– BELLETRISTIK –
Kurban Said, Ali und Nino, List Verlag, Berlin 2007,
ISBN 978-3548-60131-1 Weiterlesen
– BELLETRISTIK –
Kurban Said, Ali und Nino, List Verlag, Berlin 2007,
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Blick vom Balkon auf so ein verschissenes Teil
Es wird sicher allerhand Leute geben, die mit diesem Begriff rein gar nichts anfangen können. Über eben diese nutzlosen Teile möchte ich mich im Allgemeinen, wie im Speziellen auslassen, denn für mich sind sie überflüssig, wie Brustwarzen auf den Sitzwangen. Weiterlesen
Im Zusammenhang mit der Gülle, die täglich aus der der „Laterne für Dumme“ schwappt, muss ich Georg Schramm noch toppen. Er ließ vor wenigen Jahren betreffs des staatlichen Fernsehens ab: „In den Öffentlich Rechtlichen Bedürfnisanstalten leeren Politiker ihre Sprechblasen.“ Weiterlesen
Nicht rediegierte Geschichte, welche sich mit der Partnerin meiner sexuellen Notgemeinschaft beschäftig…
Eigentlich hat Annamaus mich nur gebeten, dem geschleuderten Wollmützchen ihres Freundes wieder den ursprünglichen Umfang von 24,02 Inch zu verpassen. Zu der anschließenden Bildfolge sei gesagt, dass ich nicht bekifft war, da mich seit mehreren Jahren schon eine THC-Allergie plagt. Am späten Vormittag kam Besuch und ich trank lediglich einen Kaffee, minimal veredelt mit der Volksdroge, an der sich Janis Joplin damals übernahm. Das gleiche Gesöff soll ja vor ein paar Jahren auch Keith zu sich genommen haben, bevor er von einer Palme abschmierte.
Lieber Max, falls Dir dieses kleine Missgeschick mal wieder passieren sollte, schicke ich Dir den Volleyball nach München.
Viele Grüsse aus dem Bundeshauptdorf in die heimliche Hauptstadt.
Die feuchte Mütze auf den laschen Ball und ihn aufgepumpt. Zwei Bilder wollte ich nur machen. Aber…
Da Albert Hofmann nun auch nicht mehr einkaufen geht, etwas zum Gedenken
Dieses Programm läuft nicht auf jeder Bit-Möhre
Vor einigen Tagen fand ich diesen Text wieder, sechs Jahre sind seit dem ins Land gegangen – XXX.IV.MMII
Bis highnoon ergaben sich an diesem Vormittag nichts weiter als jene üblichen Belanglosigkeiten, die sich täglich, wie Perlen auf einer Schnur auffädeln ließen. Was soll man dazu ablassen, jede Hausfrau ist doch mit diesem Problem vertraut. Mir als Typ geht es da nicht anders.
Den ganzen Morgen gemuddelt und nichts geschafft. Na ja, es war nicht ganz so. Endlich mal die Balkonfensterfront in kürzester Zeit fast streifenfrei blank bekommen, zwei riesige Altbaufenster plus Tür, alles doppelt, und außen mit vielen kleinen Sprossen. Dies ist einem Tip der yellow press zu verdanken – die Schwiegermutter, nur wegen der Rätsel kauft. Gerade dabei, mein Wissen über europäischen Fürstenhäuser etwas aufzufrischen, als zwischendurch ein wichtiger Hinweis für die Hausfrau aufblitzte: „Der korrekte Umgang mit einem Mikrofasertuch.“ Wie alle machte ich es natürlich falsch, und arbeitete nebenher immer noch mit Chemie. Leute, nix is mit diesen stinkenden Flüssigkeiten für frustrierte Putzteufel – pures, etwas warmes Wasser aus Hahn ist angesagt. Offenbar genügen für den Reinigungsprozess, die im Trinkwasser befindlichen Verunreinigungen, schließlich war es Anfang der Siebziger auch ohne weiteres möglich, mit Rheinwasser Schwarz-Weißfilme zu entwickeln.
Angespornt vom Putzerfolg, beschloss ich etwas zu kochen, die dazugehörenden schmackhaften Ingredienzien mussten allerdings im U-Bahnhof „Fehrbelliner Platz“ besorgt werden. Einkaufen im Supermarkt ist heute out, cool ist doch bei Feinkost ARAL shoppen zu gehen, oder eben im underground.
Endlich gibt es, fast 12 Jahre nach der Heimholungen der verbliebenen deutschen Ostgebiete in den Bund, im ehemaligen britischen Sektor von Großberlin, auch Köstlichkeiten aus dem Spreewald. Allerdings immer noch versteckt und auf mehrere U-Bahnhöfen verteilt, der nächste Grünzeugdealer in unserer Nähe, befindet sich im Fehrber. Weiterlesen
Ein Hinweis zu einem Artikel aus jener Zeit, als Tarzan und Jane noch Kupferlianen für ihren Telefonsex benötigten, die Hamburger Bildzeitung für Intellektuelle veröffentlichte erstmalig diesen Text 1986.
Penis im Propeller
DOKTORARBEIT Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern
Heute beobachte ich nach dem Einkauf kurz einen Techniker während Reparatur- und Reinigungsarbeiten von Gaslaternen, knabberte ihm dabei die Ohren an und machte einige Fotos.
Bereitwillig ging der junge Mann auf alle Fragen ein.
Also, die verzierten Masten aus Gusseisen können fast 80 Jahre auf dem Buckel haben, die schmucklosen aus Stahl sind neuzeitlich.

Sonntag, den 27. April, Hbf WOB-City – gegen 19 Uhr
1. Durchsage: ICE… nach Berlin/Südkreuz, Abfahrt 19:05, hat 5 Minuten Verspätung
Wir bitten um Entschuldigung!
2. Durchsage, kurz darauf: ICE… nach Karlsruhe, Abfahrt… hat eine veränderte Waggonreihenfolge, die 1. Klasse befindet sich am Zuganfang. Sämtliche Reservierungen entfallen!
Wir bitten um Entschuldigung!
3. Durchsage, die betraf meinen Zug: IC… nach Berlin/Südkreuz, Abfahrt 19:39, hat 10 Minuten Verspätung
Wir bitten um Entschuldigung!
Alle Durchsagen erfolgten in dem DB-spezifischen Stakkato, nur der letzte Satz klang richtig menschlich
Dabei fiel mir ein, bei den vier Hauptfeinden im Sozialismus handelte es sich um Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Durch den aufopferungsvollen Einsatz der Deutschen Bundesbahn kann nun auch beim letzten Fahrgast so etwas, wie Zonennostalgie aufkommen.