Nach dem Zweiten Weltkrieg endeten die Pogrome in Osteuropa nicht. In Panik entkamen Hunderttausende Juden gen Westen. Auch Lea Waks und ihre Familie suchten Zuflucht – ausgerechnet im “Land der Mörder”.
Was sämtliche geschichtlichen Abläufe betrafen, war für mich nichts neues dabei.
Bin ja nur deshalb dort aufgetaucht, weil mir die umtriebige alte Dame ein Begriff war. Unsere Wege kreuzten sich am Bayerischen Platz öfters, hatte aber nie ein Wort mit ihr gewechselt…
Die Episoden aus dem Buch von Hans-Peter Föhrding und Heinz Verfürth fand ich gut zusammengestellt. Eigentlich bin ich absolut kein Fan von Lesungen, da man sehr aufmerksam dem vorgetragenen Geschehen folgen muss und sich nebenbei keinen weiteren Gedankensprüngen hingeben darf. Masochistisch ziehe ich mir trotzdem immer wieder solche kleinen Events ein. Nebenbei kam es oft zu sehr lustigen Begebenheiten wenn wir hinterher mit den Schreibern mächtig versackten.
Wer da alles hier auftauchte während meiner 14 fetten Westberliner Rest-Mauerjahre, alles Schnee von gestern.
Schaue ich mir heute die entsprechenden Kulturfuzzis an, da kommt nicht nur mir das ganz große Kotzen. Denke dabei nur an das unsägliche Stereo-Gespann Grütters & Lederer…
Zum heutigen Vortrag fällt mir nur noch etwas ein. Von den rund 200 Anwesenden, waren bestimmt zwei Drittel Ü70, da senkte auch die paar Jungs und Mädels von der Jungen Gemeinde, nicht allzu viel den Altersdurchschnitt. Bezeichnend war die übliche Tatsache, dass wiedermal fast nur Interessenten aufgetaucht waren, die sich weidlichst mit der Problematik auskannten. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Alltäglicher WAHNWITZ
Sigmar Gabriel als Aufseher für die Deutsche Bank
Endlich hat es nun wieder einer geschafft, Sigi G. soll wohl Nachtwächter bei der DB werden?
Letztes Jahr sollte er doch schon neuer Präsident des Automobil-Verbandes werden, hatte es nicht weiter verfolgt, wurde er?
Wäre doch etwas gewesen, ohne das Eitelkeitskürzel aus dem vierten und 18ten Buchstaben unseres Alphabets und dann gleich Präsident! Weitere Steigerungen existieren bei diesem Titel allerdings nicht, es sei, er wollte sich gleich 1. Präsident nennen…
Ein Weilchen war zwischendurch ja alles ruhig, nun eine weitere Offerte, gleichwohl mit einer Berufsbezeichnung, welche recht weit unten angesiedelt ist. Mehr so in Richtung treuer Gefolgsmann, der allerdings nach unten treten darf, aber nach oben mächtig buckeln muss. Irgendwie wird ihm dieses Spielchen mannigfaltig bekannt sein, seit Beginn seiner Politkarriere unter Jerharden I. vom Maschsee.
Leider werde ich es nicht mehr erleben, dass sich versierte(!) Wissenschaftler mal daran machen werden und die prosaischen Legenden der mittlerweile recht schimmelig anmutenden 68-Bewegung, entsprechend zu demontieren und alles auf den Punkt zubringen. Ohne dabei wieder alles bis zur vollkommenen Unkenntlichkeit weichzuspülen, mit Hilfe von genderfaschistoider politischer Korrektheit. Weiterlesen
Auskunftssperre soll Bürger schützen
Dabei handelt es sich wiedermal um eine himmelhoch gejauchzte Beschwichtigungslüge!
Weil nur die Untertanen mit dem sog. Datenschutz geknebelt werden.
Ein Beispiel.
Seit anderthalb Jahren sind wir beim dritten Netzanbieter gelandet, der ebenso Scheiße ist, wie die beiden Vorgänger! Aus datenschutzrechtlichen Gründen nenne ich die drei digitalen Schweinefirmen nicht!
Aus irgendeinem Grund, war es der Scheffin wieder nach einem Wechsel, scheinbar war irgendwas, besser, schneller, bunter…
Seit der Anmeldung erhalte ich monatlich ganz dusselige Reklamebotschaften. Nach der staatlichen Sanktionierung unserer heteroischen Zweierbeziehung behielt jeder seinen Namen. Wahrscheinlich hatte die Meldestelle auf jenen kleinen Hinweis verzichtet, als sie die Daten weiter verschob… Weiterlesen
Frau Kanzler ging für ein „Bewerbchen“(*) hausieren und ihr hellroter Wadenbeißer trieb die entsprechenden Leute zusammen
(*) Einen gut getarnten Vorwand heimlich in Anspruch zu nehmen, dabei eine ganz wichtige Angelegenheit vorschieben und alles so ausgeklügelt kaschieren, damit die saudoofe Umgebung nicht spitz kriegt, um was es eigentlich geht…
Und sie strömten zum Berliner Gipfel und wollten sich nebenher auch als wichtige Geburtshelfer jener lebensunfähigen Chimäre echauffieren. Für deren vorprogrammiertes rechtzeitiges Ableben wird in nicht allzu ferner Zukunft ein Dolchstoß im New Yorker UNO-Bunker sorgen, weil die Veto-Hexe dann zwangsläufig wieder zuschlägt…
Dann können die Feuerpausentraumtänzer ihre lange vermissten Betroffenheitslarven endlich wieder anlegen und multilingual den alt bewerten Kanon anstimmen: Das Käuzchen bläst die Lichter aus und alle ziehn vergnügt nach Haus. Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala.
Und sämtliche Realisten plärren anschließend: Außer Spesen, wieder nüscht gewesen, Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala…
Ach so, heute Abend gibt es nur Gewinner, zumindest bis zum Morgengrauen
Gratuliere zu der unwürdigen Luftnummer!
Wie ist eigentlich die folgende Notwahrheit von Frau Kanzler zu verstehen?
«Es gibt keine militärische Lösung.» Auf die Frage nach einer etwaigen Beteiligung der Bundeswehr an der Überwachung eines Waffenstillstands äußerte sich Merkel zurückhaltend. Sie mahnte, nicht den übernächsten Schritt vor dem ersten zu machen.
Ihre Mahnung ist ein grandioser und segensreicher Spruch, er muss unbedingt mit der nächsten Weltraumaktion in die grenzenlosen Weiten des Alls geschossen werden!
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Libyen-Konferenz in Berlin – „Ein bedeutender Erfolg deutscher Außenpolitik“
Kann man davon ausgehen, dass jene obige Gänsefüßchen zierende Mutmaßung von einem x-beliebigen Volksdrogen-Junkie stammen könnte? So weit reicht nämlich meine vergleichsweise ausgeprägte Phantasie nicht, um zu solchen Wahrnehmungsveränderungen bundesgermanischer Außenpolitik, zu gelangen.
Ob mir eventuell irgendeine psychotrope Substanz zu entsprechenden Bewusstseinserweiterungen verhelfen würde, wenn ich in solch einer Situation, dann mehre Stunden neben mir stehe, sitze oder liege? Vielleicht Acid oder einen leckeren Avocado-Engelstrompetensalat?
Habe mich eben entschlossen, auf jegliche Versuche in diese Richtung zu verzichten, zumal ich gerade anderthalb Wochen nicht mehr rauche…
Muss nebenher aber auch gestehen, eigentlich interessiert mich solch nutzloses Brimborium immer weniger, besser gesagt, schon länger überhaupt nicht mehr. Denn verscheißern kann ich mich auch selber, dazu brauche ich wirklich nicht zusätzlich auch noch das absurde selbstdarstellerische Salbadern der angejetteten medialen Friedensapostel*INNEN usw..
Lasst sie machen, denn sie wissen nicht was sie tun.
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Die armen niedlichen Koalabärchen werden auch weiterhin draufgehen…
Im Moment gibt es lediglich eine Häufung an Sterbefällen (Ein äußerst dusseliges Vijo.) weil die Wälder abfackeln…
Demnächst ist bei den degenerierten Viechern sowieso ein Massensterben angesagt, wobei ihnen ein genetisch bedingtes Handicap sehr hilfreich ist! In seinem: Der Mensch Irrläufer der Evolution, stellt Koestler deshalb eine Parallele von Koalabären zur Menschheit her. Wobei es bei den Beuteltieren viele hunderttausend Jahren ihrer Evolutionszeit andauerte, bis sie sich optimal lebensunfähig entwickelt hatten.
Das endgültige Verschwinden der Menschheit wird wesentlich schneller gehen und der Grund ist keine genetisch bedingte Malaise, sondern ist von den Betroffenen hausgemacht, demgemäß ist davon auszugehen, dass es sich dabei um einen Art Seppuku handelt, der schleichend von statten geht und von der drögen Masse noch nicht mal bemerkt wird. Natürlich muss Koestler dabei auf vollkommen unterschiedliche Phänome hinweisen. Auf den Homo sapiens bezogen, nimmt er breitgefächerte Anleihen von Experten verschiedenartigster Gewerke. Die mit Hilfe der Summe des gesamten täglichen Ungemachs, verhängnisvoller Entwicklungen, letztlich das Ableben der menschlichen Spezies, in einer nicht allzu ferner Zukunft bereits dräuen sehen…
Der Koala hat überhaupt keinen Einfluss auf eine andere Überlebensstrategie! Bei ihm ist wirklich alles auf sehr wenige Arten von Eukalyptusbäumen konzentriert. Mit seinen, ansonsten degenerieren Vorderläufen ist er noch nicht mal in der Lage einen x-beliebigen anderen Baum zu erklimmen. Seine Fressleiste und sämtliche Innereien funktionieren nur korrekt, bei entsprechender Blattzufuhr! So sind beim Koala einzig und allein die evolutionsbedingte Fixierung in Richtung Eukalyptus lebensnotwendig!
Bei der drögen menschlichen Masse ist es die pathologische Gier nach grenzenlosem Konsum, der er sich masochistisch unterwerfen lässt, weil von Kindheitsbeinen an entsprechend getrimmt…
Und jenes dauerhaft unstillbare Verlangen nach unbegrenzt viel mehr, wird immer noch mit pseudo-hedonistische Wollust kultiviert…
Libyen-Konferenz: Massive Verkhrsbehinderungen zu erwarten
Es droht Verkehrschaos
So lange ich denken kann – dies ist nicht ganz korrekt ausgedrückt, aber seit fast 60 Jahren verfolge ich bereits all jenen verbalen Stuss, der sich ewig wiederholt und letztlich vollkommen identisch daherkommt. Wenn Stare irgendwie den immer wieder bewusst verschuldet Unbill auf UNSERER Erdenscheibe beleuchten. Seit mehreren Tagen höre ich permanent die gleichen stumpfsinnig Sätze von schlichter Denkungsart. Während der bereits Jahrzehnte anhaltender Phase haben sich von Zeit zu Zeit, lediglich die Fressen* (© Ronald Pofalla & Konsorten) der beliebig austauschbaren Verkünder etwas geändert.
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Der Fürst (Il Principe) – N.d.B.d.M.
Lesen ist die eine Sache, den Inhalt aber auch intellektuell zu verarbeiten, steht auf einem ganz anderen Blatt!
Hinzu kommt jene Tatsache, dass anschließende Interpretationen von Texten mit den Erfahrungen einhergehen, welche aus der verinnerlichten Sozialisation resultieren.
Zu meinen letzten Ostjahren war das alles noch sehr viel einfacher, die meisten in direkter Umgebung schlängelten sich so durch den täglichen Unbill. Worüber aber auch nicht großartig diskutiert wurde. Weil fast alle begonnen hatten, sich mit den zementierten ideologischen Gegebenheiten abzufinden. Parallel zu jener glorreichen Aussicht, war die Suche nach einer bequemen Nische bis zum Rentenalter mit schleichender Resignation verbunden, irgendwann noch mal etwas anderes auszuprobieren.
Fast keiner meiner Sangerhausener Kumpels der 60er/70er Jahre rührte mal ein vernünftiges Buch an. Als erster begann Jimi mit der Leserei, er entwickelte sich zu einem großen Fan von Lion Feuchtwanger. Er kämpfte sich anschließend wacker durch meine Schätze, einige wenige folgten ihm dann ebenso.
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Beim steinollen Matthäus heißt es irgendwo: “Selig sind die geistig Armen!”
Fortsetzung von…
Was unverblümt nur bedeutet: Sie flippen zwar physisch unversehrt im siebten Himmel umher, sind ansonsten strohdumm aber ausgelassen glücklich!
Vox populi bringt es noch praktischer auf den Punkt: Selig sind die Bekloppten, denn sie müssen nicht ewig einen Hammer griffbereit mit herumschleppen!
Wobei mir sattsam bekannt ist, dass die breite Masse des Homo sapiens, auf gar keinen Fall, jemals nach solch humanistischer Vollendung strebte, wie sie von Immanuel Cunt, in seiner elitär schwer nachvollziehbaren Deutlichkeit, artikuliert wurden. Schon gar nicht, was jedes Menschlein unter dem kategorische Imperativ verstehen sollte.
Als größte Errungenschaft muss den Funktionären der christlichen Konfessionen angerechnet werden, dass sie in den Jahrhunderten den vielen Fans ihrer Gottheit, mit entsprechenden Zweideutigkeiten einen Weg vorschrieben, welcher letztlich in der Sackgasse endete, wo es nun fast unmöglich geworden ist, daraus einen nachhaltigen (In solchen Zusammenhängen liebe ich diese vollkommen idiotische Vokabel.) Rückweg zu finden.
Im „Fürst“ lässt sich Machiavelli permanent über das Glück aus.
Der Gegenbegriff richtiger gesagt das Korrelat zu virtù (Tugend) ist: fortuna (Glück). Auch dieser Begriff schillert bei Machiavelli in vielen Farben. Er bezeichnet die Summe alles dessen, was auf das Schicksal des Menschen einwirkt, aber außerhalb der Reichweite seines Willens liegt, was als Bedingung, als Chance oder als Zwang sein Handeln mitbestimmt, es ohne sein Zutun und Verdienst fördert oder es ohne sein Verschulden zum Scheitern verurteilt – die Summe der wechselnden Umstände, der unabsehbaren Möglichkeiten und Verwicklungen, der zuhilfekommenden Glücksfälle und der unerwarteten Gegenschläge. Wenn die virtù als der aktive Pol im politischen Geschehen bezeichnet werden konnte, so bildet fortuna den Gegenpol dazu, das Widerstrebende, das Hinzunehmende, das Unangreifbare. Ihr Wesen aber ist, daß sie sich nicht als unveränderliche Größe und als starrer Widerstand äußert (Tatsachen und Mächte dieser Art nennt Machiavelli necessitå, die Notwendigkeit), sondern als unendliche Vielfalt von Faktoren, die miteinander verschlungen und zum großen Teil ambivalent sind: vieles, was wie eine Hilfe aussieht und zunächst auch als solche wirkt, erweist sich auf die Dauer als Verhängnis, vieles, was als günstige Gelegenheit erscheint, ist in Wahrheit eine Fessel oder eine Falle. Fortuna ist eine verschwenderische Geberin, aber sie ist auch untreu, unberechenbar, oft sogar heimtückisch. Sie ist Göttin und Ungeheuer zugleich!
(Einführung von Hans Freyer zu Nicolo Machiavelli – Der Fürst – Reclamverlag Stuttgart, ISBN 3-15-001218-X)
