Archiv für den Monat: März 2013

TERRA-X, „Schneller als das Auge“

Sehr schöne Bilder, aber nicht von ungefähr und alles ist im Endeffekt nicht nur mit jenen dargestellten simplen Anwendungen verbunden, wie man dem Zuschauer weismachen will.
Natürlich eröffnen diese Ablichtungen ganz neue Betrachtungsweisen, aber anderswo ganz besondere Erkenntnisse…
Letztlich wird es sich bei dem vorgeführten Equipment nur um freigegebenen hochsensiblen elektronisch/optischen Abfall aus Werkstätten von Militär, Spionage, Sicherheitstechnik,  medizinisch/pücholgischen Laboren nebst peripherer Gewerke handeln, in denen unzählige Teams von Wissenschaftlern, Technikern und sonst was für Knechte über ungeahnte Freiheiten für ihren grenzenlosen Forschungsdrang verfügen – um im Endeffekt das menschliche Restrisiko vollkommen auszuschließen zu können.
Schließlich erweisen sich immer wieder auftretende Skrupel, im Zuge von globalen Vorwärtsverteidigungsstrategien zur Verbreitung UNSERER demokratischen Errungenschaften, als das größte Hemmnis bei allen Missionierungsversuchen vom Rest der Welt…
Schön dargestellt fand ich die Geschichte mit den Musikern, man benötigt nur einen entsprechenden Katalysator um das Rudel synchron agieren zulassen…
Diese Erkenntnis des gezeigten Beispiels kommt fürs Militär aber zu spät, darauf ist niemand mehr angewiesen, heute wird feinste Technik eingesetzt…

Karfreitag vor der Glotze

Gestern Nachmittag kreierte ich mir einen Topf Moppelkotze (eigentlich etwas undefinierbares gutschmeckendes Fresschen), von der Zeitdauer der Herstellung in Richtung einer 5 Minuten Terrine. Schmalzfleisch von Feinkost-LIDL – die Dose für 1,40 – zu Mauerzeiten war dieses Behältnis noch doppelt so groß und kostete 50 Pfennig – allerdings handelte es sich dabei um Senatsreserven
Also den Inhalt klein gewürfelt, in einen Schwapp Wasser gekippt, hinzu zwei Pfund gefrorener Rosenkohl, mit etwas gekörnter Gemüsebrühe, Pfeffer und Salz. Parallel dazu eine größere Tasse Bulgur, in den doppelten Tasseninhalt von Wasser und eine Prise Salz in einem zusätzlichen Pott.
Las nebenbei den Rest der vortäglichen Zeitung, machte einen Test, Kohl und Bulgur waren noch al dente, kippte beides zusammen, rührte um und der Pamps schmeckte recht lecker. Dachte nun, wirst alles noch etwas verfeinern, packte obendrauf vier Scheiben Kräuterkäse. In jenem Moment wurde mir der Telefonhörer in die Hand gedrückt. Es sollte nur ein ganz kurzes Gespräch werden, vergaß aber das Ceranfeld auszustellen. Auch unter der geringen Hitze ward nach 10 Minuten alles zusammen geschnurzt und besaß nun die Konsistenz von sehr weichem Fensterkitt. Der ursprüngliche Kohl- und Fleischgeschmack hatte sich auch verflüchtigt.

Mein Gericht erinnerte mich an einen Ernstfallfraß, den wir bei den „Freunden“ des Patenregimentes der Roten Armee kredenzt bekamen, anlässlich einer Fete zum 50 Jahrestages der Oktoberrevolution – Pilaw mit Hammel – der Reis allerdings total zerkocht. Der Dolmetscher machte uns darauf aufmerksam, dass alle die verbeulte Aluschüssel richtig festhalten sollten, da der Koch die Kelle mit ganzer Kraft auf den Rand knallte, dadurch bekam jeder eine Halbkugel des Essens in seinen Napf…
Alles erinnerte so an einen Pudding, schmeckte aber gigantisch…

Mit solch einer Kuller auf dem Teller gings in Richtung Glotze und begann dort nebenher bis Kanals 15 zu zappen, blieb schließlich bei N24 hängen – „Unendliche Weiten: Superteleskope“ anschließend noch: „Geheimnisse des Weltalls: Zuhause in der Milchstraße“.
Blieb deshalb bei diesem Sender hängen, da ich während des ersten Werbeblocks mir mal die Programmzeitschrift vorgenommen hatte und registrierte, dass eigentlich nur Gülle sowie blutrünstige Sachen liefen. Natürlich wegen der Quoten und um die Kinds mal von ihren PC-Monitoren wegzulocken.
Wenn es Herrn INRI vor fast zwei tausend Jahren schon so dreckig ging, warum sollte es den Akteuren, zumindest in den verfilmten Storys, dann anders gehen? Schließlich läutete der Karfreitag das “höchste Fest“ der Christenheit ein, was mir schon in früheren Tagen nie so richtig in die Birne wollte, da es sich bei dem Osterfest um einen Wanderfeiertag handelt. Denn Ostern kommt immer an dem Wochenende nach dem ersten Frühlingsvollmond aufs Trapez…
Nun ja, zu etwas späteren Zeiten kamen mir irgendwann alle Konfessionen suspekt vor, bis hin zu den kommunistischen, den der Nazis und allem was dazwischen auch noch klemmt… Weiterlesen

Nostalgie von BBCfour und „Die Elbe von oben“

Am späten Nachmittag klickte ich mal wieder dylanradio an. Es gab zufällig etwas zum Thema Teppichratten und Köter, dazu entsprechende Geschichten nebst Songs. Nebenher wurde noch auf der Heimatseite herum gestöbert, fand dort diesen einstündigen BBC-Filmschnipsel, der viele Winter/Frühlingsimpressionen enthält…
Nach der abendlichen Tagesschau gab auf dem Zonenjammersender heute mal keine dieser unsäglichen Schrammelschlaftabletten, sondern etwas über die Elbe. Beginnend im Beehmischen
Quellgebiet bis zum Übertritt ins Niedersächsische.
Gab für mich nicht viel neues, dafür fast durchgängig tolle Luftaufnahmen und oft versetzt mit kurzen historischen Einspielungen. Es wurde für unsere Begriffe etwas viel geschnackt und bedauerlich war die Tatsache, dass die Macher in Havelberg zwar den alten Stadtkern zoomten, aber den gigantischen Anblick hin zum Domberg gänzlich ausließen.
Mir persönlich gefielen besonders die Aufnahmen beim Überflug der Schornsteine vom Kraftwerk Vockerode und die kurze Sequenz ihrer Sprengung. Ich liebe den Anblick wenn irgendetwas in die Luft gejagt wird, allerdings nicht, wenn nebenbei auch noch Asphalt-Gyros anfällt…

Fußnote: Mit fiel bei Anblick jener herbstlichen Ansicht von der Bastei (Dieses Winzbild gibt den Eindruck der folgenden Schilderung absolut nicht wieder!) noch ein Tip ein.
Durch Zufall wurde uns vor sehr langer Zeit ein gigantisches Schauspiel zuteil. Wir waren damals in Rathen alkoholbedingt versackt und hätten fast noch den letzten Dampfer verpasst.
Im Sächsischen existiert kein Begriff für Indian Summer, aber den sah ich dort auf eine ganz besondere Art, als der Dampfer zum Sonnenuntergang an der Bastei vorbei schipperte. Oben schienen die Sandsteinformationen und mittendrin die Brücke seltsam zu erglühen, dazu die unwahrscheinliche Farbenvielfalt der angrenzenden Laubbäume…

Flachzangen aller Länder vereinigt euch!

Eigentlich könnte man diese Protestanten nur beneiden, wegen der Banalität ihrer Aktionen und mit welcher Kleingeistigkeit sich da irgendwelche Leute profilieren dürfen, als ob es nichts wichtigeres im Bundeshauptdorf gibt, wogegen man mit noch ganz andere Aktionen auf der Matte stehen könnte.
Also, das Denkmal bleibt und der Oberdorfschulze muss weg!
Kani Alavi spielt ganz nebenbei den NS-Joker aus, denn  „Unsere Kunstwerke wurden entartet, unsere Seelen zerkratzt. Kulturelles Erbe wird ohne Weiteres zerstört“…
Definitiv wollte er sich nicht hier und sofort von seinem Bundesblech trennen, hätte der große Macher ja in Spree versenken können! Aber so richtig machte er dann doch keine Anstalten, da überwiegt wohl die Eitelkeit und scheint immer noch größer zu sein als seine Wut…
Nach einem Krisengespräch im Roten Rathaus erklärte sich Hinkel nach eigenen Angaben bereit, den Kompromissvorschlag von Klaus Wowereit prüfen zu wollen. Möglicherweise komme ein Umbau des geplanten Hochhauses infrage.
Soll statt dessen nun ein Tiefbunker gebaut werden?
US-Sänger und kaiserlicher Baywatch-Star-Großpapst David Hasselhoff übt sich wegen jener geschichtsträchtigen Brösel in proletarischem Internationalismus. „Der Kampf ist noch nicht vorbei, wir müssen uns vereinen, um den Verlust von Menschlichkeit und Freiheitswillen zu stoppen.“
Solche markigen Sprechblasen entleert er wie ein herrenloses Hündchen sein Bläschen an jener Mauer und schafft sich dadurch kostenneutrale Publicity.
Der einzige Gewinner vons janz ist letztlich nur der durchgeknallte Ami…

Unbekanntes Fleisch in britischem Fast Food

Es musste ja mal so weit kommen, dass auch Scheffpräsidentenobertester nicht mehr dahinter steigen, was sich in solchen undefinierbaren Fleischklumpen befinden.
Vielleicht kann ich ja ein paar Tips geben.
Neben Außerirdischen bieten sich ein Haufen flache Viehcher auf den Highways in UK an.
Z.B. Dachse, Füchse, Hamster, Köter, Miezekatzen, Waschbären, fliegendes Getier, Kreuzottern und Ringelnattern.
Gebe mal etwas anderes zu bedenken.
In bundesgermanischen Gefilden wird für eine Bockwurst der Mindestgehalt von 17% Fleisch vorgeschrieben, aber es kommt niemand auf die Idee, mal nachzuhaken aus welchem Dreck der Rest eigentlich besteht…

Das kleine Zypern hat es dem kranken Resteuropa gezeigt

Da haben haben Experten hin und her probiert und morgen soll es endlich so weit sein, die Wucherer wollen ihre Spardosen und Banken wieder öffnen, alles beginnt mit 300 Euronen.
Das ist ja wie ein dauerhaftes Begrüßungsgeld (Erinnert mich mächtig gewaltig an die Ficksechser mit denen die armen Brüder und Schwestern der Ostzone geködert wurden.), nebenher werden griechische und türkische Zyprioten auf die gleich Ebene gezerrt und das ist auch gut so!
Endlich ist der freiheitliche Gedanke vom geeinigten Europa auch bei allen Plepsen angekommen.
Möchte nur ganz kurz daran erinnern, dass die ursprüngliche Idee eines geeinten Europas lediglich auf dem Mist des Kapitals gedieh, welches auch bei den folgenden Geburten als Hebamme fungierte. Alles begann mit der MONTANUNION (1951-1967), was der Begriff schon belegte, sollte etwas ganz soziales entstehen…
Letztlich war damit nur eine Wirtschaftspolitik im Rahmen der europäischen Integration gemeint.
Am 25. März 1957 wurde die EWG (Es Wird Grausam) gegründet, auf Grundlage der „Römischen Verträge“. Zur Unterzeichnung erschienen die Marionetten des Kapitals aus Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, den Niederlande und der Bundesrepublik Deutschland – zu damaligen Zeiten auf einer recht ausgeglichenen wirtschaftlichen Basis. Walter Hallstein wurde 1958 erster Präsident der EWG-Kommission, vorher machte er sich bereits einen Namen als Stratege der bundesdeutschen Außenpolitik in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren. (Die nach ihm benannte Hallstein-Doktrin, lehnte damals der Opa des Freiherrn Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Kater Sylvester von und zu Guttenberg als schweren Fehler ab.) Weiterlesen

Die „BZ“ ist auch nicht mehr, was sie mal war…

Lasse mal einige Bemerkungen zu zwei gestrigen Artikeln aus dem Hause Springer ab.
Beginne mal mit der Klage gegen den Finanzausgleich und einer geklitterten Konstruktion nach einem Spruch vom bayerischen Fimi.
Ach so, muss vorher noch bemerken, dass ich weder die Partei der Christsozialisten mag, noch deren Funktionsträger. Angefangen beim großen Vorsitzenden, dem gewisse katholische Traditionen vordergründig nur in den Kram passen, wenn sie seine Untertanen betreffen sollten.
Eigentlich passt es doch nicht so richtig ins Licht eines konservativ-katholisch Vorkämpfers, wenn man davon ausgehen muss, dass in den entscheidenden Momenten seiner Hinwendung zum Christentum reichliche Lücken klaffen. Sollte es sich um krankheitsbedingte Fehlzeiten handeln, können sie nicht als Entschuldigungen herhalten, schließlich werden ganz banale Richtlinien immer wieder hergebetet, gerade was die Gebote betreffen.
Wie heißt es im 11. so schön – von der Ziffer her handelt es sich fast um eine Eselsbrücke – „Du sollst Deinen elften Finger nicht in fremde Löcher stecken!“
Da es sich einfach nur um die Kluft ewige zwischen Theorie und Praxis handelt, möchte auf jene Schwäche von Hottes Fleisch nicht weiter eingehen und es betreffs seiner Geliebten bei einer zeitgenössischen Metapher belassen, schließlich gehört zu einem Automobil auch ein Ersatzreifen…
Christgenosse Söder scheint da aus einem anderen Holz geschnitzt zu sein. Eventuell ist es auch altersbedingt und deshalb hat das Coolidge-Syndrom ihn noch nicht gekrallt…
Markus verkauft sich ja auch immer noch als jung-dynamisch, was bei mir allerdings anders ankommt. Mehr so in Richtung eines alerten Naturells. Werde ich seiner irgendwo ansichtig, gehen meine Nackenhaare augenblicklich in den erigierten Zustand über.
Soviel zum zweitgrößten Vorsitzenden dieses christlichen Kleingärtnerverbandes, jenes zänkischen Bergvolkes nördlich der Alpen und seines getreuen Adlatus´… Weiterlesen

Til Schweiger konnte offenbar kein Opfer eines Anschlags werden…

Es existieren für mich schon viele Jahre mehrere Gangs von deutschen Mimen, anderen kleinen Showgrößen und von den Boulevardmedien gepushte „Promis“, in jener Lade liegt auch der Herr ganz unten…
Er scheint nichts auszulassen um im Gespräch zubleiben, oder?
Warum wird überhaupt gemeldet, dass TS offenbar Opfer eines Anschlags wurde?
Merkwürdig, wenn „Bild.de“ der Meinung ist, Schweiger und Freundin befinden sich derzeit im Urlaub.
Weshalb ergänzt „NDR 90,3“ die Tatarenmeldung überhaupt?
Das Bekennerschreiben wird auch noch kommen!
…scheinbar fand Al Quaida seinen Krimi letztens ganz große Scheiße.