Der Weisheit letzter Schluss
Es ist eine lange Geschichte, wie es kam, dass ich nach dem Ableben meines Erzeugers, ´94, noch Fragmente aus seinem Leben erhielt. Aber darüber möchte ich hier nichts ablassen.
Fest steht, Kleinigkeiten die sein Leben betrafen, sammelte er akribisch und ich fand sie gut sortiert vor.
Heute segelte aus einem seiner wenigen Bücher diese Glückwunschkarte.
Sie gab mir mehrfache Rätsel auf. Galt sie ihm, so wäre sie zur Vollendung seines 44. Lebensjahres verzapft worden. Es scheint sich um die Handschrift einer älteren Person zu handeln. Könnte Mutti gewesen sein. Dann hatte die alte Frau scheinbar noch nicht alle Hoffnung aufgegeben, oder es handelte sich um einen leichten Dolchstoß. Denn zu jener Zeit lief der Alte nicht nur als rote Zecke rum, nee, mehr so als dunkelroter Zonenstalinist und der hatte bestimmt nichts mit Herrn „INRI” am Hut. Weiterlesen
“Laß dich verwöhnen”
Frisco’s ‘gay’ penguins go straight
Ob es dem Negierenden Dorfschulzen von Spree-Athen so ähnlich geht, wie Pinguin „Harry” aus San Franzisko? Scheinbar bekommt Wowi deshalb seit Monaten nichts auf die Reihe, weil er auf verschlungenen Heteropfaden umher irrt. Sollte sich denn wirklich nicht etwas, wie „Linda” in Berlin auftreiben lassen?
Für den Anfang kann ich ihm ein Sachbuch empfehlen, von Tamara Domentat (Nicht Domina!). Vielleicht doch, denn solch gestrenge Therapeutin könnte sicher mit einigen, gut gezielten Rutenstreichen auf sein Popöchen, ihn wieder an gewisse Sätze erinnern, die er vor seiner Amtseinführung gabeln musste. Wenn ich mich richtig erinnere kommt doch so etwas ähnliches drin vor, wie: Bei seinem gesamten Trachten sollte er doch das Wohlergehen aller Untertanen im Auge haben. Weiterhin dafür eintreten, uns vor Schaden an Leib und Seele zu bewahren…
Ich glaube, bei diesem Schmus muss man sogar den Herrgott als Berufszeuge mit heranziehen, oder? Weiterlesen
alles was recht ist – Die Bewegung 2.Juni / Die vergessen Freiheit
Beim Einsortieren meiner tausenden von Büchern kam mir gestern so, was für eine Masse an Wäldern weltweit dran glauben mussten, seit Johannes Gensfleisch das gedruckte Wort für die Meute salonfähig machte. Es wurde ja mal als Fortschritt verkauft, dabei hat Lesen fast nichts mit Bildung zu tun. Jederzeit sitzen trotzdem viele diesem Trugschluss auf. Wenn ich mich reflektiere, hat mir dieses Lexikonwissen nicht das gebracht, was die Köppe (diese Jaköbbe) der Gesellschaft auf beiden Seiten des Zauns von mir erwartet haben. Zu einer Zeit, als meine Schulkameraden die „Mosaikhefte” als außerschulische Literatur verstanden, begann ich mit neun Jahren „Tolstoi” zu verschlingen. „Mosas” durfte ich laut eines Ukas´ von „Mutti” nicht lesen, für sie waren diese „Schmöker” nur eine weich gespülte Variante der „Schmutz- und Schundliteratur” aus dem Westen.
Schließlich sollte ich auf eine Kadettenanstalt und später als Pilot bei der Volksarmee mein Leben fristen.
Eigentlich hat diese kranke Funktionärstucke, mit ihren ewigen Stubenarrest, den wahren Grundstein für mein weiteres Leben gelegt. In Folge dessen begann ich sehr früh, die erworbene Theorie in die Praxis umzusetzen und wählte dadurch einen sehr eigenständigen Weg. Ohne eine permanente Gefallsucht auszuleben und während meiner weiteren Entwicklung war ich auch nicht bereit, sogenannten “Autoritäten” verbal die Schwänze zu lutschen… Weiterlesen
Urteil: Polizei darf Mails beschlagnahmen
Heute bei GMX gefunden – schleichend wird das Netzt aufgeweicht
Wenn die Polizei E-Mails eines Verdächtigen direkt vom Server des E-Mail-Anbieters kopiert, ist dies eine Beschlagnahmung und damit ein erlaubter Eingriff in das Fernmeldegeheimnis.
E-Mails dürfen in schweren Verdachtsfällen auch dann von der Polizei beschlagnahmt werden, wenn sie beim Provider gespeichert sind.
Laut einer aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes kann es in Einzelfällen erlaubt sein, dass Ermittler E-Mails eines Verdächtigen direkt vom Server eines E-Mail-Providers “beschlagnahmen”. Diese sind grundsätzlich vom Fernmeldegeheimnis geschützt. In Einzelfällen sieht das höchste deutsche Gericht dies aber als sekundär an. Weiterlesen
Pfefferarten
Stadtleben-Party-Dach
Eigentlich bürgt der Name „Wlada Kolosawa” für eine Art von Qualität, die mir nichts sagt. Finde ich aber O.K., wenn jemand seine Brötchen so verdient, sei es nur, dass er Fragen beantwortet die eigentlich niemand stellt und daraus Artikel fabriziert. Diesen Ulk verbuche ich unter der Rubrik: Zeitgeist. Gut, die Euros liegen auf der Straße, man muss sich nur bücken.
Mit diesem Artikel hat jemand versucht einer Leiche neues Leben einzuhauchen, oder?
Gott noch mal, wo habe ich alles Feten gefeiert, schon zu Zonenzeiten kannte die Phantasie keine Grenzen und alles ohne Kommunikationsprothesen und Emils.
Scheinbar gäbe es ohne Handy und Bit-Möhre diese Zusammenkünfte überhaupt nicht. Wenn mir die im Artikel beschrieben Klientel über den Weg läuft, kann ich immer wieder feststellen, die haben oft halb so viel Jahre auf ihrem Buckel, sind aber schon doppelt so tot… Weiterlesen
Das gab sicher Kneuseieren
Werner Knake-Heidi verlässt das angeschlagene Boot…
…und Wowi grinst selbstgefällig dazu, siehe “BZ online”. Allerdings will sich die ehemalige DKPistin, für ihren Abgang noch drei Monate Zeit lassen, was ihr die Chance gibt, noch einen Haufen Scheiße zu verzapfen.
Verstehe ich nicht, warum tritt ihr Scheffchen sie nicht gleich in die Tonne?
Na ja, Entscheidungsfreudigkeit ist nicht das große Ding der Sozis, noch nie gewesen. Hier nun mein kurzer Sprung zum ganz großen, roten Häuptling. Jener grient heute im Kleinformat, auf Seite 8 des „Tagesspiegels”, nebenstehend: ein echter „Münte”.
Diesen Nadelsteifenproll fand ich ewig zum Piepen. Schon von Anbeginn, als er, wie ein Schatten zum treuen Adlatus vom Schröder aufstieg, dabei immer etwas von einem Brutus durchschimmerte.
Dann folgte sein eigener trudelnder Aufstieg und öfters mal Auszeiten. Aber ständig tauchte er plötzlich wieder auf, wie dieses Teufelchen aus dem Karton. Mit einem großen Mundwerk, dass man annehmen muss, der ist in der Lage ein Brot quer zu fressen.
Keine besonders gut Show, die er manchmal dabei ab ließ. Da fällt mir ein – wie er für meine Begriffe – medienträchtig seine todkranke Frau instrumentalisierte. Hat ihm sicher bei alten Omas viele Punkte eingebracht.
Nun, infiziert vom Johannistrieb, scheint er durchzudrehen und sogar größenwahnsinnig zu werden.
Anders kann ich mir dieses Zitat aus dem „Spiegel” nicht erklären: „Frau Merkel kann schon mal die Umzugskisten packen.” – etwa für die machthungrigen “Grünen”? Sie überrunden im September bestimmt die gelben Mehrheitsbeschaffer, würde ich Ananas gönnen
P.S. Das mit dem Johannistrieb kann ich sogar nachempfinden
André Gorz – Nachtrag zum 27. Juno 2009
Es war gar nicht so einfach, sein letztes Büchlein („Auswege aus dem Kapitalismus”) zu erstehen, welches er kurz vor seinem Freitod noch verzapfte.
Bis auf zwei Kapitel, wo sich G. über den Marxismus aus lässt, ist alles lesenswert.
Freilich wird, was die Umsetzung seiner Thesen angeht nichts weiter bei herauskommen, als dass sich bezechte Linxwixer am Tresen verbale Luftkämpfe liefern werden und Neoliberale vielleicht etwas Sodbrennen kriegen…





