Vor 130 Jahren wurde in Hannover ein Bube geboren

Das folgende Liedchen ist “politisch nicht korrekt”, denn Fritze verarbeitete nur junge Männer.
Was die Jungs da singen mit der Sülze aus den Augen, ist natürlich Blödsinn.
Als Kinder grölten wir: „…aus dem Kopf da macht er Sülze…”
Denn in den Guckerchen befindet sich nichts, was man zur Herstellung von Sülze gebrauchen könnte.
Deshalb eine Fußnote aus jener Zeit.
Meine Großmutter ekelte sich immer gewaltig, wenn ich aus den grünen Heringen die Augen raus polkte und sie dann in ihrer Nähe verspeiste.

Fritz H.

Auf dieser Seite findet man ein Haufen Kolleginnen und Kollegen von Herrn Haarmann

Haben die neue Regierung und der XXI. XII. MMXII etwas gemeinsam?

Ich bin mir nicht sicher, falls die Prophezeiung von Nostrodamus am 21. 12. 2012 wirklich zu träfe, ob es uns danach viel schlechter gehen würde, als unter der kommenden „Regierung”…

Als Fan von JL hänge ich einen ein Text von ihm dran. (IGM)
Jeder kann dort das Wort „Streikbrecher” x-beliebig austauschen! Ich biete einige Varianten dafür an: Spitzel, Verräter, IM, Renegat, Politiker, Kifi, Banker, Paragraphenkomiker usw…

Jack London war nicht nur Abenteurerzähler, sondern auch Sozialist. Über Streikbrecher hatte er eine deutliche Meinung:
Nachdem Gott die Klapperschlange, die Kröte und den Vampir geschaffen hatte, blieb ihm noch etwas abscheuliche Substanz übrig, und daraus machte er einen Streikbrecher. Ein Streikbrecher ist ein aufrechtgehender Zweibeiner mit einer Korkenzieherseele, einem Sumpfhirn und einer Rückgratkombination aus Kleister und Gallert. Wo andere das Herz haben, trägt er eine Geschwulst räudiger Prinzipien. Wenn ein Streikbrecher die Straße entlang geht, wenden die Menschen ihm den Rücken, die Engel weinen im Himmel und selbst der Teufel schließt die Höllenpforte, um ihn nicht hineinzulassen. Kein Mensch hat das Recht, Streikbrecher zu halten, solange es einen Wassertümpel gibt, der tief genug ist, daß er sich darin ertränken kann oder solange es einen Strick gibt, der lang genug ist, um ein Gerippe daran aufzuhängen. Im Vergleich zu einem Streikbrecher besaß Judas Ischariot, nachdem er seinen Herrn verraten hatte, genügend Charakter, sich zu erhängen. Den hat ein Streikbrecher nicht. Esau verkaufte sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht. Judas Ischariot verriet seinen Heiland für 30 Silberlinge. Benedict Arnold verkaufte sein Land für das Versprechen, daß man ihm ein Offizierspatent in der britischen Armee geben würde. Der moderne Streikbrecher verkauft sein Geburtsrecht, sein Land, seine Frau, seine Kinder und seine Mitmenschen für ein unerfülltes Versprechen seines Trusts oder seiner Gesellschaft. Esau war ein Verräter an sich selbst. Judas Ischariot war ein Verräter an seinem Gott und Benedict Arnold war ein Verräter an seinem Land. Ein Streikbrecher ist ein Verräter an seinem Gott, seinem Land, seiner Familie und seiner Klasse! Weiterlesen

Die “friedliche Revolution”

Was für ein Scheiss mir immer wieder, beim Ordnen meines Printmülls in die Hände fällt…
Nun fand ich den schriftlichen Beleg für den Anlass der „friedlichen Revolution”.

 

Ausgelöst wurde die ganze Schose von einem Vopo aus Mahrzahn. Diese Gierkröte stellte den Antrag auf eine größere Wohnung. Logisch, der Mann war zu Schulzeiten öfters krank, oder verpennte den Physikunterricht ewig. Unter normalen Umständen strahlt ein mitteleuropäischer Homo Sapiens stündlich 300 Watt Wärme ab. War es bei dieser permanenten Wohnungsknappheit nicht gerechtfertigt, wenn man drei Personen in eine 2-Zimmerfickzelle stopfte, dadurch ließen sich auch Heizkosten sparen. Dieser Größenwahnsinnige wollte doch nicht etwa ein Häuschen am Majakowskiring?

 

Da steigt der Mann freiwillig in eine Uniform, mutiert zu einem Russenknecht, macht sich auf Staatskosten jahrelang einen Bunten und dreht schließlich durch. Weiterlesen

ARTE – 1946, Herbst in Deutschland

Habe eben mal wieder vor der Glotze gehangen und zog mir auf ARTE etwas ein: 1946, Herbst in Deutschland, (Frankreich, 2009, 77mn)
Regie: Michael Gaumnitz
„1946 macht sich der junge schwedische Schriftsteller und Dichter Stig Dagerman in das vom Krieg zerstörte Deutschland auf. Seine Eindrücke und Erlebnisse hält er in Reportagen fest, die er später als “Deutscher Herbst” veröffentlicht. Regisseur Michael Gaumnitz folgt den Reportagen Dagermans und lässt durch Archivaufnahmen und bearbeitete Originalbilder das Deutschland der Nachkriegsjahre, so wie es Dagerman erlebt hat, wiederauferstehen.”
Dieser sehenswerte Dok-Schnippsel wird am 24.10.2009, 14:00 Uhr und 31.10.2009, 00:45 Uhr wiederholt.
Allerdings muss ich mich langsam daran gewöhnen, dass auch jemand, wie Micha Gaumnitz, nicht ohne zusätzliche, visuelle Spielereien auskommt. Allerdings handelt es sich um dezente Einspielungen und alles war meilenweit von den Micky Maus Historien eines GuKnos entfernt…

Da schaue ich sogar darüber hinweg, dass bei der Szene in München, als eine riesige Menschenmasse den Worten Kurt Schumachers lauschte, der Sprecher abliess: (leider bekomme ich es nicht wortwörtlich zusammen) „…Schuhmacher ist ohne Zweifel unter den derzeitigen deutschen Politikern der mit den saubersten Händen.

Aus meinem Archiv:

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Damals wars

Aus meinem Archiv: Eins der wichtigsten Presseerzeugnisse jener Zeit: KRISE IM AUFBRUCH

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Man beachte beim Ratgeber, das beigefügte Gummihirschlein, auf Türkisch nennt sich dieses Kautschukverkehrsmittel: „Hülle-Gülle”

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Zum Problem des Ratgebers fällt mir noch etwas aus der Zone ein, die beliebten Anfragen an Sender Jerewan:
Stimmt es, dass man sich den Tripper auf der Toilette holen kann?
Im Prinzip ja, aber warum denn so umständlich?

Merkels Nofretête-à-tête

Kanzlerin

In der geprinteten Samstagsausgabe vom Tagesspiegel kommt es noch besser rüber –
Die Schatzkammer ist geöffnet – Großes Pathos für das neue Museum: Bundeskanzlerin Merkel würdigte den Tag als das Ende der Nachkriegszeit.”
…und die hohlen Sprechblasen ergaben einen riesigen Schaumberg, höher als der Mont Klamott.
Hat Frau Kanzler nichts anderes zu tun, als dort medienträchtig Hof zu halten?
Meine Gedanken lustwandelten beim Lesen auf Abwegen, dann methapherte es in der Birne.
Mich erinnerte diese Schose an einen Hehler, der seine Prachtstücke öffentlich anpreist und der Polpräs hielte dazu die Laudatio.
Mir fiel in diesem Zusammenhang noch ein. Nur gut, dass es in der heutigen Zeit keine Feen mehr gibt.
Man stelle sich folgende Situation vor!
Solch Geschöpf wäre geräuschvoll mit einem wedelnden Zauberdildo vor Änschie aufgetaucht:
„Kanzlerin! Was meinst du, was passierte? Wenn ich allen Ausstellungstücken, die man irgendwo weg gefunden hat, Flügel verleihen würde, damit sie in ihre „Heimat” zurückfliegen könnten.”
Der Luftzug beim Start hätte alle Anwesenden vor die Wände geklatscht und das Gebäude wieder zum Einsturz gebracht…

Danach –
Tiefe Bestürzung
Der Aufruf, an mehreren Urnengängen teilzunehmen
Viele Jahrzehnte später, könnte ein schwuler Scheffpräsidentenoberkanzler, das Ende der letzten Nachkriegszeit verkünden