No Dope, No Hope!

Vergangenen Mittwoch schaltete ich fast mitternächtens den lütten Transistor ein, DRadio auf Mittelwelle. Was dort noch fast 30 Minuten herausquoll, war einfach nur abartig, O-Ton der ARD!
Anne wollte mal wieder – für ihren Namen kann sie ja nichts – so richtig wollte sie gar nicht. Auf ihrem Stuhl wäre eine gute Domina angebrachter gewesen, die zwischendurch immer mal wieder mit der Peitsche hätte rein dreschen sollen.
Was schaffte sich denn das für ein respektloses Pack? Von denen hatte bestimmt niemand auch nur den Zipfel eines Stückchen dunklen Flures als Kinderstube. Wenn doch, dann waren sie mit der Geschwindigkeit einer „V2“  dort entlang geschlittert. Keiner der Anwesenden schien mal etwas von Streitkultur vernommen zu haben, alle schnackten viel dummes Zeug und ewig durcheinander.
Darüber hinaus fühlen sich solche Deppen berufen, Schulkids im Fressen herumzumähren und dies ausgerechnet zu solch einem Problematik.
Ich raffte es nicht!
Stand wieder auf und machte die Glotze an, weil ich mal sehen wollte, wer dort in neuester, digitaler Bild- und Tonqualität, seinen verbalen Dünnschiss entsorgte…
Warum verlangen eigentlich Leute mit solch gravieren, pädagogischen Defiziten, dass es die nachfolgende Generation anders händeln sollten?
Dies ist nicht nur überheblich sondern auch noch unverschämt!
Bei dem Mediathekenclip genügen die letzten 30 Minuten…
Zum Vergleich sollte man beim donnerstäglichen „Scobel“ mal reinschauen!
Der Mann, seine Themen und die Talkrunden sind Lichtjahre entfernt von der „Quotengülle“ eines Beckmanns, Gottschalks, Jauchs, der Will, der Illner und wie sie alle heißen…
In dieser Woche stand bei Gerd Scobel folgende Problematik an: No Dope, No Hope! – oder so ähnlich…

FUSSNOTE:
Nun sollen bloß keine Gutmenschen aufjaulen, die angesprochen Problematik ist hinreichend bekannt, darüber existiert ein Haufen Literatur.
Einzig die Szene aus “Eins, Zwei, Drei, da habe ich James Cagneys frommen Wunsch nie registriert.
Witzigerweise wurde auch die älteste und weltweit bekannteste Droge mit keinem Wort erwähnt – der ALLOHOL!
Da kann auch wirklich jeder, der mal eine gewisse Zeit in dem uniformierten Schweinehaufen hing, über gruppendynamische Selbstläufer berichten, die oft in der Gesellschaft nicht geächtet werden…
Ende der FUSSNOTE!

Nun sollen bloß keine Gutmenschen aufjaulen, die angesprochen Problematik ist hinreichend bekannt, darüber existiert ein Haufen Literatur.

Einzig die Szene aus „Eins, Zwei, Drei, da habe ich James Cagneys frommen Wunsch nie registriert.

Witzigerweise wurde auch die älteste und weltweit bekannteste Droge mit keinem Wort erwähnt – der ALLOHOL!

Da kann auch wirklich jeder, der mal eine gewisse Zeit in dem uniformierten Schweinehaufen hing, über gruppendynamische Selbstläufer berichten, die oft in der Gesellschaft nicht geächtet werden…

GMX war dabei!

Jene zwanghaften Leute gehen mir schon mächtig auf den Zünder, die ihre Umgebung permanent mit Antworten nerven, auf Fragen die jemand ohne Webfehler niemals stellen würde. Will es mal nicht so gänzlich in den Raum stellen. Wowi oder Schwesterwelle könnten sich bestimmt an jenem Thema über Parteigrenzen hinaus richtiggehend festbeißen.
Batman ist schwul – wer noch?
Tätigte einen Schnelldurchlauf der Bilder…
Dies ist sogar möglich.
Erinnere mich da an eine Verfilmung, in der ich fast die gesamte Vorstellung Augenpflege betrieb, ausgelöst durch „Schwarzen Afghanen“ in einem vorher eingezogenen Dreiblatt.
Ging deshalb öfters meinen Bekannten beidseitig auf den Keks, wegen der verpassten Handlungen. Was natürlich zu Verwicklungen führte, da es ihnen nicht viel besser erging.
Zumal auch sämtliche Leute vor und hinter uns langsam recht ungehalten wurden.
Als ich mich nach einer Szene nicht mehr einholen konnte, gab mir mein Hintermann sogar den Tip, doch endlich das Kino zu verlassen. Den Rest des Film herrschte meinerseits dann Ruhe im Karton.
Ach so, im entscheidenden Moment ging es um folgendes.
Noch in der neuerlichen Orientierungsphase registrierte ich, wie Batman eine saubere Landung auf dem Balkon seiner hübschen Kollegin hinlegte. Sie stand erwartungsvoll mit feuchten Schenkeln dort herum und erkundigte sich schüchtern beim Fledermausmann, ob er ein Glas Sekt mit ihr trinken würde.
Dieser beschied ihr ganz forsch: „Nein danke! Wenn ich fliege, trinke ich nicht!“, jumpte flugs über die Balkonbrüstung und ward nicht mehr gesehen…
Zwischendurch japste ich recht laut: „Tja Mädelchen, da haste schlechte Karten! Wusste es doch, dein Kavalier ist vom anderen Bahnsteig, der steht nicht auf Schlitzpisser!“

Erinnere mich an ein weiteres Movie, der erst in den letzten Szenen mit der Aufklärung rüber kam, dass der Superdetektiv eine lauwarme Ader hatte.
Ein Arbeitskollege hatte mir gesteckt, in Moni´s Filmbar läuft die nächsten zwei Tage: „Schneeflittchen und die siechen Zwerge“ , sollte ich mir mal einziehen.
Gab unter meinen Kumpels kund, welches kulturelles Ereignis im beschaulichen Wilmersdorf zu erwarten sei und machten uns auf. Weiß nicht mehr genau, wie viel wir waren, vier oder fünf, wurden beim Eintritt prompt von der Schefffin verwarnt, wegen unseres THC-bedingten Auftretens.
Bei dem Laden handelte es sich nicht nur um ein Kino, er diente auch als Bordell.
War alles sehr gepflegt, man lotste uns an einen Tisch, als Eintrittskarte gab es ´n  Flasche „Schultheiß“ für 10 DM.
Im Anschluss gab es noch die Vorschau auf kommende Filmchen und da war ein Krimi dabei – Arthur Conan Doyles berühmtestes Werk: Sherlock Holmes!
Was dort zusammengeschnitten über die Leinwand flimmerte, ließ einiges erwarten.
Ein paar Tage später landete ich nochmals in jenem Etablissement allerdings mit einer Freundin, die mal verlauten ließ, dass sie auch gern mal in einen Pornoschuppen gehen wollte.
Als es dann soweit war, schien sie es sich anders überlegt zu haben, ausschlaggebend war dann die Neugier auf den Bordellbetrieb.
So mancher dort Angestellten passte dies nicht, schließlich nahm man zu einer Brauereibesichtigung in Pilsen auch keine einheimisches Bier mit…
Wüsste gar nicht, wie man den damaligen Film bezeichnen sollte – Pornokrimi oder Kriminalporno? Jedenfalls durchzog die Handlung ein roter Faden, es gab nicht nur Fixierbilder mit hoppelden Menschenknäulen und dauernden Blaskonzerten.
In einem morbiden Landhaus agierten der berühmte Kommissar nebst Assistenten, der Fall löste sich schließlich im Nichts auf.
Worum ging es da eigentlich?
Jedenfalls nagelte Dr. Watson alles was ihm in den Weg kam und nicht schnell genug auf einen Baum kletterte, wenn er auftauchte. Da machte die scheintote Großmutter der blutjungen Schlossherrin keine Ausnahme. Mit der attraktiven Dame wurde permanent der Eindruck erweckt, dass sie es mit Sherlock trieb, mit nichten!
Madame verfasste Briefe an sich selbst und trieb es mit der bisexuellen Christel von der Post. Die wiederum Probleme bekam, wenn sie „nach Männern roch“, dies war hin und wieder der Fall, da Watson niemals einen Quicky mit ihr ausließ.
Zwischendurch hockte  Sherlock Holmes Pfeife schmauchend am offenen Kamin, sinnierte über die Reinheit der wahren Liebe, wobei Doc Watson pausenlos auf dem Sprung war, um irgendwie der verbalen Umklammerung seines Chefs zu entkommen.
Eines Abends, meldete der Doktor heftiges Schlafbedürfnis an und ließ Holmes mit seinen triefenden Monologen am Kamin sitzen.
Stunden später sah man Watson hilflos durch endlose Gänge im Untergeschoss irren, weil er dort jemand stechen wollte, schließlich vertat er sich mit der Tür und landete im Folterkeller.
Zu seiner Überraschung ergötzte sich dort sein Boss bei Sado-Maso-Spielchen mit dem alten Gärtner…

Schwere Vorwürfe – Produzierten DDR-Häftlinge für Ikea Möbel?

Im Café machte mich heute ein Bekannter auf diesen Artikel aufmerksam, während des Überfliegens kam mir das Grinsen an…
Der schwedische Möbelriese soll in den 80er-Jahren politische Gefangene in der DDR als Zwangsarbeiter eingesetzt haben. Das soll aus Akten der Stasi-Unterlagenbehörde (BStU) hervorgehen, berichtet der schwedische TV-Sender SVT.
Schon recht merkwürdig, wenn das öffentlich-rechtliche Sveriges Television AB lange vor der Saison beginnt, Sommerlöcher zufüllen, oder geht es einfach nur um Quoten?
Auf der anderen Seite ist ja toll, wie alle Beteiligten reagieren – bis hin nach Berlin.
Ikea-Sprecherin Dagmar Hovestädt erklärte, das Unternehmen nehme die Angelegenheit äußerst ernst: „Es ist klar, dass der Einsatz von politischen Gefangenen als Zwangsarbeiter für Ikea total inakzeptabel wäre.“ Die Firma will die Vorwürfe jetzt gemeinsam mit der BStU klären.
Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, fordert der Chef der Stasiopfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, Ikea zur Wiedergutmachung auf: „Wenn Ikea von der Häftlingsarbeit in der DDR profitiert hat, dann muss das Unternehmen die Betroffenen entschädigen“, sagte Knabe der B.Z..

IKEAs Marktstrategien waren schon immer auf Gewinnmaximierung eingestellt, aber auf Deibel komm raus. Nebenbei biederten sich die Verantwortlichen häufig als Polit-Chamäleons allen Seiten willfährig an, ist mir aber auch egal…
Möchte ganz beiläufig nur an etwas erinnern, dass in den 80ern Schwedischen Möbelhersteller bereits gegen den aufquellenden Giganten erfolgreich klagten. Daraufhin mussten sie ihren Werbespruch: „Das unmögliche Möbelhaus aus Schweden“ in die Tonne treten! Weil sie nicht nur in der Zone, sondern auch bei anderen Ostseeanrainern produzieren ließen – überall hinter Schwedischen Gardinen – da konnten die Asiaten wirklich nicht mithalten.
Wobei Honeckers Genossen als die gierigsten galten. Weiterlesen

1.Mai

Hatte wieder mal etwas angefangen und nicht fertig bekommen…
Dazu inspirierte mich der harte Tobak von Monsignore Stephan Wahl.
Wobei er manchmal der eigentlichen Sache recht nah kam, wenngleich mich der Schmus über Meister INRI nebst family, nicht mehr allzu sehr interessiert.
Während des Knackens von Sudokus stellte es weiter kein Problem dar, denn meine Lauscher standen auf Durchzug…
Den anschließenden Kakadu fand ich sehr gut gemacht: Der Mai ist gekommen …! Der Wonnemonat, leider ist er weder nachles- noch hörbar.
Allerdings fragte ich mich, für welche Altersgruppe dieser anspruchsvolle Beitrag produziert wurde.
Ein Herr Karasek, der Herr Professor Karasek! – wäre bestimmt auch und gerade noch so in der Lage gewesen, dem Ganzen zu folgen.
Schade, diese Morgensendung ist nicht beständig, ihre Beschaffenheit mäandert zu sehr zwischen Höhen und Tiefen…

Vorhin vernahm ich beim Zappen etwas lustiges. Arndt Breitfeld, der Senioren-TV-Anchorman, interviewte einen ganz wichtigen Oberpräsenidentenscheffpolizisten und der ließ in seinem „Situationsbericht“ ab: …am Kottbuser Tor wurde ein Gebäude „entglast“…
Fand ich richtig geil – meine damit natürlich nur dir neudeutsche Wortschöpfung…
Ist so ähnlich, als wenn mir für den den Begriff „abfackeln“ das Wort „abbunsen“ über die Lippen kommt.

Beim Blick ins Netz fiel mir etwas zum CDU-Fraktionschef Florian Graf (auch so ein Dauergrinser) ein, der sich für seine „Täuschungshandlung“ entschuldigte und wegen der Plagiatsaffäre in die Offensive begibt.
Wat heißtn ditte nu wieder?
Er habe sich „fremdes Wissen zu eigen gemacht, ohne die Autoren zu nennen“…
Was ist denn an der Aussage so verwerflich?
Mach ich doch ebenso! Wo kämen wir denn da hin, wenn es jedes mal heißen sollte: „Dieses Zitat stammt z.B. von Herrn Dingensknecht und der gab mir für die Benutzung sein schriftliches Einverständnis!“
Stimmt ja!
Vergaß eben, dass mich dieses korrekte Zitieren nicht tangieren muss, da es mir momentan nicht einfallen würde, etwas zur Erlangung der beiden „Eitelkeitslettern“ zu unternehmen.
Warum führt man eigentlich keinen Doktor-Titel verschiedener Grade ein?
Dr.plag vom Schnäppchentisch eines Discounters oder den Dr.plag.ü.a. (über arbeitet), der einem fast echten Titel gleichgestellt würde…
Es ist doch auch mit einem pücholochischen Aspekt für solch armes Würstchen verbunden. Was können da für Depressionen aufkommen, so jemand schmeißt sich vielleicht vor lauter Gram hinter eine U-Bahn…
Abschließend noch eine Frage.
Weshalb werden nicht endlich auch mal diese „Experten“ an den „Unitäten“ bestraft, die solchem Unwesen Vorschub leisten?
Vielleicht sollte man gewisse Leute, deren Leben in ihren Biographien mit dem Abitur beginnt, was ja fast einer unbefleckten Geburt gleichkommt, vor Beginn ihrer Promotion einem pücholochischen Test unterziehen betreffs ihrer sittlichen Reife…
Möglicherweise erübrigt sich dieser Akt bereits, nach bestimmten Rückschlüssen auf Grund ihrer Sozialisation…

Walpurgisnacht

Früher trafen sich in der letzten Aprilnacht immer alle Hexen der Umgebung auf dem Hexentanzplatz, hoch droben bei Thale und trieben es hemmungslos bis in die Morgenstunden mit dem Gottseibeiuns. Nach dieser ausschweifenden Swingerfête gings auf dem Besen (möglicherweise ein Vibrator mit Ionenantrieb?) weiter auf den Blocksberg. Eigentlich ist gar nicht überliefert, was sie dort weiterhin trieben…
Heutzutage ist alles zu einem Konsumfest verkommen mit Fressen, Saufen und den ganzen Spielereien womit man den angereisten Deppen die Knete aus den Taschen zieht, angeblich sind es mittlerweile viel zehntausend Leute…
Nach der Beseitigung der Stacheldrahtnarbe ist dort gesamtdeutscher Hedonismus angesagt…

8ung! Jene angeführte Seite ist nichts für angepasstes Kroppzeug,

politisch korrekte Linxwixer, zartbesaitete Moralisten, weltfremden und verklemmten Blablas deren chronisch erigierte Zeigefinger bereits unter Durchblutungsstörungen leiden!
Zum folgenden Geschreibsel inspirierte mich der Link unter dem Bildchen und nicht die attraktive Tittenmaus.
In der Hoffnung auf einen neuen französischen Präsidenten, nämlich Monsieur François Hollande, übernehme ich auch den fremdländisch klingenden Satz von „Duo Lavalampe“:  Au lieu de la vidéo, musique ou des textes ennuyeux il-y-a aujourd’hui préfèrent un lien hypertexte sur un blog très interessant, avec des photos de toutes sortes de sujets. Leider habe ich mich nicht ganz an die Aussage des Satzes gehalten, deshalb wird sich kurz gefasst… Weiterlesen

Krebsdrama «Halt auf freier Strecke» gewinnt Lola

Gestern Nacht steckte mir im Wirtshaus der Tonknecht von Andreas Dresen noch ganz kurz, was sie alles abgeräumt hatten…
(In jenem Outfit kam der Scheff gestern nicht von seiner Fete.)
Dieser Dresen-Film ist bisher der einzige, den ich noch nicht sah, wird bestimmt auch nicht geschehen. Scheint wohl mehreren Kinogängern so zugehen, eigentlich genügt es, wenn man ewig registriert unter welchen Umständen die Leute in der Umgebung ihren Löffel abgeben. Freunde und gute Bekannte darunter, von denen man es noch nicht mal ahnte, dass sie sich schon länger auf dem Trip in die ewigen Jagdgründe befanden…
Welche Nase hat denn im STERN u.a. diesen Satz verbockt?
…So gelang Dresen ein sehr authentischer Film, der nichts beschönigt und gerade deshalb Mut macht…
Wie muss man denn einen Film mit eben der Problematik betrachten, um ihn authentisch zu empfinden und auf was soll er denn Mut machen?
Wenn jemand auf seinem langen Weg in Richtung Urne von Kindesbeinen an, ewig seine Angst vorm Leben kultiviert hat, wird er doch kurz vor Toresschluss niemals versuchen, plötzlich noch einen anderen Weg zugehen…
Mutig finde ich lediglich, dass A.D. versucht sich dem Thema zu nähern und alles in 110 Minuten – sofort ist es ein erschütterndes Krebsdrama (focus), für andere ein schmerzliches, am Ende dennoch tröstliches Werk…
Hier folgt ein Link zur Pandora Film GmbH & Co. Verleih KG, dort findet man auch Pressestimmen, manche recht merkwürdig…
Und noch etwas: Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern Weiterlesen

Kein “Nationalheld” ohne Furcht und Tadel

Endlich klappte es.
Beginne für Ungläubige und nicht so Bibelfeste Zeitgenossen mit Matthäus – Kapitel 7 – Vers 7, wo da steht: …suchet, so werdet ihr finden…
Siehe da, welch göttliche Fügung!
Man fand ein neues Amt für Margot Käßmann und sie wurde EKD-Beauftragte für das Reformationsjubiläum 2017.
Na bitte schön, das ist doch was – Gratulation!
„Honi soit qui mal y pense“, wenn Madame über Dr. Martin Luther mal einwarf: “Er war kein Mann ohne Makel.”
Ihr traue ich sogar zu, dass sie sich dabei mit Augenzwinkern einbezog.
Als Frau natürlich!
Richtig! Schließlich war der berühmteste Wendehals aus dem Mansfeldischen absolut kein Kind der Traurigkeit.
Würde mich sogar darin versteigern, seine Frömmigkeit und parallel dazu die ausgeprägte Neigung zum Hedonismus unterlagen ewig einem labilen Gleichgewicht.
Der kleine, dicke Eislebener war allen Freuden des Lebens sehr zugetan, soff gern und ausgiebig, schaute dabei dem Volke aufs Maul, den dicken Mädels ins Dekolletee und klopfte nebenher ewig Sprüche, manche wurde legendär.
Hier eine winzige Auswahl:
– Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön,
im dreißigsten nicht stark,
im vierzigsten nicht klug,
im fünfzigsten nicht reich ist,
der darf danach nicht hoffen.

(Bei meinem Großvater klang diese Weisheit etwas anders.
Bis zum zwanzigsten Jahr musst du wissen was du willst,
bis zum dreißigsten dich etabliert haben.
Im vierzigsten alles überschauen können,
damit du dich ab dem fünfzigsten
auf den Lebensabend vorbereiten kannst…
)

Diese  könnten von seinem Zeitgenossen Machiavelli stammen:
Des Menschen Herz ist wie Quecksilber, jetzt da, bald anderswo, heute so, morgen anders gesinnt.
Für Heuchelei gibt’s Geld genug. Wahrheit geht betteln.
Wer die Erkenntnis der Sache nicht hat, dem wird die Erkenntnis der Worte nichts helfen.
– W
er treu arbeitet, betet doppelt. Wer untreu arbeitet, flucht doppelt.

Hier etwas aus jener Zeit, als Luther noch an der Seite seines Landsmannes und Kollegen Thomas Müntzer stand:
– Es passt sich aber nicht, dass einer auf des andem Arbeit hin müßig geht, reich ist und wohllebt, während es dem Arbeitenden übel geht, wie es jetzt die verkehrte Gewohnheit ist.

Diese Eingebungen wurden mit Sicherheit nach den Bauernkriegen verfasst, als auch Ullrich von Hutten den reformierten Wendehals lange abgeschrieben hatte:
– Wes Brot ich eß. des Lied ich sing.
– So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist!

Ein witziger Geistesblitz, als dauerhafte Rechtfertigung für jegliche entgegengesetzte Meinungsäußerungen:
– Jede Art Berufung ist bedeutsam und nötig, damit das Gewissen gewiss sei.

Bei den folgenden zwei Sprüchen gehen die Meinungen der „Experten“ vollkommen auseinander, denn manche sind der Überzeugengung, dass sie nicht von UNSEREM seligen Herrn Reformator stammen. Weiterlesen

GMX war dabei!

Mir kann wirklich nichts passieren, lagen doch heute ein paar Socken nebst eines Zettels in unserem Briefkasten. Weiß natürlich welche Sabine für das „Frühsommerhilfswerk“ schafft.

Super diese Teile, sie tragen sich wie eine zweite Haut, Farbe gefällt mir auch…
„DANKEEEEEEEEEE!!!“
Diese wollenen Gehwarzenpräser kamen im richtigen Augenblick, hatte ich doch letztens meine wenigen Socken allesamt versaut, weil sie keine 60 Grad in der Waschmaschine mögen…
Vor einigen Jahren lief ich noch bis um die 10 Grad minus in Latschen umher, heute werden meine Hufen bereits bei angekipptem Fenster eisige Mauken und dies bei Frühlingshaften Temperaturen draußen…
Im Zusammenhang mit den tollen Socken fielen mir mehrere dämliche Sprüche ein, die in einem zeitlichen Zusammenhang gesehen werden müssen!
Sogar Oma ließ in jungen Jahren ab: „Wenn dich die bösen Buben locken, dann bleib zuhaus und stopfe Socken!“
Später in der frauenbewegten Jahren hieß es: „Wenn dich die geilen Buben locken, dann bleib zuhaus und lerne zocken!“
…und heute, wenn man nicht mehr ganz so taufrisch durch die Gegend sterzelt?
„Wenn schon lange keine Buben locken, dann bleib zuhaus und stricke Socken!“