Kategorie-Archiv: In den ewigen Jagdgründen…

Ray Sawyer geht seit vergangenem Silvester nicht mehr einkaufen

Damit erübrigt sich nun auch der folgende Link: Dr. Hook Tickets!
Das Fossil tourte ja noch immer als „Dr. Hook featuring Ray Sawyer“ in der Weltgeschichte herum. Habe ihn allerdings viele Jahrzehnte nicht mehr auf der Bühne erlebt. Fand ihn live recht witzig, allerdings störte mich sein Hang, die Zuhörer zum Klatschen zubewegen, wo dann Erinnerungen an x-beliebige Schlagerfuzzis hochkamen.
Irgendwann driftete er auch in eine Mainstream-Richtung ab, die mich auch nicht mehr interessierte.
Seine anfänglichen Hits gefielen mir, bis auf eine Ausnahme: „Sylvias Mother“.
Mir fiel vor einigen Tagen meine olle Bruyère-Pfeife wieder in die Hand.
Selbige ist mit den unterschiedlichsten Erinnerungen verknüpft, wie sie merkwürdiger nicht sein könnten, auch mit Dr. Hook, in mehrfacher Hinsicht…
Weiß gar nicht, wie und wo ich beginnen soll.
Auf dem Kopf ist ein Datum eingeritzt, welches mit einiger Phantasie zu entziffern ist: XVI. I. LXXV!
Bis kurz vor meinem Geburtstag, Mitte November 1974, hockte ich über sechs Wochen in einem 5-Sterne Hotel in Budapest, dem ungarischen Staatsgefängnis. Mit toller Verpflegung, für Frühstück und Abendbrot gab es morgens ein halbes Weißbrot, drei/vier Paprikaschoten, eine riesige Weintraube und dazu reichlich fette Speckstreifen, jeden Mittag zusätzlich ein Dessert. Da blieben mir die gesüßten Milchnudeln mit reichlich Walnusskernen besonders in Erinnerung.
Wichtiger waren die 15 täglichen Deputat-Zigaretten (Kossuth) und alle paar Tage kam der Bücher-Fourier auf morgendliche Anfrage. In seinem Angebot befanden sich fast nur anspruchsvolle Erzeugnisse von Fischer- und Rowohlt-Verlag, aus Zonenproduktion nahm ich nur Schiller und Goethe…
Verzichtete in der Zeit fast gänzlich auf die Freistunden. Lag nur herum, las, lernte Gedichte und tätigte zwischendurch tausende Kniebeugen, Liegestütze oder machte Yoga.
Vergaß dabei sogar oft die Rauchpausen.
In solchen Momenten trat dann der Schließer kräftig vor die Tür. Dessen Serviceleistung bestand darin, an dem fein gelöcherten Türspion sein Feuerzeug zu halten und man zog dort die Flamme mit der Kippe ein.
– Muss hier noch einen andere Besonderheit erwähnen!
Hatte in Ungarn niemals Handschellen tragen müssen.
Die witzigste Sache erlebte ich mit einem Ingenieur, als wir mit einem VW-Bus, von einer Kleinstadt an der Jugoslawischen Grenze nach Budapest gekarrt werden sollten. Zwei sehr junge Spunde, Anfang 20, waren unsere Begleiter. Da fragt doch der eine Typ in gutem Englisch, ob wir etwas dagegen hätten, wenn sie Radio Monte Carlo einstellen würden???

– Kollwitzplatz MTV Weiterlesen

Seit zwei Tagen geht Edgar Hilsenrath nicht mehr einkaufen

Zu Zeiten, wo der rot gekleidete Jahresendkonsumterrorist das gesamte christliche Abendland verrückt macht und sich im auslaufenden Dezember auch noch massenhaft Politiker genötigt fühlen, irgendwelchen Scheiß abzulassen, ignoriere ich nach Möglichkeit all diese Medienkacke in jene Richtung.
Trotzdem blieb es nicht aus, dass mir z. B., doch die Bundesnummer 1 vor meine Äuglein kam. Da stand er recht gemütsarm vor der Kamera und las seinen Salm vom Teleprompter ab. Während der miesen Totaleinstellung kam mir die Empfindung, da agierte jemand fast scheintot. Dagegen kämpfte er lediglich mit seinen Armen gegen an, die immer mal wieder von unten ins Bild rutschten…
Was Frau Kanzler betraf, gab ich mehr Obacht, sodass die Leerung ihres Sprechblasenfüllhorns an mir – dem Herrgott sei Dank – da es an mir vorbei ging.
Anlässlich der heutige Berliner Abendschau erwischte es mich natürlich wieder eiskalt. UNSER Oberdorfschulze hockte wie ein Klassenprimus vor der Kamera, ohne großartige Gefühlsregungen plapperte der Mann in meine Richtung. Um was es ihm dabei ging, wurde mir nicht so richtig klar, da konnte mir, trotz mehrmaliger Nachfrage, auch die Scheffin nicht auf die Sprünge helfen.
In den anschließenden Nachrichten, wurden dann unter Vermischtes, noch vom Ableben Edgar Hilsenraths berichtet.
Deshalb wurde hernach das Netz bemüht.
Fand darunter einige NACHRUFE von Blättern, welche dieser Mann nicht verdient hat, schon wegen deren verwendeter Oberflächlichkeit, der aus der Berliner Zeitung gehört nicht in diese Kategorie!
Zufällig fing ich mit dem PROMIFLASH (Eine merkwürdige Schmonzette, kannte ich vorher gar nicht.), die mussten natürlich titeln: Autor & Holocaust-Überlebender Edgar Hilsenrath gestorben
Kann mich nicht erinnern, dass Hilsenrath den Begriff Holocaust jemals benutzt hat.
Fand es recht merkwürdig, dass über 30 Jahre nach Kriegsende plötzlich diese Vokabel im deutschen Sprachgebrauch auftauchte, noch dazu im Zusammenhang mit jenem moralisierend ficktiefen amerikanischen Glotzen-Vierteilers. War schon alles geschickt zusammengebastelt, verantwortlich dafür zeichneten Crews akademischer Betroffenheitseksperten, die sich, nicht nur für meine Begriffe, am Schema F einer beliebigen Mickymaus-Episode orientiert hatten. Schließlich musste auch für den einfältigsten amerikanischen Fernsehkonsumenten etwas Gefallen erweckendes dabei sein, was ihn in seinen Bann ziehen sollte und er folglich den Unterschied zu I Dream of Jeannie mitbekam. Außerdem sollte der Streifen im weiteren Verlauf ja weltweit vermarktet werden…
Das erste Holocaust-Drittel quälte ich mir damals noch rein, damit hatte es sich aber auch schon.
Irgendwie kam mir dieses kitschige Betroffenheitsmachwerk so vor, als ob man DEN Deutschen abschließend eine Art I-Punkt aufdrücken wollte, so als Abschluss der gelungenen Verdrängung von 12 Jahre dauernden perversen Machenschaften im Dritten Reich. Welche mehrheitlich von der reichsdeutschen Bevölkerungsmehrheit wohlwollend registriert wurden, ausgehend von den bürokratischen Wegbereitern („Das Wesen des farblosen Beamten besteht ja gerade darin, dass er ohne jeglichen Charakter den jeweiligen Vorgesetzten spiegelt.“ – Franz Werfel.), bis hin zum letzten Angehörigen des werkelnden Lohngesindels. Von außerhalb erfolgte anfangs sogar noch jahrelange Unterstützung von solchen Politgrottenolmen, wie Arthur Neville Chamberlain aus UK und seinem französischen Kollegen Édouard Daladier
Prompt sattelte der dicke Oggersheimer, fünf Jahre nach der Holocaust-Serie, später etwas drauf, eines promovierten Historikers vollkommen unwürdig, entsprach aber seinem recht unterentwickelten Gemüt von politischer Sensibilität – die Gnade seiner späten Nachgeburt!
Wenn ich mir vorstelle, was in der Nachkriegszeit alles für Literatur, natürlich in Winzauflagen, von integren nestbeschmutzenden Zeitzeugen verlegt wurde und plötzlich köchelt nach der Schmonzette, natürlich geprägt vom amerikanischen Selbstverständnis ihrer Geschichtsklitterung, eine von den Medien gehypte kollektive Verstörtheit in Bundesgermanien hoch. Weiterlesen

Seit dem 14. November geht Morten Grunwald, der letzte Mann des ehemals sehr berühmten Gaunertrios, nicht mehr einkaufen

„Benny! Du warst mächtig gewaltig!“
Ich könnte immer zum Rocker werden, wenn mir hochkommt, welchen gequirlten Dünnschiss die Medienfuzzis der öffentlich/rechtlichen Verblödungsanstalten auf Monate einkochen.
Für niveauvolle Konserven bleiben dann nur zehn Tage übrig, weil jene verantwortlichen Pfeifen damals vor den privaten Anstalten einknickten.
Dafür sollte man ihnen heute noch eine Ladung Schrot aus getrockneter Katzenscheiße, die vorher mit Naga-Jolokia-Chili bestäubt wurde, auf ihre fetten Ärsche brennen!
Hoffentlich bleibt diese Doku wenigstens in der TUBE etwas länger drin.
Irgendwann ließ jemand in dem Legendenstreifen einfließen, dass die 14 Filmen eigentlich ein Gespinst um Kirsten Walther angesehen werden müssen.
Richtig!
Obwohl ich dies nie so gesehen hatte.
Zumal mir diese klasse Darstellerin auch immer noch vollkommen unerotisch vorkam.
Kann nämlich Weibsbilder, die in einem fort ohne Punkt und Komma herum plappern, vor dem Tod nicht ab.
Was ich nun aus einer ganz anderen Sicht betrachte! Da sie als Kommunikationskatalysator angesehen werden muss, weil ihre verbale Unrast doch immer wieder die treibende Kraft war, mit der sie jene drei sympathischen Dödel ewig auf Trab hielt…
In Erwartung der „Olsenbande“ musste ich früher immer erst das entsprechende Ost-Programm suchen, weil es nie programmiert war. Als besonderer Stress arteten solche Filmabende für die folgenden Tage immer aus, wenn wir im Rudel vor der Glotze lagen und nebenher die Hörnchen kreisten. Stunden später dann, die inhalierten Brösel vom Lachtürken ihren Tribut forderten, da sich anschließend ewig ein leichter Dauerschmerz in der Zwerchfellgegend einstellte…

Ingo Insterburg geht nicht mehr einkaufen

Die Märkische Allgemeine sieht es so: Trauer um den Berliner Liedermacher Ingo Insterburg
…und noch ein Vijoschnipsel von Waalkes OTTO
Wenn ich vor Jahrzehnten, den Ingo in einer Ecke vom Ludwig hocken sah, kam nie etwas rüber, dass irgendwer annehmen konnte, er sei der große Blödelbarde, den wir Ende der 1960er, Anfang ´70er, im Osten so sehr verehrten…
Das Ludwig gibt es bereits seit gefühlten 100 Jahren nicht mehr und nun ist Ingo Wetzker auch zum Mars geflogen

Aretha Franklin: Die letzte Super-Soul-Queen geht nicht mehr einkaufen

Ihr Ableben geht mit einer Tragik einher, denn es tänzeln zwar ein Haufen stimmgewaltige Sängerinnen im schwarzen Showgeschäft herum, aber heutzutage ist keine mehr von ihrem Format darunter.
Eine abartige Tatsache registrierte ich irgendwann mal, als man ausgerechnet im Kanal der Einäugigen, für die dortigen Küchenbullen und ihren anwesenden Kochlöffelquäler*INNEN usw., jeden dieser unsäglichen Brutzel-Events mit ihrem größten Hit einbimmelt.
Gut, im Text geht es nicht um ganz große weltpolitische Aussagen, aber trotzdem. Zumindest könnte doch über einige inhaltliche Passagen etwas nachgedacht werden, was allerdings bei jenem Sendeformat, das anwesende Publikum mit großer Wahrscheinlichkeit überfordern würde…
Für die anwesenden Claqueure und den plappernden Eksperten-Star-Luschen vor den Kameras, wäre wirklich ein nostalgischer Hit von Heintje oder Heino sinnvoller gewesen!

Kunzel geht nicht mehr einkaufen

Und wieder hat der sympathische Herr mit der Sense zugeschlagen.
Diesmal traf es jemand, der nie in krankhaft selbstverliebter Art auf den Status eines 68er beharrte. Er zog auf provokanter Weise sein Dasein durch, wobei er auch nie den nachhaltigen Versuch startete, irgendwann auf dem, von vielen Linxwixern propagierten Marsch durch die Institutionen, irgendwo hängen zu bleiben.
Letztmalig lief ich ihm während Knofos Beerdigung über den Weg, da betätigte er sich als Gärtner am Grab seines Freundes Fritz Teufel…
Wiedermal verabschiedete sich ein langjähriger Witzbold von uns, wobei man unter den Lebenden, eine massenhaft Zunahme von sehr humorlosen, dafür exorbitant gefährlichen Irren beobachten kann…

Prof. Dr. Elmar Altvater geht nicht mehr einkaufen

Weltbürger des demokratischen Sozialismusweiß nicht so richtig, wie das gemeint sein soll, zumal er im Alter bei den Neo-Bolschewisten landete.
Na ja, zu meiner Zeit war er noch nicht so schräg drauf, lief zwar damals auch schon im OSI als bekennender und praktizierender Linker herum, muss aber im Herbst des Lebens dann einen recht merkwürdigen Wandel durchlaufen haben. Sonst wäre er ja nicht bei dem gammeligen Appendix der ehemaligen SED gelandet…
Muss allerdings sagen, vor gut drei Jahren, zu seinen recht gründlichen Ausführungen zu TTIP, CETA & Co., schien er, wie in früheren Jahren, zur Hochform aufgelaufen.
Zumindest ist sich E.A. einigermaßen treu geblieben…
Mir fällt zum OSI noch etwas ein. Suchte im Vorlesungsverzeichnis nach interessanten Themen, warf abschließend einen genauen Blick auf die vorgeschlagenen Bücherlisten der entsprechenden Dozenten. Hakte dann sofort die Leute ab, die mit Pahl-Rugenstein oder mit den unsäglichen FDJ-blauen Schmöker vom Ostberliner Dietz-Verlag hausieren gingen. Noch schärfer waren jene Irrläufer drauf, welche sogar eine zweibändige Zonen-Ausgabe eines Philosophischen Wörterbuches anpriesen.
Wer weiß, was heute für Nasen an dem Institut herumgeistern, um der verblödenden iPhone-Generation etwas neuzeitliche Politik unter die Nasen zu schmieren. Bestimmt keine Leute vom Schlage eines Prof. Dr. Elmar Altvater, Prof. Dr. Peter Grottian, Prof. Dr. h.c. Helga Haftendorn, Gesine Schwan, Richard Stöss, Mr. Levine usw.
Wohl mehr in Richtung von Bernd Rabehl

Heute hätte Manne Chicago seinen 79sten Geburtstag gehabt

Vor knapp drei Wochen haben Freunde und Bekannte ihn würdig verabschiedet. Sein Fell wurde unter Mithilfe zweier Boogie-Kollegen, Axel Zwingenberger & Piano-Schulze, mit entsprechender musischer Untermalung routiniert versoffen. Dem verblichenen Scheff hätte diese wehmütige, aber nicht übertrieben traurige Fete garantiert zugesagt, zumal Herr Chicago auch sehr gern eine Molle zischte.
Muss noch ablassen, dass ich wiedermal den Finger nicht aus der Perforierung meiner Sitzwangen bekam, denn aus gegebenem Anlass sollte heute meine Mitschnitt in der TUBE versenkt werden. Muss nur noch das Vijo zusammenbasteln und das ist ja gerade der Knackpunkt!
Leider hat beim Zusammenstauchen des O-Tons auf MP3, die Qualität doch etwas gelitten, besonders bei den zwei Sangeseinlagen von ST, schade! Die eingefangenen Geräusche klingen zeitweise so, als ob eine Ziege in den Melkeimer scheißt…
Ansonsten ist es sowieso nur für die damals Anwesenden von ideellen Wert, als Erinnerung.
Wie sagte man früher noch, der Heimgegangene war eene scheene Leich!
Nicht nur mir kam etwas anderes nebenher hoch, in seinem Fall hatte es wieder den falschen getroffen. Falls die Christenheit auch einen Gott haben sollte, muss man davon ausgehen, dass er beschissenen Drogen einpickt, da er gemeinsam mit dem sympathischen Sensenmann ein mieses Spiel treibt.
Wenn ich daran denke, da holen die beiden Manne aber auf der anderen Seite krebsen massenhaft Kerbtiere in Menschengestalt herum und sorgen weltweit für nicht enden wollendes blutiges Chaos…

Miloš Forman geht nicht mehr einkaufen

Humor als Waffe gegen die Dummheit
Kann man heute gar nicht mehr uneingeschränkt so sehen, da mit Hilfe der unsäglichen Verbalhurerei der politischen Korrektheit, jegliche entsprechend natürlichen Nuancen wollüstig kastriert werden, zurück bleibt anschließend nur gähnende Leere für krankhaft gutmenschelnde Traumtänzer.
Die verantwortlichen Redakteure der NZZ sind vielleicht Komiker!
Da titeln sie „HaWgdD“ und vergessen darin Formans witzigsten Streifen: Der Feuerwehrball!
(Leider findet man den Film nur noch zerhackt in der TUBE)
Möglicherweise hat es einen ganz banalen Grund und die eidgenössischen Zensoren haben den Film bereits auf den Index gesetzt…
Da in dem Lichtspiel Unmengen an Kleinigkeiten aneinandergereiht wurden, welche heutzutage noch genauso aktuell sind, auch im demokraturisch geprägten Westen! Als gelernter Zoni fand ich den Film bereits unter normalen Umständen zum Quieken. Hatte ihn mal im Rudel, nach einem genaschten Hörnchen angeschaut, hinterher quälte mich tagelang ein gewaltiger Muskelkater in der Bauchgegend…

NACHTRAG: Miloš Forman und die Tschechische Neue Welle

Seit nunmehr 50 Jahren geht Dr. Martin Luther King nicht mehr einkaufen

Und sein noch etwas älterer Traum flattert bis zum heutigen Tag in der Gegend umher.
Wird aber nach dem entsprechenden Stichwort von Mal zu Mal aufs Neue eingefangen.Wobei in dem Zusammenhang die Medien dann ruckartig, wie seit Jahrzehnten bereits, Betroffenheitssüßholz mit Kettensägen raspeln, um anschließend den Plebsen weltweit ihre politisch korrekt geschnitzten Feigenblätter präsentieren zu können. Frappierend, wer da alles zum runden Jahrestag im Schatten des großen Visionärs herumlungerte, sich dabei sonnen wollte und ganz stolz mit brandneuen Alibischnitzereien herumfuchtelte. In der Meute befand sich sogar Amerikas größte Lusche, Karo 2, das widerliche Twitter-Schefffchen
Hier einige Fragmente aus UNSEREN Medien, wie sie sich verklärt der Problematik näherten und dann titelten:
– Die (DIE?) USA gedachte des legendären schwarzen Bürgerrechtlers.
– Landesweit wurde an den charismatisch und rhetorisch brillanten Pastor erinnert…
– Dieser Schuss veränderte Amerika…
– USA ehren den „Apostel der Gewaltlosigkeit“…
Es wurde an den charismatischen und rhetorisch brillanten Pastor erinnert...
– Sie nannten ihn auch irgendwo den Schwarzen Moses
Mitnichten wurde darauf eingegangen, dass es wirklich nachhaltige Veränderungen, auch 50 Jahre nach jenem sinnlosen Mord, in God’s Own Country, nirgendwo gab.
Wenn nun Zeitgenossen*INNEN&usw. meinen, als positiven Beleg unbedingt anführen zu müssen, dass es zwei Amtsperioden mit einer pigmentierte Nummer 1 gab, darüber kann ich nur müde lächeln. Jene humanistisch weichgespülten Traumtänzer*INNEN&usw. irren doch lediglich als Verkörperung der berühmten drei chinesischen Äffchen in einer Person*IN usw. durch die Weltgeschichte…
Beiden öffentlich/rechtlichen Fernsehstationen waren dieser 50ste Jahrestag auch eine aussagekräftige Meldung wert. Weiterlesen