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Marcus Söder trug kein Palästinensertuch!

Durch die Bank finde ich Leute recht merkwürdig, deren Leben immer erst nach dem Abitur beginnt. Viele scheinen ihre Herkunft als Makel zu empfinden, oft werden deshalb die prägenden Jahre einfach unter Ulk verbucht.
Vermutlich gehört der smarte Herr auch zu dieser Riege.
Eigentlich sind mir die Biographien von solchen Aufsteigern egal, schlimm ist nur die Prägung, die sie aus vergangenen Tagen mit sich herumschleppen. Auffällig scheint mir auch die Tatsache, dass sich viele Muttersöhnchen darunter befinden, die einen unstillbare Hang befriedigen müssen und es deshalb vor der Politik mit Juristerei probieren. Selbstverständlich gehört dazu ein Abschluss mit dem Eitelkeitskürzel, die SZ hat mal von einigen Politikern deren prickelnden Themen ihrer Promotionen zusammengesucht.
(Ich weiß nicht! Will ja auch noch meinen Dr. machen, dies müsste allerdings am Institut für Luft- und Raumfahrt geschehen. Mein ungefähres Thema sollte lauten: „Der maximale Benzinverbrauch während des Rückenfluges eines mitteleuropäischen Maikäfers unter erschwerten Bedingungen beim Einsatz von Bio-Kraftstoffen.“) Weiterlesen

Vögelei über dem Rhinluch

Laut heutiger Aussage vom NABU wurden am vergangenen Montag 51 730 Kraniche über Linum gezählt.
Scheinbar arbeiten die mit Luftaufklärungstechnik von NASA und CIA.
In den letzten Jahren sahen wir uns dieses Schauspiel schon öfters an, einfach gigantisch.
Am 20. Oktober war noch nicht so ein Gedrängel über uns zu beobachten, die Natur ist in diesem Herbst* mächtig weit zurück, denn die Nächte sind noch zu warm.
Tagsüber bevölkerten auch nicht soviel rastendes Federvieh die abgeernteten Maisfelder.
Beide Photos machte ich durch mein Fernglas. Ist sowieso erstaunlich, was diese kleine Kamera für Bilder macht. Weiterlesen

Neuestes vom Herrn Nils, dem Randgebietsrapper MC Massivhaus.

Passend zu meinen Zeilen: “Meine kleine Straße, draußen vor der Stadt. Natur, Ruhe, Frieden satt. Kein Junk, kein Punk, keine Ratte, keine Maus – Einfahrt, Carport, Garage, Haus.”
Gibt es jetzt einen neuen farbigen Musikvideoclip in Stereo mit Bewegungen drin.
Willkommen dazu.
Gedreht in einem krass harten Ghetto, in dem täglich unvorstellbar materielle Wohlstandsbattles ausgefochten werden.
Warum er aber mit einem Citypanzer von „Benz“ rumkurvt, muss er mir nächstens mal erklären.

Nun solle die Plebse ran…

Was ist das überhaupt für eine „demokratische“ Protestbewegung in diesem, unserem Lande?
Ewig nehmen die Leute erst ihren Finger aus dem Arsch, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist – siehe „Stuttgart21“ oder „Schönefeld“!
Merkwürdigerweise profilieren sich bei solchen Aktionen immer wieder Leute, die zuerst Gruppierungen für ihre Zwecke instrumentalisieren, später tauchen sie dann in der Politik unter. Erst lokal, dann als Hinterbänkler und zeichnen später verantwortlich für jene identische Scheiße, bei der sie damals von der blöden Masse ihre Startlöcher hacken ließen…
Die Hellenen sind nun noch einen Zacken schärfer, beginnen mit brutalem Protest, unterzeichnen dann einen Vertrag und machen im gleichem Atemzug eine Kehrtwende. Da befinden sich die dortigen Verantwortliche allerdings in guter Gesellschaft, bei uns ist aus dieser Untugend bereits ein Brummkreiseleffekt entstanden.
Dass von griechischer Regierungsseite mit getürkten Zahlen jongliert wurde, ist die ein Seite, anschließend hat in Brüssel keine Sau interessiert wo die Gelder versickerten.
Vor langer Zeit ließ mir gegenüber ein Griechendeutscher/Deutschgrieche ab, ob ich wüsste wie doof unsere Regierung wäre, sein „Heimatland“ in die „Eurozone“ aufzunehmen.
Er meinte auch, dass sein Vater „Sorbas“ als Kommunistenfilm abtat, was heute nicht mehr seiner Meinung entspricht, so ist Griechenland einfach. Ich solle mir den Film nochmals anschauen.
Aus der Tube kann man ihn sich zusammenbauen.
Bei „WIKI“ fand ich den folgenden Satz: …Als historischer Höhepunkt gilt dabei die Unterzeichnung der Beitrittsverträge mit den zehn neuen EU-Mitgliedsstaaten am 16. April 2003 in Athen als der Geburtsstätte der Demokratie, was als symbolische Weichenstellung für die Zukunft Europas betrachtet wurde. (Wie wahr!) Weiterlesen

Ein unentbehrlicher Apparat in der mitteleuropäischen Küche

Seit Erschaffung des eckigen Rades, gilt die Erfindung eines spannungsfreien ÖKOzwiebelzerkleinerungshalbautomaten, als die revolutionärste Erfindung des vergangenen Jahrhunderts überhaupt.
Auf einer Hitliste betreffs menschlicher Entwicklungen mit hohem Wirkungsgrad, würde ich jenes Teil weit vor Atombomben platzieren, in der Nähe von Schuhlöffeln, Zahnstochern und ÖKOvibratoren…

Was haben wir denn heute schon probiert? Hat jemand für morgen einen Plan? Na ja, wenn, vielleicht so im Ansatz…

Bei jedem kleinen Arbeitnehmer wird peinlich genau darauf geachtet, dass er zu seinem ersten Rententag auch in die Tonne getreten wird, ähh, in Rente gehen muss, auch bei 100%tiger Unversehrtheit.
Was aber passiert mit Wölfchen?
Heute sah ich im Tagesspiegel die Überschrift: „Schäuble braucht Pannenhilfe“!
Wieso?
Hat der etwa ´n Panne?
Dann repariert endlich mal seinen AOK-Chopper und schiebt den Herrn gleich anschließend in den „verdienten“ Ruhestand!  (Es handelte sich dann doch nicht um seinen fahrbaren Untersatz, deshalb las ich den Artikel auch nicht fertig…)
Auf die paar Peanuts möchte ich hier überhaupt nicht eingehen, da es sich gerade mal um 56 Milliarden EUs handelt…
Man kommt sich bei fast allen Vorgehensweisen UNSERER Wespenarschkoaliton schon vor wie in einem Tollhaus.
Alles ist so wetterwendisch! Mal hü, mal hott. Geht heute dies nicht, dann probieren wir morgen mal das aus. Haut es dann auch nicht hin, gibt es ja noch tausende andere Möglichkeiten…
Langsam beneide ich die Leute hinter den Mauern einer Klapper, denn die sind wenigstens sicher verwahrt, denen kann dieser politische Ringelpiez absolut nichts anhaben.
In Griechenland scheint es nicht viel anders abzugehen.
Was las ich gestern? „Renten für Tote: Griechenland zahlte acht Milliarden Euro“.
Zumindest beweisen die Hellenen damit einen gewissen Stil, denn sie halten sich damit an eine literarische Vorgabe.
Vor fast 170 Jahren verarbeite Никола́й Васи́льевич Го́голь in einer fiktiven Story etwas ähnliches, in „Toten Seelen“.
Vielleicht finden die Griechen ja einen Abschluss für ihr Treiben. Gogol blieb er damals versagt. Nikolai schien sich verzettelt zuhaben. Was absolut nichts mit „Zettel´s Traum“ zu tun hat, denn der steht auf einem ganz anderen Blatt…
Fußnote: Weiterlesen

In diesem Winter wird die S-Bahn getreidelt!

Fand ich heute in der „TARANTEL“, ist vom Juni 1951.
Auch zu Zonenzeiten gab es ab und an Probleme mit der S-Bahn. Ob da nicht die eine oder andere Idee zu verwerten wäre?
Das mit dem Staken finde ich ganz toll, sollte man vielleicht eine etwas modernere Variante wählen.
Probeweise kann es doch in diesem Monat mal ausprobiert werden, schließlich gibt der „Schwarzmeer-Kosaken-Chor“ ein Konzert im hiesigen Dorf, im nächsten Monat auch noch die „Original Bolschoi Don Kosaken“…
Vielleicht sollte doch lieber getreidelt werden.
Wie das abläuft, kann sich jeder auf diesen gigantischen Gemälden von bei Ilja Repin anschauen.
Momentan laufen bestimmt ein Haufen depressive Banker herum, also ran Jungs! Bei dem Job kommen garantiert keine Tristesse auf und 1 EU für die Stunde würde es auch geben…

Der Herzog ist zurück

Bei KCOR registrierte ich eben, dass Duke Robillard eine neue Scheibe herausgebracht hat. Bei diesem Schnipsel kann man mitbekommen, er scheint wieder fetten Blues zu machen.
Anfang der 90er hörte ich ihn letztmalig live, allerdings in einem Scheißladen. Warum er im Nebenraum einer Touriefresskneipe auftrat, weiß der Deibel. Ewig gab es Probleme mit der Lautstärke, aber der Schefff ließ sich nicht beirren…
Nach einem Blick auf seine Heimatseite stellte ich fest, in meinem CD-Regal stehen zwei Scheiben, die in seiner Diskographie überhaupt nicht auftauchen – „Blues: the Rounder Years“ und  „La Palette Bleu“.
Da Mr. Robillard auch mit Ruth Brown muckte, auch gleich noch ein Hinweis zu ihrer letzten Scheibe, da war sie bereits Anfang 70 und klingt darauf wie ein junges Mädel.

Diese drei Ladies sollte man sich auch nicht entgehen lassen: „Saffire“!

Nachlese der “Lecktüre” vom Samstag

Als ich gestern im TAGESSPITZEL dieses gelungene Photo der Berliner Saubermänner nebst Quotenfrau sah, fiel mir ein, du hast doch irgendwo einen witzigen Flyer über Frank Steffel.
Stöberte anschließend noch etwas im Netz und fand einiges über den Herrn D?! S. und seinen alten Spezi Dr?! Schweitzer. Beide eint der Hang zu neoliberalem Wirtschaftsfetischismus…
Steffel ist selbstbewusst – die wichtigsten Unternehmer sind ihm die Mittelständler “mit eigener, haftender Verantwortung”: Leute wie er selbst. Und Steffel vermag es, seine Erfahrungen produktiv zu nutzen: Fürs Unternehmen Doktorhut zum Beispiel, dass er als Händler in Bodenbelägen…
Lustig ist ja die Einschätzung der Wertigkeit seiner Promotion. Vielleicht wird nur abgewartet, ob er im Senat einen Posten erhält und dann wird die Arbeit ausgeleuchtet…
Schweitzer tritt für Marktliberalisierung und Privatisierungen öffentlicher Aufgaben ein…
Wo säße Eric S. heute, wenn seine Bruder Frank Anfang der 90er nicht tragisch verunglückt wäre und sich ihr Vater nicht aus dem Geschäft zurückgezogen hätte, der kurz darauf auch verstarb?
Darauf wird es nie eine Antwort geben… Weiterlesen

DIE PIRATEN-sender in der Nordsee

High sein, frei sein, Radio muss dabei sein.(1)
Als ich mich für Radiotechnik zu interessieren begann, ging es nächtens oft mit dem „Deutschen Soldatensender“ (23:30) los, schaltete dann um auf „AFN-Frankfurt“, besonder Wolfman Jack hatte es mir angetan – wegen Blues und Soul. Bei ihm hörte ich auch erstmalig „The Tamptations“, danach war alles zu spät, auf Jahre hinaus, bis in die heutigen Tage…
In der Regel pennte ich mit „Radio Veronica“ ein. Später kam „Caroline“ dazu, der mir wegen seiner „Beatles“-Lastigkeit“ nicht so lag. Allerdings waren die Vorab-Infos wichtig, denn jeder neue Titel lief gegen 20:45? nach dem Jingle: „George, John, Paul and Ringo!“ In der Anfangszeit der englischen und holländischen Piratensender waren wir alle Platt über deren chaotisch anmutenden Aufmachungen. Das Stakkato aller Wortbeträge der Moderatoren, ihrem Jaulen und Kreischen währenddessen, dazu diese permanente Geräuschkulisse aus ungewohnten Tönen, anomalen Melodien und exotischen Klängen.
Das wars!
Radio Caroline 1964-89
Radio Scotland 1965-67
Wonderful Radio London, genannt Big L 1964-67
Radio Veronica 1960-74
Radio Seagull
Opas Dampfradio ging dabei sang- und klanglos unter. Weiterlesen