Archiv für den Monat: September 2014

“Blacky'” Fuchsberger geht nicht mehr einkaufen

In den Nachrichten erfuhr ich erstmals, was ich scheinbar alles versäumt hatte in den ganzen Jahren seines Fernsehschaffens, muss allerdings bemerken, dass mir aber auch nie aufkam, etwas vermisst zu haben.

Natürlich war auch ich ein Fan der Edgar-Wallace-Filme, als sie in den 1960ern auf den WEST-Kanälen präsentiert wurden.

Irgendwann sendete die ARD auch mal “08/15” und der Streifen kam merkwürdig an. Wobei mir von den sog. Antikriegsfilmen oder Weltkrieg-II-Betroffenheitsschmonzetten aus deutscher Produktion, lediglich „Die Brücke“ und einige längere Passagen aus der Zonen-Verfilmung „Die Abenteuer des Werner Holt“ etwas sagten.

Wenn im Artikel Meister Fuchsberger in den damaligen kleinbürgerlichen Unterhaltungstümpeln für Mumien, plötzlich als Quotengarant herhalten muss, wird ihm für meine Begriffe viel Unrecht angetan, denn der Knabe war eine echte Persönlichkeit. Als vollendete Respektlosigkeit empfinde ich den unsinnigen Vergleich, Blacky auch noch in solch merkwürdiges mathematisches Größenverhältnis mit Jauch, Pilawa plus Kerner zustellen und dies lediglich im Quadrat – wenn schon, dann hätte man mit Lichtjahren jonglieren sollen…

Der letzte Satz ist mir irgendwie von jemand anderem in Erinnerung geblieben: „Ich stehe auf und hole mir die Zeitung, schlage zuerst die Todesanzeigen auf, lese sie aufmerksam durch – wenn ich nicht drinstehe, ziehe ich mich an!”

Egal, der sympathische Schefff darf ungestraft plagiatieren – durfte es von mir aus!

Andruck – Das Magazin für Politische Literatur

Letztens zog ich mir zu nächtlicher Stunde mal wieder etwas aus „Andruck“ ein, fand beide Rezensionen witzig und möchte etwas Senf hinzufügen. Knüpfe dabei an die jeweils letzten Sätze der Beiträge an.
Russland und der Westen Ansichten zweier “Putinversteher”
Weshalb muss sich West-Europa denn eigentlich überlegen, ob es mit seiner Außenpolitik(!?) andere Interessen verfolgen sollte? Da existiert überhaupt nichts nachdenkenswertes, solange sich große Teile Gesamteuropas in der Rolle eines Appendix´ gefallen und nebenher dienstbeflissen in den Startlöchern scharren um auf Kommando, bei gewissen Eliten der amerikanischen Gesellschaft, jederzeit lustvoll in den Falten ihrer Sitzwangen zu verschwinden…
Hinzu kommt, wenn man immer erste das Kind in den Brunnen fallen lässt oder dafür sorgt, dass es irgendwann darin landen muss, dann ist der Spruch von Carl Philipp Gottfried von Clausewitz allgemeingültig – „Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“.

Kursiv Klassiker John Maynard Keynes: “Die wirtschaftlichen Folgen des Vertrags von Versailles”
Warum dieser nostalgische Politschmöker nochmals übersetzt wurde, verstehe wer will!
Möglicherweise wird heutzutage Übersetzung dafür benutzt, wenn man politisch korrekt und verbrämt irgendetwas zensiert…

Revierwechsel: Von der Gang zur Polizei

Ärger um Neueinstellung in Berlin
Handelt es sich dabei nur um tumbe Ausländerfeindlichkeit oder ist es schlichter Sozialneid, nur weil jemand aus der vermeintlichen Gosse solch einen Aufstieg hinlegt. Dabei sollte man doch lieber die  vollbrachten positiven Wandlungen des jungen Mannes in den Vordergrund stellen! Er kann doch als Beispiel einer gelungenen Integration herhalten, nicht nur die von Jugendgangster zum Ordnungshüter in spe, sondern auch sein rasanter Aufstieg trotz Migrationshintergrund sollte nicht übersehen werden.
Nun reicht es aber, da gab es in Berlin schon Politiker, die aus einem ganz anderen Holz geschnitzt waren und wesentlich mehr Dreck am Stecken hatten. Damit meine ich aber nicht offensichtlich zur Schau getragene kriminelle Energie, auch nicht Migrationshintergründe, nee, nee – sondern die netten Herren Saubermänner mit ihren moralischen Ansprüchen…
Wenn man die Einstellung von Fadi Saad, der seinen Job von der Pike auf lernte, als Angriff auf den stinkenden Berliner Filz sehen könnte, dann weiter so!
Möglich wäre unter dem künftigen Oberdorfschulzen, dem Herrn Raed Saleh, auch ein noch  wesentlich illusterer Senat, wenn er dazu den Mut aufbrächte – „Berlin, nun nicht mehr sexy, aber quietschfidel!“
Bushido als Innensenator, Fadi Saad dann Polizeipräsident, Dipl. Ing. Hartmut Mehdorn als Bausenator, Rolf S. Eden als Senator für Arbeit, Soziales und Frauen, der hiesige Stadtmöbelschnitzer: Senator für Bauen, Wohnen, Verkehr und Kunst; Kaiser Kasimir für Wissenschaft, Forschung und Kultur

The Rolling Stones – Crossfire Hurricane – Sex, Drugs and Rock’n’Roll

Ich zitiere: In dem grandiosen Dokumentarfilm “The Rolling Stones – Crossfire Hurricane
erzählen die Rolling Stones die Geschichte ihrer beispiellosen Abenteuerreise von Bluessüchtigen Teenagern zum unumstrittenen Status als Rock-Adelige, die bis heute auf Tour gehen.
Noch etwas: Countrymusik zum Ausdruck der Seele der amerikanischen Nation – W&C, Blues der Rednecks u.a. Weißbrote…
Der Dokumentarfilm rankt sich um die Singer-Songwriter Justin Townes Earle, John Carter Cash jr. und Caitlin Rose als Vertreter der neuen Generation, die sich von der Feelgood-Musik aus Nashville abwenden.
Country Roads – Der Herzschlag Amerikas

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Über den Erfolg des Drahtesels und die Folgen – Die neue Massenbewegung

Fast sämtliche Witzchen, die Reinhard Mohr in sein heutiges Politisches Feuilleton packte, klemmen leicht. So etwas passiert genau jenen Leuten permanent während ihrer krampfhaften Bemühungen den Mainstream optimal zu bedienen. Besser gesagt, diese Geisteshaltung ist nach ihren jahrelangen chaotischen Selbstfindungsversuchen, zur eigentlichen Lebensmaxime mutiert. Jene, heute witzlos wirkenden Erkenntnissen vermengen solche Linxwixer zu einem undefinierbaren Brei, wobei sie mit ihrer Renegatenmentalität, sich sogar weit hinter der CSU bedienen. Eins der leichtesten Übungen für Leute ohne jegliche Anflüge von Unrechtsbewusstsein, denen eine der wichtigsten Sekundärtugenden – die Selbstreflexion – in ihren Elternhäusern nie vermittelt wurde. Wer möchte schon im Angesicht der Urne noch den aussichtslosen Versuch starten und sein bisheriges Leben auseinanderklamüsern.

Solche Individuen kann ich beruhigen.

Bereits der Anflug eines Gedanken daran, ist vergebene Liebesmüh, alldieweil jedwede Programme für solch Unterfangen auf der Festplatte fehlen und es demzufolge absolut unmöglich ist, auch nur eine sinnvolle Verknüpfung herzustellen…

Mohrs Betrachtung kam mir deshalb an meine Lauscher, weil ich im Nest noch las, nebenher der olle Transistor blubberte und nicht registrierte von wem die Geschichte stammte. Denn eigentlich wird der Mann von mir überblätter oder sofort weggeschaltet, denn Ex-Spontis seiner Sorte, noch dazu die der ganz besonderen Frankfurter Schule, verachte ich nämlich! Weiterlesen

Deutsche Militärgüter auf dem Weg zu DEN Kurden

Kurz nach dem letzten Krieg ließ der Pharisäer FJS folgende populistische Sprechblase krepieren: „Wer noch einmal ein Gewehr in die Hand nehmen will, dem soll die Hand abfallen.“
Sein frommer Wunsch wurde niemals erhört.
Was soll einem nach der gerade verklungenen Farce im Bundespalaverhaus eigentlich noch irgendwie berühren?
Scheint sich alles gar nicht so schlimm zu entwickeln, die Carepakete mit den ballernden und explodierenden Equipment sollen in Bagdad abgeliefert werden.
Nun ist es dort angelandet.
Weshalb man jenes überlagerte und veraltete Zeug nicht gleich vor Ort abschmiss, lässt mindestens zwei Möglichkeiten offen.
Beginne mit einem ausgelutschten Spruch: “Politik ist der Spielraum, den das Kapital lässt!”
1. Irgendwelche obskuren Leute in Bagdad wurden als Empfänger ausgewählt, weil weder die USA, die EU noch die NATO irgendein Interesse daran bekunden, dass alles Kriegsspielzeuge in die Hände DER Kurden fällt.
2. Im Übrigen sollen doch seit geraumer Zeit alle Irakis mit sämtlichen zivilisiert/demokratischen Segnungen vertraut gemacht werden, was auch bedeutet, dass sie sich zwingend mit der FREIEN MARKTWIRTSCHAFT anfreunden müssen!
„Da Bargeld lacht“ und die ISIS scheinbar über unermessliche Geldmittel verfügt, käme bei diesem Geschäft eigentlich nur selbige Killer-Gang in Frage…

Fidel Castro zieht Nazi-Vergleich

In seinem Alter darf der rote Caudillo, Fidel Alejandro Castro Ruz, jene Einschätzung vollkommen ungesühnt in die Gegend fisteln. Schließlich ist er sämtlichen Kremlherrschern der letzten sechzig Jahre zu tiefsten Dank verpflichtet, denn Kubas Existenz hing währenddessen ewig von einer aberwitzigen Politkonstruktion der beiden Blöcken ab.
– (Will nicht auf die Konflikte mit den Amerikanern eingehen, was sich dort im ausgehenden 19. Jahrhundert abspielte und wie es in den folgenden Jahrzehnten weiter ging.)
Wobei die Castro-Brothers ihr Überleben und das sämtlicher Landsleute, fast ausschließlich der brüderlichen Hilfe des Ostblocks verdankten.
Im Nachhinein kann man ablassen: Außer Spesen, nichts gewesen! Aber die Amis haben weiterhin ihren Spaß mit dem idiotischen Handels-, Wirtschafts- und Finanzembargo*
– Bin mir ganz sicher, neben der täglichen Portion Gehirnwäsche, sollte man den Trotz der Kubaner nicht unterschätzen, es dem mächtigen Gegner im Norden zu zeigen.
Eine weitere Verschärfung erfolgte Anfang der 1990er unter dem damaligen US-Präsidenten George H. W. Bush. Als Aufhänger diente ein üblicherweise krankhaftes, eigentlich vollkommen unbegründetes Muffensausen vor dem imaginären Gespenst, des damals ohnehin bereits siechen Weltkommunismus – aber die an allen Ecken und Enden UNSERER Erdenscheibe lange züngelnden Flämmchen anderer Werteauffassungen, hat niemand der elitären Heinze je registriert. Weil sie sich im globalen Politrummel beharrlich wie arglose Hutschenschleuderer aufführten. Da sind bis heute keine sichtbare Veränderungen eingetreten, lediglich die Ebenen kommen einem manchmal etwas verschoben vor.
Seit jenen Tagen ist auch die Mentalität all der Herren und Damen nicht im Entferntesten identisch geblieben, was unbotmäßiges jonglieren mit Kapital angeht, um sich zwanghaft noch mehr über materielles Gedöns exklusiv zu definieren – im Gegenteil – selbige Leute haben auf ihre Art noch mehr aufgedreht, und nichts begriffen, sie werden es in der nächsten Zeit auch nicht schnallen…
Was man von der anderen Seite absolut nicht behaupten kann… Weiterlesen

Joachim Löw setzt auf den Ehrgeiz von Bastian Schweinsteiger

(04. 09. ´14, deshalb alles rückwirkend erledigt.)
Da es keine vernünftige Panikmeldung gab, vergaß ich ganz schlicht mein Geschreibsel einzufügen, außerdem hatte ich begonnen etwas über Genossen Fildel zukritzeln, erst viel später entdeckte ich dann Meister Schweini.
In der geprinteten Ausgabe vom TAGESSPITZEL war die illustre Runde sämtlicher vormaligen Kicker-KÄPT´ns UNSERER Republik abgelichtet – bestimmt so als Rahmung gedacht. Mein Gott, waren da intellektuelle Querschläger drunter…
Nun setzte Yogi für die nächste Zeit auf den ehrgeizigen Herrn Steigschweiner, was mir wirklich scheißegal ist – Pionier-Ehrenwort! Allerdings nur, wenn er gleichzeitig für sämtliche Medien verdonnert wurde, keine Sprechblasen implodieren zulassen.
Wegen der vielen geistigen Rohrkrepierer wurde das Netz kurzfristig bemüht, allerdings erfolgt über jene Erkenntnisse kein Kommentar.
Nebenher fiel mir ein, dass zu Schulzeiten mein Freund Rossi ein großer Fan von Dr. Fenyvesi war, seine ganz große Zeit lag aber auch damals schon sehr weit retour…
Fast vergessen, über die Kämpen fand ich doch etwas bei Stupidedia: 1. Deutsche Fußball-BundesligaDeutsche Fußballnationalmannschaft  und einer anderen Heimatseite: „Knien Sie nieder, Sie Bratwurst!“ – Sammlung lustiger Fußball-Zitate

 

Legendärer Nachtclubbesitzer Manny Roth geht seit ein paar Tagen nicht mehr einkaufen

Der Scheff erfand in der guten alten Zeit das Cafe Wha? (opened in 1959 and closed in the late 1960s)
Der Rest wurde bei „SPIEGEL ONLINE Kultur“ angerissen, hier noch deren Heimatseite in Greenwich Village, Manhattan!
Fußnote:
Anbei der kurze Schwenk zu noch lebenden Legenden, etwas weiter weg von der dauerhaften Hurerei über den I. Weltkrieg auf Arte! Dort scheinen sie noch nicht geschnallt zuhaben, dass 20 Jahre später bereits Teil 2 der nächsten Weltkatastrophe begann und die lief bekanntlich noch optimaler ab…
Keiner muss auf ähnlich gelagerte und sehr blutige Scharmützel verzichtet, die werden heutzutage im HDTV-Format Freihaus geliefert, hier eine entsprechende Konfliktkarte (klingt jut, wa?)! Weiterlesen

“Wenn ich will, nehme ich Kiew in zwei Wochen ein.”

So gefällt mir Владимир Владимирович Путин, er scheint schon wieder ganz der Alte zu sein, immer einen lustigen Spruch auf den Lippen. Seinen Joke hat Jose Manuel Durão Barroso, seines Zeichens  EU-Kommissionscheffchen, offensichtlich nicht kapiert. Väterchen Zar wollte bestimmt nur einen kleinen Bogen zu den Ereignissen, vom 1. September, vor 75 Jahren schlagen…
Allerdings in der heutigen Zeit, 14 Tage für die Einnahme von Kiew zu veranschlagen, käme aber entfernt nur einem (Berner)Blitzkrieg nahe…
Auf der anderen Seite, was die Украина betrifft – ob Владимир da nicht etwas zu viel nach Israel schielt, wegen gewisser Inspirationen, weil der etwas größere Landstrich des ursprünglichen Киевская Русь, als gelobtes Land, nicht nur bei ihm einen Haufen nostalgischer Begehrlichkeiten weckt. Weiterlesen