Archiv für den Monat: Dezember 2013

Haben Bushido und Herr Thamsanqa Jantjie etwas gemeinsam?

Nach dem Durchblättern von „BZ“ und „TAGESPITZEL“ kam mir beiläufig, eigentlich sind Klienten in einer Klappsmühle doch zu beneiden. Die haben für ihr Leben eine dauerhafte Richtschnur und davon entfernt sich keine Seite auch nur ein Deut.
Was nun das normalen Dasein betrifft, bin ich mir schon länger nicht mehr sicher, denn die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie in der Vergangenheit mal war, von der Gegenwart ganz zu schweigen.
Heraklits Formel „panta rhei“ (griechisch πάντα ῥεῖ, „Alles fließt“) ist scheinbar in der Form nicht mehr allgemeingültig, lediglich der Stillstand wird verschoben – mal nach der Seite, urplötzlich und ohne tieferen Grund plötzlich nach der anderen Seite. Dadurch ist es fast nicht mehr möglich, sich längerfristig an irgendwelchen althergebrachten Werten zu orientieren, ich meine damit historisch verbürgte Richtschnüren der humanistischen Art, die letztlich bis zu Urne eine gewisse Allgemeingültigkeit besaßen und mit denen sich das gesellschaftliche Zusammenleben erst einigermaßen erträglich gestalten ließ. Gut, durch die mühelose Formbarkeit der drögen Masse lief  vieles trotzdem aus dem Ruder, wobei es hinterher immer wieder möglich schien, sich damit herauszureden, man war vollkommen unbedarft und daher auch unwissend. Zumindest wird es später nicht mehr so einfach gehen, sich auf jene Mentalität zu berufen, da WIR rund um die Uhr und von allen Seiten mit Informationen zugeschissen werden. Bei meinen positiven Betrachtungsweisen bleibt folglich nur das Abgleiten in den Sarkas- bzw. Zynismus übrig. Weiterlesen

F L O R E N T I N E R

Florentiner

8-ung! Bei der Ablichtung handelt es sich nicht um eine Vergrößerung von Orangenhaut (Cellulite), sondern um besagte Backware mit Walnüssen!
In diesem Jahr gibt es massenhaft W-Nüsse, was nach dem tausendjährigen Kalender heißt, der Winter wird arschkalt!
Zutaten:
250 g Butter 3 Eßl. Honig
200 g Zucker
100 ml Sahne
50 g feingehacktes Zitronat und Orangeat
150 g grob gehackte Walnussbrösel
1OO g Mehl
eventuell Belegkirschen, Rosinen
möglicherweise 200g zartbittere Schokolade

Butter, Honig, Sahne und Zucker bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren zum Köcheln bringen.
Zitronat, Orangeat und die Nussteilchen einrühren, 2,35 Minuten kochen lassen.
Pampe vom Herd nehmen, Mehl untermischen und die Masse abkühlen lassen.
Den Backofen auf 200° vorheizen.
Das Blech (Mitteleuropäisches Format) mit Backpapier auslegen und nun die Matsche gleichmäßig verteilen.
Auf mittlerer Schiene rund 11 Minuten backen, Blech aus dem Ofen nehmen und das Zeug etwas abkühlen lassen.
Solange alles noch warm ist, das Backwerk irgendwie mit dem einem Pizzarollschneidwerkzeug in entsprechend große viereckige Stückchen (Etwa anderthalb Zoll) zerteilen.
Ist man sich vorher bereits im Klaren, wie groß die die Teilchen später werden sollen, kann man vor dem Backen entsprechend Belegkirschen oder Rosinen platzieren…
Ach so, natürlich das Papier irgendwie entfernen, vor oder nach dem Schneiden, besser vorher.
Sind die Plättchen abgekühlt und langsam ausgehärtet, kann zusätzlich noch geschmolzene Schokolade (Sie schmilzt man im Wasserbad!) aufgetragen werden…
Gut kommt es, wenn dem Schoko-Brei eine winzige(!) Prise Habanero-Pfeffer (100.000 – 350.000 Scoville) zugegeben wird, man könnte dazu auch Bhut-Jolokia-Chili (Rund 1.000.000 Scoville) benutzen…

Herr Gauck könnte ja mal seinen Blick nach Südamerika richten

Am heutigen Morgen gab es auf „dradio“ einen Bericht über jene singenden Großmütter in Buenos Aires, die seit dem 30. April 1977, als „Madres de Plaza de Mayo“, dort jeden Donnerstag für eine halbe Stunde stumm den Platz umrunden. Ihre weißen Kopftücher wurden zum Symbol der Bewegung.
Die Regimegegner von damals sind tot.
Aber auch nach 36 Jahren ist die momentane Regierung ebenso nicht gewillt, darüber Auskunft zu erteilen, wo ihre Kinder eventuell leben und die gleichfalls verschwundenen Enkel.
Nicht nur bei den genannten Frauen würde Herr Gauck ein großes Betätigungsfeld vorfinden, er könnte es gleich mit einer Rundreise durch verschiedene Mittel- und Südamerikanische Staaten verbinden. Schließlich haben besonders viele Regierungen, unter Führung von „C“-Parteien, immer rührig dortige Diktatoren hofiert, ihnen auch reichlich finanzielle und wirtschaftliche Hilfe angedeihen lassen.
FJS fand zu seiner Zeit, in jenen fernen Gefilden, immer sehr viel Freunde und ward bei den klammen Potentaten ein sehr beliebter Gast.
Als legendär galten damals auch seine Flugkünste, da er auf den weitläufigen Touren die Düsenklipper meistens selber flog…

Господин Гаук и «pусский медведь»

Was kümmert es schon einen knorrigen Baum, wenn sich an ihm ein Borstenvieh schubbert?
Weshalb soll man an der Aktion vom Herrn Gauck überhaupt einen Boykott erkennen oder gar eine Geste des Protests gegen Putin-Russland?
„Die Absage von Bundespräsident Gauck ist eine wunderbare Geste der Unterstützung für alle russischen Bürger, die sich für Meinungsfreiheit, Demokratie und Bürgerrechte einsetzen“, schön gesagt!
„Die Winterspiele in Sotschi waren geplant als Zarenfestspiele“, klar, aber mit Billigung vom IOC…
„Die Weltöffentlichkeit lässt sich von solchen Inszenierungen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Russland an anderer Stelle die Menschenrechte massiv verletzt.“ Haben denn alle demokratischen Sportfunktionäre der westlichen Hemisphäre bereits vergessen, dass sie permanent wiederholten, solche Ereignisse dürfen nichts mit Politik am Hut haben? Letztlich wird durch die partielle Wahrnehmung der ewige Meinungswandel nur dem gerade anzutreffenden Zeitgeist angepasst. Wenn ich mir vorstelle, in welchen Schweinesystemen immer wieder sportliche Events stattfinden, da könnte man Russland doch glatt in UNSEREM Kreis aufnehmen. Keine Bange, wird ja sonst auch gemacht, wenn es um wirtschaftliche Belange geht. Deshalb muss man Alexej Puschkow sogar Recht geben, wenn er daraufhin kontert: „Der deutsche Präsident Gauck kritisierte kein einziges Mal die Tötung von Kindern und Frauen in Pakistan und Afghanistan. Aber er verurteilt Russland so stark, dass er nicht einmal nach Sotschi reisen will.“
Vielleicht gibt es ja einen ganz anderen Grund wegen der Absage. Möglicherweise ist er ähnlich gelagert, wie bei Nentanjahu, der allerdings auf einen ganz anderen Trip verzichtet. Falls dies als alleiniger Grund zuträfe, dann sollten beide großen Politiker unbedingt mal Cem Özdemir (Hellgrün) konsultieren, um sich einige Tricks abzulauschen, wie man mit Bonusmeilen jongliert. Vielleicht doch nicht so das Gelbe vons Ei, denn der hatte sich ja damals reichlich beknackt angestellt… Weiterlesen

Gabriel will mit dem Parteinachwuchs eine Polonaise in Richtung „großer“ Koalition tanzen

Bin ja erfreut über die momentane Meinung der hellroten Junggenossen, hoffentlich bleiben die Jusos bei ihrer Meinung.
Da wird wahrscheinlich der fromme Wunsch der Vater des Gedankens bleiben, denn „Wie der Herre, so´s Gescherre“. Hinzu kommt, dass nur wohlgelittenes Verhalten an den Startlöchern, später mit ersehnten Aufstiegen an die Tröge der Macht belohnt werden.
– Schon richtig, wenn die die SPD mal wieder zum aufrechten Gang zurückkehren will, dann muss spätestens jetzt der Führungsriege die Gefolgschaft versagt werden, nie standen die Sterne so günstig.
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!
Deshalb sollten alle Vorstände nebst Seilschaften, die sich latenten als Wasserträger des Kapitals verstehen, endlich in die Wüste geschickt werden.
Bekanntlich fängt der Fisch am Kopf an zu stinken!
Eigentlich war das Mindestverfallsdatum bereits vor vielen Jahren überschritten, jene Qualitätsminderung begann schon mit Schröder und seinen Steigbügelhaltern aus den Reihen der Chlorophyllmarxisten. Leider konnten sich die Mitläufer dieses grünen Kleingärtnerverbandes letztens auch nicht durchringen, endlich mal Nägel mit Köpfen zumachen. Sie schoben ihre Stare lediglich auf andere gutdotierte Plätze ab und dort können sie weiter werkeln wie bisher.
Schon recht makaber, wie jener übergewichtige Vortänzer der Sozen permanent versucht den verwonnenen Sieg mit Hilfe von verbalen Pirouetten als Triumph zu lobpreisen…

wg. N. Rolihlahla M.

Zum Leben gehört dazu, dass man jenen sympathischen Sensenmann recht lange austrickst, letztlich setzt aber Bruder Hein immer ganz demokratisch den I-Punkt. Dessen Auswahl ist wirklich fair, schließlich hat auch jeder Mensch Anspruch auf seine Dienstleistung ohne Unterschied, wie etwa Rasse, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft – seinem endgültigen Schnitt kann sich keiner entziehen. Ist die Uhr schließlich abgelaufen, besitzt die allerletzte Medaille auch nur zwei Seiten, eine Gute und eine Schlechte! Was in dem Moment aber alle Verblichenen bestimmt nicht mehr tangieren würde, es sei, selbige glauben an irgendwelche Reinkarnationen.
Als Außenstehender sehe ich beide Möglichkeiten der allerletzten Münze wie folgt: Beginne üblicherweise mit der schlechten Nachricht. Egal was die Leute über den Verstorbenen ablassen, das arme Geschöpf kann sich gegen abschließendes Salbadern in keiner Form mehr wehren. Das Gute ist aber, im Idealfall bekommt es der Hingeschiedene gar nicht mehr mit, auf welche Art und Weise manche Leute noch im Nachhinein versuchen, auf seiner versiegenden Pisse Kahn zufahren. Anders ausgedrückt, wie Kleingeister (egal welche politische Wichtigkeit man ihnen auch nachsagt) krampfhaft versuchen, im letzten Augenblick in seinem Schatten noch ein Sonnenbad zunehmen.
Schade, das gestrige Gespräch mit der Scheff(chen)redakteurin der „Berliner Zeitung“, hat „dradio“ leider nicht in ihrer Mediathek versenkt, ist auch besser so, denn es war an Peinlichkeiten fast nicht zu überbieten.
Zum Piepen, was für Mumien täglich aufs Neue aus ihren Löchern krauchen und sich an einem nachträglichen Personenkult beteiligen, aber in den 27 Jahren, als Mandela eingelocht war, Südafrika politisch und wirtschaftlich hofierten…
Bei der Frau Kanzlerin kann ich es nachvollziehen, die Tante hat Nachholbedarf. Vielleicht sollte sie auch mal in Betracht ziehen und etwas von ihrem „großen Vorbildes“ abkupfern. Nicht etwa die Farbenfreudigkeit und Elegant seiner Garderobe, ich meine mehr Mandelas makelloses Politikverständnis und dem Umgang damit, während der Repräsentation im Ausland und seinen Landsleuten gegenüber…

Hier noch einige Links zum Kult: Ein Verlust für die ganze Menschheit
Nachruf an den Helden der Freiheit
Die Welt trauert um Mandela

Nelson Mandela geht nicht mehr einkaufen

Südafrikas Nationalheld erwachte mit 95 Jahren aus dem Traum des Lebens…
Ausgerechnet jetzt musste das passieren, wo man gerade begonnen hat, sich wegen der Quoten auf das “Xaverl“ einzuschießen.
In den nächsten Tagen werden Stunden dabei sein, die Nelson nicht verdient hat…
Will deshalb auch nichts weiter ablassen, als die Bemerkung, dass mit ihm einer der letzten Vertreter jener Spezies Mensch heimgegangen ist, der Zeit seines Lebens Visionen hatte und für deren Verwirklichung er mit Leib und Seele eintrat…

“Orkan” Xaver huscht über Norddeutschland

Heute frage ich mich mal wieder, mit was für einer Gülle würden die Medien den Verbrauchern und Verbraucherinnen auf den Zünder gehen, wenn es „Xaver“ nicht gäbe? Alle verbraten ihre „Neuigkeiten“ fast wie anno knips, die Aufmachungen der neuesten „Meldungen(In dem Liveticker wird sogar Bildungssenatorin Sandra Scheeres erwähnt, die mir bisher eigentlich noch nie so richtig unterkam, sie musste eine schwerwiegende Entscheidung treffen, für den restlichen Donnerstag und Freitag wurden die Schulen geschlossen.) erinnern mich etwas an ebendiese der Obersten Heeresleitung, fehlen wiedermal nur noch jene Klänge aus Liszt´s: LES PRÉLUDES, wird demnächst bestimmt auch in Erwägung gezogen…
Da sich die Form der Berichterstattungen so ähneln, handelt es sich bestimmt um Vorgaben hiesiger Pücholochen, wegen der langsamen Heranführung an solche Wettereskapaden, um einen Gewöhnungseffekt zu erreichen, damit die Leute später nicht immer gleich in Panik ausbrechen. Dazu passt auch letztens jener Einwurf auf die Frage, ob solche Unwetter, wie auf den Philippinen, auch bei uns bei uns möglich seien. Der Expertendepp in dieser Talkrunde, entgegnete wie aus der Pistole geschossen, nein, da WIR hier in Westeuropa andere meteorologische Gegebenheiten vorfinden würden… Aha!
Hinzu kommt beim heutigen Lüftchen, dass uns gerade in den letzten Jahren, hier bereits ganz anderer Unbill überraschte…
Vor „Kyrill“ gab es auch schon heftigere Wetterkapriolen.
Vor einigen Jahren hockte ich mit dem neuen Mieter im Garten und zum entsprechenden Stichwort begann Herr R. über seine Erlebnisse anlässlich der Sturmflut in Hamburg zu sprechen. Er verdiente sich als junger Beamter im Stab des Innensenators gerade die ersten Sporen. War ungemein interessant, was er da abließ. Während seines mehr als anderthalbstündigen Referats stellte ich lediglich einige Verständnisfragen.
Und wissen Sie, in diesem Chaos hatte die Männerrunde eine ganz wichtige Kleinigkeit übersehen, niemand war auf die Idee gekommen, für die eingeschlossenen und anderweitig untergebrachten Frauen Monatsbinden zu besorgen…
Will hier noch kurz an den Orkan, vom 13. November 1972, erinnern.
Unser Schichtbus war der letzte, den die Katastrophenkräfte über die Elbe ließen. Interessant war auch der Anblick, wie von der gigantischen Dachkonstruktion der „Stephanskirche“ die Biberschwanzziegel wie Konfetti weggeblasen wurden.
12 Kilometer weiter gab es an den folgenden Tagen einige Überraschungen. Nachts hatte es an der Westseite des Dorfes eine große Traglufthalle weggeweht, die dann über einige Häuser rutschte. Mehrere Tage gab es keinen Strom, in den Ställen der Kolchose schrien die Rinder, weil die Melkanlagen nicht benutzt werden konnten. Sämtliche Kiefernwälder in der Umgebung sahen aus wie nach einem Bombenangriff. Für einen Appel und ein Ei gab der Förster anschließend die Strunken frei, sie mussten aber wegen der Borkenkäfergefahr, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt entfernt werden. Da gab es bei sehr alten Stämmen wieder einen Anschiss, was den Einsatz von Kettensägen betraf, da öfters in dem Holz noch Granatsplitter vom letzten Krieg staken…

Fußnote: Abschließen noch ein etwas ausführlicherer „Liveticker“ von GMX, er gibt auch wesentlich mehr her, darin kann der eine oder andere bestimmt auch Anregungen finden für den Katastrophentourismus am kommenden Wochenende

„Für wen oder was wären Sie bereit, sich zu engagieren und hätten notfalls auch Lust dafür zu sterben?“

Gestern Abend war mein Fernsehabend sehr kurz.
War gerade beim Entkleiden einer Banane, als sich das Bild aufbaute und der Herr Plasberg in der Totalen erschien, gleich anschließend die Steigerung: UNSER Arbeitsblondchen…
Darauf gab es nur eine Reaktion, Glotze aus, mal früh ins Nest zum Lesen: „Die Zeit des Schweigens ist vorbei
Bekam noch den Rest eines Livemitschnittes vom „23. TFF Rudolstadt, Heinepark, Aufzeichnung vom 05.07.2013“ mit. Sehr schade, dass es nur noch knapp 20 Minuten waren. Anschließend folgte ein Kriminalhörspiel, dazu nahm ich mir einen Sudoku vor und pennte bald ein.
Erwachte dann kurz nach 1 Uhr und war platt.
Wollte schon die Möhre ausschalten, da mir die Art von Joachim Schollt immer mächtig auf die Nüsse geht, ließ es aber dann doch sein, denn es ging um ein recht merkwürdiges Thema, von dem ich bereits etwas in der Presse las und alles demnächst auch europaweit in der Glotze abgehandelt werden soll: Nachtgespräche am Telefon Eine Frage der Werte: Für wen oder was wären Sie bereit, sich zu engagieren und notfalls auch Ihr Leben aufs Spiel zu setzen?
Stinksauer kam mir so, das ziehst du dir noch rein, zumindest, solange es einigermaßen erträglich erscheint. Bis auf ganz wenige ging da wirklich nur gequirlte Scheiße über den Sender, einschließlich der Salbaderei vom Moderator und wie oft mit dem Begriff Demokratie regelrecht gehurt wurde…
Was mir nicht in die Birne wollte, denn bisher dachte ich immer, dass in einer zumindest plebiszitär ähnlichen Demokratie alles Trachten darauf hinaus laufen würde, dass die Stare ihre Kraft dem Wohle des Volkes widmen…, Schaden von ihm wenden…, Gerechtigkeit gegen jedermann üben, dies sogar mit Gottes Hilfe und natürlich besonderen Wert auf ein friedliches Miteinander legen wollten
Langsam sollte man sich endlich auch eine neue Definition für „Volksherrschaft“ einfallen lassen, denn scheinbar reicht dazu die Erklärung von der „wehrhaften Demokratie“ überhaupt nicht mehr aus.
Weshalb man ausgerechnet zum 100-jährigen Jubiläum des I. Weltkrieges mit solch einer pathologischen Fragestellung die Plebse aus der Reserve locken will, ist mir wirklich schleierhaft. Aber alle schienen ihre Sache zur Zufriedenheit von Onkel Joachim zu erledigen.
Da wurde niemals nach diesem Krieg versucht in irgendeiner Form das Geschehen aufzuarbeiten, hing wohl damit zusammen, dass Europa insgesamt versippt und verschwägert war und man nach dieser Familienfehde billigerweise Deutschland als Alleinschuldingen herauspickte. Deren Folgen auch dem Schwächling von US-Präsidenten und seinem kranken Adlatus, General Pershing, zuzuschreiben sind.
Hinsichtlich des Versailler Vertrages profilierten sich damals zusätzlich Politiker aus Frankreich und UK. Die wenige Jahre später ihre unrühmlichen Rollen weiterspielen durften, was die Entwicklung im III. Reich betraf, meine damit den Anschluss des Ösilandes und die Wankelmütigkeit in der Sudetenfrage…
Bisher empfand ich es immer als das Größte, dass Kriege an meinem Leben immer vorbei gingen! Weiterlesen