Hatte ich fast vergessen.
Letzten Freitag wurden in eine Doku Menschenkinder vorgeführt, die statt Knarren lieber Gitarren und Sticks in ihre Hände nahmen. Ganz nebenbei wirklich etwas für die Völkerverständigung taten…
Der Film wird er zu einer unchristlichen Zeit nochmals wiederholt: 26.05.2012 um 03:50
British Blues Explosion
(Frankreich, 2010, 59mn)
ARTE F
Regie: Philip Priestley
Archiv für den Monat: Mai 2012
Rambo (14?) in Memmingen
Fast den ganzen Tag gab es heute Meldungen, die den Frontberichten des OKWs in nichts nachstanden. Das betraf aber nicht nur die „Zufriedenstellung” von neugierigen Bedürfnissen mündiger VerbraucherInnen, wird in erster Linie wieder nur um Einschaltquoten gegangen sein.
Alle Nachrichtendeppen an den Mikros durften nämlich ihren irrwitzigen Spekulationen freien Lauf lassen.
Deshalb kam mir in den Sinn, dass der Bengel vielleicht nur irgendwie Rache für die Münchener Niederlage vom vergangenen Wochenende nehmen wollte…
Dem scheint aber nicht so gewesen, dies entnahm ich den merkwürdigen Betrachtungen des ZDF-Medienknechtes vor der Kamera. Wobei mir immer das Gefühl kam, dass alle auf etwas Action hofften und dann geschah nichts.
Hochgerüstet mit Knarren von Pappi (?) wollte der Knabe – bestimmt wieder aus „besserem Hause“ – scheinbar einen vorangegangenen Disput auf seine Art regeln. Schwer bewaffnet hat man in solchen Momenten natürlich die besseren Argumente auf seiner Seite. Weiterlesen
Nachtrag zum gestrigen Schrieb
Wenn man bereit ist, alles zu glauben, was der Stadtentwicklungssenator gerade vor der Kamera ablässt, dann kann man bereits einpacken. Wie schon bemerkt, war ich froh, keinem der Politstare begegnet zu sein.
Man lauschen mal genauer den Worten ab der 38. Sekunde, die „Grünfläche“ des „Naherholungsgebietes“ wird von den Eingeborenen angenommen…
Nun kann sich jeder davon überzeugen, dass fast dreiviertel aller Rasenflächen mit rot/weißem Flatterband abgesperrt wurden – wegen der Bodenbrüter. Mir ist nicht bekannt, wie viel Quadratkilometer ein Feldlerchenpärchen als seinen Lebensraum zum Brüten benötigt. Weiterlesen
Neue Töne im Mauerpark
Wenn irgendwo in dieser Stadt Leute (besonders junge!) fun haben, bricht sofort der Beamte für das entsprechende Ressort seinen Büroschlaf ab, macht sich augenblicklich in die Spur um die Möglichkeit zu checken, ob man da nicht etwas Knete rauspressen kann. Kohle, die anschließend sofort und vollkommen zweckentfremdet irgendwo verpulvert wird.
Vermutlich ist der Pankower Stadtrat Jens-Holger Kirchner nur deshalb bei den Chlorophyllmarxisten gelandet, weil in den anderen Kleingartenverbänden alles ausgebucht war.
In UNSEREM Kiez agiert ein ähnlicher Turboaufsteiger, allerdings bei den Hellroten. Mit widerlich-nettem Auftreten, wobei man Obacht geben muss, dass man auf deren Schleimspuren nicht auf die Fresse fliegt. Andersherum – beide pädagochisch vorbelastet – sammeln sie mit ganz billigem Populismus ihre Punkte für den weiteren Aufstieg…
In der heutigen Abendschau ging es u.a. um Karaoke im Mauerpark, seit Jahren der große Renner dort, zum Piepen, was der Ire Joe Hatchiban dort kreiert hat. Nun trifft ausnahmsweise Wilhelm Busch´ Spruch nicht zu, der da heißt: „Musik wird oft nicht schön empfunden, weil stets sie mit Geräusch verbunden.“
Joe will man um die 1500 EU jährlich erleichtern, weshalb eigentlich?
Klar, für weitere Konzepte stört dieser Mann nur.
Rund 30 000 Leute jeden Sonntag, das ist ein riesiges Potential zum Melken.
Gnadenlose Kommerzialisierung dräut bereits am Horizont. Weiterlesen
Zweiräder in Bärlin
Berlin fährt Rad – worauf strampeln Sie?
…und einige Sprüche aus alten Tagen:
“Ein Stück Gummi, ein Stück Draht und fertig ist das Mifa-Rad”
“Wer Mifa fährt, fährt nie verkehrt, weil Mifa überhaupt nicht fährt”
„Wer MIFA fährt, ist Dresche wert“
„Wer Möve lenkt, wird aufgehängt“
„Diamant, dieser Schmand, liegt an jedem Straßenrand“
BER
Manchmal frage ich mich, weshalb ich eigentlich zu einer Tageszeitung greife, auch noch regelmäßig und möglichst zum TAGESSPITZEL.
Durch meine über 50jährige Marotte eine Gazette von hinten zu beginnen, übergehe ich die letzte Seite oft, es sei, auf dem Titelblatt prangt eine vernünftige Panikmeldung – scheinbar tangierte mich deshalb die Veränderung an dieser Publikation auch nicht.
Seit der Anfangsphase hingen unter der Kopfzeile drei gut lesbare Worte: UNABHÄNGIGE BERLINER MORGENZEITUNG, der Anspruch ist schon lange passé. Was anschließend jene lateinische Floskel betrifft, mit der verhält es sich nicht viel anders, wegen der ewigen Boulevard Gülle im Hinblick auf die ganze Quotenkacke…
Mittig darunter wand sich loker-flockig ein Spruchband unter einer angedeuteten Erdenscheibe und auf dem wehenden Banner das Motto dieser Blattes, in der Sprache einer viel früheren Besatzungsmacht: RERUM COGNOSCERE CAUSA – was so viel heißen soll wie: „Den Dingen auf den Grund gehen“.
Inzwischen ist alles recht stillos zusammengequetscht, die Phrase erscheint in weißer Schrift auf einem eckigen roten Band.
Ewig glotzen von oben dämliche Fressen herab – Bill Murry machte heute mal eine Ausnahme, den mag ich!
Da mittlerweile alles irgendwelchen Quoten- und Sparzwängen unterworfen wird, brachte sich der neue Chefredakteur Giovanni di Lorenzo (Diesen politisch korrekten Gutmenschen mag ich überhaupt nicht!) entsprechende ein und ließ das markante Aussehen der Postille neu gestalten. Nebenher erhielt das moderne Layout vom Tagesspiegel den World’s Best-Designed Newspapers Award 2004 der Society for News Design in New York.
Kein Wunder, weil sich überall Asche-Anbeter* breitgemacht haben, die unsere Welt nur nach den Kriterien von Kosten/Nutzenrechnungen klassifizieren und sich gegenseitig permanent auf die Schultern klopfen, weil sie doch alle so toll sind…
Klaube mal etwas zusammen, will mich aber nicht großartig auslassen, käme alles nur irgendwelchen Aufwertungen gleich.
Man sollte diese Leute eigentlich alle nur ignorieren!
Leider gab es heute keine erwähnenswerte Panikmeldung, die Geschichte um den BER gleicht lediglich einer traurigen Lachnummer. Hoffentlich geht es jetzt nicht bis zur Teileröffnung am Nikolaustag (2013) so weiter. Weiterlesen
Sie spielen auf Zeit…*
So wie jenes vierblättrige Kleeblatt dort herumhing, hätte man sie alle in den verlängerten Rücken treten sollen.
Unter welchen Umständen fiel die Wahl eigentlich auf Dr(?!) M. Körten? War sicher nur eine Frage der finanziellen Zuwendungen und bei Dr(?!) M. K. gab es bestimmt noch anderweitige Ungereimtheiten (Mehr als bei den anderen.?!), deshalb sein freiwilliges Muss und der plötzliche Absprung.
Welche Summen werden sie ihm denn reinschieben?
Wie setzen die sie sich dann zusammen?
Möglicherweise enthalten sie alle vollen Gehälter bis zum eigentlichen Vertragsschluss, für mehrere Jahre diverse Übergangskohle, einen zusätzlichen Bauernopfer-Ehrensold, vielleicht auch Schweigegelder…
Für den letztendlich anstehenden Gesamtbetrag, müsste tausende Omis bestimmt hunderte Jahre für stricken..
Jedenfalls wird Dr(?!) K. auf keinen Fall zum Hartzen verdonnert.
Wenn ich UNSEREN Dorfschulzen immer sehe, weshalb darf der sich überhaupt so aufspielen? Letztendlich ist das Bundeshauptdorf nur ein etwas breiterer Marktflecken in Brandenburg und dort befindet sich ebenfalls der andere Marktflecken nebst Feldflugplatz. Den sie noch als „Luftdrehkreuzchen“ aufblasen wollen, eventuell ist es auch ein Grund der Verzögerung um später mit entsprechendem Datenmaterial aufwarten zu können.
Erinnert sich noch jemand an die brutal schöngerechneten Statistiken betreffs des Transrapids?
Die pfiffigen Jungs und Mädels sind ehedem von einem astronomischen Passagieraufkommen ausgegangen, was anfangs natürlich niemand bemerkte.
Kann mir schon vorstellen, wie es damals ganz zufällig ans Licht kam. Ein bekiffter Praktikant wird zum Kacken etwas Literatur vom Schreibtisch seines Chefs gegriffen haben und stellte dann auf dem Zylinder fest, es war streng vertrauliches Material. Daraus ging hervor, der Transrapid konnte sich nur rechnen, wenn jeder Berliner mit Mann, Maus und Migrationshintergrund mindestens siebenmal im Jahr – allerdings mit Rückfahrkarte – nach Hamburg gedüst wäre.
Ohne Alliierte ging man seinerzeit von rund 2,5 Mio. Westberlinern aus!
Ähnlich wird es auch mit dem zu erwartenden Passagieraufkommen aussehen, denn letztlich geht es um den Luftfrachthandel und dies hat UNS nicht zu interessieren…
*Zu den entsprechenden Anlässen wurde es immer getätigt. Jeder wird zu seiner Zeit entsprechend beschissen, egal in welchem System er zufällig herumgeistert. Die allerletzten Zeitzeugen, mit der Erfahrung aus fünf politischen Epochen in denen sie sich irgendwie einrichteten, geben nun kontinuierlich ihre Löffel ab.
Vor wenigen Monaten hatte ein gewisser Herr Wulff (Kennt den überhaupt noch jemand?) etwas abgelassen, mir ist nicht bekannt ob er dabei den Mann zitierte, von dem dieser, mit großer Sicherheit ebenso abgekupferte Spruch stammte… (Ursprünglich wird der Satz wohl auf einer sumerischen Tontafel zu finden sein.)
„Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit groß…“
Gott sei Dank! Hertha hat mich nicht enttäuscht!
Das hätte noch gefehlt, wenn die kickenden Millionäre einfach so durchgerutscht wären…
Schaltete gestern Nacht zu den Nachrichten, dort lauerte der Anschiss – nur ein glühendes Stadionrund und mehr als 22 Balltreter auf dem Rasen.
Im Hintergrund plapperte ein Moderator permanent dummes Zeug. Warum macht man es nicht so ähnlich wie beim Telefon und leiert dann lieber endlos irgendeinen bekloppten Hit?
Zwischendurch zappte ich umher und ewig retour, was dort unten abging wurde mir trotzdem nicht ganz klar. Jedenfalls hatten sich die herthanischen Weicheier in die Kellerräume verpisst, tauchten plötzlich kurz auf, hasteten recht unmotiviert über den Rasen, dann war Schicht.
Eine unübersehbare Menge wuselte anschließend auf der Spielfläche, bunsten Bengalos (Ist dieser Begriff im Zusammenhang mit „abbunsen“ nicht ausländerfeindlich? Da könnte man doch meinen, dass damit brennende BengalenInnen gemeint sind.) ab, freute sich und alles gab den Anschein von Ringelpiez mit Anfassen.
Was ich nicht verstehe, ewig hörte ich heute, dieses brennende Zeug würde aus Polen stammen. Seenotfeuer sind wahrscheinlicher schon wegen der riesigen Rauchschwaden soooooooooo gesund. Weshalb wird immer nur „ROT“ benutzt? „GRÜN“ über dem Rasen käme wesentlich gleißender rüber, allerdings nur bei Kunstlicht…
Ernst A. Grandits griff das Thema heute auch auf und stellte einem gewissen Andreas Zick (Seines Zeichens: Konfliktforscher!) recht merkwürdige Fragen, der antwortete noch merkwürdiger. Schon klar, er ist schließlich aus dem gleichen Elfenbeinturm herabgestiegen, wie seiner Zeit immer der Herr Hurrelmann…
Ich kann da nichts dran finden, was soll das denn alles mit „Gewalt“ zu tun haben? Ist doch nie was passiert! Weiterlesen
Heute gab es in KULTURZEIT wieder mal etwas vom alten Hofmann
Mitte der 60er bezeichnete die damalige FDJot-Postille aus Ostberlin – LSD User – frei nach dem Kürzel: Langhaarig-Süchtig-Doof…
Hier einige Links:
Fand merkwürdigerweise Huxleys: „Pforten der Wahrnehmung“
Kinostart: 17.05.2012.
LSD vom Trip zur Therapie
“Wenn man im Paradies lebt, will man ja nicht so schnell weg”
Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man fliegen!
Um dieses Urteil nachzuvollziehen, benötigt man recht viel Phantasie – einzig die Headline klingt leicht martialisch: „Ex-Justizminister Schelter als Betrüger verurteilt“
Mir kommt der Artikel im Netz gekürzt vor, macht aber nichts, denn in der „Berliner“ war alles noch ausführlicher. In selbigem Blatt wurde sogar ein kurzer Abriss der Karriere von Dr(?!) Kurt Schelter eingefügt.
Wenn jemand gehässig wäre, könnte er zu dem Schluss kommen, dass es eigentlich doch erstaunlich lange dauerte, bis es zu diesem glorreichen Ende kam.
Mir kommt da so ein merkwürdiger Spruch: Sag mir deinen Namen, und ich sage dir wie du heißt – oder so ähnlich…
Von Strauß über Kanther und ´ner Honorarprofessur die Landung in Potsdam. (Wo wären solche Leute ohne den Mauerfall überhaupt abgeblieben? Wenn ich daran denke, was alles für Grieben aus meinen westlichen Bekanntenkreisen im Osten landeten, da kam manchmal sogar ein Anflug von Mitleid in mir hoch – allerdings ganz selten…)
Man sollte beide Artikel mal überfliegen, denn die partielle Wahrnehmung gibt recht unterschiedliche Aussagen wieder.
Im „Tgs.“ heißt es an einer Stelle: …„Es bleibt ein fader Beigeschmack“, sagte Hans-Ludwig Zachert… Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.“
Zachert liegt da ganz falsch!
Wenn dem nur so wäre!
Andersherum wird ein Schuh draus: Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen! Weiterlesen