Kategorie-Archiv: In den ewigen Jagdgründen…

WICHTIGE MELDUNGEN VON DER gmx-HAUSSEITE: Karel, der Gott mit der „Goldene Stimme“ aus Prag, geht nicht mehr einkaufen UND rOLAND kAISER ERHÄLT rOTE kARTE

– (Herr Kaiser erhielt von seinem Leibarzt den dringenden Rat, die momentane Konzerttour abzubrechen, da er ansonsten Karel Gott treffen könnte.)
Eigentlich kenne ich nur einen Hit von ihm und dies nur wegen der Kids. Hatte zu ihren sehr jungen Jahren in die hintere Ablage des Kadett´s noch zwei Boxen eingebaut, nebst einer 15 Meter langen Kabelverlängerung, für diverse Halts an irgendwelchen Lagerfeuern…
Wechselnd wurden, während sehr langen Touren mit dem Stinker, die entsprechenden Kassetten eingelegt, so hatten die Mäuse viel Fun und gingen uns dann ein Weilchen nicht auf den Zünder.
So lernte ich zwangsläufig auch Biene Maja kennen, mittlerweile gibt es weitere witzige Hit mit ihr, fand ich eben in der Tube.
Jedenfalls hat K.-„Maja“G. auf seine Art zig Generationen von Heranwachsenden bei guter Laune gehalten und Erwachsene gleichermaßen!
Eben drangen Fetzen von Geplapper aus der Glotze an mein Ohr, wobei mir prompt etwas ganz anderes einfiel, wegen des morgigen Volkstrauertages
Schon merkwürdig, viele ahnungslose Kompetenzsimulanten in beliebigen Regierungen besitzen verwunderliche Auffassungsgaben, die unsereins völlig abgeht. Ansonsten scheint die nette Nummer 1 seinen Alltag auch in einer mir völlig fremden Parallelwelt zu meistern – belasse es daher lediglich bei: Jedem Tierchen sein Pläsierchen!
(Ob die verblödende iPhon-Generation wirklich so geistige minderbemittelt umherirrt und sich ausgerechnet vonIHREM Präsidenten aufklären lassen würde, wie das erste sozialistische Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern, nach der friedlichen Revolution ihres alteingesessen gemeinen Volkes, schmachvoll das Zeitliche segnete?)
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Luigi Colani geht nicht mehr einkaufen

Den Typ fand ich immer sehr witzig, wie er ansonsten sich privat gab, ist mir nichts bekannt.
Zumindest hatte ich das Gefühl, der schien sein Herz an der richtigen Stelle zuhaben, oftmals lag es sogar auf seiner Zunge…
Weiß gar nicht mehr, ob es in den 1990ern Heinzel war, der ihn damals als Sponsor gewann, damit er mit einen Haufen Kids, jenes unsägliche Fahnenmonument auf dem Hallenser Hansering, chaotisch mit Farben übertünchen konnte. Finde momentan leider die entsprechenden Bilder nicht mehr.
Sah im Netz nur eine Ablichtung, wobei ich nicht sicher bin, ob es sich um die damalige Farbgebung handelte…

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Seit gestern geht Peter Fonda nicht mehr einkaufen

„Zu Ehren von Peter, bitte erhebt ein Glas auf die Freiheit“, heißt es in einer Erklärung von Fondas Familie…
Dem ist eigentlich nichts weiter hinzuzufügen…
Noch etwas zu „Easy Rider“.
In den ersten Tagen legte ich mir bereits im Lager Marienfelde eine To-do-Liste an, auf der jener Streifen ganz oben stand.
Was die Anzahl meiner Kinobesuche dieses Moped-Schinkens betrafen, toppte ihn lediglich die Rocky Horror Show
Da beide Movies absolut nicht glotzentauglich sind, ging´s dafür immer in das entsprechende Lichtspielhaus – im „Capitol“ lief E R Jahrzehnte…
Fiel mir irgendwann die Decke auf den Kopf und es war noch Brösel Harz vorhanden, wurde ein Horn gebaut, dann rin in die U-Bahn und ab nach Dahlem.
Hinzu kamen weitere Vorstel­lungen immer dann, wenn wieder mal jemand mit Zonenmigrationshintergrund bei mir auf der Matte stand…

Verflucht, Andre Williams geht nun auch nicht mehr einkaufen

Andre Williams: 10 Essential Tracks From the Soul Great…
Wenn ich daran denke, wie viele Größen, die mich mein ganzes Leben begleitet haben, noch auf der Liste das sympathischen Herren mit der Sense stehen, wird mir ganz schlecht!
Zumal die Einschläge in unmittelbaren Umgebung, zeitweise einem Dauerbombardement glei­chen…
Und dann muss ich zwischen der Mucke von Andre Williams, auf Dlf-Kultur auch noch vernehmen, was zwischendurch das süße Wuschelköpfchen ablässt, da ist autogenes Training angesagt, um nicht sofort rückwärts zu essen,,,
Wohin sind wir eigentlich abgeglitten, wenn Radio und Fernsehen diesem hartnäckigen Dauerschwätzer die Quotenstange halten, damit die hören- und sehenden Plebse auch wirklich nachhaltig verblöden können. Nebenher habe ich Otto nun auch abgehakt(Dachte bisher immer, dass für die Vokabel „bestürzt“, Politiker auf das Copyright bestehen können, wenn sie nach irgendwelchen Attentaten usw. ihr Mitgefühl ausquetschen müssen.)
Abschließend noch etwas vom verbalisierenden Maschinengewehr hiesiger Kulturredakteure: Mir ist so oft das Ende angekündigt worden, mein eigenes, und das Ende des Fernsehens im Allgemeinen, dass ich inzwischen an meine Unsterblichkeit glaube.
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Twang-Gitarren-Linksfotsch Dick Dale, König der Surfmusik, geht nicht mehr einkaufen

Nehme jenes Ereignis zum Anlass, mal wieder etwas in die Tasten zu masturbieren…
Las vorhin im TAGESSPITZEL den entsprechenden Artikel – dem ist nichts weiter hinzuzufügen, lediglich die Tatsache, der verblichene Typ wird bei heutigen Zeitgenossen *INNEN usw. relativ unbe­kannt sein. Wusste allerdings auch nicht, dass er in den letzten Jahren immer noch herum tourte.
Nur gut, der Artikel stammte Christian Schröder!
H. P. Daniels hätte sich bestimmt wieder in Nebensächlichkeiten verstrickt, jenen Part nehme ich Ätsch Pi mal ab.
Im Laufe des Tages wollte ich Stingray Music lauschen und machte dafür die Glotze an, dort lief gerade ein Programmhinweis für heute Abend: Plattgemacht, Wenn ein Stadtteil verschwindet – bekam mit, wie toll alles mal war!
Unter der Prämisse, die in Jahrzehnten gewachsenen Strukturen abzuleuchten, ist beliebig. Wäre in einem Slum auch nicht anders! Um wie viel besser das Leben von großen Bevölkerungsteilen vorher ablief, wenn plötzlich gewohnte Rahmenbedingung wegbrechen, registrierte ich 1966 in einer Rostocker Heinkel-Siedlung. Eine Ische von mir lebte dort mit ihren Eltern, diese schwärmten genauso, wie deren Altvorderen, von den tollen Lebensverhältnisse unter Adolf damals… Weiterlesen

Der „allmächtige“ Plünnenschöpfer Karl Lagerfeld geht nicht mehr einkaufen

Na und?
Wesentlich wichtiger ist doch wohl, sofort eine Antwort darauf zu finden, wie geht es jetzt mit seinem domestizierten Raubtier weiter?
In der Mottenpost erschien deshalb jene weltbewegende Frage: Was passiert mit Lagerfelds Katze?
GMX versucht wieder alles auf den Punkt zubringen und lässt für die verblödende iPhone-Generation ab: Warum Heidi Klum noch kein Gedenk-Bild an Karl Lagerfeld postete
Weshalb sollte sie dies denn eigentlich tun?
Hat doch als MILF mit ihrem Magdeburger Jüngling genug zu tun!
Vielleicht sollten sich aber beide mal überlegen, ob sie nicht die Patenschaft für den Stubentiger übernehmen wollen…
Mir fällt noch etwas zu Herrn Karl ein.
Seit Jahrzehnten lasse ich auch ein Produkt aus seinem Stall an meinen Revuekörper – man gönnt sich ja sonst nüscht!
Finde ja den zylindrischen Stinker nicht schlecht, erblickte ich aber Karlis Konterfei irgendwo, kam mir anfangs immer hoch: Eigentlich solltest du auf das Ding verzichten!
Schließlich finanzierst du ja den zig millionsten Teil seiner exorbitanten ausufernden Heuer auch mit…

Nachtrag:
Wir unterhielten uns letztens über verrückte und sehr farbenfrohe Klamotten.
Nebenher meinte jene Frau, die Lagerfeld auch für einen Langweiler hält, ich hätte sogar vom Aussehen leichte Ähnlichkeit mit Walter Van Beirendonck und sie zeigte mir Kreationen von ihm.
Das Zeug, welches er kreiert, gefällt mir teilweise sehr gut…

Bruno Ganz geht nicht mehr einkaufen

Ein toller Mime war er!
Kann nur an zwei Filmen mäkeln, beginne mit „Der Himmel über Berlin“.
Innerhalb kürzester Zeit habe ich ihn sogar zweimal gesehen.
Auch ein vorheriger Joint führte beim ersten mal nicht zu einer abschließenden Erleuchtung. Es gelang mir wenige Tage später eben sowenig. Ließ mich nämlich kurz darauf ein weiteres mal überreden, den Streifen anzusehen, ohne das obligatorisches Hörnchen vornweg. Erinnere mich noch genau, wurde damals von einer filmbesessenen weiblichen Person zu einem weiteren Kinobesuch überredet, alles verbunden mit einer versprochenen anschließenden Hormonnivellierung bei ihr zuhause…
Mit Speck kann man zwar Mäuse fangen, aber, ein in Aussicht gestellter lustvoller Ausflug in einen Frauenkörper, taugt allerdings ebenso wenig, vorher zu einer Erleuchtung zu kommen, ihr ging es nicht anders. Lag bei mir sicher daran, dass Wenders-Schmonzetten nie mein Fall waren. Letztlich wäre der Abend wesentlich ergiebiger gewesen, daheim vor der Glotze ein Hörnchen einzupicken und danach gleich in die Kiste zugehen…
Am „Untergang“(*) kann ich gar nicht mäkeln, denn der wurde von mir links liegengelassen.
Anfangs wurde der Film von den Medien in eine sowohl … als auch Schublade gepackt. Die Krrrrritick in 3SAT änderte auch nichts an der Tatsache.
Bekannte die ihn sahen, stuften alles unter ferner liefen ein.
Irgendjemand meinte sogar, alles sein ein Schmarrn, wie der Adol Fhitler über zwei Stunden erfolglos versuchte, den Bruno Ganz zu imitieren…
Was nehmen die Götter eigentlich für Drogen, da sie permanent die falschen Zeitgenossen zu sich rufen?!?
(*)Wer in jener Vijo-Runde um Adolf dem Gütigen herum, stellt dort eigentlich Ulrich de Maizière dar, den Papa von Thomas de Maizière?

Seit gestern geht Tomi Ungerer nicht mehr einkaufen

Was soll man eigentlich über jenes weltmännische Schlitzohr noch ablassen?
Hatte zu Mauerzeiten, immer wieder irgendwo in der Republik, kleine und größere Ausstellungen mit seinen ganz unterschiedlichen Darstellungsweisen eingezogen. Will in dem Zusammenhang natürlich seine vielen Buchillustrationen erwähnen! Provokativ gab es für ganz bestimmte Leute dann auch das eine oder andere Druckwerk von ihm, was so machen, besonders *INNEN usw., oftmals sehr irritierend empfanden.
– Beglückte damit besonders verklemmte Hardcore-Frauenversteher und ähnlich orientierte Mädels mit violetten Latzhosen und fettigen Haaren – vollkommen klar, der Ungerer ist halt ein chauvinistischer Schmierfink! Ende der 1980er, setzte dann Doris Lerche noch einen drauf, mit ihrer unsolidarischen Art: Ich mach´s dir Mexikanisch! – Bunte Bilder aus dem Puff. ISBN 3-8218-1897-2
Eine witzige Begebenheit fällt mir noch ein, sie geschah in einem der Stahlbeton-Kunsttempeln, glaube in Düsseldorf war es. Anlässlich einer großen Ausstellung gab es in einem Nebengelass etwas vom edlen, nun verblichenen. Es ging um die Darstellungen vom Andockungsarten zweier Kopulierender in verschiedenen Stellungen, unter dem Thema(?), irgendwie auch „Kamasutra“.
Zu solchen lustigen Betrachtungsweisen, machte ich vorher immer ein Päuschen im Café, zog aber vorher noch ein Hörnchen ein. Anschließend gab es aus den Ohrenwärmer immer eine: The Best of Pink Floyd.
Oben traf ich auf ein tuschelndes Pärchen, von zwei händchenhaltenden jungen Männern, total vertieft in ihrem Gespräch. Weil die bildliche Präsentation im ersten Moment doch etwas gewöhnungsbedürftig rüberkam. Denn die hoppelden Individuen wurden jeweils nur abgedeckt durch ein sehr feines Textielgewebe, mit Hilfe eines gigantischen Faltenwurfs dargestellt und alle schwebten noch dazu im Raum.
Da schienen also Geister in menschlichen Formen zu bumsen.
Wobei mich der Stoff prompt an Leichentücher erinnerte. Der zeichnende Schelm – Honi soit qui mal y pense – wird sicher nicht davon ausgegangen sein, dass es sich ja bei einem lustvollen Fick, weit weg von jeglichen Gedanken der Zeugung einer Leibesfrucht, nebenher ja um den millionenfachen Massenmord der ejakulierten Flippies handelt…
Zumindest wird es der oberste Himmelkomiker in Rom so sehen?
Schließlich trafen sich unsere Blicke, „sagt mal, habt ihr gerade darüber gerätselt, ob es da ein Männchen und ein Weibchen treiben oder zwei Jungs vom anderen Stern?“
Nach kurzer Verblüffung, laut lachend die Antwort von einem: „Sehr interessant die Frage, aber letztlich liegt die Antwort in der entsprechend phantasievollen Interpretation des jeweiligen Betrachters!“

ÜBER HERRN MARXENGELS zum „FURZ“