Archiv für den Tag: 17. Februar 2014

Krieg in Syrien – Ein bewegendes Bild und eine wichtige Frage

Es ist ein einziges Foto, aber das Bild des weinenden Jungen in Aleppo hat viele unserer Leser bewegt. Sie haben gefragt, ob man den Menschen und vor allem den Kindern im Syrienkrieg irgendwie helfen kann.
Hosam Katan/rtr ist nun reif für den Pulitzer Preis!
In meinem Leben habe ich schon tausende Bilder ähnlicher Art gesehen, mittlerweile könnte ich sie mir sogar im HDTV-Format anschauen. Parallel dazu kommen in dem Rahmen Jahre zusammen, in denen ich ganz, ganz „wichtige“ Persönlichkeiten, hauptsächlich mit Feigenblättern wedelnde Demokraten hinter hübschen Betroffenheitslarven, permanent irgendwelche Appelle zwitschern hörte – in allen Sprachen UNSERER Erdenscheibe. Mal bei Soloauftritten, dann wieder im Chor, vornweg ganz oft die Oberschlafmützen aus dem Hochbunker vom East River als Dirigenten…
Vor etwas mehr als zwei Wochen gab es doch gerade mal wieder solch hippes Event in der heimliche Hauptstadt, mit mehr als 400 internationalen Gästen, darunter 20 Staats- und Regierungschefs sowie 50 Außen- und Verteidigungsminister.  .
Habe im Dorfes selbst nichts mitbekommen, nur peripher durch die Schnacker des Verkehrsfunks. Schien schon etwas los zu sein. Zwar nicht so viele Leute unterwegs, wie anlässlich des Volksdrogenfestes im Oktober, aber trotzdem! Doch schon einige tausend Protestierer gegen diese verbale Masturbationsperformance, sicher auch Scharen von Taschendieben, mehr als üblich auch Wochenendprostituierte aus der Republik und den angrenzenden Ausländern und, und, und…
Gerade eben überflog ich mal die wichtige Rede UNSERER Nummer „1“, selbst der Versuch etwas zwischen den Zeilen zu erheischen, werteten die Zeilen des weltweit berühmtesten ostdeutschen Bürgerrechtlers nicht die Bohne auf.
Ähnliches ist mir bereits vor Jahren unter meine entzündeten Sehschlitze gekommen, da war er noch in seiner Rostocker Gemeinde besänftigend zugange und hatte gar nicht mitbekommen, dass es damals bereits Kollegen gab, die schon lange den Slogan: „Schwerte zu Zapfhähnen“ von ihren Kanzeln schmetterten. Heute ruft er alle Welt dazu auf, endlich zum Schwert zugreifen. Derweil sollten doch alle umkommen, die das Wäffchen anpacken! Leider ist dem aber nicht so!

Inzwischen scheinen solche flammenden Redetexte, als entsprechende Masken, bei „Word 8“ als kompatible Schreibprogramme in allen bekannten Sprachen des Planeten erhältlich zu sein. Für Nostalgiker existieren sie bestimmt schon in Hieroglyphen und sind bereits auf Tontäfelchen mit sumerischer Keilschrift zu erstehen.
Eine lateinische Fassung sollte bereits für den nächsten „Asterix in Syrien“, als Auftrag vergeben worden sein. Dann wurde aber in letzter Minute darauf verzichtet – man einigte sich nämlich mit dem Vatikan und es darf nun auf deren Fassung zurückgegriffen werden… Weiterlesen