Potsdam – Stoffmarkt

Am heutige Tag bewegte ich meinen übergewichtigen Korpus gen Brandenburgs Hauptstadt – im „Neuen Lustgarten” fand der Stoffmarkt statt.
Auf dem Weg zur Underground fabrizierte ich zwei Bilder.

Dieses gespritzte Teil passt irgendwie zur nebenstehenden Politwerbung

 

 

 

 

 

Dieses gespritzte Teil passt irgendwie zur nebenstehenden Politwerbung

 

 

Beim photographieren des großen Politikers, lief eine Dame vorbei, sie lächelte mich an und auf meine Frage: „Meinen sie nicht auch, Ingo ist ein Witzbold?”
Kam, „Nur der? Neee, alle!”

 

Später in der S-Bahn, „Feuerbachstraße”, stieg ein Spargeltarzan zu und platzierte sich auf gleicher Höhe. Öffnete auf seinen spacken Kackstelzen den Läppstopp, stöpselte Ohrwärmer in die Horchwaffeln und begann lautstark in seine Kommunikationsprothese zu plappern. Bei ihm musste es sich um ein sehr wichtiges Würmchen handeln. Am anderen Ende schien irgendjemand vom Lohngesindel zuhängen, mit diesem Knecht, oder der Magd, sprang er ziemlich respektlos um. Anfangs reagierte er nicht auf meine Kommentare. Erst auf die Frage, ob er seinen „feinen” Zwirn von der Stange erstehen würde, oder diese Kluft, nur von einen unbegabten Schneider stammte, riss ihn zu einer Bemerkung hin. Dass sein längs gestreiftes Hemd nicht zu der Farbe des merkwürdig gepunkteten Schlipses passen würde und stillos sei, brachte ihn vollends aus der Fassung…
Meine Frage, wieso er als Schwanzlutscher des Kapitals, sich in der S-Bahn so produzieren müsste, ließ er unbeantwortet. Allerdings wünschte diese Nase beim Aussteigen noch einen schönen Tag. „Den werde ich bestimmt haben! Bin aber nicht sicher, ob es dir ähnlich ergehen wird…”

Irgendwann landete ich an diesem kleinen Stand mit schönen Stoffen aus Senegal und Ghana

Seine Karte

 

 

 

Zivilcourage: Helfen statt wegschauen

Es folgt der Wink auf ein Filmchen, der mit Schleichwerbung auf dieses Presserzeugnis mit den großen Buchstaben beginnt.
00:35, Moderator: „die Menschen sind fassungslos”
00:38, die »betroffene Dame«: „entsetzlich!”
00:40: „fürchterlich!”
00:41: „unfassbar!”
00:42: „wir sind oalle tief erschüttert…”
00:44: „weil wir in Solln so idyllisch leben…” ja, hinter einer wunderschönen, aber stinkenden Fassade
00:48, das phantasielose Muttersöhnchen: „unvorstellbar!”
00:51, Mutti hat ihn per SMS informiert, er „hat es erst gar nichts mitbekommen…” – dieser smarte Kumpel, so scheint es mir, wird öfters nichts mitkriegen….
01:23, Advokat Gregor Rose erscheint busy und schwer arbeitend im Bild. Sieht alles nicht sehr vorteilhaft aus, der riesige Paragraphenschmöker(?) im Vordergrund und hinten links, dieser druckfrische „Kandinsky”. Ich weiß nicht Weiterlesen

Berliner S-Bahn

Impressionen einer Fahrt von Bundesplatz nach Frankfurter Allee.
Berlin ist nicht nur arm und sexy, sondern auch zum Kotzen – aber keiner macht´s. Dabei war mir nach 25 Minuten Wartezeit (der nächste Zug kam laut Anzeige, drei Minuten später) das Glück hold, ich ergatterte den einzigen freien und sehr bequemen Platz in der Bahn. Dank eines unbekannten Helfers ist dies belegbar, mein Areal war so weiträumig, dass man dort hätte pennen können. Der Rest aalte sich, wie Sprotten in der Dose. Bis „Herrmannstrasse” stiegen bei jedem Halt, mehr Leute zu, als aus. Mir kam dass Gefühl, alle schienen es zu genießen, denn kein böses Wort fiel.
Allmorgendliche Action bei „Feinkost-LIDL” kommt da anders rüber, aber hallo!
Die Herde besteht aus Gewohnheitstieren, so ruhig, wie es schon seit Wochen läuft, da ließen sich sogar noch Leute und Equipment der S-Bahn einsparen. Holt den Mehldorn retour!
Lustig finde ich auch jene Tatsache, dass noch Leute existieren, die bei diesem fast Nullservice, sich noch brav an den Fahrkartenautomaten anstellen. Weiterlesen

SERGEJ IN DER URNE

Man kann es gar nicht glauben, es existieren noch Sternstunden, was den deutschen Dokfilm angeht. So gestern geschehen. Mal nicht dieser geklitterte Historiendünnschiss der sonst über die Mattscheibe oder Leinwand flimmert.

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Fragen zum grünen Wahlkrampf

Diese dümmliche Politumweltverschmutzung, für den 27. September, nervt mächtig und lässt sich auch immer wieder schwachsinnig toppen. Die grünen Mehrheitsbeschaffer immer vorn weg.

Wieso bezieht man denn das geschlechtsspezifische Logo von Scheißhäusern in dieser Aussage mit ein? Mir erschloss sich nicht so richtig ein Sinn, hat sicher etwas mit der Epanzimation zu tun, oder? Ist es vielleicht das neuartig Signet für eine Lesbentoilette, oder vollkommen unpolitisch korrekt, nur das Zeichen für das Räumchen der Erleichterung, was viele Mädels ewig im Doppelpack aufsuchen?

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