Archiv des Autors: ede

Skandal um Übergangsgelder

Die dreisten Drei“ – ob das Verhalten dieser Leute mit der Vokabel „dreist“ den Nagel auf den Kopf trifft – ich weiß nicht?
Bin mir wieder mal nicht sicher, ob es unseriös erscheint, wenn man deren Verhalten, gerade in der heutigen wirtschaftlichen Lage, schlicht als asozial bezeichnen würde. Allerdings befindet sich dieses Kleeblatt in „guter“ Gesellschaft.
Gewisse Schonfristen, betreffs moralischer Integrität von Emporkömmlingen, gehören schon lange der Vergangenheit an – auch eine ewig übersehene Randerscheinung der „Achtundsechziger“ Bewegung.
Eine sachte Verschiebung vieler saisonbedingter Anschauungen aus Hochschultagen beginnt schon  bei unzähligen Diplomanden, kommt irgendwann noch ein Titel hinzu, ist oft alles zu spät! Zusätzlich entwickelt sich dann für den Rest ihres Daseins eine Resistenz gegenüber fast allen sittlichen Wertvorstellungen und jegliche positiven zwischenmenschlichen Regungen bleiben zwangsläufig auf der Strecke, da allein der Begriff „Respekt“ diesen Leute vollkommen fremd ist.
Sie deshalb aber über schier unerschöpfliches Unrechtsbewusstsein verfügen.
Habe vorhin zusätzlich etwas zur morgigen Farce im Abgeordnetenhaus gefunden: Da meldete sich doch ein politischer Spätentwickler, der noch vor wenigen Jahren mächtig gequirlten Dünnschiss zu so manchen Gegebenheiten abließ, aber heute seine ehemaligen Berliner Genossen der „Nibelungentreue“ bezichtigt.
Vielleicht sollte man seine jetzigen Ansichten einfach unter nur unter dem Aufglimmen eines Fünkchens von Altersweisheit abbuchen…
Eins übersieht der Meister Dankert aber, es handelt sich nicht nur über eine rote „Nibelungentreue“ sondern um eine fraternisierende…

Übermorgen im Abgeordnetenhaus von Berlin: Ein Schwank über die Personalie Wowereit

Ihr , dass ihr morgen wiedereinmal eine Sternstunde der parlamentarischen Volksherrschaft, besser gesagt, an einer weiteren „demokratischen“ Provinzposse dieses Millionendorfes teilhaben dürft.
UNSER Oberdorfschulze darf sich anschließend weiter auf der politischen Hängematte seiner koalierenden Seilschaften ausruhen.
Schon lustig wenn man beobachten darf, weshalb niemand seiner Genossen später als roter Brutus  in den Fußnoten der Berliner SPD auftauchen möchte, obwohl schon länger mehrere Sternchen ganz unruhig in den Startlöchern trappel und ihre grenzenlosen Begehrlichkeiten gerade noch so zügeln können.
Vornweg der  Fraktionschef Raed Saleh, gefolgt vom Stadtentwicklungssenator Michael Müller, Arbeitssenatorin Dilek Kolat und Parteichef Jan Stöß. Weit abgeschlagen hudelt auch noch der Charlottendorfer Stadtrat für Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten Marc Schulte.
Alle genannten sind bisher eigentlich nur durch Belanglosigkeiten aufgefallen, abgesehen, dass man ihnen mit etwas Phantasie lediglich das Agieren in gewisse Funktionen nachsagen könnte. Was nicht viel zu bedeuten hat, den Funktion ist schließlich nur von funktionieren abgeleitet, trotzdem sehnen sich alle nach höheren Weihen, aber keiner von ihnen verfügt über eine entsprechende Anzahl von KnappenInnen, die sie möglicherweise auf den Schild der Macht hieven könnten, dazu taugen ihre momentanen Claqueure allerdings nicht.
Saleh möchte unbedingt der erste OB mit Migrationshintergrund werden, Stöß und Müller wollen mit Wowi noch einen Strauß ausfechten…
Der Frau Kolat scheint neben ihrer vorteilhaften Sozialisation eher noch der Hauch des Quotengirls anzuhängen und MS hechelt abgeschlagen hinterher. Keiner möchte sich deshalb in der jetzigen Situation einen Schnitzer erlauben, denn dann wäre er nämlich für immer weg vom Fenster.
Beide migrationshintergründigen Genossen haben ganz unterschiedlich Herangehensweisen auf ihrem Weg nach oben. Wobei der machthungrige Raed S. recht unverfroren seinen Stiefel durchzieht, taucht Dilek K. an allen Fronten lediglich als Schatten auf und dient sich dabei ihren blakenden Lichtgestalten recht unauffällig an…
Was die beiden „Fränkie Boys“ betrifft, verkneife ich mir jegliche Kommentare, dabei würde mir sogar etwas einfallen. Bin mir sicher, auch die unflätigsten Anmerkungen kämen lediglich irgendwelchen Aufwertungen sehr nah, deshalb lasse ich es sein…
Ach so, am kommenden Montag gibts in Potsdam einen weiteren Akt mit ähnlichem Inhalt, da gibt sich der „Brandenburger Tor“ auf den Bretter des Parlaments die Ehre.

Aber eine Fußnote fällt mir noch ein:
Möchte deshalb auf etwas hinweisen, was auch ohne staatliches Zutun sukzessive prosperiert und trotzdem vielen Leuten nicht gefällt.
Diese ganze Angelegenheit könnte für die nächsten paar Jahre total befriedet werden, wenn man den dortigen Berufstätigen sofort die bereits fertiggestellten Gebäude des „neuen“ Flughafens zur Verfügung stellte …………….

wg. Ernie & Bert

Kam im Westen irgendeine Neuerung heraus, prompt rauschte ich mit den Organen zusammen, was mir eigentlich immer zupass kam, so vor 40 Jahren geschehen, anlässlich der Neuerung im Kinderfernsehen. Deshalb ist mir die Episode um die “Sesame Street” auch hängengeblieben.
Irgendwann zum Sommer hin, ging es nach der Kindersendung sogar ähnlich weiter. Durch atmosphärische bedingte Überreichweiten schalteten wir auf einen spanischen Sender um, statt Englisch ging es mit recht konfuse Comicstrips in der anderen Sprache weiter, was natürlich weder uns noch die Kids interessierte…

…damit begannen neuerliche Malaisen, wobei der Distriktsheriff dauernd auf der Matte stand und mir dann irgendwelche Papierchen zur Kenntnisnahme vorzeigte, die er dabei krampfhaft festhielt.
Dieser Typ, ausgesprochen nett, war aber etwas gehandicapt, was Lesen und Schreiben anging.
Den ersten Gong gab es aus dem Bürgermeisteramt, als der fette Dorfschulze darauf bestand, dass wir Westfernsehen nicht weiter verbreiten sollten, diese Aktion lösten Rudel von Nachbarskinder aus. Weiterlesen

Deutschlandradio Kultur – RADIOFEUILLETON: KRITIK

Geert Lovink: “Das halbwegs Soziale. Eine Kritik der Vernetzungskultur
Der Mann wird mit seinem Schmöker auf die Schnelle einige Euronen verdienen, da diejenigen, die es immer schon wussten, nun endlich ihre eigene Bibelbesitzen und mit erigierten Zeigefingern auf die entsprechenden Aussagen tippen können.
Letztendlich wird sich nichts weiter ändern, außer, dass Politik und Industrie die ganze Angelegenheit letztlich nur zu ihren Gunsten umkrempeln werden, allerdings die andere Seite auch permanent mit Gegenschlägen aufwartet.
Siehe: Stealthy für Firefox

Zwangsweise wurde Matthew Platzeck der neue ‏שמאָק‎* vom eventuellen Feldflughafen in Schönefeld – viel Spaß für die nächsten Jahrzehnte!

Nun wird es aber Zeit, endlich mal die Karten neu zu mischen!
Manchmal gibt es Nachrichten über die kann man nicht nur grinsen, wenn man zu Hause eintrudelt – wie eben geschehen – zumal man von seinem wöchentlichen Doko-Event kommt.
Kurzer Einwand, wir spielen hardcore ohne die Neunen, widerlich kleinere Luschen gibt es bei unserem Spiel – Allah o akbar! – nicht!
Deshalb war es für mich eine große Freude zu erfahren, dass Deutschlands drittgrößte Lusche, die Karo vier, an Nummer drei abgegeben hat.
Ha,ha, ha!
Zu diesem Zweck wurde jener ostdeutsche bürgerrechtliche Trittbrettfahrer und knapp sechsmonatige Probierparteivorsitzender der Sozis auserkoren.
Hi, hi, hi!?
Damit wird Karo zwei nun endlich auch in der Versenkung verschwinden.
Neues Spiel – neues UnGlück!
Mir ist nicht bekannt wie viele Millionen Möglichkeiten es geben sollte, um die optimale Lusche für die nächste Zeit aus dem Häufchen des politische Rommé-Spiels zu fischen.
Vielleicht sollten DIE POLEN endlich in Erwägung ziehen und in nächster Zeit ihren Flughafen Poznań-Ławica etwas zu erweitern. Die rund 250 km Entfernung bis in das hundeverschissene Bundeshauptdorf ließen sich mit dem Siemensplagiat eines chinesischen Hochgeschwindigkeitszuges bestimmt in einer wesentlich kürzeren Zeit bewältigen, als es der momentane Standard der hiesigen S-Bahn in den kühnsten Träumen, von Schönefeld in die City, zulassen würde…

*Tschuldigung!
Fast verjessen, es irren bestimmt einije Eksperten herum, die nich wissen, wat unter nem ‏שמאָק‎ zu verstehen ist. Siehe hier: “… -.-. …. — — .-.- -.-

Berlin – Ecke Greifswalder

Dieser Bildband stellt eine fast vergessene Dekade des Wandels auf den Höhen des Prenzelgebirges dar, in beachtenswerten Darstellungen von Industriegewerk und den dort arbeitenden Menschen. Versehen mit einem Geleitwort, fern ab jeglicher Nostalgieanwandlungen, die in ähnlich gelagerten Fällen oft herangezogen werden für jene ganz speziellen und verbrämten Darstellung von Episoden aus vergangenen Zonenzeiten…
Obwohl es mich zu meinen jüngeren Tagen nicht allzu oft in diese Ecke verschlug – erstmalige geschah es zum DT64, weil damals meine Jugendliebe um die Ecke Quartier bezog – kann ich mich noch an diese ziemlich große Anlage erinnern. Vom späteren Abriss aller Gasometer und der Umgestaltung des Geländes wurde auch in der Berliner Abendschau berichtet.
Was solche Gaswerke für schlimme Ausdünstungen fabrizierten, ist mir aus persönlicher Erfahrung bekannt. Während Inversionswetterlagen konnte jeder im Dorf diese beißenden Düfte genießen. Mir fiel es immer besonders an diesen Tagen auf – als Kind oberhalb des Ortes groß geworden – wenn ich mich zum UTP in die Lehrwerkstatt des MIFA-Werkes (oder war es von der MAFA?) begeben musste, sie grenzte unmittelbar ans städtische Gaswerk…

Fußnote: Auf Grund seiner Biographie muss Eberhard Klöppel ein Kommilitone von Mischa (Peter Langner) gewesen sein…

Fezbuck – die „asoziale“ Kommunikationsprothese..?

Wollte eigentlich noch etwas über das „Kuhdoof“ ablassen, aber den A4-Bogen aus der Nachbarschaft wollte ich unbedingt unterbringen, außerdem soll der fast fertige Text noch etwas entschärft werden, also kommen hier noch einige Bemerkungen zu Fezbuck.
So richtig klar ist es mir immer noch nicht, weshalb alle Welt diese merkwürdige digitale Kommunikationsprothese auch noch Soziales Netzwerk schimpft.
Gut, reduziert benutzte ich es auch mal, aber nicht lange.
Hatte vor einigen Wochen dort wegen meiner eigenen Blödheit leichte Probleme erhalten, die das Team nicht lösen konnte, kam mir irgendwann verscheißert vorkam, weil ich scheinbar nur mit Maschinen korrespondierte. Also wurde auf Anraten alles gestoppt und nach über vier Wochen meldete ich mich wieder an.
Bei meiner abgrundtiefen Verachtung auf alles was mit Werbung zusammenhängt, geht es mir schon gewaltig auf die Bollen, dass man ewig mit Reklame zugeschissen wird.
Gegen Selbstdarstellungen habe ich nichts, dies soll jeder für sich ausmachen. Allerdings scheinen manche Leute dabei mit einem IQ, der den Wert der mittleren Sommertemperatur recht wenig übersteigt, auch noch hausieren zugehen. Da werde z. B. oft Gefällt-mir-Häckchen zu Ereignissen gesetzt, da frage ich mich manchmal, haben solche Volkskorrespondenten ihre latent faschistoiden Anwandlungen nicht im Griff?
Kann aber auch andere Gründe haben…
Natürlich stöbere ich oft auch in den Verlinkungen herum, dabei kann man wirklich geile Zusammenhänge herstellen – aber…
Schon öfters kamen dabei Dinge zum Vorschein, die getarnt ganz alte Zeiten wieder aufleben lassen.
Auf der anderen Seite kann sich jeder selbst auf gewisse Gegebenheiten der letzten Jahre seinen Reim machen, siehe NSU und in dem Zusammenhang das Zerschreddern von Akten bei vielen Sicherheitsorganen der Länder.
Bin nämlich der Meinung, im Gegensatz zu den Linxwixern der Endsechziger, die bei ihren großmäulig angekündigten Märschen durch die Instanzen, fast alle in gut dotierten Positionen verreckten, sind die Braunen und Schwarzen klammheimlich die Stiegen hinaufgeklettert und hocken dadurch bereits an vielen Schalthebeln von Wirtschaft und Politik.
Zu dieser Situation passt ein etwas abgewandelter Spruch mit dem Onkel WU zu seinen Zeiten ewig kokettierte: Überholen ohne einzuholen!
Rechts scheint Links überholt zu haben, ohne sie einzuholen und so mancher rötliche Depp scheint diese Tatsache immer noch nicht gerafft zu haben…
Hier nun einige Fundstücke aus dem ach so HeiteiteiFriedeFreudeEierkuchen und nationalsozialen Netzwerk:

 

 

 

Letztens im Kuhdorf…

Noch eine Nummer kleiner als die beiden Ballereien in der Schweiz war das Ereignis im „berühmten“ Berliner Qdorf. Für Berliner Verhältnisse schon eine recht alltäglich Angelegenheit.
Dort war – laut dem gestrigen rbb-Aktuell: „In der Berliner Diskothek Qdorf ist ein 40 Jahre alter Mann aus Kenia offenbar Opfer eines rassistischen Angriffs geworden.“
Man höre und staune: … „offenbar“ Opfer eines „rassistischen Angriffs“ geworden.
Was wird aber dabei herauskommen?
Vielleicht haben sich die Subjekte bereits gestellt, natürlich hat im Tross dann jeder von ihnen zwei oder drei §§-Heinze. Wenn die Jungs aus „gutem Hause“ stammen sollten, ist sowieso schon alles abgegessen. Da wird vor dem Haftrichter ein tränenreiches Betroffenheitserklärung deklamiert, wobei zu guter Letzt herauskommt, dass es sich bei dem Schwerverletzte eigentlich um den Täter handelte. Schon klar, der Kenianer durch Geräusche zum Umdrehen animiert, zwinkerte in Gegenlicht mit dem einen Auge, was sofort als Angriff gedeutet wurde und in putativer Notwehr hieb man halt zu.
(Da gehört schon etwas mehr Kraft dazu, ehe die Sollbruchstelle am Henkel in Aktion tritt. Hatte dies vor vielen Jahren mal im Rahmen einer Wette probiert und da schlug ich auf die Kante eines Tisches, beim ersten Versuch gab es lediglich ´n Delle im Holz…
Dass der Schläger zufällig einen Bierseidel in der Hand hielt, kann sogar meine Wenigkeit nachvollziehen. Zum Pissen nehme ich auch immer den Henkelmann mit, kann doch sein, dass ihn sonst jemand aussäuft oder KO-Tropfen rein kippt…) Weiterlesen