Wie sacht der olle Balina?
Nix zu Saufen, nix zu Ficken – deshalb aus de Fensta kieken.
Dann schau lieba hier rin und kiek Dir dit an!
Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES
Na dann zum Wohl Frau Kräßmann, nun in aller Ruhe und mit viel Genuss!
Wo man heute hinhörte oder sah: „MK“ – die Journaille holt sich wieder einen runter.
Deshalb möchte ich auch etwas nach legen. Wobei mich ihre „Verfehlung“ schon gar nicht mehr interessiert, mir geht es um etwas ganz anderes.
Hier einige Schnipsel aus der Presse:
dpa/ddp/AFP, 24.02.10 – Tgs.online – „Kräßmann tritt zurück“
– „Margot Käßmann tritt von ihrem Amt als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland zurückt. Auch ihr Amt als Landesbischöfin von Hannover werde sie niederlegen, sagte sie am Mittwochnachmittag in Hannover. Pastorin will sie aber auch in Zukunft bleiben.
Sie könne “nicht mit der notwendigen Autorität im Amt bleiben”, begründete Käßmann ihren Schritt. Es gehe ihr auch um die Achtung vor sich selbst und ihre eigene Geradlinigkeit…“ –
Für die Art & Weise, wie sie sich bisher aus der Affäre zog, verdient sie meinen Respekt! Frau Kräßmann greift dabei auf die „Alte Schule“ zurück, ohne wenn und aber…
Deshalb finde ich, sie sollte auch als Pastorin mal eine Auszeit nehmen. In nur zwei Sätzen benutzte die Frau mehrere Vokabeln, die tiefgründigere Erklärungen bedürfen. Dies käme in der heutigen Zeit einer schwerwiegenden, fast nicht zu bewältigender Aufgabe gleich. Weiterlesen
BERLINALE – ein stanniolbäR für den kifI
Heute morgen landete ich bei einem Kirchensender mit saumäßiger AM-Qualität, auch sie thematisierten den „Silbernen Bären“, den Herr P. aus bekannten Gründen nicht persönlich einsacken konnte.
Die Umstände finde ich schon recht merkwürdig, warum und weshalb er nach so langer Zeit ausgerechnet in der Schweiz hopp genommen wurde, obwohl er auch dort Jahrzehnte permanent aus- und einreiste. Unabhängig davon, hielt er sich nach seinem Abtauchen im Amiland des öfteren in Demokraturen auf, die ihn hätten ausliefern können.
Egal wie man diese Heldentat betrachtet, wenn ein gestandener Typ von Anfang 40, eine 13-Jährige mit Champagner und Drogen gefügig machen muss, um sie zu stechen – dieser angehende Lustgreis hat es mit einem Kid getrieben. Leute! Er hat als Hetero seinerzeit das vollendet, was man in diesen Tagen Jesuitenpatern und vielen anderen katholischen Funktionären in der ganzen Welt vorwirft.
Deshalb finde ich sein witzig klingendes Statement nicht ganz passend: „Selbst wenn ich gekonnt hätte, wäre ich nicht gekommen. Denn als ich das letzte Mal zu einem Festival gekommen bin, um einen Preis entgegenzunehmen, bin ich im Gefängnis gelandet.“
Warum nun viele Kollegen, vornweg der kleine Schlöndorf, von „einem ungeheuren Kulturskandal“ reden und Petitionen für seine Freilassung verfassen, versteh ich auch nicht.
Nun entspannt Euch mal! Schließlich besitzt er doch nicht nur einen „Promibonus“…
Ihn wird man letztendlich laufen lassen, im Gegensatz zu den kleinen, konfessionellen Frischfleischgourmets – die werden hängen
DRESDEN
FOCUS online, 13.02.2010:
… Der Jahrestag der Zerstörung sei in Dresden traditionell ein „stiller Tag der Trauer“, sagte Orosz. Es müsse aber auch daran erinnert werden, „wer den verdammten Krieg losgetreten hat“. Sie verwies darauf, dass ausgerechnet in der Kunst- und Kulturstadt Dresden bereits im März 1933 eine erste Bücherverbrennung stattgefunden hatte. Die CDU-Politikerin fügte hinzu: „Bevor Dresden brannte, brannte Sempers Synagoge, brannten Warschau, Rotterdam und Coventry“. Diese Wahrheiten müssten den „Ewiggestrigen“ und Rechtsextremisten entgegengehalten werden. „Dresden will sie nicht“, sagte Orosz unter dem Beifall der Teilnehmer…
Und dies ließ eine CDU-lerin ab
Vor über 50 Jahren sprach man auch in der Zone noch vom Anglo-Amerikanischen Bombenterror, dem über 350 000 Menschen zum Opfer fielen
Genaue Zahlen konnte man nie veröffentlichen
Der 13. Februar war schon früher im Osten ein magisches Datum, dazu füge ich etwas bebildertes zu. 

Nebenbei wurden wir mit der Problematik des III. Reiches bis zum Kotzen abgefüttert und vieles kam auch noch als geklitterte Kost rüber. Allerdings konnte sich jeder ein Reim machen, weshalb es letztendlich zu diesen alliierten Retourkutschen kam
Auch dazu hänge ich etwas dran. Weiterlesen
GUIDA WESTERWAVE
Die Schülerzeitung titelte heute etwas von einem Depp der Nation, den sie mit dieser Darstellung auch noch aufwerteten. Leute, der Junge dreht doch vollends durch, wenn ihn jeder auch noch mit seinem Senf bekleckert.
Wenige Wochen im Amt und schon betätigt er sich auf einem Nebenkriegsschauplatz als tollwütiger Sancho Pansa gegen Hartzer der vierten Kategorie.
Eigentlich könnte er ja wieder verschwinden, schließlich durfte er schon über 100 Tage den ersten schwulen Vizekanzler spielen…
Ihm ging es doch scheinbar nur darum, krankhaft gefallsüchtig dem Rest der Welt zu beweisen, dass man als Typ für dieses Amt nicht zwingend hetero gepolt sein muss.
Eigentlich wundert es mich nicht, warum Sozio- und Pücholochen, Schefferziehungswissenschaftler, Kriminolochen und sonst was für Welterklärer, die bei jeder Kleinigkeit in Talkshows auftauchen, dort mit abstrusen und nicht nachvollziehbaren Erklärungsmustern aufwarten, diesen gelben Komiker vollkommen ignorieren.
Wie war das mit den Krähen, den emporgekommenen, die treten sich nicht gegenseitig in die Eier. Solche Eksperten werden lediglich erst aktiv, wenn alles den Bach runter gegangen ist, dann hatten sie es aber schon immer gewusst. Weiterlesen
Geißler nennt Westerwelle wegen Hartz-IV-Spruch “Esel”
Buridans Esel
Vor einigen Jahren erlebte ich Heiner Geißler sehr souverän in einer illustren Runde, dies geschah rein zufällig. Mit dem Rad quer durch das Prenzelgebirge kam mir die Idee der Abkürzung durch die Kulturbrauerei und fand dort den Hinweis zu dieser merkwürdigen Veranstaltung, zwei Rote und ein Grüner gegen einen Schwarzen, eigentlich 3x Links gegen 1x Rechts.
Vor der Bühne kauerten bereits scheintote Reste der Hautevolee Westberliner SEWisten. Mittig drapiert: Mischka, seines Zeichens ehemaliger Facilitiemanager von FHW und Berlinkolleg.
Alle vier Macher hockten schon länger auf der kleinen Bühne. Alt-Maoist Gerd Koenen herzte und plauderte mit Ex-DKPisten Christian von Ditfurth, derweil rechts von ihnen, Heiner Geißler gelassen in irgendwelchen Unterlagen blätterte. Am anderen Ende hockte gequält nach allen Seiten lächelnd H.-C. Ströbele, neben mir, allerdings etwas erhöht.
Da es schon über der Zeit war, dachte ich, sie warten noch auf einen Moderator oder so etwas ähnliches. Schließlich ging es recht schnell los, es war mir zu verdanken. Da nirgends deutlich der Hinweis auf Rauchverbot hing, wurde natürlich ein Glimmer entzündet, für andere sofort das Signal, es auch zu tun. Auf seine softe Art versuchte nun Hans-C. S. von oben herab, gegen die beginnende Luftverpestung vorzugehen. Ich hasse nette Leute, noch dazu jene Sorte, die mit ihrem Lebenslauf beginnen ehe sie ein Bedürfnis anmelden.
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analoge nostalgie der audio tapes
Letzte Woche hatte ich eine ähnliche Idee, machte einige Photos von meinem Cassettenköfferchen, die allerdings in die Tonne getreten werden mussten. Deshalb erfolgte heute ein neuerlicher Versuch, wieder nichts besonderes geworden, aber ich lasse es dabei.




In diese spritzwassergeschützte Box passen 19 Audiocassetten, was rund 30 Stunden Musik entspricht. Abgesehen von der Zeit die drauf ging beim ewigen Bespielen, es war auch kein ganz billiger Spaß. Wenn möglich nahm ich mindestens TDK-SA, noch besser kamen natürlich die SA-X. Meine ältesten Aufnahmen stammen aus dem Jahre 1982 und sind noch hörbar – es handelt sich dabei um einen sogenannten Honeymoon-Zusammenschnitt.
Von den den über dreihundert Teilen sind ein Haufen Live-Mitschnitte und Bootlegs. Mein AIWA-Autoreverse-Aufnahmegerät ackerte mit einer ganz kurzen Unterbrechung fast sieben Jahre und das Teil wurde mächtig gefordert. Dieses analoge Teil kostete 1985 in Hong Kong noch 640 M-chen und war dort unten schon 200 Mark billiger.
Bis Ende der 90-er benutzte es ein Jogger noch als Radio. Weiterlesen
BERLINER TRÖDELMÄRKTE
Bis auf ganz wenige Ausnahmen existieren die meisten Märkte nur an den Wochenenden.
Fryderyk Franciszek Chopin (Frédéric Chopin)
Der eene stellt sich een Schnäppchen-Tschackometti ($104.327.006) in de Bude.
Sacht er wenichstens.
Hatte och noch mit een Bild belejt.
Icke schätze aba, dit is ´n Fälschung, ´n janz jemeen.
Wer kann sich dit schon erlohm, am Rande von ´n amerikanischen Sektor son teuren Schrott in ´ne Bude su stelln?
Bei mir is et wat anders.


