Freunde mussten gestern 2 Stunden überbrücken, da sie Karten für “Gesichter der Renaissance” im
Bode-Museum erstanden hatten. Mit der „Dame und ihrem Hermelin“ war es ja nichts mehr, die hing bereits woanders. Außerdem lässt sie sich ansonsten in Kraukau bewundern und soweit ist diese wunderschöne Stadt auch nicht entfernt, zumal von der sächsischen Landeshauptstadt aus.
Während dieser Wartezeit hieß es für mich, eine Touriefalle aufzusuchen.
In den Hackeschen Höfen sollte mir meine Pferdedecke übergeben werden, die letztens in Dresden liegen blieb.
Mir fällt eben noch etwas ein! Gestern flunkerte ich, was meine Aussage über eine Portraitsammlung betraf. Es handelt sich dabei nicht um das Schloss „Oranienbaum“ (dort befinden sich auch jede Menge Ölschinken!) sondern um das kleine Anwesen in Mosigkau, gleich in der Nähe. Zur Erinnerung: Ferropolis, Wörlitzer Park, die beiden Schlösser, das Industriemuseum bei Tschornewitz…
Nach einem leckeren Imbiss ging es in Richtung Ausstellung, dort hieß es dann, „leider sind Probleme aufgetreten und sie haben weitere zwei Stunden Zeit, besuchen sie doch einfach andere Abteilungen unseres Museums…“
Auf der Brücke musizierten zwei junge Polen, ihre Mucke erinnerte an Lämmerhirt und Wader.
Nahm deshalb etwas von ihnen auf. Andys Wunsch nach Neil Young konnten sie leider nicht erfüllen.
Anschließend latschte ich in Richtung S-Bahn. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES
Marcus Söder trug kein Palästinensertuch!
Durch die Bank finde ich Leute recht merkwürdig, deren Leben immer erst nach dem Abitur beginnt. Viele scheinen ihre Herkunft als Makel zu empfinden, oft werden deshalb die prägenden Jahre einfach unter Ulk verbucht.
Vermutlich gehört der smarte Herr auch zu dieser Riege.
Eigentlich sind mir die Biographien von solchen Aufsteigern egal, schlimm ist nur die Prägung, die sie aus vergangenen Tagen mit sich herumschleppen. Auffällig scheint mir auch die Tatsache, dass sich viele Muttersöhnchen darunter befinden, die einen unstillbare Hang befriedigen müssen und es deshalb vor der Politik mit Juristerei probieren. Selbstverständlich gehört dazu ein Abschluss mit dem Eitelkeitskürzel, die SZ hat mal von einigen Politikern deren prickelnden Themen ihrer Promotionen zusammengesucht.
(Ich weiß nicht! Will ja auch noch meinen Dr. machen, dies müsste allerdings am Institut für Luft- und Raumfahrt geschehen. Mein ungefähres Thema sollte lauten: „Der maximale Benzinverbrauch während des Rückenfluges eines mitteleuropäischen Maikäfers unter erschwerten Bedingungen beim Einsatz von Bio-Kraftstoffen.“) Weiterlesen
Vögelei über dem Rhinluch
Laut heutiger Aussage vom NABU wurden am vergangenen Montag 51 730 Kraniche über Linum gezählt.
Scheinbar arbeiten die mit Luftaufklärungstechnik von NASA und CIA.
In den letzten Jahren sahen wir uns dieses Schauspiel schon öfters an, einfach gigantisch.
Am 20. Oktober war noch nicht so ein Gedrängel über uns zu beobachten, die Natur ist in diesem Herbst* mächtig weit zurück, denn die Nächte sind noch zu warm.
Tagsüber bevölkerten auch nicht soviel rastendes Federvieh die abgeernteten Maisfelder.

Beide Photos machte ich durch mein Fernglas. Ist sowieso erstaunlich, was diese kleine Kamera für Bilder macht. Weiterlesen
Neuestes vom Herrn Nils, dem Randgebietsrapper MC Massivhaus.
Passend zu meinen Zeilen: “Meine kleine Straße, draußen vor der Stadt. Natur, Ruhe, Frieden satt. Kein Junk, kein Punk, keine Ratte, keine Maus – Einfahrt, Carport, Garage, Haus.”
Gibt es jetzt einen neuen farbigen Musikvideoclip in Stereo mit Bewegungen drin.
Willkommen dazu.
Gedreht in einem krass harten Ghetto, in dem täglich unvorstellbar materielle Wohlstandsbattles ausgefochten werden.
Warum er aber mit einem Citypanzer von „Benz“ rumkurvt, muss er mir nächstens mal erklären.
Nun solle die Plebse ran…
Was ist das überhaupt für eine „demokratische“ Protestbewegung in diesem, unserem Lande?
Ewig nehmen die Leute erst ihren Finger aus dem Arsch, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist – siehe „Stuttgart21“ oder „Schönefeld“!
Merkwürdigerweise profilieren sich bei solchen Aktionen immer wieder Leute, die zuerst Gruppierungen für ihre Zwecke instrumentalisieren, später tauchen sie dann in der Politik unter. Erst lokal, dann als Hinterbänkler und zeichnen später verantwortlich für jene identische Scheiße, bei der sie damals von der blöden Masse ihre Startlöcher hacken ließen…
Die Hellenen sind nun noch einen Zacken schärfer, beginnen mit brutalem Protest, unterzeichnen dann einen Vertrag und machen im gleichem Atemzug eine Kehrtwende. Da befinden sich die dortigen Verantwortliche allerdings in guter Gesellschaft, bei uns ist aus dieser Untugend bereits ein Brummkreiseleffekt entstanden.
Dass von griechischer Regierungsseite mit getürkten Zahlen jongliert wurde, ist die ein Seite, anschließend hat in Brüssel keine Sau interessiert wo die Gelder versickerten.
Vor langer Zeit ließ mir gegenüber ein Griechendeutscher/Deutschgrieche ab, ob ich wüsste wie doof unsere Regierung wäre, sein „Heimatland“ in die „Eurozone“ aufzunehmen.
Er meinte auch, dass sein Vater „Sorbas“ als Kommunistenfilm abtat, was heute nicht mehr seiner Meinung entspricht, so ist Griechenland einfach. Ich solle mir den Film nochmals anschauen.
Aus der Tube kann man ihn sich zusammenbauen.
Bei „WIKI“ fand ich den folgenden Satz: …Als historischer Höhepunkt gilt dabei die Unterzeichnung der Beitrittsverträge mit den zehn neuen EU-Mitgliedsstaaten am 16. April 2003 in Athen als der Geburtsstätte der Demokratie, was als symbolische Weichenstellung für die Zukunft Europas betrachtet wurde. (Wie wahr!) Weiterlesen
Ein unentbehrlicher Apparat in der mitteleuropäischen Küche
Seit Erschaffung des eckigen Rades, gilt die Erfindung eines spannungsfreien ÖKOzwiebelzerkleinerungshalbautomaten, als die revolutionärste Erfindung des vergangenen Jahrhunderts überhaupt.
Auf einer Hitliste betreffs menschlicher Entwicklungen mit hohem Wirkungsgrad, würde ich jenes Teil weit vor Atombomben platzieren, in der Nähe von Schuhlöffeln, Zahnstochern und ÖKOvibratoren…



In diesem Winter wird die S-Bahn getreidelt!
Fand ich heute in der „TARANTEL“, ist vom Juni 1951.
Auch zu Zonenzeiten gab es ab und an Probleme mit der S-Bahn. Ob da nicht die eine oder andere Idee zu verwerten wäre?
Das mit dem Staken finde ich ganz toll, sollte man vielleicht eine etwas modernere Variante wählen.
Probeweise kann es doch in diesem Monat mal ausprobiert werden, schließlich gibt der „Schwarzmeer-Kosaken-Chor“ ein Konzert im hiesigen Dorf, im nächsten Monat auch noch die „Original Bolschoi Don Kosaken“…
Vielleicht sollte doch lieber getreidelt werden.
Wie das abläuft, kann sich jeder auf diesen gigantischen Gemälden von bei Ilja Repin anschauen.
Momentan laufen bestimmt ein Haufen depressive Banker herum, also ran Jungs! Bei dem Job kommen garantiert keine Tristesse auf und 1 EU für die Stunde würde es auch geben…
DIE PIRATEN-sender in der Nordsee
High sein, frei sein, Radio muss dabei sein.(1)
Als ich mich für Radiotechnik zu interessieren begann, ging es nächtens oft mit dem „Deutschen Soldatensender“ (23:30) los, schaltete dann um auf „AFN-Frankfurt“, besonder Wolfman Jack hatte es mir angetan – wegen Blues und Soul. Bei ihm hörte ich auch erstmalig „The Tamptations“, danach war alles zu spät, auf Jahre hinaus, bis in die heutigen Tage…
In der Regel pennte ich mit „Radio Veronica“ ein. Später kam „Caroline“ dazu, der mir wegen seiner „Beatles“-Lastigkeit“ nicht so lag. Allerdings waren die Vorab-Infos wichtig, denn jeder neue Titel lief gegen 20:45? nach dem Jingle: „George, John, Paul and Ringo!“ In der Anfangszeit der englischen und holländischen Piratensender waren wir alle Platt über deren chaotisch anmutenden Aufmachungen. Das Stakkato aller Wortbeträge der Moderatoren, ihrem Jaulen und Kreischen währenddessen, dazu diese permanente Geräuschkulisse aus ungewohnten Tönen, anomalen Melodien und exotischen Klängen.
Das wars!
Radio Caroline 1964-89
Radio Scotland 1965-67
Wonderful Radio London, genannt Big L 1964-67
Radio Veronica 1960-74
Radio Seagull
Opas Dampfradio ging dabei sang- und klanglos unter. Weiterlesen
Ein Königreich für einen dichten Rettungsschirm
Gestern Abend schaltete ich wie üblich zum kleinen Nachtmahl die Glotze an – wegen Monitor.
Bereits wenige Minuten nach dem eigentlichen Sendebeginn des Magazins, waberte Kai die Pflaume noch über die Mattscheibe. Der Teletext brachte Aufschluss, warum diese merkwürdige Sendung noch lief. Das Konzept scheint vom Zonenjammersender zu stammen, es wurde Lexikonwissen abgefragt und dafür soll es auch noch Knete geben.
Herr Dr?! von Hirschhausen scheint tief gesunken zu sein, die beiden anderen Nasen kannte ich überhaupt nicht, war auch nicht notwendig. Musste beim Zappen feststellen, dass auf fast allen ÖRS nur Schwachstromunterhaltung lief.
Dann endlich Monitor…
Einiges verstand ich natürlich nicht, schon gar nicht das Geplapper von Änschie, was auch noch befremdlich herüberkam, als ob sie aus einem Muttiheftchen zitierte.
Ob sie sich noch immer, was Kleidung und Frisur betreffen, von Uwo Daltz beraten lässt? (Diese „Info“ stammt aus Zeiten, als ich manchmal Schwiegermutters Journale „studierte“.) Mit ihrem blauen Jäckchen hängt ihr immer noch ein gewisser Zonenschick an. Nun finde ich, zu ihrer Art wie sie sich ewig am Rednerpult schafft, würde besser eine DeDeRon-Kittelschürze passen…
Noch etwas anderes fällt mir dabei ein. Es betrifft ihren gegenwärtigen Hang zur monetären Problematik. Dazu müsste man allerdings mehrere Jahrzehnte zurückschauen und ihre Studienzeit einbeziehen. Nach eigenen Aussagen war die Pastorentochter einst als Kulturreferentin der FDJ tätig. Merkel-Biograf Langguth meinte, Änschie sei für „Agitation und Propaganda“ zuständig gewesen.
Glaube ich aber nicht, sie war anno dazumal bestimmt als Kassiererin der FDJ-Studiengruppe tätig, in jener Funktion oblagen ihr das Eintreiben der Mitgliedsbeiträge und das Solidaritätskonto. Anscheinend führte dieses ewigen Handling mit Alu-Chips zu gewissen Traumatisierungen, deshalb der unstillbare Drang zu diesem kometenhaften Aufstieg.
Ein EU ist 2,3 mm dick, die Summe des Rettungsschirmchens von 211 000 000 000 (211 Milliarden Euro) aufeinandergestapelt, entsprechen der 1.6fachen Mondentfernung.
Wenn ich korrekt umgerechnet habe, in die damalige Währung der FDJ-Jugendfreundin, entspricht die Summe 253 200 000 000 000 Ostpfennige, die Dicke einer Unterlegscheibe ist 1,4 mm …
Nun Kommt es für Frau Kanzler ganz fett.
Das Bundesverfassungsgericht will sie im Regen stehen lassen.
Rot-China knüpft seine Hilfen offenbar an Bedingungen. Wahrscheinlich wollen die Kommunisten der EU beitreten, möchten vielleicht militärische Unterstützung von der NATO während der Heimholung von Formosa oder ihr Konterfei soll die neuen Yüanscheine zieren…
Den frommen Wunsch nach viele kleine Schirmchen melden nun auch Gemeinden im eigenen Land an –
Hamburg
Freising
Rettungsschirm
Y-Tours meldet Konkurs an
NACHRUF
Nach Jahrzehnte langer, schwerer Krankheit starb heute urplötzlich unser Garnisonsstandort.
Über das unverhoffte Ableben sind wir betroffen, bestürzt, betreten, bewegt, entgeistert, entsetzt, ergriffen, fassungslos, gerührt und berührt, konsterniert, verdattert, aufgelöst, beklommen, verwirrt, betreten, entgeistert, erschüttert, erschrocken, erstarrt, verstört, wie vor den Kopf geschlagen, außer uns und völlig aus dem Häuschen.
Die trauernde Gemeinde.
Wir empfinden unermesslichen Schmerz und großes Leid, trauern, weinen, jammern, klagen, grämen uns, sind untröstlich und beklagen diese schrecklich friedfertigen Zeiten, die uns soviel Kummer, Leiden, Sorge, Verzweiflung und Pein bereiten.
