Archiv für den Monat: Oktober 2017

Sprüche zum „Reformationstach“!

Wollten die Herrschenden vielleicht gegen den schleichenden Einfluss der Muselmanen kontern, weil sie dem doitschen Volke jene Eintagsfliege von Festtag schenkten? Zumindest hätten die Katholen ja heute etwas für die Mehrung des Nationaleinkommens tun können, wegen der ausgleichenden Gerechtigkeit, schließlich werden die Lutheraner morgen schon wieder geknechtet. Auf der anderen Seite könnte man es ja auch Bestrafung ansehen. Das haben die Evangelen nun davon! Weshalb mussten die auch im vergangenen halben Jahrtausend dem windigen Himmelkomiker aus Eisleben hinterherrennen? Schließlich ist überhaupt nicht belegt, dass Martin so ville Thesen damals an die Tür der Schlosskirche tackerte. Warum sollte er das auch getan haben, wo doch 99,8 Prozent der Bevölkerung nicht lesen konnten, geschweige denn zählen? Möglicherweise krakelte er mit Hilfe eines Gänsekiels oder einem Brösel Holzkohle lediglich den Spruch: Der Sachse Johann Tetzel und sein Schefff, der zehnte Leo, sind doof!
Jedem sollte doch außerdem bekannt sein, was hinterher passiert, wenn der Pöbel Stille Post spielt. Hinzu kommt, dass besoffene Bänkelsänger anlässlich irgendwelcher Volksfeste auch ewig übertrieben! So wurde aus einem Graffito schließlich die Summe 95!
Nun bin ich ganz anderer Meinung, was den Inhalt des Jahrhunderte gehypten Textes angeht. Bekanntlich schaute der selige Herr, bevor er zum Reformator avancierte, den drallen Mädels gern in ihre Dekolletees und klopfte nebenher mächtig viel Sprüche, die allerdings belegt sind! Deshalb kann nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden, dass der Kirchen-Tür-Inhalt eigentlich ein vollkommen anderer war.
Stelle mir gerade vor, Melanchthon und der Mönch verbrachten, am 30. Oktober 1517, einen lauschigen Abend im Bordell, anschließend den Rest der Nacht im Wirtshaus, wobei sie im Rausch ellenlange geistreiche Bemerkung zum Alltag verzapften und sie dann in Begleitung anderer Zecher, im Überschwang der Gefühle, an die Tür nagelten.
Ob des veranstalteten Getöses vieler ausgelassener Zecher, erwachte der Bruder Abt vom Schwarzes Kloster und er sah sich nach dem Verschwinden sämtlicher Ruhestörer, den angerichtete Schlamassel an. Als angehender Freigeist entfernte dieser Schefffmönch das ketzerische Machwerk und tauschte es mit seinen, lange vorher niedergeschriebenen Gedankengängen aus. Als sehr ängstlicher Mensch wurde Stunden später, das ausgetauschte Schriftstück, dem nächtlichen Plagegeist in die Schuhe geschoben, den man daraufhin sofort verhaftete.
Zu dem Zeitpunkt noch von einem fetten Kater gequält, gab der relativ frischen Dr. Luther alles zu.
Ob seiner Position, als Professor nebst der Mittäterschaft von Melanchthon, ließ ihn der Richter wenige Stunden später laufen und so entstand im gleichen Moment die Legende von den Thesen des späteren Reformators, an deren Zustandekommen er eigentlich vollkommen unschuldig war. Weiterlesen

Orkanchen „Herwart“ – egal wie Stürme auch benannt werden, sie sind „eigentlich“ ganz normale Wettererphänomene in unserer Klimazone!

Berlin vom Bahn-Fernverkehr abgeschnitten
Heute mal wieder die rbb-Abendschau reingezogen und gleich anschließend den Dünnschiss des allabendlichen 20-Uhr-Dummschnacks der ARD weiter rieseln lassen. Auf beiden Programme holten sich Moderatoren nebst der aushäusigen Knechte, auf den Schlachtfeldern ganz gewöhnlicher Herbststürme, verbal einen runter. Inzwischen ist bei solcherart Berichterstattung kein großer Unterschied mehr zuerkennen, ob die Hanseln von irgendeinem Attentat oder den mörderischen Aktionen beliebiger Milizen berichten.
Da wird wegen eines Stürmchens, der mit 120 km/h über die Pampa mäandert, so ein nerviger Aufriss veranstaltet, als ob es hier niemals Orkane mit ganz anderen Geschwindigkeiten gab. Auf der einen Seite bauen die Medienheinze*Innen ja auf die Vergesslichkeit ihrer Fans, nebenher fällt aber eine entscheidende Kleinigkeit total unter den Tisch, an deren Peinlichkeit nicht erinnert wird. Jahrzehnte lang gaben Nieten in Nadelstreifen aus Politik und Wirtschaft die Vorgaben, wider jeglicher physikalischer Begebenheiten und dabei interessierten sich jene Flachzangen auch nicht für die extrem schnell veränderten klimatischen Bedingungen. Unterm Strich hat auch der letzte Abgänger eines Schwachstromkollegs längst begriffen, dass der Umsetzung eines unendlichen Geschwindigkeitsrausches enge Grenzen gesetzt sind. Die trotz weiterlaufender Technik-Hurereien schon längst überschritten wurden, weil man eine rasant zunehmende Anfälligkeit des entsprechenden Equipments immer noch ignoriert. Wenn Energie von Oberleitungen bezogen werden soll, müssen natürlich entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, dazu gehören zwingend 100 Meter breite baumfreie Schneisen! Dies erübrigt sich natürlich bei Bahnstrecken und Highways, wenn sie irgendwo tausende Kilometer in gemäßigt frostfreien Klimazonen durch Steppen laufen. Denn Kälte, Raureif, extremen Frost und 50 Grad Celsius im Schatten, mögen Freileitungen nämlich ebenso wenig!
Jetzt kommt es neuerlich, Hans Grimm lässt grüßen, WIR sind halt ein Volk ohne Raum.
Sowieso lustig, da werden Atomkraftwerke eingemottet, bereits morgen müssen alle Kohlekraftwerke stillgelegt werden und übermorgen sollen sämtliche Straßenfahrzeuge nur noch mit Elektroenergie fahren, der Gedanke daran ist cool.
Man munkelt bereits, dass Paten für Windräder gesucht werden… Weiterlesen

Fats Domino geht nicht mehr einkaufen

Nun haben sich fast alle 1920er bereits über den Acker gemacht, nun fängt es an und rafft die 1930er weg. Alles Zeitgenossen, die mich seit meiner vormalig Detektor hörenden, dann während der aktiven Radiobastelzeit begleiteten, in der ich damals ein großer Fan der westlich dekadente Musik wurde, was mir sehr viel Ärger einbrachte. Egal, was die roten Deppen auch anstellten, jene Ätherwellen, was sie Ausgeburten der psychologischen Kriegsführung nannten, fanden bei mir immer sperrangelweite Ohren. Von dem Feeling, welches Western&Country-Klänge, schwarze Musik, besonders Blues, der Rock´n ´Roll und später die härteren Gitarrenklänge konnte ich nie lassen. Fats war für mich immer einer der Größten, besser gesagt, einer der vielen ganz großen Pianisten und Sänger. Allerdings empfand ich ihn auch immer als Ausnahme mit seinen vielen gängigen Gassenhauer. Mehrfach kreuzten sich unsere Wege in den unterschiedlichsten Konzerthütten Westberlins.
Beim ersten mal, gleich nach meiner Übersiedlung konnten wir ihn sauwütend erleben, anlässlich eines Konzertes, 1975/76, in der Philharmonie. Da war mir anschließend danach, irgendwo in diesem Musentempel hinzuscheißen, so als Protest.
Hatte in den anfänglich Tagen nicht registriert, dass der Meister im Dorf herumhing, das Konzert war natürlich ausverkauft. Machte mich an besagtem Abend trotzdem los. Massenhaft standen Leute mit Schildern vor den Eingängen, die alle auf eine Karte hofften. Drehte schon bei, als ich registriert, niemand schlich direkt an den Bushaltestellen herum. Mit meiner brüllenden Nachfrage in Richtung jeden Pulk´s der sich aus dem Bus quetschte, war mir schließlich das Glück doch hold.
Eine junge Frau plapperte nebenher, dass ihr Freund sie im Stich gelassen hätte…
Wenn mich nicht alles täuscht, wollte die junge Frau den Vorverkaufspreis, der sich auf 24 M-chen belief, glücklich bekam sie 30.
An jenem Abend gab es keine Vorgruppe, so enterte gleich die Band ihren Platz. Während der Ankündigung vom big Chief hub grellendes Pfeifen und Johlen an. Fats hämmert sofort los, aber es kam kein Ton über das Gesangsmikro.
Wie frisch gefickte Eichhörnchen wuselten sofort mehre Knechte herum, der Pianist rückte etwas beiseite, spielte währenddessen einhändig weiter.
Nach mehreren Minuten gab es für ihn das OK, kurz darauf das gleiche Problem. Nun stand er aber auf, ging zum hinteren Bühnenrand und redete gestikulierend auf einen höheren Knecht ein.
Wieder Retour auf seinem Platz, nur wenige korrekte Klänge kamen vom Piano, dann vermischte sich alles leichten Knackgeräuschen. Mit seinem freundlichen Gesicht war nun alles vorbei, diesmal wurde die Bühne verlassen. Unmut machte sich nun im Saal breit, allerdings konnte die Band einiges abfangen. Wieder ein Test – alles im grünen Bereich, jemand aus dem Haus tätigte eine kurze Entschuldigung, das Aufatmen nebst breiten Grinsen vom Star sprang auf Publikum über.
Keine zehn Minuten waren vergangen, da versagten die elektronischen Töne vom Piano und Gesang wieder. Fats stand auf, verbeugte sich ganz kurz, winkte sehr abgenervt in Richtung der Zuschauern und verschwand.
Was natürlich mächtige Irritationen hervorrief.
Die Band schaffte sich wie auf der Titanic, als der endgültige Abgang vom großen Meister angekündigt wurde und wir das Geld in den Entsprechenden Vorverkaufsstellen zurückholen konnten…
Voll in Rage ging es zur Garderobe.
Als olle Ostblueser steckte in der Tasche vom Shelly, Gott sei Dank, ein Flachmann.
Trank ihn draußen in einem Zug aus und rauchte noch eine Zigarette. Plötzlich stand meine Kartenverkäuferin neben mir, an ein Wegkommen war in der nächsten Zeit nicht zudenken, deshalb wurde geschwatzt. Irgendwann gewahrte ich, dass sie gar nicht so schlecht aussah. Diese Erkenntnis hatte bestimmt auch etwas mit den wenigen Wochen in Freiheit zu tun und den zwangsläufigen Erfahrungen in alle Richtungen. Weiterlesen

Schulz spricht über die „junge, weibliche“ SPD

Letztens ließ mir gegenüber ein Bekannter ab, „sag mal, verstehst du den Schulz noch? Mich machten bereits seine recht größenwahnsinnigen Anwandlungen vor einige Wochen stutzig. Ob es sich bei solchen Stimmungsschwankung bereits um einsetzende Spätfolgen seines früheren Lebenswandels handelt?“
Meine knappe Antwort ging in die Richtung, dass es mich wirklich nicht interessiert, auf welche Art und Weise sich jener Troll produziert. Damit müssen seine Mitläufer fertig werden!
Nun interessiert es mich aber doch, ob es unseriös erscheint, ob ich mich nicht doch der Mutmaßung meines fragenden Widerparts anschließen sollte?
Denn St. 100%Martins Ankündigung steht doch nun konträr zu seinen vorherigen Sätzen, einer wiedermal großspurig angekündigten Verjüngung und Verweiblichung der SPD.
Dabei beobachte ich schon seit Goldkettchengerhardens seligen Zeiten, eine langsam daher schreitende Mumifizierung jenes roten Vereins und dies bereits zu Lebzeiten.
Heute zauberte Genosse S. den frischen Erneuerung-Generalsekretär aus seinem Hut.
Prompt fielen mir, besonders nach dem Studium des speziellen HUFFPOST-Artikels, mehre Fragen ein. Sie prasselten mir schier auf meine fleischfarbene Badekappe, was mich unbewusst mit dem Halb-Skinhead Chulz verbindet. Weiterlesen

Tagesspiegel, S e x i s m u s – Es fühlte sich an, als würden wir uns auf einen Krieg vorbereiten

Was Weinsteins Sexualdelikte und Cheblis Empörung miteinander zu tun haben.
Ein Essay von Anna Sauerbrey
Beginne mit einer Episode vom 23. September, anlässlich eines Klassentreffens in Sangerhausen. Während einer Rauchpause hockte ich mit vier Mädels im Hof, der länger anhaltenden anfänglichen Cocktail-Small Talk bekam nach einem Stichwort aus der Runde, von mir eine plötzliche Wendung. Es ging darum, jemand*In machte den Einwurf, dass die Thälmann-Schule die verkommenste Schule im Ort war. Auf mein warum eigentlich? Merkwürdige Blicke und betretenes Schweigen. Kurz vorher war ich bereits durch mein phänomenales Namensgedächtnis, was Mitschüler der ersten Jahre betraf, aufgefallen. Nun kamen noch massenhaft, vollkommen vergessene Lehrer hinzu.
Ach ja, und der auch, und, und…
„Muss unbedingt noch etwas zu vielen Arschgeigen darunter ablassen, da ihr ja mit vielen der Namen nichts mehr verbinden könnt. Es ist sehr traurig, weil ihr scheinbar vergessen habt, was da teilweise für Dummköpfe, Idioten und Sadisten drunter waren. Hinzu kam, die meisten Typen waren Spiegeltrinker oder Vollblutalkis!“
Zu der entsprechenden Klassifizierung folgten von mir die entsprechenden Namen, nebst beiläufiges Nicken der Umsitzenden.
„Klaus hat noch etwas vergessen! Ihr könnt euch sicher auch nicht mehr daran erinnern, wer von den genannten Männern, bereits Ende der 7. Klasse begannen, ganz bestimmte Mädchen ewig zu betatschen?“
Es folgte wieder eine kurze Aufzählung, dann der Einwurf: „Ach, Leute, das liegt doch schon soweit zurück, irgendwann muss doch damit mal aufgehört werden!“ Logo, schließlich haben sie die ganze Scheiße bereits unvollständig verdrängt, allerdings vorher alle Erfahrungen, wie auch die ihrer Ahnen, längst an ihre Brut weitergegeben.
Nach den letzten Zügen verkrümelten sich alle und das Thema war für die verbliebene Zeit gestorben…
Wie es im Winzkreis endete, so läuft es weltweit ab. Weiterlesen

Hannes Soltau, Licht aus, Hitler an – Light off, AdolFitler on

Gedenkstätten sind keine Erlebnisparks!
DOCH!
Da hat er als Lehrling Politikwissenschaft, Philosophie und Friedens- und Konfliktforschung(?!?) abgehakt, anschließend seinen interdisziplinären Meisterstudiengang unter Hallensern, Halloren und Halunken absolviert.
Stöberte mal etwas im Werbeblock der Unität herum, die Erläuterungen zu besagtem Studiengang: „Kulturen der Aufklärung“, klingt ja für ein unbedarftes Landei wirklich elephantös. Letztlich ist wohl dann alles doch weder Fisch noch Fleisch. Macht nüscht, irgendwann gibt’s dafür ein Papierchen.
Herr S. scheint es irgendwo in seiner Tasche zuhaben, deshalb darf er auch aufklärerische Texte über diverse Kulturformen in die Tasten hacken, nebenher sich über sein Leben freuen.
Über einen Sachverhalt bin ich mir allerdings sehr unschlüssig, ob man ihn zur Kategorie der moralisierenden Berufsgutmenschen zählen soll, oder zu den gutdotierten Profitraumtänzern mit vorgeblich demokratisch/humanistischem Touch? Die eifrig dafür Sorge tragen, dass sich am bestehenden System bloß nichts ändern möge. Habe mehre Texte vom Scheffchen quergelesen. Fand vieles mit einem Beigeschmack von Gefälligkeitsjournalismus behaftet.
Was seine Betrachtungsweisen angehen, passt der Mann auch gut in das Berliner Kulturrudel um Lederer, Renner, Dercon, den ganzen Humboldtforum-Heinzen, nicht zu vergessen die Frau Grütters und ihren jung-dynamischen Wadenbeißer…

Für mich besteht kein großer Unterschied zu den Darbietungen der „Berliner Unterwelten“ und vielen anderen überdimensionierten Präsentation von Dauer- nebst Sonderausstellungen, in denen krampfhaft versucht wird, dem Zeitgeist entsprechende Formen zu finden, um der breiten Masse, besonders der verblödenden jungen iPhone-Generation, gut vorgekaute kulturelle und geschichtliche Abläufe zu präsentieren. Da beziehe ich den Gropiusbau, das DHM, genauso das Jüdische Museum, mit ein.
Habe allerdings auch keinen Plan, wie man hohlen Broten auch nur ein Quäntchen Geschichtsverständnis beibringen könnte.
Dafür fehlen vielfach entsprechende Programme auf den Festplatten der letzten beiden Genrationen. Es sollte nämlich im frühesten Kindheitstagen damit begonnen werden, den Kids bleibendes Interesse zu vermitteln, was ihre unmittelbare Umgebung betrifft, damit sie auf dem langsam wachsenden Erfahrungsschatz in den nachfolgenden Jahre aufbauen können. Überdies gehört später auch ein entsprechendes Geschichtsverständnis dazu und im weiteren Verlauf sollte dann alles verknüpft werden, mit einer lebenslang anhaltenden, vernunftbegabten Umsetzung seiner persönlichen Erfahrungen innerhalb der Gesellschaft…
(Es liegt mir Lichtjahre fern, in dem Zusammenhang auch noch mit dem kategorische Imperativ von Immanuel Cunt zu nerven!)
Auf der anderen Seiten tragen weder Kulturfuzzies, Ausstellungsmacher, Künstler, noch die permanent von fast pathologischen Selbstdarstellungstrieben gegeißelten Eksperten dazu bei, dass sich an jener vertrackten Situation auch nur ansatzweise etwas ändern könnte. Im Gegenteil, man versucht immer wieder alles nachhaltig und größenwahnsinnig zu toppen, dazu werden mittlerweile Milliarden jährlich verpulvert.
Kann mir Meister Soltau mal erklären, wie sich junge Leute verhalten sollen, wenn sie diese Steinwüste erkunden, zu deren Entstehung und die entsprechenden Gründe dafür, nie einen Zugang finden werden. Da stehen massenhaft riesige eckige Hinkelsteine herum, in denen der Künstler bereits in der Modellphase ein wogendes Kornfeld erkannte. Erzähle das mal Touriekids, welche verdonnert wurden, in jener Umgebung ihre Zeit totzuschlagen, die fassen sich an den Kopf. Habe ich erlebt.
Das Motiv von Mike Wolff´s Foto finde ich toll, allerdings hätte er als Profi, technisch gesehen, da wesentlich mehr herausholen können – bestimmt auch eine gestellte Ablichtung…

Hatte im auslaufenden letzten Jahrtausend zweimal Diskussionen mit Adolf Burger erlebt. Und wer hockte in solch kleinen Runden? Fast nur Leute, denen die Abläufe im III. Reich sowieso gegenwärtig erschienen. Letztmalig begegnete ich dem Buchdrucker an seiner ehemaligen Wirkungsstätte in Sachsenhausen, am 11. Mai 2000, anlässlich einer Gedenksteineinweihung. Ministerpräsidenten Manfred Stolpe las aus diesem Anlass heftig stotternd ein Grußwort an Vaclav Havel vor, was an Peinlichkeit nicht zu überbieten war.
Einige Jahre später gab es in der Glotze einen Film, der angeblich auf den Erinnerungen Adolf Burgers in Sachsenhausen, basierte. Wer nun Adolf B., seine Biographie und sein Wirken im KZ kannte, der fand diesen vollkommen geklitterten Film nur abartig. Er heimste bei der 80. Oscarverleihung – als erster österreichischer Film überhaupt – die Auszeichnung in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film ein, nicht zufassen, wahrscheinlich wegen der vielen feschen Titten die anfangs ewig präsentiert wurden. Weiterlesen

Ein alter Spruch: „Wer hat uns immer verraten? – Die Sozialdemokraten!“

Zu Beginn der 1980er kam hinzu: Doch wer verrät uns schneller? Die ALler!
Will mich über den vorangegangenen Spruch nicht weiter auslassen, verweise deshalb auf das heutige Politisches Feuilleton. Dort titelte Stephan Hebel: In der politischen Landschaft fehlt Gerechtigkeit – Es gibt Bedarf für die Sozialdemokratie!
Erinnert zunächst mal sehr an Partikel implodierender Sprechblasen von St.100%Martin.
Dem war schließlich doch nicht so, aber wen interessiert es überhaupt noch?
Ist ja richtig ekelhaft, wie sich der SPD-Vortänzer und sein niedersächsischer Zufallwahlerfolgchampion durch unentwegtes gegenseitiges Schulterklopfen, ihre wichtigste Gräte mit einer Skoliose versahen. Weiß der Deibel, wie jener Pyrrhussieg eigentlich zustande kam.
Nun hoffe ich ja inständig, dass es noch möglich ist, und der vorläufige Beinahe-Triumph zu einem verwonnenen Sieg mutiert.
Mir geht es bereits längere Zeit kalt am Arsch vorbei, welch farblichen Schattierungen die Standarte letztlich aufweist, unter der sich nach Beendigung jener unsäglichen Kompromissfeilscherei, alle gewählten Wasserträger des Kapitals endlich versammeln dürfen.
Käme es im Bundeshauptdorf relativ schnell zu Jamaika, bestände die berechtigte Chance, selbiges auch in Hannover zu versuchen….

Schon mal registriert, egal wo die kompromissgeilen Sozen längere Zeit ihre Griffel drin hatten, geht früher oder später immer alles den Bach runter. In den letzten Jahren hat selbiger Schlamassel rasant zugenommen

Staat(s)sekretärin Chebli prangert Alltags-Sexismus an

Anke Myrrhe hängte sich in die Debatte mit hinein und kommentierte.
Gleich im ersten Absatz kramte sie mehrere weltbewegende Sexismus-Belanglosigkeiten der letzte Jahre hervor. Vergaß dabei auch FDP-Brüderle nicht, der damals seinen Blick im Tittenbukett einer Hamburger Schreiberin vertiefte und sich anschließend recht verklemmt über ihre Möpse ausließ
Da sollte die Himmelreichsche doch lieber in einer Burka herumtänzeln, wenn sie nach einer flapsige Bemerkung über ihre eingezwängten Milchdrüsen, hochgeht wie das HB-Männchen! Bekannterweise werden durch ein Dirndel Bindegewebswucherungen mehr betont, denn verborgen. Außerdem ließ sie sich dafür fast ein Jahr Zeit.
Hätte jenen Spruch ein attraktiver junger Stecher abgelassen, wäre es mit Bestimmtheit etwas anderes gewesen, aber so ein oller Geilhuber…
Unter Umständen mag Laura-Maus die FDP nicht, vielleicht ist sie ja auch eine kleine Rassistin und verachtet deshalb Schwaben – man weiß es ja nicht!
Natürlich durfte Köln nicht ausgelassen werden.
Ei, jei, jei
Über allem steht die Frage: Was müssen sich Frauen gefallen lassen? Wo verläuft die feine Linie zwischen Belästigung und Flirt, zwischen einer sexistischen Äußerung und einem Kompliment?
Viel weiter sind wir offenbar noch nicht gekommen. Das zeigt ein Vorfall, der die sozialen Medien am Wochenende erneut heißlaufen ließ.
Kein Wunder, wenn bei den permanent aufkommenden Hypothesen, jeglicher noch so harmloser Initiativen einer ganz bestimmten Annäherung zwischen den Geschlechtern, diese sofort hochgradig kriminalisiert werden, sie vielleicht das auslösenden Moment sind, dass sich immer mehr Männchen als schwul outen?
Nehme an, heutzutage versuchen junge Typen mit Hilfe ihrer Kommunikationsprothesen Schnecken anzugraben, jagen über Apps politisch korrekte Kürzel zur anderen Seite. Ist aber Ausdruck eines deprimierenden Lifestyles, gehörte doch früher die entsprechend gekonnte Anmache für einen Spontanfick, bereits zum Vorspiel. Meine damit aber nur die eventuelle Vorbereitung, meinetwegen für einen losen one night stand. Wo beide es nur auf eine kurzfristige Entsaftung anlegen, die ihnen auf faire Art und Weise etwas bringt, nicht die prollmäßige Herangehensweise ohne Contenance von Knaben, die sofort ein Mädel flachlegen wollen, nur weil sie gerade zu faul zum Wixen sind. Oder jene umherstreifenden chronisch untervögelten Rudel, welche Tage und Wochen Ausschau nach entsprechenden Opfern halten…
Recht merkwürdig fand ich von der augenweidlichen Senatskanzleistaatssekretärin für Internationales, dass sie geheimniskrämerische verlauten ließ: Um welche Veranstaltung es sich handelte, möchte sie nicht sagen.
Da kam mir doch prompt der Gedanke, sie wollte vielleicht auf der Venus 2017, vor alternden Pornodarstellern, ein Referat über Sexismus halten.
Dem war aber nicht so!
Es ging um den Auftritt während der Jahreshauptversammlung der Deutsch-Indischen Gesellschaft. Weiterlesen

TAZ – Bin ich ich im Netz

Kein Vergessen: Es kann nicht sein, dass ich keinen Einfluss auf meine Daten im Internet habe
Es war schönes Wetter, hockte am späten Nachmittag gelangweilt bei einem Kaffee vor der Pinte und drinnen lag üblicherweise die jungfräuliche Wochenendausgabe der Schülerzeitung herum.
Gleich auf ihrer Titelseite der Hinweis auf eine Netzgeschichte. Setze gleich voran, mehr wurde anschließend nicht eingezogen, denn auch ein Seite dünnes Geschreibsel kann sich abschließend als harte Kost herausstellen. Begab mich darauf folgend sofort an den Flipper…
Irgendwo stand noch, Madame untersucht die Machtstrukturen und sozialen Normen, die unserer Gesellschaft zugrunde liegen. Derzeit studiert sie an der University of Cambridge Gender Studies im Master.
Da entsteht mit Bestimmtheit wieder solch Schinken, den nachhaltig keine Sau lesen wird, der aber später doch etwas hergibt im BILLY Regal oder einer zehnfach teureren IKEA-Variante. Möglicherweise handelt es sich ja auch um den beginnenden Teil, für die noch folgende Basis zum Erlangen des Eitelkeitskürzels…
Tastete anschließend ihren Namen mal ein, fand ihn wieder auf dem Berufsprofil – LinkedIn und
OMGwhen, der intellektuellen Variante von Fezbuck. Wird sich dabei garantiert um besagtes Frollein handeln. Sie kann es doch nicht sein lassen, wobei sie lediglich die Ebenen tauschte, was beim Erklimmen der sozialen Leiter nicht unbedingt ausbleibt muss.
Dabei wäre es doch relativ einfach zu begreifen, denn egal wo man seinen digitalen Scheiß im Netz auch hinkackt, jene geprinteten Fäkalien unterliegen in den seltensten Fällen einem Verfallsdatum und es bleibt auch nicht aus, dass andere sehr lange der Versuchung unterliegen können und man deshalb bis zum Sanktnimmerleinstag angepinkelt werden kann. Wer diesen Spielchen nicht gewachsen scheint, der soll sich zwingend bremsen und anschließend nicht auch noch die Schuld bei anderen suchen! Bei Realein scheint es sich in dieser Richtung um eine kleine Witzboldin zu handeln, wenn sie wegen der Rechtssicherheit im Internet irgendwelche Parteien hofiert, dabei ausgerechnet die FDP umarmt und auf irgendwelche HanselnInnen anderer politischer Kleingartenvereine setzt.
Nebenbei bemerkt, es gab niemals sog. Rechtssicherheit im Internet und wird es im digitalen Bereichen auch niemals geben, obwohl demnächst St-100%-Martin gerade dort, ein uferloses Betätigungsfeld finden wird, mit seiner altklug plappernden Art. Sein künftiges Aufbegehren hängt aber vom Ausgang der morgigen Niedersachsen-Wahl ab.
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