Kategoriearchiv: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

endlicH olympiA

Heute, 14 Uhr MESZ, wird in Rotchina dieses unsägliche Dilemma mit einer Bambule zum Abschuss freigegeben, dass Adolf der Gütige vor Neid im Grab, wie ein Propeller seiner JU 52 rotieren wird, und Speers Flakscheinwerferorgien nur noch an müde flackernde Glühwürmchen erinnern werden.
Monatelange Hurereien um Menschenrechte sind vergessen, alles trifft sich im „Reich des Bösen“ zum trauten Ringelpiez. Demokraten, Diktatoren, Geschäftsleute, Gangster, zahlende Unbedarfte, „Sportfans“, Langeweiler, Promis, Dummschwätzer aller Couleur und der Medien, Kiffer, Kokser, Junkies und dopende Werbeträger des Sports…
Vielleicht handeln tunlichst die Götter während dieser kranken Konsumfete. Es liegt in ihren Händen, ich denke dabei an Taifune, Sandstürme aus der inneren Mongolei, Erdbeben, Wolkenbrüche, Hagel in Golfballgröße und…

Das folgende Bild erhielt ich mal per E-mil, mir ist deshalb der Urheber unbekannt.

Wo man hinschaut, überall hemmungslose Gierkröten

Allerorten haben sie es endlich geschafft, sind auf ihren Kriechtouren durch die Institutionen oben angelangt. Viele Kleingeister darunter, die vergessen haben, dass sie als Halbwüchsige Kitt aus den Fenstern gefressen haben, was sie seit Jahren erfolgreich kompensieren. In trauter Gemeinschaft mit Paragraphenzecken, die ähnlichen Verhältnissen entstammen, wird alles auf Deubel komm raus, medienträchtig nach dem schnöden Mammon abgeklopft, von Arschgeigen, die mit ihrer Gesinnung Lebensqualität dauerhaft zerstören. Mittlerweile nimmt diese Mentalität krankhafte Züge an, allerdings immer schön politisch korrekt verpackt…
Da wird eine Eisbärennummer zum Millionenpoker (Sicher taucht demnächst auch ein teures Pornovideo für Sodomisten auf, die sich dann einen runterholen können, beim Anblick vom rammelnden Meister Petz.).

Alles nur Peanuts, denn schon dräut am Firmament ein Geschäft ungeahnten Ausmaßes, siehe: KULTURZEIT vom 23.7. – Streit um Panoramafreiheit

Noch was lustiges aus Wilmersburg, wer kein Rüstung hat, der malt sich eine.

© eDe 2008

Zonennostalgie auf mehreren Seiten

Mehrere Seiten für Leute, welche von unbändiger ZonenNostalgie geplagt werden.
Auf einer befindet sich ein Test, habe ihn fehlerfrei bestanden, obwohl ich zum Schluss, das erste Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern abgrundtief verachtete.  Außerdem bereits seit dem 23. Oktober 1975 (Ausgerechnet am Geburtsttag der Mutter meiner Schweste.) durch den Sumpf des absterbenden Kapitalismus wate…
Dazu fielen mir zwei kurze Geschichten ein. Weiterlesen

Berlin, Hurfürstenstraße im Tiergarten

Am Sonntag trudelten zwei Transitschlafgäste bei uns ein, da sie nach ihrer Ankunft etwas spachteln wollten, ging es Richtung Prager Platz, zum Ausklang vom „Fest der Nationen“. Früher, unter Obhut der Britischen Besatzungsschutzmacht gab es noch was her – heute decke ich den Mantel des Schweigens drüber. Uns wurden die Sitzgelegenheiten unter dem Arsch weggezogen. „Punkt 22 Uhr müssen alle hier verschwunden sein, sonst hagelt es Strafgelder vom Amt.“
So bekamen wir noch zwei Stücke von Manfred Maurenbrecher mit, der im „Cafe´ Einstein“ zu einer Lesung aufspielte. Es ist immer wieder eine Freude für uns, dieses Berliner Lyrikfossil an den Tasten zu erleben. Letztens erfuhren wir sogar eine Steigerung, er trat mit Band in einer Lichterfelder Kirche auf.
Anschließend verabredete sich unser Trupp in der Nähe seines Spielortes, zum Mümmeln in einer Kneipe. Sechs Leute, vier Raucher drunter, immer raus zum Qualmen. Wenn man dies nicht im eigenen Rudel tätigt, wird man ewig von Leidensgenossen angequatscht mit so sinnlosem Scheiß, wie es Hundebesitzer drauf haben. Kotzt mich manchmal mächtig an.
Einmal verpasste ich den Anschluss, war etwas länger meinen Hamster melken – dauert im Alter unter Umständen halt etwas länger, setzte mich anschließend zu den beiden verbliebenen Herren. Als die Damen zurückkehrten, fiel mir ein, dass ich ja eigentlich auch rauchen wollte, also raus. Weiterlesen

STADTWERKE-FESTival 2008, Potsdam, 12. July

In Stichworten
es fand zum 8. Mal statt
als Ottos Mucke begann tauchte ich auf – Texte nicht unbedingt meine Welt – Sound: O.K., Stimmung ausgelassen
kurzes Heimspiel eines Potsdamer Hardrocktrios – war zu ertragen
dann fast 90 Minuten Soundcheck, wobei man einen ganz wichtigen, tätowierten Kugelblitz in action beobachten konnte
Cherno Jobatey überbrückte die Zeit mit verbalen bullshit – manchmal kam ich mir vor wie zu Zonenzeiten – Kindergarten Weiterlesen

FLACHZANGEN ALLER LÄNDER, VEREINIGT EUCH

Rassismus bei Dreijährigen?

Nach dem Studium jener Agenturmeldung werden ja Rudel von Gutmenschen freudig aufgejault haben. Die nächsten Abende in Männer- und Frauengruppen, ebenso bei linkslastigen Kleingartenvereinen sind auf Wochen gerettet, beim gemeinsamen pc Verbalwichsen über das angeschnittene Thema. Sie sollten sich aber auch gleich mal überlegen, wie man diesen Katalog mit einer deutschen Version erweitert.
Eine fällt mir da spontan ein.
Das „Give me five“ unter Kids muss sofort strafrechtlich geahndet werden. Kann es sich dabei nicht um eine getarnte Variante des “Deutschen Grußes” handeln, oder? Weiterlesen

Dürfen Sie Bürger der Bundesrepublik Deutschland sein?

Als Pickel am Arsch dieser Gesellschaft, gelang mein Einbürgerungstest (aus dem “Tagesspitzel” vom Mittwoch, den 9.Juli, auf Seite 2) in fünf Minuten, von 33 Fragen zwei versiebt, Nr. 26 und 32.
Wie macht es überhaupt jemand, der nix Deutsch sprechen?
Wenn in dem Artikel erwähnt wird, das „wahrscheinlich nicht mal jeder Altbundesbürger die Fragen beantworten kann“, meine Schlussfolgerung, dass man den Test bei allen Zonis nachholt und wer nicht besteht, wird ausgebürgert, oder? Für die Ostler sollte man auch noch etwas spezifischere Sachen abfragen. Weiterlesen

In den Fängen einer kleinen Heuschrecke

Im letzten Jahr, am 9. Juli, erhielt ich von einem Bekannten jenen Artikel, kannte aber die Geschichte bereits, in vielen Einzelheiten vom Betroffenen geschildert. Was weiter draus wurde ist mir unbekannt, Herr W. bezog zwar eine neue Wohnung, ich habe aber seit mehreren Monaten nichts mehr über ihn vernommen.

Aus der Berliner Morgenpost vom 9. Juli 2007 – von Michael Mielke
Vermieter baut Zimmer um und löst wertvolle Wissenschafts-Sammlung auf
Der 69-jährige Erich Wirz wirkt heute noch fassungslos, wenn er vom 8. Juli 2005 erzählt. An diesem Tag fuhr der Archäologe nach langer, schwerer Krankheit zu seiner Drei-Zimmer-Wohnung in der Wilmersdorfer Trautenaustraße. Weiterlesen