„Theorien“ der sog. „Machteliten“

…aber ganz weit weg von der Spezifizierung des amerikanischen Soziologen C. Wright Mills!
Muss dazu noch eine Ergänzung zum gestrigen Schrieb ablassen, es betrifft allerdings nicht die ewigen Turbo-Wendehälse.
Meine Großeltern sind durch vier Systeme geschlittert und dies lief nicht folgenlos ab. Alles begann Anfang letzten Jahrhunderts, zu Kind- und Jugendjahren, mit dem Absturz vom Großbürgertum in kleinbürgerliche Gefilde. Bis hin zu Großvaters mehrjährigen Kuraufenthaltes in Bad Plötzensee und im Zuchthaus Brandenurg (1935-´38), mit anschließendem Berufsverbot bis 1945. Dennoch gründete er, als unverbesserlicher Sozi die Dreigrammbewegung im Dorf mit, anschließend bereute er jenen Schritt bis zu seinem Lebensende. Trotzdem sind sich die alten Herrschaften treu geblieben, indes ihre Tochter zu einer vernagelten, chronisch untervögelten Stalinistin mutierte. Zwischen beiden ideologischen Mühlsteinen wuchsen ihre beiden Kinder auf, wobei meine jüngere Schwester ewig und überall korrekt funktionierte, aber letztlich auf ganzer Linie draufzahlte. Da Madame irgendwann ein Faible für rot angehauchte, aber schweinisch prügelnde Beschäler entwickelte. Kann vielleicht sein, dass sie gar nicht mehr im Diesseits umherirrt…
Jetzt habe ich mich aber wieder mal etwas vergaloppiert, weil der Ausgangspunkt ein ganz anderer war, denn es ging ja um Macht und um solche Leute, die sich auserwählt fühlen, ihren Einfluss auf Deibel komm raus, auch auzusüben. Denen es ohne weitere Schwierigkeiten ebenso gelingt, ihre Spielchen in jedem System weiter zu kultivieren, als wäre nichts geschehen. Damit meine ich jetzt und hier all jene Akteure, denen in irgendeiner Form die Zügel zum Handeln angedient wurden, seien es Politiker durch vermeintlich demokratische Legitimation. Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob es sich z.B. um einen Präsidenten der FU handelt oder einen kleinen Manager irgendeiner wichtigen Klitsche, meinetwegen ehemals Schering; Banker muss ich einbeziehen, sämtliche neoliberalen Wachstumsfetischisten, auch den kleinsten Lobbyisten, gewisse Pädagochen, Soziolochen, Püchologen, dergleichen Günstler und Sportler. Eben sämtliche Rädchen in irgendwelchen Getrieben, die sich unabdingbar als tragende Säulen jeglicher Gesellschaftsformen verstehen!
Um es kurz zumachen, all jene, die in irgendeiner Form unbedingt Macht ausüben müssen! Sogar der saufende und prügelnde Ehegatte oder Lebensabschnittsgefährte zählt letztlich dazu, auf gewisser Weise Hinz und Kunz, sogar Teile der holden Weiblichkeit samt ihrer Quotengenossinnen, die ich fast vergessen hätte. Weiterlesen

Kampf um die Wahrheit – Der NSU und zu viele Fragen

Durch Zufall kam ich gestern Abend noch in den Genuss von zwei Dokfilmen auf 3SAT.
Während der ab und zu aufkommenden Politdiskussionen im Wirtshaus, mit einer schon etwas älteren Mumie als ich, gesellte sich eine Freundin hinzu. (Beim nächsten Zusammentreffen muss ich ihr mal wieder einen Gong verpassen. Holte der alter Herr nur mal etwas länger Luft – er ist mit seinen 80 Lenzen auf dem Buckel geistig noch fit wie ein Turnschuh – hing sich Marjellchen sofort rein, plapperte los und nervte beim Zusammentragen von Fakten mit ihren emotionalen Betrachtungsweisen.)
Also wurde heimwärts subtrahiert, stellte dort fest, dass die Scheffin gerade im Begriff war ihren Glotzenabend zu beenden, ich bereits wieder am Mümmeln und so tauschten wir die Plätze.
Nach dem zweiten Betrag kam mir die Reihenfolge der Beiträge schon recht merkwürdig vor, denn eigentlich hätte „Nazis im BND – Neuer Dienst und alte Kameraden“ zuerst laufen müssen, weil sich daran lückenlose Erkenntnisse anschlossen. Nun sollte sich aber niemand dem Trugschluss hingeben, nach dem Outen der Nazis in jener demokratisch legitimierten Organisation, wäre hinterher alles im grünen Bereich gewesen, dies entsprach natürlich einem typischen Fall von denkste! Mir fallen dabei nämlich deren Nachkommen ein, da langfristige erfolgte ideologische Massenimpfungen immer weitreichende Folgen auch für spätere Generationen. Kann jeder heutzutage ganz billig beobachten, wie sich solche Beeinflussungen festsetzen. Dazu muss er nur so manche Mentalitätsanwandlungen von vielen Angehörigen aus Neufünfland betrachten…
Gut, für den Film wurde der BND herausgepickt, breitgefächert sind sämtliche Erkenntnisse jener Spitzelorganisation natürlich x-beliebig auf alle Bereiche des öffentlichen Lebens übertragbar. Sie entsprachen der logischen Abfolge in damaliger Zeit, denn das Leben musste ja irgendwie weitergehen. Hinzu kommt, dabei handelte es sich nicht um eine vollkommen losgelöste Weiterentwicklung nur in Bundesgermanien.
Dies sah in der Zone nicht viel anders aus!
Zwar agierten ehemalige bekennende Nazis in der SBZ nicht so selbstbewusst, aber aus weichgespült entnazifiziert braunen Lumpen waren nun vielfach rötliche geworden. Hinzu kam, alle mit der Gnade der späten Geburt (© Idiotischerweise hat Dr. Helmi Kohl alias Birne es wohl wahr in einem ganz anderen Zusammenhang benutzt!) behafteten Nachkommen, wuchsen beruhigt mit der Gewissheit heran, dass sämtliche Nazis nun im Westen leben würden und dies war doch schön für uns…

Anwohnerin will Spielstraße in Prenzlauer Berg stoppen

Einstweilige Verfügung
Es ist ein Experiment. Dienstags müssen die Anwohner umparken, um für Roller oder Puppenwagen Platz zu machen. Jetzt klagt eine Nachbarin.
Finde die ganze Angelegenheit regelrecht zum Kotzen, allerdings nicht das Erwirken der einstweiligen Verfügung von jener Anwohnerin!
Was Dr?! Torsten Kühne angeht, scheint er als jung-dynamischer Politemporkömmling zur Fraktion zugehören, die sich ewig mit kleinkariert-spießigen Schnellschüssen der populistischen Art, ewig ins rechte Licht setzen müssen. Schon merkwürdig, mit was für Aktionen er da immer wieder aufwartet, im Netz sind deshalb haufenweise Artikel über sein Treiben zu finden.
Mir hat letztens ein Bekannter bestätigt, dass man mir nicht unbedingt eine Alterserscheinung anhängen kann, nur weil ich bei so manchen Anwandlungen von demokratisch gewählten Machteliterichen und -Innen oft sprachlos bin und so manche Entscheidung, die ernst genommen werden soll, noch nicht mal einem Abgänger eines Schwachstromkollegs zutrauen würde…
Da verrotten seit Jahrzehnten, nicht nur im Bundeshauptdorf, hundeverschissene, total deformierte Kinderspielplätze, da wird überall sinnlos gespart, wenn es um die Belange von Kids geht und der Typ macht sich auf Kosten von Anwohnern einen Bunten. Meint deshalb bestimmt auch noch, mit seinem kinderfreundlichen Bitumenspielpark, irre viele Bienchen für seinen weiteren Aufstieg einheimsen zu können. Warum wird für selbigen Alibi-Spielplatz nicht wenigstens eine der vielen maroden und mit tiefen Löchern versehene Straße in Betracht gezogen, da könnten die Kinder in den Vertiefungen wenigstens richtige Matschpampe anrühren und das würde doch richtigen Spaß machen.
…Und der Bedarf ist riesig: Das 35 Meter lange Stück Straße soll Ventil sein für übervolle Spielplätze und drei Kitas ohne eigene Außenspielflächen in diesem Kiez.
Nebenbei bemerkt, ich möchte auch keine Temporäre Spielstraße vor unserer Hütte haben. Schreiberin, Hildburg (Ist dies überhaupt ein richtiger Vorname oder eine Diagnose? Frage mich dies nicht nur wegen der Aussage ihres Artikels.) B., wird mir jetzt bestimmt auch liebend gern das Kainsmal eines Kinderfeindes aufdrücken

Referendum spaltet Griechenland

Tausende Menschen demonstrieren in Athen für und gegen die Sparpolitik
Die sich entwickelnde Situation finde ich nun wieder zum Piepen, da in Hellas momentan eine neuerliche Sternstunde für ganz wichtige Eksperten dräut. Von irgendwelchen Flachzangen, denen letztlich der Ausgang des Referendums kalt an ihren Ärschen vorbei schrammt, da sie lediglich auf den Pöbel angewiesen sind, um ihn für ihre ganz eigenen Zwecke zu instrumentalisieren. Genauer betrachtet, handelt es sich bei der Abstimmungsfarce sowieso nur um eine Wahl zwischen Pest und Cholera, denn egal wie jenes Volksbegehren ausgeht, der lachende Dritte ist immer das Kapital. Dieser Klüngel hat bereits seine Planspielchen beendet und im richtigen Augenblick hüpft das Springteufelchen (Der war das attraktivste Biest, welches ich im Netz finden konnte!) mit dem entsprechenden Rezept aus der Kiste. Sehr tiefgrünig beaugapfelt, läuft alles in der gleichen Richtung weiter, lediglich die Ebene wurde etwas verschoben. Wenn dann die ersten Leute raffen, dass sie letztlich wieder nur beschissen wurden und das Kind endlich im Brunnen liegt, entsteht prompt friedlicher Protest samt Lichterkettchen und Schweigemärschchenen mit Guinessbuch verdächtigen Ausmaßen – Segeln schließlich Mollies durch die Gegend, sind erst mal alle entsetzt und ganz fix wird kosmetisch nachgebessert, eine neuerliche anders gearteten Ebene hergezaubert, wo die nun angebotene Scheiße, vielleicht auch etwas mehr glänzt, im Endeffekt aber alles in gleicher Richtung perpetuiert.
Und warum?
Weil es sich seit grauen Zeiten schon immer bewährt hat.
Gut, manchmal gehen solche Geschichten zwar mit Kollateralschäden einher, die letztlich Bürokraten in irgendwelchen Statistiken penibel auflisten, versehen mit hübschen Diagrammen der unterschiedlichsten Art und Farbigkeit. Irgendwann darf der ein oder andere Steinmetz zusätzlich mal einen Betroffenheitshinkelstein kreieren, das war es dann schon – bis neulich!
Am Rande bemerkt, dies entspricht der Normalität, und jener ganz normale Wahnsinn ist  wirklich in allen Systemen anzutreffen, wobei auch nur die Kaschierungen der jeweiligen gesellschaftlichen Strukturen unterschiedlich sind, je nach den dort anzutreffenden ökonomischen Gegebenheiten! Global gesehen, sind sie trotzdem überall menschenverachtend. Weiterlesen

Welche Wertigkeit besitzt der „Fall Griechenland“ eigentlich für UNSERE Volks(ver)treter?

Scheinbar nicht allzu viel, wenn man bei solch einer ganz ganz wichtigen Orakelei im Bundespalaverhaus die Anwesenheit der Parlamentarier als Barometer nehmen sollte. Bei Phoenix kam gestern immer mal die Einblendung: Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der EU-Mobilitätsrichtlinien – Aha, ein herausragendes Thema! Für wen eigentlich? Nach der Anzahl der dort hockenden Leute und Leutinnen, konnte es nicht weit her sein, schätzte die Zahl auf den Parlamentariersitzen auf vielleicht 40, ist aber sehr hoch gegriffen! Allerdings waren die oberen Ränge voll mit Gaffern.
Am heutigen Abend erzählte mir ein Demokrat der alten Schule, dass sich nachmittags bei ihm regelrechtes Entsetzen breitmachte, als er die wenigen Leute gewahrte. Exakt 39 Stubenhocker sollen es gewesen sein, von über 600 eingetragenen Mitgliedern der momentanen Legislaturperiode. Gut, bei einem 80jährigen lasse ich solch konservative Gefühlsanwandlung gerade noch so gelten…
Die fehlenden Hanseln und Hanselinnen hatten bestimmt wichtigere Dinge zu erledigen! Irgendwo in der Sonnen schmoren, bei der lauen Brise einen kleinen Segeltörn genießen, sich vielleicht nur in der Cafeteria die Kante geben, auf der Toilette ein paar Linien verputzen, irgendwo auf der Jagd nach Schnäppchen gehen oder weiß der Teufel, was sonst noch für Beschäftigungen anstehen könnten, an solchen langweiligen Tagen. Fast hätte ich das Vergnügen in hiesigen Luxusbordellen vergessen…
So gut hat es unsereins bei Weitem nicht!
Heute ging ich zum dritten mal, innerhalb von 6 Wochen, einem besonderen Hobby nach, wollte lediglich vom Westhafen nach Prenzlauer Allee düsen. Für den Trip wurden fast 60 Minuten ans Bein gebunden. Ruckartig, wie beim Ochsen die Milch herausschießt, ging es von Station zu Station weiter. Alles verbunden mit mehrfachen Ein-, Aus- und Umsteigen nebst zusätzlicher Verscheißerungen. Auf der Schönhauser nahm ich dann das chaotische Geplapper der S-Bahnangestellten auf, die eigentlichen 24 Minuten wurden von mir etwas kastriert und die entsprechende Leerzeiten herausgeschnitten.
Auf der Rücktour am Abend war mir aber das Glück hold! An der Berliner-Straße hieß es dann, U-Bahnzugverkehr in Richtung Rudow nur bis Möckernbrücke und weiter mit SEV, wegen eines Notarzteinsatzes zwischen Hermannplatz und Grenzallee. Für mich war dort Sense und welch weiteres Wunder, der Lift funktionierte sogar…

Tsipras ruft zu „Nein“ bei Referendum auf – eigentlich wollte ich zu dem leidlichen Thema nichts mehr ablassen…

Deshalb beginne ich mit einer recht erfreuliche Sache: Vor 100 Jahren wurde Willie Dixon geboren und der Junge hat tiefe und bleibende Fußspuren hinterlassen – der Schefff, war ja schließlich kein neuzeitlicher Politiker!
Recht hat der Knabe aus Hellas! Lieber arm und aufrecht durch die Botanik spazieren, als in der heutigen Situation kniende in der maroden europäischen Hütte so weiter leben, als wäre nichts geschehen und sich für die nächsten Jahre, wie bisher knechten lassen.
Seit Monaten eiern demokratisch „gewählte“ Politstare der führenden reichen Industrieländer Westeuropas, vollkommen respekt- und pietätlos in einem chaotischen Ringelpietz mit Anfassen herum, wobei selbige Marionetten des Kapitals scheinbar selbst nicht zu wissen, was sie eigentlich wollen. Das einzige was man unisono hören kann, wie toll es doch ist, dass WIR einheitlich mit EURONEN immer wieder die Zechen bezahlen können, was die Abgehalfterten Männ- und teilweisen Quotenweiblein UNS ewig irgendwie einbrocken. Ein Haufen Leute darunter, die aus ihren Heimatländern nach Brüssel abgeschoben wurden, damit sie nach ihren vorangegangenen schrägen Laufbahnen, vor Ort keinen weiteren Schaden anrichten können. Man schaue sich allein die abgehalfterten Angehörigen UNSERER bundesgermanischen Machteliten nur mal an, die in den letzten Jahren eine gut dotierte Landung in Brüssel offeriert bekamen!
Welcher heutige Politiker kann denn dieser Tage noch brauchbaren Geistesblitze vorweisen und vertritt anschließend dauerhaft seine Visionen, mit denen er den Plebsen Kunsthonig um deren Mäuler schmierte, bis er schließlich die erste Sprosse des Hinterbänklerdaseins erklommen hat. Jene unsägliche Einstellung zum Leben findet man kontinuierlich bereits in der Provinz bis rauf in die oberen Regierungsetagen. Meinen Weg kreuzten seit 1979 etliche spätere Probierpolitiker, der unterschiedlichsten Couleur und was muss ich sagen? Durchweg 100prozentige Flachzangen, wenigstens darin wurde mir im Miteinander eine bestimmte Güte zuteil und in dieser Richtung ließ sich sogar wirkliche Kontinuität feststellen!
Will fast abrupt zum Schluss kommen. Möchte nur noch einige Beobachtungen und Fragen einfließen lassen.
Wer hat wohl heute die 1000 Krakeeler in Athen bestellt und vielleicht mit einem kleinen Taschengeld versehen? Wahrscheinlich interessierte Volksvertreter aus Brüssel, bei denen vielleicht auch schon irgendein Obolus an ihren klebrigen Fingern hängen blieb? Die sich bereits an die Amis verkauft haben, damit endlich TTIP über den Tresen gehen kann, damit deren ganzheitlicher Steinzeitkapitalismus, endlich global Fuß fassen kann.
Außerdem wird die NATO nachhaltiges Interesse bekunden, da in Griechenland weit und breit keine erkennbaren Aktionen der Obristen dräuen, denn der griechische Flugzeugträger muss am östlichen Rand unbedingt erhalten bleiben! Weil der türkische Partner ja als unsicherer Kandidat gilt, mich wundert es schon sehr lange, wie die sich seit Jahrzehnten bereits, vom reichen christlich-jüdischen Kulturkreis verschaukeln lassen…
Zu Änschie fällt mir noch etwas ein, ihre Fingerfotze habe ich schon länger nicht mehr in der Öffentlichkeit registriert. Schlecht sieht sie aus, außerdem ballt sie ewig ihr Gesicht zur Faust, scheinbar steht sie unter dem Druck ihres großen pigmentierten Freundes. Ich weiß nicht, wie man ihr Antlitz anders interpretieren sollte, sie gleicht außerdem immer mehr dem Herrn aus Reideburg – lebt der überhaupt noch?
004-äGestern gab es ein gequältes Aussehen bei GMX und der Spruch darunter lautete: „Tür für Griechenland steht offen“ – gewiss mit der Hoffnung verbunden, dass sie sich ganz schwer erkälten…

 

008-äHeute hieß es: „Können das in Ruhe abwarten“, ob da nicht ein ganz frommer Wunsch als Stiefvater des Gedankens herhalten musste? Hinzu kommt, Frau Kanzlerin gilt bekanntlich als würdige Nachfolger ihres halbtoten (?) Mentors, der hatte ja das Aussitzen zur unfehlbaren bundesteutschen Polit-Tugendhaftigkeit erhoben.
Den Hinweis zu den Texten verlinke ich aber nicht, denn es handelt sich lediglich um die üblichen Sprechblasen

„Glücksmarie“, Inka Bach u.a.

Begann den heutigen Tag mal wieder mit schwerer Kost: „Vorlesungen zur marxistisch-leninistischen ÄSTHETIK“, von Moissej Kagan.
Kagan1Mir wurde vor drei Wochen jenes Kapitel ans Herz gelegt. Schon merkwürdig, wie der Schreiber die ideologischen Gegebenheiten seiner Zeit umschifft und immer wieder für seine Begründungen, die russischen Klassiker heranzieht, von denen ich fast alle mal eingezogen habe.

Inka Bach-1Inka Bach-2Nach anderthalb Stunden fiel mir ein, du musst doch endlich die „Glücksmarie“ beenden, was dann auch geschah. Der Inhalt ist absolut nicht zonenspezifisch! Die Scheffin meinte, als sie mir das Buch zurückgab, ich hatte bei den Schilderungen von Gewalt in den Familien deiner Bekannten, es nie glauben wollen, dass so etwas überhaupt passiert! Muss sagen, sie gehört zu den Zeitgenossinnen, die solche Gewaltevents noch nicht mal in ihrer unmittelbaren Umgebung registrierte oder registriert, da befindet sie sich aber in guter Gesellschaft, weil es den meisten Leuten ähnlich geht.
Fallen ihr doch mal entsprechende visuelle Folgeerscheinungen irgendwo auf, hält sie sich natürlich da raus…

Zum etwas späteren Frühstück ging es vor die „Verdummungslaterne“, dusseliges Gequatsche über den Rest der Visite von Queen-Urgoßmuttchen.
(Zu den 13-Uhr-“Nachrichten“ der Betroffenheits-Event in Bergen-Belsen. Ob sie vielleicht überprüfen wollte, was DIE deutschen Bürokraten aus Lord Kitchener Erfindung vom Burenkrieg (Ich glaube es war der zweite!) etwas später getätigt haben. Allerdings wurde zu Zeiten des Earls noch auf die industrielle Vernichtung der Menschen in jenen Lagern verzichtet…
Ich vermisste dabei den dauerhaft winkenden Meister Gauck nicht. Schon klar, wen von den gemeuchelten Toten sollte er da auch grüßen?)
Der NDR beschrieb jene alte Dame an dem Tag so: Interessiert und lustig: Die Queen im Norden, ob sie das auch in Bergen-Belsen war?

Der Refraktor auf dem Potsdamer Telegrafenberg

Hatte gestern an einem sehr interessanten Lehrausflug auf jenem Hügel teilgenommen, es ging letztlich um den dortigen Refraktor. Von allen sehr umfangreichen Informationen blieb letztlich nur hängen, dass die Kuppel des Turmes 250 Tonnen wiegt und eine 3600 Drehung rund 60 Minuten dauert, alles geschah anfangs noch per Hand, bis nach dem I. Weltkrieg, Siemens die Elektrifizierung des gesamten Objektes übernahm.
Wollte eigentlich mehr zum Geschehen ablassen, bekam aber Kohldampf und schaltete nebenher die Glotze an. Ich dachte ich spinne, überall Sondersendungen wegen des Besuches von Charlys Muttchen im Restreich – überall tausende von Gaffern…
Schon klar, viele wollen retour zur Monarchie, nicht nur bei der jetzigen Regierung auch kein Wunder.
Statt das Latschenkino sofort abzuwürgen, zappte ich ein paar Kanäle weiter, auf Phoenix begann aber eine witzige Doku – für jene, die üblicherweise immer gleich alles vergessen!
Der grosse Euro SchwindelWenn jeder jeden täuscht, ARD Dokumentationviel Spaß!

Fußnote: Auf dem Weg nach Potsdam traf ich unterwegs den musizierenden Scheff aus Westafrika wiedermal in den Gängen des S- und U-Bahnfuchsbaues der südlichen Endstation von Linie 9. Sein Gesang und die Gitarrenklänge erinnern mich sehr an Richie Havens

Leider vergaß ich, den Chief nach seinem Namen zu fragen

Der Minnesänger von St.Eglitz

Ist USA vom Rassismus heilbar?

001

 

Nein!
Niemals, auch der Rest UNSERER Erdenscheibe nicht!
Nehme mir nur mal kurz die fettgedruckten Sätze aus dem GMX-Text vor…
Barack Obama bricht das Tabu: In einem Interview lässt der US-Präsident das Wort “Nigger” fallen – und Amerika schreit auf. Der Reflex zeigt, wie verwurzelt Rassismus noch immer in Teilen der Gesellschaft ist. Warum tun sich die USA so schwer mit diesem Problem?
Aha, B.O. ist neuerlich der große Tabubrecher! Vielleicht verleiht die UNO demnächst auch mal einen weltweiten „Tabubrecherpreis“ – wenn sie sonst schon nicht weltbewegendes anstellt.
Wer hat denn nun eigentlich in den USA aufgeschrien? Etwa politisch korrekte Gutmenschen, denen man nun auch Rassismus nachsagen könnte, wegen des Reflexes?
Wobei sicherlich eine ganz wönzige und latent vorhandene Xenophobie auch dem einen oder anderem dieser Gattung auch nicht abzusprechen ist.
Nun wäre es ja bald an der Zeit, eine andere Bezeichnung auch noch zusätzlich einzuführen.
Als Heranwachsender bekam ich im Osten recht oft mit, dass man in jener Richtung bereits etwas weiter war. Beim Nigger handelte es sich nämlich um einen stark pigmentierten US-amerikanischen Staatsbürger (Was politische Korrektheit total vermissen lässt, denn es müsste noch zusätzlich heißen: “Mit unter Zwang erfolgtem Migrationshintergrund”.), der Bimbo stammte grundsätzlich aus Afrika…
Über Jahrzehnte viel verbessert – aber noch immer Defizite
Richtig erkannt! Wenn heutzutage Nigger malträtiert oder umgelegt werden, findet es häufig im kleineren Rahmen statt und es werden seit geraumer Zeit keine Volksfeste mehr gefeiert, wenn solche Menschenkinder gelyncht werden…
Nötig wären mehr Bildung, soziale und wirtschaftliche Reformen
Welch weise Erkenntnis!? Seit wann hat denn Rassismus in irgendeiner Form etwas mit “Bildung“ zu tun? Schließlich trifft man ihn, ähnlich wie hier, in allen Sozialen Schichten an. Diplomiertes Lexikonwissen und eventuelle Titel kann man nun wirklich nicht zu den Allheilmitteln einer kranken Gesellschaft zählen! Und wie sollen eigentlich soziale und wirtschaftliche Reformen aussehen? Etwa ähnlich des am Horizont dräuenden Steinzeitkapitalismus’, allerdings mit humanem Antlitz?
Aus welcher Richtung kommt denn selbiger Joke?
Der könnte auch von Mr. President oder Änschie stammen…
Barack Obamas Einfluss wird überschätzt
Aber Leute, doch nicht erst seit gestern!

Abschließend folgten noch einige sehr wichtige Hinweise:
Passende Suchen
Barack Obama Rassismus Sklaverei Grexit Schalck-Golodkowski
Wobei man letztgenannten auch als Nigger bezeichnen könnte. Erledigte er doch klaglos für sein Scheffchen jegliche Devisendreckarbeit – Не говори ничего, кроме хорошего о мертвых? – will zu dem Typen nichts weiter ablassen, da er ja nun auch nicht mehr einkaufen geht

Fußnbote: Amerikas Süden und die Flagge der Sklavenhalter
Noch immer wehr weht die Südstaaten-Flagge in South Carolina. US-Historiker Michael S. Cullen erklärt, wofür die Flagge steht.

Ein Bild sagt alles … über den Griechenland-Poker

Ein Foto von Jean-Claude Juncker und Alexis Tsipras wird zum Sinnbild des Griechenland-Pokers…
Dies liegt aber im Sinne des Betrachters!
Es hat mir immer grenzenlos gestunken, wenn mich jemand auf solch unverschämte Art begrapschte. Bereits als 12 oder 13-jähriger galt ich nach jener Geste meines Gegenübers als aggressiv und jähzornig, da ich im selben Augenblick die Hand jenes Fieslings wegschlug. Weil mir immer sofort der Gedanke kam, da hat dich diese Miststück doch wieder klein bekommen.
Eine weitere Steigerung war die damit verbundene zärtliche Kneiferei der Wange.
Ganz übel wurde es, wenn dann noch der Spruch erfolgte: „Na, Klausi (Bei der Nennung jenes Kosenamens ging nichts mehr, außer der gelegentlichen Anwandlung, dass du dich genauso benahmst, wie du es von Anfang an immer wolltest und hast schließlich alles verloren. Im weiteren Verlauf vom Gegner auch noch die überspielte Verachtung registrieren musstest nebst des augenblicklichen Triumphes seines Pyrrhussieges…), habe ich es dir nicht gleich prophezeit, musste dies denn sein?“
Anschließend erfolgte trotzdem oft: „Ja, es musste sein…“, legte dabei aber meine ganze Verachtung hinein, aus der ich dann stets die Kraft meiner späteren Retourkutschen schöpfte.
Muss noch etwas zu Jean-Claude J. ablassen. Bei ihm scheint es sich um einen Freund des Tätschelns zu handeln, was mir bereits öfters in der Glotze auffiel.
Wie weit lässt er sich überhaupt gehen, wenn keine Kameras anwesend sind?