Tröstende Worte wg. das “Wahl”

Komme eben aus dem Wirtshaus und finde, dass ich einige tröstende Worte ablichten sollte…
Zupfe etwas aus meiner digitalen Müllhalde. Sind alle in Deutsch gehalten, nix angelsächsisches dabei, allerdings in leichter Frakturschrift.
Älterer werden diese Sprüche noch aus ihrer Schulzeit kennen. Meine Schwester besaß auch ein „Pösi” und malträtierte einige Jahre damit ihre Umgebung.
War ich gut drauf, dann lautete mein Standartspruch: Edel sei der Mensch, hilfreich und gut – J. W. v. „Göhte.” (Für unbedarfte, dieses „J. und W.” stehen nicht für „Joseph Wissarionnowitsch”!)
Meine renitente Seite begann in der Grundschule bereits zu sprießen. Wer mich näher kannte, gab eine Seite vor, die sich notfalls ohne Probleme entfernen ließ.
Zu einer Zeit, als mir schon lange bekannt war, dass man seinen Jogi noch anderweitig benutzen konnte, als nur zum Pinkel und Wichsen, rutschten auch mein Sprüche in jene Richtung…
Keine Angst, es folgen zwei ganz harmlose Mehrzeiler. Immer an sie denken, wenn Fräulein Schwesterwelle wieder versucht, einem auf den Zünder zugehen… Weiterlesen →

Ananas hat es geschafft

Fräulein Schwesterwelle vor der Wahl

Nachmittags – Wie üblich, kam Guida von achtern. Aus dem Nachrücker wurde ein Vorrücker. Wie er hinter seiner zukünftigen Schefffin scharwenzelte und dann nach ihr, mit einem Erdalfroschgrinsen, auch etwas in die Kamera plappern durfte, ein Bild für ganz kleine Göttinnen und Götter.
Was seine neoliberalen Fans angeht, fällt mir momentan der abgewandelte Spruch von BB* ein: „Nicht mal die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber!” *(Auf keinen Fall meine ich das Blondchen Bardot, die heute ihren 76. Geburtstag begeht)
Vor 166 Jahren ließ Henri H., in -„Nachtgedanken”- etwas ab, allerdings in einem anderen Zusammenhang, jetzt wird geklittert. (Wie in den ZDF-Historien der anderen Guido)
„Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen…”
In der heutigen Zeit, würde Weltmensch Henri, den zukünftigen Außenminister, sicher wie folgt beschreiben: „…dieser warme Freund, …sei mehr ein Mann von Steiß als ein Mann von Kopf…”

Nachtrag:
Heine pisste damals Graf Platen an, der sich für einen großen Dichter hielt, dessen Einfluss er allerdings unterschätzte.
Heute hält sich Guida für den größten Politiker aller Zeiten (GröPaZ). Im Schlepptau von Änschie, kommen mir beide wie Pat und Patachon vor, allerdings nicht so lustig.
– Die Amivariante von P&P hieß dann: D&D

27.09. 2209 – ein Trauma

Nach 16 Jahren Kohl folgt jetzt das 20jährige Zeitalter Änschie/Guida.
Micha sendete mir einen Link zu einem klasse Video, leider hat die IGM es alles in die Tonne getreten.
S C H A D E !
Es betraf „mich” und Guida…
Ich bin tief erschüttert, dass el Fiel versuchte, mich so „schwer” zu verwunden. Dieses Jäckchen wollte ich mir nun doch nicht anziehen.
Fräulein Schwesterwelle als Kanzler, nee, nee. Weiterlesen →

Herr Boldewyn meint

.

. Wenn ich ein Esel wär´,

. wär´s für mich nicht schwer.

. Würde die Wahlbenachrichtigung fressen

. und alles wär´vergessen

.

Etwas von mir: Demokratie ist eitriger Furunkel am Arsch der kranken Industrienationen.

.

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Das Schlechte gewinnt durch die Nachahmung an Ansehen, das Gute verliert dabei

Warum reduzieren massenhaft Püscho-, Sozio-, Kriminolochen, viele andere Lochen auch, die ungehemmten Gewaltausbrüche von Jugendlichen, fast unisono, auf den grenzenlosen Konsum von Ballerspielen und Gewaltvideos? Diese Erklärungsversuche finde ich sehr dünn, manch anderer sicher auch, oder? Töpfchen-Pfeiffer hält sich scheinbar nur deshalb zurück, da er im stillen Kämmerchen seines Elfenbeinturmes unverdrossen an einer neuen, aber ähnlichen Theorie bastelt…
Cui bono est? (Was im ganz alten Slang der Bewohner aller Apenninen, sehr frei übersetzt, ungefähr so lautet: “Wat solln der Scheiß?”) Weiterlesen →

wg. Ansbach

In keinem Bericht wurde erwähnt, ob sich der Typ seines Tomahawks und des Bowie-Patchknives bereits entledigt hatte. Jemand wie Doc Holliday wäre bezecht und mit 15 Dioptrien in der Lage gewesen, ihn mit einer x-beliebigen Handfeuerwaffe zu erledigen. Aber die SEK-Genossen benutzten auf die kurze Distanz MPis, obwohl er ihnen nur „entgegen kam”, vielleicht mit erhobenen Flossen, weil er mittlerweile anderer Meinung war und doch nicht hopsgehen wollte.
Das soll man nun verstehen, aber von einem unbewaffneten Stino wird Courage verlangt, er soll sich Massen von gewaltbereiten Flachzangen entgegenstellen…
Es folgen einige, aus dem Netz gefischte Bruchstücke: Weiterlesen →

DAS DUELL – welches?

Ich bin ja platt, wie viele Bekannte, denen ich es niemals zugetraut hätte, sich dieses merkwürdige Geplänkel zwischen Änschie und Herrn Steinbeißer einzogen, das von den Medien sogar als „Duell” verkauft wurde. Wie wird es abgelaufen sein? Mit warmer Luft gefüllte Sprechblasen, in unsichtbaren Worthülsen verpackt, flatterten hin und her?
Muss dieses neuzeitliche panem et circenses langweilig gewesen sein, bestimmt richtig nett.
Wiki erklärt ein Duell (lat: duellum) folgendermaßen: „es ist ein freiwilliger Zweikampf mit gleichen, potenziell tödlichen Waffen, der von den Kontrahenten vereinbart wird, um eine Ehrenstreitigkeit auszutragen. Das Duell unterliegt traditionell festgelegten Regeln…”
Wenn sie wenigsten mit Zahnstochern aufeinander losgegangen wären…
Hätte nichts gebracht, denn die Spießchen müssen bei einem solchen Fight, laut der Haager Landkriegskonvention von 1907, an der Spitze mit Gummipuffern versehen sein…
Ich weiß wovon ich rede, nämlich von meiner Kampfsportart, in der ich den 11. Dan erlangt habe, den roten Gürtel mit schwarzen Sternen. Unsereins scheißt auf Konventionen aus Den Haag oder vom East River, wir ziehen grundsätzlich blank, ohne Wenn und Aber. Im Verlauf des Kampfes kann auch dumm gequatscht werden, allerdings ist das Scharmützel sehr lustig. Zugegebenermaßen, gibt es auch im Zweikampf ausnahmslos einen Sieger.
Kennt jemand Mikado?