Kategorie-Archiv: In den ewigen Jagdgründen…

Seit dem 14. November geht Morten Grunwald, der letzte Mann des ehemals sehr berühmten Gaunertrios, nicht mehr einkaufen

„Benny! Du warst mächtig gewaltig!“
Ich könnte immer zum Rocker werden, wenn mir hochkommt, welchen gequirlten Dünnschiss die Medienfuzzis der öffentlich/rechtlichen Verblödungsanstalten auf Monate einkochen.
Für niveauvolle Konserven bleiben dann nur zehn Tage übrig, weil jene verantwortlichen Pfeifen damals vor den privaten Anstalten einknickten.
Dafür sollte man ihnen heute noch eine Ladung Schrot aus getrockneter Katzenscheiße, die vorher mit Naga-Jolokia-Chili bestäubt wurde, auf ihre fetten Ärsche brennen!
Hoffentlich bleibt diese Doku wenigstens in der TUBE etwas länger drin.
Irgendwann ließ jemand in dem Legendenstreifen einfließen, dass die 14 Filmen eigentlich ein Gespinst um Kirsten Walther angesehen werden müssen.
Richtig!
Obwohl ich dies nie so gesehen hatte.
Zumal mir diese klasse Darstellerin auch immer noch vollkommen unerotisch vorkam.
Kann nämlich Weibsbilder, die in einem fort ohne Punkt und Komma herum plappern, vor dem Tod nicht ab.
Was ich nun aus einer ganz anderen Sicht betrachte! Da sie als Kommunikationskatalysator angesehen werden muss, weil ihre verbale Unrast doch immer wieder die treibende Kraft war, mit der sie jene drei sympathischen Dödel ewig auf Trab hielt…
In Erwartung der „Olsenbande“ musste ich früher immer erst das entsprechende Ost-Programm suchen, weil es nie programmiert war. Als besonderer Stress arteten solche Filmabende für die folgenden Tage immer aus, wenn wir im Rudel vor der Glotze lagen und nebenher die Hörnchen kreisten. Stunden später dann, die inhalierten Brösel vom Lachtürken ihren Tribut forderten, da sich anschließend ewig ein leichter Dauerschmerz in der Zwerchfellgegend einstellte…

Ingo Insterburg geht nicht mehr einkaufen

Die Märkische Allgemeine sieht es so: Trauer um den Berliner Liedermacher Ingo Insterburg
…und noch ein Vijoschnipsel von Waalkes OTTO
Wenn ich vor Jahrzehnten, den Ingo in einer Ecke vom Ludwig hocken sah, kam nie etwas rüber, dass irgendwer annehmen konnte, er sei der große Blödelbarde, den wir Ende der 1960er, Anfang ´70er, im Osten so sehr verehrten…
Das Ludwig gibt es bereits seit gefühlten 100 Jahren nicht mehr und nun ist Ingo Wetzker auch zum Mars geflogen

Aretha Franklin: Die letzte Super-Soul-Queen geht nicht mehr einkaufen

Ihr Ableben geht mit einer Tragik einher, denn es tänzeln zwar ein Haufen stimmgewaltige Sängerinnen im schwarzen Showgeschäft herum, aber heutzutage ist keine mehr von ihrem Format darunter.
Eine abartige Tatsache registrierte ich irgendwann mal, als man ausgerechnet im Kanal der Einäugigen, für die dortigen Küchenbullen und ihren anwesenden Kochlöffelquäler*INNEN usw., jeden dieser unsäglichen Brutzel-Events mit ihrem größten Hit einbimmelt.
Gut, im Text geht es nicht um ganz große weltpolitische Aussagen, aber trotzdem. Zumindest könnte doch über einige inhaltliche Passagen etwas nachgedacht werden, was allerdings bei jenem Sendeformat, das anwesende Publikum mit großer Wahrscheinlichkeit überfordern würde…
Für die anwesenden Claqueure und den plappernden Eksperten-Star-Luschen vor den Kameras, wäre wirklich ein nostalgischer Hit von Heintje oder Heino sinnvoller gewesen!

Kunzel geht nicht mehr einkaufen

Und wieder hat der sympathische Herr mit der Sense zugeschlagen.
Diesmal traf es jemand, der nie in krankhaft selbstverliebter Art auf den Status eines 68er beharrte. Er zog auf provokanter Weise sein Dasein durch, wobei er auch nie den nachhaltigen Versuch startete, irgendwann auf dem, von vielen Linxwixern propagierten Marsch durch die Institutionen, irgendwo hängen zu bleiben.
Letztmalig lief ich ihm während Knofos Beerdigung über den Weg, da betätigte er sich als Gärtner am Grab seines Freundes Fritz Teufel…
Wiedermal verabschiedete sich ein langjähriger Witzbold von uns, wobei man unter den Lebenden, eine massenhaft Zunahme von sehr humorlosen, dafür exorbitant gefährlichen Irren beobachten kann…

Prof. Dr. Elmar Altvater geht nicht mehr einkaufen

Weltbürger des demokratischen Sozialismusweiß nicht so richtig, wie das gemeint sein soll, zumal er im Alter bei den Neo-Bolschewisten landete.
Na ja, zu meiner Zeit war er noch nicht so schräg drauf, lief zwar damals auch schon im OSI als bekennender und praktizierender Linker herum, muss aber im Herbst des Lebens dann einen recht merkwürdigen Wandel durchlaufen haben. Sonst wäre er ja nicht bei dem gammeligen Appendix der ehemaligen SED gelandet…
Muss allerdings sagen, vor gut drei Jahren, zu seinen recht gründlichen Ausführungen zu TTIP, CETA & Co., schien er, wie in früheren Jahren, zur Hochform aufgelaufen.
Zumindest ist sich E.A. einigermaßen treu geblieben…
Mir fällt zum OSI noch etwas ein. Suchte im Vorlesungsverzeichnis nach interessanten Themen, warf abschließend einen genauen Blick auf die vorgeschlagenen Bücherlisten der entsprechenden Dozenten. Hakte dann sofort die Leute ab, die mit Pahl-Rugenstein oder mit den unsäglichen FDJ-blauen Schmöker vom Ostberliner Dietz-Verlag hausieren gingen. Noch schärfer waren jene Irrläufer drauf, welche sogar eine zweibändige Zonen-Ausgabe eines Philosophischen Wörterbuches anpriesen.
Wer weiß, was heute für Nasen an dem Institut herumgeistern, um der verblödenden iPhone-Generation etwas neuzeitliche Politik unter die Nasen zu schmieren. Bestimmt keine Leute vom Schlage eines Prof. Dr. Elmar Altvater, Prof. Dr. Peter Grottian, Prof. Dr. h.c. Helga Haftendorn, Gesine Schwan, Richard Stöss, Mr. Levine usw.
Wohl mehr in Richtung von Bernd Rabehl

Heute hätte Manne Chicago seinen 79sten Geburtstag gehabt

Vor knapp drei Wochen haben Freunde und Bekannte ihn würdig verabschiedet. Sein Fell wurde unter Mithilfe zweier Boogie-Kollegen, Axel Zwingenberger & Piano-Schulze, mit entsprechender musischer Untermalung routiniert versoffen. Dem verblichenen Scheff hätte diese wehmütige, aber nicht übertrieben traurige Fete garantiert zugesagt, zumal Herr Chicago auch sehr gern eine Molle zischte.
Muss noch ablassen, dass ich wiedermal den Finger nicht aus der Perforierung meiner Sitzwangen bekam, denn aus gegebenem Anlass sollte heute meine Mitschnitt in der TUBE versenkt werden. Muss nur noch das Vijo zusammenbasteln und das ist ja gerade der Knackpunkt!
Leider hat beim Zusammenstauchen des O-Tons auf MP3, die Qualität doch etwas gelitten, besonders bei den zwei Sangeseinlagen von ST, schade! Die eingefangenen Geräusche klingen zeitweise so, als ob eine Ziege in den Melkeimer scheißt…
Ansonsten ist es sowieso nur für die damals Anwesenden von ideellen Wert, als Erinnerung.
Wie sagte man früher noch, der Heimgegangene war eene scheene Leich!
Nicht nur mir kam etwas anderes nebenher hoch, in seinem Fall hatte es wieder den falschen getroffen. Falls die Christenheit auch einen Gott haben sollte, muss man davon ausgehen, dass er beschissenen Drogen einpickt, da er gemeinsam mit dem sympathischen Sensenmann ein mieses Spiel treibt.
Wenn ich daran denke, da holen die beiden Manne aber auf der anderen Seite krebsen massenhaft Kerbtiere in Menschengestalt herum und sorgen weltweit für nicht enden wollendes blutiges Chaos…

Miloš Forman geht nicht mehr einkaufen

Humor als Waffe gegen die Dummheit
Kann man heute gar nicht mehr uneingeschränkt so sehen, da mit Hilfe der unsäglichen Verbalhurerei der politischen Korrektheit, jegliche entsprechend natürlichen Nuancen wollüstig kastriert werden, zurück bleibt anschließend nur gähnende Leere für krankhaft gutmenschelnde Traumtänzer.
Die verantwortlichen Redakteure der NZZ sind vielleicht Komiker!
Da titeln sie „HaWgdD“ und vergessen darin Formans witzigsten Streifen: Der Feuerwehrball!
(Leider findet man den Film nur noch zerhackt in der TUBE)
Möglicherweise hat es einen ganz banalen Grund und die eidgenössischen Zensoren haben den Film bereits auf den Index gesetzt…
Da in dem Lichtspiel Unmengen an Kleinigkeiten aneinandergereiht wurden, welche heutzutage noch genauso aktuell sind, auch im demokraturisch geprägten Westen! Als gelernter Zoni fand ich den Film bereits unter normalen Umständen zum Quieken. Hatte ihn mal im Rudel, nach einem genaschten Hörnchen angeschaut, hinterher quälte mich tagelang ein gewaltiger Muskelkater in der Bauchgegend…

NACHTRAG: Miloš Forman und die Tschechische Neue Welle

Seit nunmehr 50 Jahren geht Dr. Martin Luther King nicht mehr einkaufen

Und sein noch etwas älterer Traum flattert bis zum heutigen Tag in der Gegend umher.
Wird aber nach dem entsprechenden Stichwort von Mal zu Mal aufs Neue eingefangen.Wobei in dem Zusammenhang die Medien dann ruckartig, wie seit Jahrzehnten bereits, Betroffenheitssüßholz mit Kettensägen raspeln, um anschließend den Plebsen weltweit ihre politisch korrekt geschnitzten Feigenblätter präsentieren zu können. Frappierend, wer da alles zum runden Jahrestag im Schatten des großen Visionärs herumlungerte, sich dabei sonnen wollte und ganz stolz mit brandneuen Alibischnitzereien herumfuchtelte. In der Meute befand sich sogar Amerikas größte Lusche, Karo 2, das widerliche Twitter-Schefffchen
Hier einige Fragmente aus UNSEREN Medien, wie sie sich verklärt der Problematik näherten und dann titelten:
– Die (DIE?) USA gedachte des legendären schwarzen Bürgerrechtlers.
– Landesweit wurde an den charismatisch und rhetorisch brillanten Pastor erinnert…
– Dieser Schuss veränderte Amerika…
– USA ehren den „Apostel der Gewaltlosigkeit“…
Es wurde an den charismatischen und rhetorisch brillanten Pastor erinnert...
– Sie nannten ihn auch irgendwo den Schwarzen Moses
Mitnichten wurde darauf eingegangen, dass es wirklich nachhaltige Veränderungen, auch 50 Jahre nach jenem sinnlosen Mord, in God’s Own Country, nirgendwo gab.
Wenn nun Zeitgenossen*INNEN&usw. meinen, als positiven Beleg unbedingt anführen zu müssen, dass es zwei Amtsperioden mit einer pigmentierte Nummer 1 gab, darüber kann ich nur müde lächeln. Jene humanistisch weichgespülten Traumtänzer*INNEN&usw. irren doch lediglich als Verkörperung der berühmten drei chinesischen Äffchen in einer Person*IN usw. durch die Weltgeschichte…
Beiden öffentlich/rechtlichen Fernsehstationen waren dieser 50ste Jahrestag auch eine aussagekräftige Meldung wert. Weiterlesen

Der Britische Astrophysiker Stephen Hawking geht nicht mehr einkaufen

Hawkins hat sich mit seiner ekelhaften Krankheit sehr tapfer geschlagen und erreichte für seine Verhältnisse doch ein biblisches Alter.
– Kaum in Cambridge, wurde Hawking von einem schweren Schicksalsschlag getroffen, der sein Leben nachhaltig prägen sollte. Im Alter von 21 Jahren wurde ihm mitgeteilt, dass er an amyotropher Lateralsklerose (ALS) leide. Diese unheilbare Muskel- und Nervenkrankheit führt zu Sprachstörungen und Lähmungserscheinungen und oft in wenigen Jahren zum Tod. Tatsächlich zeigten sich bei Hawking bald die ersten Symptome, die im Laufe seines (unerwartet langen) Lebens immer gravierender wurden. Nicht nur war Hawking schon seit 1968 auf einen Rollstuhl angewiesen. Auch das Sprechen bereitete ihm immer mehr Mühe. Zuletzt konnte er nur noch über einen mit den Augen gesteuerten Sprachcomputer kommunizieren…
Genie und Popstar
Wer sich irgendwann mal überwinden sollte und Stephen H.´s „Eine kurze Geschichte der Zeit“, nebst Isaak Asimov´s: Von Zeit und Raum – Menschliches Maß und kosmische Ordnung, zu lesen, ist anschließend für den Rest seines Lebens mit Allgemeinwissen abgefüllt, was UNSEREN Kosmos angeht.
Kann aber auch ganz anders kommen, wie es mir passierte. Je mehr populärwissenschaftliches Zeug ich mir anschließend einzog, desto mehr Fragen tauchten hinterher auf…

„Hüthchen“ – Am 26. Februar, vor hundert Jahren, schnupperte ein gewisser Oskar Huth erstmalig die berühmte Berliner Luft

Nach wenigen Monaten in Westberlin wurde der Kiez um den Savignyplatz meine bevorzugte Gegend zum allabendlichen Abhängen in verschiedensten Erscheinungsformen.
Zu meiner Zeit, Mitte der 1970er, galten zumindest meine vielen bevorzugten Kneipen dort, bis auf das Go in, noch als No-go-Area für Myriaden von Touries.
So wurden Schwaben, Bayern, Ruhrpöttler und andere Wessis lediglich geduldet, wenn es sich bei ihnen um Kunstschaffende irgendwelchiger Art, durchgeknallte Lebenskünstler und Zeitgenossen handelte, die keinen Trieb verspürten sich für Y-Tours schanghaien zulassen.
Mir fallen auf die Schnelle mehrere Kneipen ein, wo man zwingend unter sich bleiben wollte, darunter fielen Musikpinten, wie Banana, Steveclub und Folk-Pub. Nur zum Saufen und den obligatorischen Luftschlachten am Tresen, da trafen wir uns z. B. im Café Bleibtreu, dem Zilllemarkt (Der war jahrelang meine Stammkneipe, zudem ein alter Bekannter aus Potsdam dort die Tresenschlampe mimte. Nach altem Brauch wurde kurz nach der Geisterstunde alle unverkauften Fressalien auf den Tresen gestellt, wir schlugen uns dann immer noch die Plautze voll und anschließend erfolgte der Stellungswechsel in den Z-fisch.), der Dicken Wirtin und natürlich dem Zwiebelfisch. Wobei letztgenannte Hütte, die elitärste sämtlicher aufgezählter Stampen war, allerdings auch der originellste Laden, schon wegen der dort anzutreffenden Zecher. Einem repräsentativen Querschnitt, hauptsächlich der Berliner Szene, Boheme ebenso wie gepflegte und ungepflegte Zeitgenossen, Nachtschwärme, die anschließen nachhause stolperten, Wichtigtuer ebenso Blindfische, reale Künstler und solche die es irgendwann mal sein wollten…
In jenen Tagen lernte ich dort auch Hüthchen kennen. Faszinieren fand ich später die Tatsache, dass er mir in den unterschiedlichsten Kneipen immer wieder über den Weg stolperte. Allerdings in solchen Läden, wo man nicht permanent auf Stinos traf.
Einige hartgesottene Hüthchen-Enthusiasten*INNEN usw. trafen sich trotz Windchill-Effekt und gefühlten 8 Grad unter der Réaumur-Nullmarke am Grab vom Schefff.
Musste wiedermal feststellen, Allohol wärmt nicht! Dabei hatte ich mir einen hochprozentigen Verschnitt hergestellt – fifty/fifty – dafür Omas Apfelkuchen-Likör mit 95er polnischen Sprit verdünnt, ihn aber anschließend nicht getestet! Dieses Zeug konnte ich keinen anbieten, es schmeckte wie ein geschlafene Füße, auf die Schnelle wurde ich den Geschmack auch nicht mit einem Kaugummi wieder los…
Gott sei Dank hatte man in der Runde vorgesorgt mit Nordhäuser Doppelkorn aus meiner kalten Heimat, zwischendurch gab es noch einen feinen Anisbrand aus Kolumbien.
Will es kurz nun gestalten. Weiterlesen