Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Jimi Hendrix: Leben im Überschall

Bevor ich übergehe zu: „Leben im Überschall“ und mir dabei die Flöhe aus meinem Pelz schüttle, beginne ich mein Fell zu striegeln. Was heißt, so als Nebeneinleitung wird im Urschleim gequirlt.
Als ich mich Ende der 70er auf dem Zweiten Bildungsweg bemühte mein Neckermann-Abitur zu erlangen, lief mir am BK ein Le(H)erkörper (ein Pädagoche in lila Latzhose und fettigem Haarkranz) über den Weg, der zu jeder Projektwoche eine Theweleit-Hocketse abhielt und damit kokettierte, dass er mit dem Verfasser besagter Männerphantasien, befreundet sei.
Zu eben dieser Zeit durchlebte ich die symbiotische, sexuelle Notgemeinschaft mit einer Buchhändlerin. Das Fräulein jobbte in dem großen Büchertempel am Reuterplatz. Als Angestellte konnte sie jedes verkäufliche Buch für wenige Tage ausleihen, also drückte sie mir eines abends, süßsauer lächelnd, DEN Theweleit in die Hand, “´n Bestseller, solltest du mal lesen!“ Madame schien zu vergessen haben, dass ich grundsätzlich keine Kassenschlager einzog. Aus langer Weile tat ich es dann doch. Drehte mir ein Dreiblatt und blätterte lustlos, zwischen den Boxen liegend, in dieser Publikation herum. Stellte bald fest, da schien jemand mächtig bei Magnus Hirschfeld abgekupfert zu haben. Musste aber trotzdem öfters auflachen, was zu einem Streit führte. Ähnliches geschah auch, wenn ich Camis Frauenliteratur begutachtete.
O.K., dachte ich mir, dass Buch liest du jetzt nicht weiter, meldest dich aber bei diesem Softie an. Am entscheidenden Tag, der Raum erstrahlte in den unterschiedlichsten Abtönungen von Weibermischfarbe, ging es nach meinem obligatorischen Pausenhörnchen zu Kafka. War auch nüscht, den Rest der Woche verbrachte ich sinnvoller. Weiterlesen

Rauchender Axel Prahl muss 35 Euro zahlen

Mittwoch, 18. II. 2009, bei GMX gefunden
Münster (dpa) – Für seinen unerlaubten Griff zum Glimmstängel muss Schauspieler Axel Prahl (48) alias “Tatort”-Hauptkommissar Frank Thiel 35 Euro Strafe zahlen.
Der Bescheid über das Verwarnungsgeld des Ordnungsamtes Münster werde Prahl in den nächsten Tagen zugeschickt, sagte ein Sprecher der Stadt. Der 48-Jährige hatte Ende Ja- nuar bei der Vorpremiere des 15. Münster-“Tatorts” demonstrativ geraucht und damit gegen das Nichtraucherschutz-Gesetz verstoßen. Prahl bedauerte später sein Handeln: “Ich rauche gerne, aber verärgern wollte ich bei der “Tatort”-Premiere natürlich nieman- den”, ließ Prahl über die WDR-Pressestelle mitteilen.
“Sicherlich war die Entschuldigung in aller Öffentlichkeit mit ausschlaggebend für die Höhe der Verwarnung”, sagte der Stadtsprecher. Die Behörden hätten bei Ordnungswi- drigkeiten dieser Art einen Beurteilungsspielraum. “Ich bin zuversichtlich, dass die 35 Euro einen Kriminalhauptkommissar nicht zum Sozialfall machen.” Als Prahls öffentlich zur Schau gestellter Griff zur Zigarette bundesweit für Schlagzeilen sorgte, war zunächst von einem Bußgeld von bis zu 100 Euro die Rede gewesen.

Nina Hagen und UFOs

Den Hinweis darauf fand ich heute bei GMX.
Ob es sich bei dem Verhalten von Nina um Spätfolgen handelt, weil sie als Halbstarke mehrere Monate in Sangerhausen verbrachte, ist mir nicht bekannt. Scheinbar war ich damals gegen gewisse Einflüsse Immun, schließlich habe ich länger dort gelebt. Bemerke allerdings andere Macken an mir, die sicher mit der dortigen Sozialisation zutun hatten, z.B. meine spätkindliche Volksdrogenabhängigkeit… Weiterlesen

Hartmut Mehdorn di Buonaparte, Zwerg Sarraz und Partner

Weder in den Nachrichten, noch in der Presse fand ich heute Bemerkungen über den DB-Napoleon – bis zu dem Zeitpunkt, als ich wegen meiner E-mils GMX anklickte. War klar, am heutigen Freitag, ausgerechnet einem 13., strahlte mich dann doch sein Antlitz an, diese Feuermelderlarve
In der Meldung war zu lesen, dass ihn jemand angezeigt hatte. Eigentlich blanke Verarsche, denn nur die Kleinen werden gehenkt, die Großen entfernen sich im Dienstwagen!
Was ich lustig finde, in besagtem Artikel hängt eine lütte Bildleiste, da rauschen haufenweise “Nieten in Nadelstreifen” vorbei, in sehr bedeutenden Posen!
Das Glück ist immer dem Gewieften hold. Gab doch die Untersuchungskommission dem Luftwaffenhauptmann i. R. noch mehrere Wochen Zeit, Nebelkerzen zu werfen und ein Bauernopfer zu modellieren.
Herr Wiesheu stotterte für seinen Boss in die Kameras, Wiesheu…, da war doch was, sogar eine ganze Menge.
Da ewig das große Vergessen angesagt ist, fresse ich Camel mal das Gras von den vergangenen Sachen… Weiterlesen

Die Fans von Egon Krenz

Im heutigen “TAGESSPITZEL” wird mal wieder für eine abgehalfterte Ostschluse die Werbetrommel gerührt. Es betrifft den Schneidersohn aus Kolberg, diesen humorlosen Fernaldel des Politbüros.
Erst am 25. August 1997 entschließt sich das Berliner Landgericht halbherzig, Egon zu einer Verurteilung von sechseinhalb Jahren Knast, nach einer merkwürdig zusammengeschusterten Anklageerhebung und hanebüchender Urteilbegründung. (Erinnerte mich an die Zone – allerdings ohne Anflug von Mitleid.)
Von der gesamten Zeit, durfte der Genosse gerade mal drei Totensonntage in einer Luxusherberge erleben. Wobei er die längste Zeit sogar im offenen Vollzug verbrachte und auf dem Flughafen Berlin-Tegel bei der „Germania” beschäftigt, den Russen ausrangierte Flugzeuge andrehte.
In seinem Machwerk und einem Interview dieser Tage beschwerte sich der Arme über die arroganten Aufseher. Schade, dass sich nicht solche Kreaturen vom Kaliber „RT” (Roter Terror), „Panzerplatte”, „Arafat” und „Texaner” (Hervorragenden Justizangestellte im “humanen, sozialistischen Strafvollzug” von Cottbus.) seiner angenommen haben. Da wäre viel Freude aufgekommen…
Ganz zu schweigen von den erbärmlichen Zuständen unter denen die Frauen in Hoheneck leiden mussten… Weiterlesen

Die Bezirkspostille von Charlottendorf

Vor ein paar Wochen erhielt ich das Bezirksmagazin von Charlottenburg-Wilmersdorf (Ein Bezirk mit Zukunft), Ausgabe 2008/2009.
In Hochglanz hergestellt, für die Selbstdarstellung lokaler Politgrößen, mit viel Schnick- schnack aus dem Kiez und noch mehr Werbung. Wegen bestimmter Artikel blätterte ich das gesamte Heft durch. Dabei fiel mir ein Photo vom lauwarmen Wirtschaftsstadtrat, Genossen Marc Schulte auf. Als ehemaliger Pädagoche liebt er natürlich seine Selbstdarstellungen, lässt aber aus irgendeinem Grund bei repräsentativen Photos gewisse Sorgfalt fehlen, so geschehen auf Seite 23. In feinem Zwirn, mit einem modischen Kulturstrick um den Hals und verkrampfter „Cheese-Pose“. Anscheinend hat ihm Mutti aber nie beigebracht, dass man in solchen Augenblicken den oberen Knopf des Hemdes verschließen sollte.
Beim anschließenden Blick ins Netz kam es aber noch schlimmer.

Genosse M.S.Vielleicht drückt er als SPDler den Rest Verbundenheit mit dem Proletariat so aus.
Also Leute, entweder man steht dazu und tritt diese verknotete, kleinbürgerliche Halskrause in die Tonne oder trägt sie mit Stil.
Aus meiner eigenen Erfahrung, diese Teile habe ich immer gehasst, war aber trotzdem in illustren Runden oft der einzig mit Knöpererfahrung für unterschiedliche Bindungen,  so erlebt im Lehrlingswohnheim und bei der Truppe…
Anbei Tipps für verschieden Knoten. Weiterlesen

Weiter so, der Anfang ist gemacht!

Sogar aus seinen eigenen Reihen munkelt man, dass der Neue eins viel hat – wenig Ah- nung. Nun stelle ich mir gerade vor, wie Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Wilhelm Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg die Milliarden von Euerchen verteilt. Auf einem Kölner Prunkwagen hockend, versehen mit Narrenkappe und roter Pappnase immer rin in die Vollen und schon fliegen die Scheinchen, wie sonst Kamellen in die Massen. Im Hintergrund Ananas als Kasper, der ihn dabei fürchterlich abwatscht und singt: „In einem halben Jahr bin ich Vizekanzler, nach einem Frontenwechsel – Gregor Gysi wieder Wirtschaftsminister, Hella Kemper meine neue Scheffffin, Peter Sodann Bundesdösi und K.-Theo… landet weich in Brüssel.“

ADAM TELLMEISTER

Seine stille, fast unscheinbare Installation findet man in der Immanuelkirchstrasse 21, Ecke Prenzlauer  –  Parterre rechts
Geöffnet: Montag bis Freitag – 12 bis 19 Uhr
Politische Finissage – 26. Februar 2009 – 20:00 Uhr
Pressekontakt:  heike@moja-berlin.com

Im dortigen Darkroom läuft außerdem ein witziger 8-Minuten-Videoschnippsel von, mit, über die Tells – ohne die Schillersche Fälschung

Adam lief ich Anfang ´90 das erste Mal über den Weg – als er relativ frisch, als Schweizer Wehrdienstverweigerer, illegal im Prenzlgebirge mit der Tochter einer Bekannten zusam- menlebte und in der Zone politisches Asyl beantragen wollte. Da verstand ich die Welt nicht mehr. Weiterlesen

und tschüssss

Die Sterne meinen, als Nachfolger von MG wird Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Wilhelm Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg gehandelt.
Sein Hang zum Militär, zur Politik und den Paragraphen wurde KTMNJJPWFJS vererbt. Generationen seiner Sippe,  konservativ bis auf die Knochen, hingen an den Schalthebeln der Macht und schlitterten so durch die Systeme.
Aalglatt als Politsonnyboy, ist es keine Frage, dass er es als Dr. jur. auch in der Wirtschaft probieren darf. Das feine Gespinst der Seilschaften wird ihm dabei als Trampolin dienen…
Man kann nur hoffen, dass K-TFvuzG in der jetzigen ökonomischen Situation recht schnell ins Straucheln gerät, wegen der anstehenden Wahlen in diesem Jahr…

dpa – Uni-Putzdienst wirft Echsen-Exkremente weg

Diese Meldung aus UK stinkt nach einem Hoax.
Verhängnisvoller Ordnungseifer: Der Putzdienst der Universität Leeds hat eine einzigar- tige Sammlung von Echsen-Exkrementen entsorgt und damit die Forschungsarbeit eines Wissenschaftlers zerstört.
Jahrelang hatte der Student Daniel Bennett eine seltene Waran-Art auf den Philippinen für seine Doktorarbeit untersucht. Dafür trug er eine Reihe von Kot-Proben zusammen, die er in der Universität gelagert hatte. Nun hat eine Putzkolonne beim Reinigen seines Labors die 35 Kilo schwere Tasche mit den Exkrementen weggeworfen, wie Daniels der Zeitschrift “Times Higher Education” erzählte. Uni-Putzdienst wirft Echsen-Exkremente weg
“Für manche Leute mag das nur eine Tasche mit Echsen-Exkrementen gewesen sein. Für mich waren es sieben Jahre harter Arbeit”, sagte Daniels. Er kündigte ein juristisches Nachspiel an. Der Verlust werde sein Leben für immer verändern. Die Hochschule der nordenglischen Stadt teilte am Freitag mit, sie habe sich bei dem Studenten entschuldigt. Zudem wies sie darauf hin, dass die Tasche nicht gekennzeichnet gewesen sei. Von rechtlichen Schritten des Forschers sei noch nichts bekannt. Weiterlesen