Ananas hat es geschafft

Fräulein Schwesterwelle vor der Wahl

Nachmittags – Wie üblich, kam Guida von achtern. Aus dem Nachrücker wurde ein Vorrücker. Wie er hinter seiner zukünftigen Schefffin scharwenzelte und dann nach ihr, mit einem Erdalfroschgrinsen, auch etwas in die Kamera plappern durfte, ein Bild für ganz kleine Göttinnen und Götter.
Was seine neoliberalen Fans angeht, fällt mir momentan der abgewandelte Spruch von BB* ein: „Nicht mal die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber!” *(Auf keinen Fall meine ich das Blondchen Bardot, die heute ihren 76. Geburtstag begeht)
Vor 166 Jahren ließ Henri H., in -„Nachtgedanken”- etwas ab, allerdings in einem anderen Zusammenhang, jetzt wird geklittert. (Wie in den ZDF-Historien der anderen Guido)
„Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen…”
In der heutigen Zeit, würde Weltmensch Henri, den zukünftigen Außenminister, sicher wie folgt beschreiben: „…dieser warme Freund, …sei mehr ein Mann von Steiß als ein Mann von Kopf…”

Nachtrag:
Heine pisste damals Graf Platen an, der sich für einen großen Dichter hielt, dessen Einfluss er allerdings unterschätzte.
Heute hält sich Guida für den größten Politiker aller Zeiten (GröPaZ). Im Schlepptau von Änschie, kommen mir beide wie Pat und Patachon vor, allerdings nicht so lustig.
– Die Amivariante von P&P hieß dann: D&D

27.09. 2209 – ein Trauma

Nach 16 Jahren Kohl folgt jetzt das 20jährige Zeitalter Änschie/Guida.
Micha sendete mir einen Link zu einem klasse Video, leider hat die IGM es alles in die Tonne getreten.
S C H A D E !
Es betraf „mich” und Guida…
Ich bin tief erschüttert, dass el Fiel versuchte, mich so „schwer” zu verwunden. Dieses Jäckchen wollte ich mir nun doch nicht anziehen.
Fräulein Schwesterwelle als Kanzler, nee, nee. Weiterlesen

Herr Boldewyn meint

.

. Wenn ich ein Esel wär´,

. wär´s für mich nicht schwer.

. Würde die Wahlbenachrichtigung fressen

. und alles wär´vergessen

.

Etwas von mir: Demokratie ist eitriger Furunkel am Arsch der kranken Industrienationen.

.

Weiterlesen

Das Schlechte gewinnt durch die Nachahmung an Ansehen, das Gute verliert dabei

Warum reduzieren massenhaft Püscho-, Sozio-, Kriminolochen, viele andere Lochen auch, die ungehemmten Gewaltausbrüche von Jugendlichen, fast unisono, auf den grenzenlosen Konsum von Ballerspielen und Gewaltvideos? Diese Erklärungsversuche finde ich sehr dünn, manch anderer sicher auch, oder? Töpfchen-Pfeiffer hält sich scheinbar nur deshalb zurück, da er im stillen Kämmerchen seines Elfenbeinturmes unverdrossen an einer neuen, aber ähnlichen Theorie bastelt…
Cui bono est? (Was im ganz alten Slang der Bewohner aller Apenninen, sehr frei übersetzt, ungefähr so lautet: “Wat solln der Scheiß?”) Weiterlesen

wg. Ansbach

In keinem Bericht wurde erwähnt, ob sich der Typ seines Tomahawks und des Bowie-Patchknives bereits entledigt hatte. Jemand wie Doc Holliday wäre bezecht und mit 15 Dioptrien in der Lage gewesen, ihn mit einer x-beliebigen Handfeuerwaffe zu erledigen. Aber die SEK-Genossen benutzten auf die kurze Distanz MPis, obwohl er ihnen nur „entgegen kam”, vielleicht mit erhobenen Flossen, weil er mittlerweile anderer Meinung war und doch nicht hopsgehen wollte.
Das soll man nun verstehen, aber von einem unbewaffneten Stino wird Courage verlangt, er soll sich Massen von gewaltbereiten Flachzangen entgegenstellen…
Es folgen einige, aus dem Netz gefischte Bruchstücke: Weiterlesen

DAS DUELL – welches?

Ich bin ja platt, wie viele Bekannte, denen ich es niemals zugetraut hätte, sich dieses merkwürdige Geplänkel zwischen Änschie und Herrn Steinbeißer einzogen, das von den Medien sogar als „Duell” verkauft wurde. Wie wird es abgelaufen sein? Mit warmer Luft gefüllte Sprechblasen, in unsichtbaren Worthülsen verpackt, flatterten hin und her?
Muss dieses neuzeitliche panem et circenses langweilig gewesen sein, bestimmt richtig nett.
Wiki erklärt ein Duell (lat: duellum) folgendermaßen: „es ist ein freiwilliger Zweikampf mit gleichen, potenziell tödlichen Waffen, der von den Kontrahenten vereinbart wird, um eine Ehrenstreitigkeit auszutragen. Das Duell unterliegt traditionell festgelegten Regeln…”
Wenn sie wenigsten mit Zahnstochern aufeinander losgegangen wären…
Hätte nichts gebracht, denn die Spießchen müssen bei einem solchen Fight, laut der Haager Landkriegskonvention von 1907, an der Spitze mit Gummipuffern versehen sein…
Ich weiß wovon ich rede, nämlich von meiner Kampfsportart, in der ich den 11. Dan erlangt habe, den roten Gürtel mit schwarzen Sternen. Unsereins scheißt auf Konventionen aus Den Haag oder vom East River, wir ziehen grundsätzlich blank, ohne Wenn und Aber. Im Verlauf des Kampfes kann auch dumm gequatscht werden, allerdings ist das Scharmützel sehr lustig. Zugegebenermaßen, gibt es auch im Zweikampf ausnahmslos einen Sieger.
Kennt jemand Mikado?

Masturbationsperformances

Was hatte mich am letzten Donnerstag für ein Deibel geritten, als ich nachmittags vom Einkaufen kam, auf der Gartentreppe einen Glimmer rauchen wollte und auf dem Weg dorthin die Glotze aktivierte. Dieses Gerät ist seit Monaten mit einer Macke behaftet, beim Einschalten stellt es sich etwas lauter auf einen beliebigen Sender. War schon recht merkwürdig, was als Hörspiel an meine Lauscher drang. Mit leidvoller Stimme rechtfertigte sich ein Typ, warum er vor wenigen Jahren bei seiner Schwägerin andockte und ihr ganz nebenbei einen Braten in die Röhre schob.
Zwischendurch kamen mit weiblicher Stimme dusselige Verständnisfragen und der Hinweis endlich seinem Bruder alles zugestehen, er würde im Nachbarraum hocken.
Kurze Zeit hing ich dann vor der Glotze und musste feststellen, bei den Bumser handelte es sich um einen katholischen Himmelskomiker in vollem Wichs.
Da seine Schwägerin nicht zu bewegen war, es ihrem Gatten zu gestehen, waltete der Schwarze seines Amtes.
Nun muss ich bemerken, nicht ganz korrekt, heimlich seine Schwägerin zu verführen, das hätte sich doch unter Brüdern bestimmt anders regeln lassen. Z. B. so: „Also Bruderherz, ich bin es Leid! Seit Jahren nur Handarbeit und letztens erzählte mir deine Frau, dass du die Norm nicht mehr schaffst. Unabhängig davon, leidet ihr beide doch unter dem Coolidgesyndrom, außerdem würde alles in der Familie bleiben…”
Die Moderatorin hetzte nun beide aufeinander, der Kirchenfunktionär begann seine Beichte. Brüderchen reagierte sehr respektlos und scheuchte seinen, „nun nicht mehr Bruder” durch mehrere Räume…
Was war denn das? Laut Programmzeitschrift handelte es sich bei der Domteuse um Frau Kallwass, ihres Zeichens „Diplom” Püscholochin.
Solche pädagogisch wertvollen Schmachtfetzen ziehen sich nun Kids tagtäglich rein. Mahlzeit! Weiterlesen