Hoffentlich reicht es, dass man ihn wie ein Moorhuhn behandeln kann und Rüttgers gleich mit.
Prost Frau Käßmann!

Ein bisschen Mut zum Risiko ist schon O.K., allerdings bei Trunkenheit am Zügel finde ich es absolut nicht angebracht.
Was soll´s, das war´s halt. Schade eigentlich, endlich mal jemand als RV der EKD, der nicht nur Schleimspuren hinterließ. Wat nu Frau Käßmann? 1,54 Promille Alkohol im Blut ist doch nur raus geschmissenes Geld. Nicht mehr richtig nüchtern, aber auch nicht richtig besoffen – aber die Pappe weg!
Vielleicht hätte sie wesentlich mehr zechen sollen. Mir stand die Gerichtsbarkeit vor vielen Jahren mildernde Umstände zu – allerdings bei 3,6 Promille und ich habe nächtens keine Jagd auf Radfahrer und Frührentner veranstaltet…
Auf der anderen Seite, wat is denn die Ev. Kirche für ein armer Verein, wo sich die Bossin einer solchen Institution noch nicht mal einen nüchternen Chauffeur leisten kann. Dies gelang ja sogar einer Flachzange vom Schlage Ehlers, seines Zeichens Scheffchen der „Tresterhilfe“, frei nach der Devise: Nicht kleckern, sondern klotzen!“ Allerdings hat der Genosse seinen krankhaften Auto-Spleen auch nicht ganz ausgereizt, es handelte sich ja nur um die Billigvariante eines „Maseratis“, mehr so´n „Trabbi“ aus Modena.
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BERLINALE – ein stanniolbäR für den kifI
Heute morgen landete ich bei einem Kirchensender mit saumäßiger AM-Qualität, auch sie thematisierten den „Silbernen Bären“, den Herr P. aus bekannten Gründen nicht persönlich einsacken konnte.
Die Umstände finde ich schon recht merkwürdig, warum und weshalb er nach so langer Zeit ausgerechnet in der Schweiz hopp genommen wurde, obwohl er auch dort Jahrzehnte permanent aus- und einreiste. Unabhängig davon, hielt er sich nach seinem Abtauchen im Amiland des öfteren in Demokraturen auf, die ihn hätten ausliefern können.
Egal wie man diese Heldentat betrachtet, wenn ein gestandener Typ von Anfang 40, eine 13-Jährige mit Champagner und Drogen gefügig machen muss, um sie zu stechen – dieser angehende Lustgreis hat es mit einem Kid getrieben. Leute! Er hat als Hetero seinerzeit das vollendet, was man in diesen Tagen Jesuitenpatern und vielen anderen katholischen Funktionären in der ganzen Welt vorwirft.
Deshalb finde ich sein witzig klingendes Statement nicht ganz passend: „Selbst wenn ich gekonnt hätte, wäre ich nicht gekommen. Denn als ich das letzte Mal zu einem Festival gekommen bin, um einen Preis entgegenzunehmen, bin ich im Gefängnis gelandet.“
Warum nun viele Kollegen, vornweg der kleine Schlöndorf, von „einem ungeheuren Kulturskandal“ reden und Petitionen für seine Freilassung verfassen, versteh ich auch nicht.
Nun entspannt Euch mal! Schließlich besitzt er doch nicht nur einen „Promibonus“…
Ihn wird man letztendlich laufen lassen, im Gegensatz zu den kleinen, konfessionellen Frischfleischgourmets – die werden hängen
The Canissucker Blues
Langsam beginnt die Canisius-Affäre zu nerven.
Bin richtig froh, dass man gestern im „Tagespitzel“ – „DIE DRITTE SEITE“ – mit dem hübschen Photo eines verkrüppelten Latterjupps etwas aufhübschte.
Dann auch noch diese Geschichte. Sie hätte aus dem Hause „Bastei“ stammen können.
Natürlich überflog ich den Artikel. Peripher wurden auch die bürgerlichen, rechtschaffenden Eltern und das wohlgeraten Brüderchen mit Doktortitel erwähnt. Was sind das für Elternhäuser, in denen es allen Angehörigen genügt, dass ihre Ableger mal zur „Elite“ gehören sollen.
Zu welcher eigentlich?
Daddy war in „leidender Funktion“ beim SFB, konnte sich folglich über Macht und Mammon definieren, trotzdem musste sich Mami noch als Verwaltungsangestellte betätigen…
Sie hätte doch eine Aufgabe gehabt, ihre Brut zu respektvollen Mitgliedern dieser Gesellschaft zu manipulieren, aber…
Wie blind muss man eigentlich in der Weltgeschichte des Eigennutzes und der Selbstverliebtheit umher sterzeln, dass man bei seinen Kindern solch einschneidende Wesensveränderungen nicht wahrnimmt und folglich nicht reagieren kann. Das lässt bei den „Erziehungsberechtigten“ tief blicken. (Ich könnte noch weiter frotzeln, was deren Elternhäuser anging. Liegt mir langsam sehr fern. Da es schon ewig gang und gebe ist, dass Ableger von vielen Emporkömmlingen zwar zu tragenden Säulen des Kapitals mutieren, ansonsten während ihrer Sozialisation zu kleinen Leuchten verkommen…)
Schon recht merkwürdig, da wurden jahrzehntelang verklemmte, sexuelle Anwandlungen mit Abhängigen gedeckelt, die erst 20, dann 30 und nun noch mehr Jahre zurückliegen. Da müsse ja eine Masse an Leuten Interesse gezeigt haben, dass es im Verborgenen blieb. Ich meine dabei nicht nur die Herren, die sich mit dem Frischfleisch vergnügt haben…
Was ist der eigentliche Grund der heutigen „brutalen Aufklärung“ – bestimmt ein ganz anderer. Es scheint doch so, dass sich unter diesem Feigenblatt der juristischen Aufarbeitung, ein Haufen Knete verbirgt. Tja, das Geld liegt auf der Straße, man muss sich nur bücken!
Da kann auch bei unseren Verhältnissen, was Schmerzensgeldforderungen angehen, schon eine dicke Marie rüber kommen, natürlich nicht für die unmittelbar Betroffenen.
Manch einer könnte soagar sein Taschengeld noch etwas aufpeppen, ist doch nichts mehr belegbar
Mir ist als Heranwachsender nichts in dieser Hinsicht widerfahren. Mir wurden solche Geschichten aus meiner Umgebung immer nur zugetragen und sie geschahen in allen sozialen Schichten, jener klassenlosen Gesellschaft der Zone.
Vielleicht schreibe ich noch mal die Geschichte einer sexuellen Belästigung aus meinen Schulzeiten auf, in die meine Großmutter involviert war und sie in deren Folge den Kreisschulrat abschoss.
Hier folgt noch der Ausschnitt einer gelungene Coverversion, für deren Schaffung Jagger/Richards verantwortlich zeichneten.
Ich habe die entsprechend zeitlosen Zeilen heraus gefischt, sie sind aktuell und die entsprechende Handlung könnten sich irgendwo auf dieser Erdenscheibe, gerade in diesem Moment zutragen. Es sei, in der Nähe des Solisten würde sich gerade irgendein Pater mit einer ganz bestimmten Neigung aufhalten, dann würde aber auch der schmachtende Gesang sofort verstummen. Weiterlesen
sangerhauseN, a. A. d. W.
Der CDU-Fuzzi biedert sich an
Nutze deine Stimme – Bürgermeisterwahl in Sangerhausen – Du hast keine Chance, also nutze sie!
„DER SS-STAAT“
Dieses Buch von Eugen Kogon ist glaube ich die einzige Publikation, die damals gleichzeitig in allen vier Besatzungszonen erschien.
Nach dem „Genuss“ dieses Standartwerkes, wird so mancher die Bombardierung von Dresden auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten können.
Mein Großvater war bisweilen gnadenlos. Ich begann (muss so 11 oder 12 gewesen sein) ihn zu nerven wegen „Mein Kampf“. Er gestattete mir schließlich diese Lektüre unter bestimmten Voraussetzungen – zu niemanden ein Wort, auch nicht zu meiner Mutter, durfte nur in seinem Arbeitszimmer lesen und im Anschluss: Eugen Kogon.
Niemals wieder verfolgten mich nach einem Buch solche Alpträume, wie damals. Dabei war ich durch die Periodika: „Der Widerstandskämpfer“, herausgegeben von der FIR, schon lange einiges gewohnt
DRESDEN
FOCUS online, 13.02.2010:
… Der Jahrestag der Zerstörung sei in Dresden traditionell ein „stiller Tag der Trauer“, sagte Orosz. Es müsse aber auch daran erinnert werden, „wer den verdammten Krieg losgetreten hat“. Sie verwies darauf, dass ausgerechnet in der Kunst- und Kulturstadt Dresden bereits im März 1933 eine erste Bücherverbrennung stattgefunden hatte. Die CDU-Politikerin fügte hinzu: „Bevor Dresden brannte, brannte Sempers Synagoge, brannten Warschau, Rotterdam und Coventry“. Diese Wahrheiten müssten den „Ewiggestrigen“ und Rechtsextremisten entgegengehalten werden. „Dresden will sie nicht“, sagte Orosz unter dem Beifall der Teilnehmer…
Und dies ließ eine CDU-lerin ab
Vor über 50 Jahren sprach man auch in der Zone noch vom Anglo-Amerikanischen Bombenterror, dem über 350 000 Menschen zum Opfer fielen
Genaue Zahlen konnte man nie veröffentlichen
Der 13. Februar war schon früher im Osten ein magisches Datum, dazu füge ich etwas bebildertes zu. 

Nebenbei wurden wir mit der Problematik des III. Reiches bis zum Kotzen abgefüttert und vieles kam auch noch als geklitterte Kost rüber. Allerdings konnte sich jeder ein Reim machen, weshalb es letztendlich zu diesen alliierten Retourkutschen kam
Auch dazu hänge ich etwas dran. Weiterlesen
GUIDA WESTERWAVE
Die Schülerzeitung titelte heute etwas von einem Depp der Nation, den sie mit dieser Darstellung auch noch aufwerteten. Leute, der Junge dreht doch vollends durch, wenn ihn jeder auch noch mit seinem Senf bekleckert.
Wenige Wochen im Amt und schon betätigt er sich auf einem Nebenkriegsschauplatz als tollwütiger Sancho Pansa gegen Hartzer der vierten Kategorie.
Eigentlich könnte er ja wieder verschwinden, schließlich durfte er schon über 100 Tage den ersten schwulen Vizekanzler spielen…
Ihm ging es doch scheinbar nur darum, krankhaft gefallsüchtig dem Rest der Welt zu beweisen, dass man als Typ für dieses Amt nicht zwingend hetero gepolt sein muss.
Eigentlich wundert es mich nicht, warum Sozio- und Pücholochen, Schefferziehungswissenschaftler, Kriminolochen und sonst was für Welterklärer, die bei jeder Kleinigkeit in Talkshows auftauchen, dort mit abstrusen und nicht nachvollziehbaren Erklärungsmustern aufwarten, diesen gelben Komiker vollkommen ignorieren.
Wie war das mit den Krähen, den emporgekommenen, die treten sich nicht gegenseitig in die Eier. Solche Eksperten werden lediglich erst aktiv, wenn alles den Bach runter gegangen ist, dann hatten sie es aber schon immer gewusst. Weiterlesen
Geißler nennt Westerwelle wegen Hartz-IV-Spruch “Esel”
Buridans Esel
Vor einigen Jahren erlebte ich Heiner Geißler sehr souverän in einer illustren Runde, dies geschah rein zufällig. Mit dem Rad quer durch das Prenzelgebirge kam mir die Idee der Abkürzung durch die Kulturbrauerei und fand dort den Hinweis zu dieser merkwürdigen Veranstaltung, zwei Rote und ein Grüner gegen einen Schwarzen, eigentlich 3x Links gegen 1x Rechts.
Vor der Bühne kauerten bereits scheintote Reste der Hautevolee Westberliner SEWisten. Mittig drapiert: Mischka, seines Zeichens ehemaliger Facilitiemanager von FHW und Berlinkolleg.
Alle vier Macher hockten schon länger auf der kleinen Bühne. Alt-Maoist Gerd Koenen herzte und plauderte mit Ex-DKPisten Christian von Ditfurth, derweil rechts von ihnen, Heiner Geißler gelassen in irgendwelchen Unterlagen blätterte. Am anderen Ende hockte gequält nach allen Seiten lächelnd H.-C. Ströbele, neben mir, allerdings etwas erhöht.
Da es schon über der Zeit war, dachte ich, sie warten noch auf einen Moderator oder so etwas ähnliches. Schließlich ging es recht schnell los, es war mir zu verdanken. Da nirgends deutlich der Hinweis auf Rauchverbot hing, wurde natürlich ein Glimmer entzündet, für andere sofort das Signal, es auch zu tun. Auf seine softe Art versuchte nun Hans-C. S. von oben herab, gegen die beginnende Luftverpestung vorzugehen. Ich hasse nette Leute, noch dazu jene Sorte, die mit ihrem Lebenslauf beginnen ehe sie ein Bedürfnis anmelden.
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analoge nostalgie der audio tapes
Letzte Woche hatte ich eine ähnliche Idee, machte einige Photos von meinem Cassettenköfferchen, die allerdings in die Tonne getreten werden mussten. Deshalb erfolgte heute ein neuerlicher Versuch, wieder nichts besonderes geworden, aber ich lasse es dabei.




In diese spritzwassergeschützte Box passen 19 Audiocassetten, was rund 30 Stunden Musik entspricht. Abgesehen von der Zeit die drauf ging beim ewigen Bespielen, es war auch kein ganz billiger Spaß. Wenn möglich nahm ich mindestens TDK-SA, noch besser kamen natürlich die SA-X. Meine ältesten Aufnahmen stammen aus dem Jahre 1982 und sind noch hörbar – es handelt sich dabei um einen sogenannten Honeymoon-Zusammenschnitt.
Von den den über dreihundert Teilen sind ein Haufen Live-Mitschnitte und Bootlegs. Mein AIWA-Autoreverse-Aufnahmegerät ackerte mit einer ganz kurzen Unterbrechung fast sieben Jahre und das Teil wurde mächtig gefordert. Dieses analoge Teil kostete 1985 in Hong Kong noch 640 M-chen und war dort unten schon 200 Mark billiger.
Bis Ende der 90-er benutzte es ein Jogger noch als Radio. Weiterlesen



