im Ernstfallgrün gehalten, mehr in so einem zarten Chlorophyllgetränkten Raupendünnschissgrün. Da stechen verschiedene Wortschöpfungen ins Auge. „Landshut“, Entführung, Heldenmut, Krampf der wehrmächtigen wehrhaften Demokratie mit Terror, GSG, Einsatz, 009. Ich schaute nochmals nach. Im germanischen „Frühling“ des Winters 1977, gab es den Begriff „wehrhafte Demokratie“ noch nicht, macht nichts, wurde aber irgendwann klammheimlich eingeführt. War doch klar, dass die Jungs das rafften. Weiterlesen