Archiv für den Tag: 15. Juli 2011

Fahrradclub kritisiert „radlerfeindliche“ Plakate


Mit Plakaten protestieren anonyme Bürger gegen rabiate Fahrradfahrer. Wer genau hinter der Aktion in dem Szene-Viertel steckt, ist noch unklar. (© dpa)

Wieso regen sich denn massenhaft Leute über solche Posters auf und interpretieren irgendwelchen, hirnrissigen Dünnschiss in die Aktion? Dieses geniale Piktogramm sagt doch wirklich alles! Gemeint sind doch nicht die beschaulichen Radler, die auch mal den Gehsteig oder „entgegen der Fahrtrichtung“ den Radweg benutzen.
Auch meine Wenigkeit gehört zu der letzt angesprochenen Kategorie.
Dafür macht es mir als Fußgänger absolut nicht aus, wenn jemand friedlich auf dem Trottoir strampelt, genauso wenig auf dem Radweg – entgegen des „vorgeschriebenen Mainstreams“.
Berlins beschissenste Radwege befinden sich entlang der „Schönhauser“. Sie führen im Zickzack um Bäume, mal rechts, mal linksherum, zwischendurch steht Gerümpel. Man findet irgendwelches Baustellenequipment kreuz und quer liegend. Tratschtanten und Onkels, Besuffkies, ältliche Mammies mit diesen riesigen Krötenkarren, natürlich nebeneinander schiebend, plappernd, vollkommen high, ob ihrer auszufahrenden Brut, sich dabei, um nichts in der Welt für ihre unmittelbare Umgebung interessieren. Rollende Leute, die irgendwoher angeschossen kommen, dunkelrot glühende Jogger aus allen möglichen Richtungen, ab und an ein psychotischer  „Tierfreund“, der sein vierbeiniges Statussymbol zwischendurch das Geschäft erledigen lässt, dabei allerdings die „Flexi-Maxi-Gurt-Roll-Leine“ mindestens drei Meter straff gespannt ist und deshalb andere Mitbürger zum Seilspringen animiert…
Auf Omis die hinter Rollatoren klemmen, Krüppel und anderweitig Behinderte möchte ich gar nicht eingehen… Weiterlesen