Damals wars

Aus meinem Archiv: Eins der wichtigsten Presseerzeugnisse jener Zeit: KRISE IM AUFBRUCH

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Man beachte beim Ratgeber, das beigefügte Gummihirschlein, auf Türkisch nennt sich dieses Kautschukverkehrsmittel: „Hülle-Gülle”

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Zum Problem des Ratgebers fällt mir noch etwas aus der Zone ein, die beliebten Anfragen an Sender Jerewan:
Stimmt es, dass man sich den Tripper auf der Toilette holen kann?
Im Prinzip ja, aber warum denn so umständlich?

Merkels Nofretête-à-tête

Kanzlerin

In der geprinteten Samstagsausgabe vom Tagesspiegel kommt es noch besser rüber –
Die Schatzkammer ist geöffnet – Großes Pathos für das neue Museum: Bundeskanzlerin Merkel würdigte den Tag als das Ende der Nachkriegszeit.”
…und die hohlen Sprechblasen ergaben einen riesigen Schaumberg, höher als der Mont Klamott.
Hat Frau Kanzler nichts anderes zu tun, als dort medienträchtig Hof zu halten?
Meine Gedanken lustwandelten beim Lesen auf Abwegen, dann methapherte es in der Birne.
Mich erinnerte diese Schose an einen Hehler, der seine Prachtstücke öffentlich anpreist und der Polpräs hielte dazu die Laudatio.
Mir fiel in diesem Zusammenhang noch ein. Nur gut, dass es in der heutigen Zeit keine Feen mehr gibt.
Man stelle sich folgende Situation vor!
Solch Geschöpf wäre geräuschvoll mit einem wedelnden Zauberdildo vor Änschie aufgetaucht:
„Kanzlerin! Was meinst du, was passierte? Wenn ich allen Ausstellungstücken, die man irgendwo weg gefunden hat, Flügel verleihen würde, damit sie in ihre „Heimat” zurückfliegen könnten.”
Der Luftzug beim Start hätte alle Anwesenden vor die Wände geklatscht und das Gebäude wieder zum Einsturz gebracht…

Danach –
Tiefe Bestürzung
Der Aufruf, an mehreren Urnengängen teilzunehmen
Viele Jahrzehnte später, könnte ein schwuler Scheffpräsidentenoberkanzler, das Ende der letzten Nachkriegszeit verkünden

Papierflieger

Via http://user.in-berlin.de/~fiasko/weblog/,  kam ich zu http://www.kostian.net/index.php.

Der Autor meint: “Diese Seiten sind für gar nichts zu gebrauchen, außer vielleicht zur Unterhaltung!”
Wenn das nichts ist!
Man schaue sich heutige Politiker an! Existieren darunter Leute, die man an irgendetwas festmachen kann?
Mir kommt ein Gedanke, welche die Bauanleitungen für Papierflieger betreffen – dazu eignen sich auch Flyer von Infoständen der Parteien – so lässt sich Geld für Bastelmaterial sparen Weiterlesen

Das ewige Lied vom Kompromiss

Eigentlich wollte ich etwas über die Partei der ewigen Kompromisse ablassen. Kam aber zu dem Schluss, dass jede Auseinandersetzung mit diesem Haufen, einer Aufwertung gleichkommt.
Deshalb fasse ich mich kurz. (Wie eine Politflachzange: „Lassen Sie mich noch ein Wort dazu sagen!”)
Alldieweil sich ein „Neuanfang” entwickelt, der akkurat dem vorherigem Geschluse gleicht, nur anders verpackt. Wie ging der Spruch von „Gorbi” an „Honni”? – “Wer zu spät geht, den bestraft das Leben nicht.” – oder so ähnlich.
Mir ist ein anderer Slogan bekannt: „Better an end with terror than terror without an end.” (Diese Variante wählte ich wegen des zukünftigen Außenministers… Kann er nun nicht, oder wollte er nicht? Trotzdem, er ist „heavy an wire.”)
(An Münte) Ich finde, auch jemand der von Altersstarrstinn nur so strotzt, sollte im richtigen Augenblick mit der entsprechenden Marschrichtungszahl nach Hause geschickt werden! Warum findet sich keiner der nachhilft, sei es nur mit einem leichten Tritt in seinen verlängerten Rücken. Ach ja, sein Alter, seine Verdienste und Trallala…
Lustig ist momentan jene Tatsache, dass sich die Genossen gegenseitig daran erinnern, dass alle eigentlich in einem Verein agieren, den sie wieder als „Volkspartei” verkaufen möchten. Deshalb die kommende Etablierung eines Dreigestirns – Gabriel, Steinmeier und Nahles. Wieder etwas provisorisches, ein Kompromiss von rechts – sowohl, als auch – bis links. Darin sind sie Weltmeister und es gibt nichts beständigeres als ein Provisorium – denn
Diese Phänomen fand schon 1919 Kaspar Wrobel-Panter drollig, deshalb sein „Lied vom Kompromiss.”
Ein anderer Satz, aus selbiger Zeit, bringt es kürzer auf den Punkt:
„Wer verrät uns seit eh und je? Die S P D!”
(In den 80er Jahren, des letzten Jahrhunderts, wurde der Spruch komplettiert durch:
„Doch wer verrät uns schneller? Der ALler”)

Es wurden doch etwas mehr Flöhe aus meinem Pelz geklopft…
Was mir noch einfällt.
Vor zwei Wochen war ich platt, als ich registrierte, dass ausgerechnet der Politnapoleon aus Hannover laudationierte, als sie in Berlin-Köpenick einen Hinkelstein für Otto Wels enthüllten.
Ob der Knabe als Juso bereits wusste, um wen es sich da handelte?
Nicht nur meine Wenigkeit fand Gerdchens dortigen Auftritt mehr als unpassend

Tröstende Worte wg. das “Wahl”

Komme eben aus dem Wirtshaus und finde, dass ich einige tröstende Worte ablichten sollte…
Zupfe etwas aus meiner digitalen Müllhalde. Sind alle in Deutsch gehalten, nix angelsächsisches dabei, allerdings in leichter Frakturschrift.
Älterer werden diese Sprüche noch aus ihrer Schulzeit kennen. Meine Schwester besaß auch ein „Pösi” und malträtierte einige Jahre damit ihre Umgebung.
War ich gut drauf, dann lautete mein Standartspruch: Edel sei der Mensch, hilfreich und gut – J. W. v. „Göhte.” (Für unbedarfte, dieses „J. und W.” stehen nicht für „Joseph Wissarionnowitsch”!)
Meine renitente Seite begann in der Grundschule bereits zu sprießen. Wer mich näher kannte, gab eine Seite vor, die sich notfalls ohne Probleme entfernen ließ.
Zu einer Zeit, als mir schon lange bekannt war, dass man seinen Jogi noch anderweitig benutzen konnte, als nur zum Pinkel und Wichsen, rutschten auch mein Sprüche in jene Richtung…
Keine Angst, es folgen zwei ganz harmlose Mehrzeiler. Immer an sie denken, wenn Fräulein Schwesterwelle wieder versucht, einem auf den Zünder zugehen… Weiterlesen