Archiv für den Monat: Oktober 2016

Herbst

Es fällt von den Bäumen buntes Laub.
Woanders aus gepanzerten Friedenstauben Bomben und hier fallen auch noch massenhaft Feigenblätter!
Bisweilen, unter größtmöglicher provinzieller Anteilnahme, kaschiert als „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“, dann wiedermal etwas internationaler, sogar in doppelter Ausführung, der „EU-Friedenspreis“.
Und die herbeigeeilte Prominenz darf sich dann im Schatten der Ausgezeichneten froh gelaunt sonnen…

Fußnote: Bei der abgehakte Quotenvielfalt aller Preisgekröntinnen, besaß Carolin Emcke eindeutig die besseren Karten!

gauck-henkelHier noch etwas patriotischer Senf vom Herrn Bundes-Gauck: Und was ist mit der Nation, Frau Emcke?

Schulz zu den CETA-Verhandlungen

Nach „arte“, war jener Beitrag eine traurige Lachnummer, für denen Pointe man eine riesige Brechstange benötigt!
Fand alles in der Mediathek: „Wir haben die Diskussionen gewollt(Hi, hi, hi..)
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz zu den Chancen einer CETA-Einigung, aus den heutigen tagesthemen, 22:15 Uhr, 24.10.2016
Während meiner Suche fand ich den folgenden Artikel, bebildert mit den Politsternchen der neuen (Ist alles schon etwas älter!) EU-Führung: Juncker, Tusk, Mogherini, Schulz, das übermackerte Dreigestirn mit Quotentante…
Wobei Tusk und Mogherini als lernfähige Probierpolitiker dargestellt wurden, na ja, alles gut und schön, nur irren Leute auf UNSERER Erdenscheibe herum, die es nie lernen, egal welche Mühe sie sich dabei auch geben: Sie werden sich bemühen, die übertragenen Aufgaben zu erfüllen! Allerdings darf man deren einstudierten politisch korrekten Verrenkungen, auf dem Trampolin der Seilschaften, nicht nach Qualität beurteilen! Weiterlesen

Arte – Vom Kämpfen und Sterben der Internationalen Brigaden

Hatte leider nur die letzte halbe Stunde mitbekommen, fand aber alles, was ich dort sah, gut recherchiert.
Es handelt sich um eine DOKU, die Jahrzehnte zu spät über den Sender ging, denn heute interessieren die komplizierten Verwicklungen jenes Krieges sowieso keinen mehr.
Dabei war Spanien nur der Beginn von vielen weiteren gewaltsamen Befriedungen der Interessen des Kapitals nach demokratischen Wahlen, die weltweit im letzten Jahrhundert stattfanden, ein Ende wird nie absehbar sein.
Leider schauen sich solche Filme ohnehin nur Interessenten an, welche über jene Verwicklungen bereits informiert sind. Muss mir den gesamten Streifen noch mal aus der Mediathek fischen, bin mir aber sicher, dass auch in dem Streifen geklittert wurde. Da Belege existieren, dass so manche der dort genannten Kämpen, auf Seiten der Republik, ebenso bestialisch ins Geschehen eingriffen und wie man die Rolle Stalins darstellte.
Mir fiel noch auf, die Macher scheinen große Fans von Robert Capa zu sein…

Chuck, der Methusalem des Rock´n Roll´s, kann heute seinen 91sten Geburtstag feiern!

Was soll man zu dem göttlichen R´n R-Fossil eigentlich noch ablassen?
Zigmal habe ich ihn während der 1970 + 80ern in den verschiedensten Berliner Hütten erlebt und zu Konzerten, mit den unterschiedlichsten Kollegen. Der olle Knabe schien immer lustig und witzig drauf zu sein, bis auf einmal!
Weiß noch noch, Ende 1977 oder Anfang 78, war es etwas anderes. Da schimpfte er zu Beginn seines Konzertes im „Roxy“, dem späteren „La Belle“, wie ein Rohrspatz, weil das Publikum ihn ungerechtfertigt anmachte, weil er fast anderthalb Stunden zu spät erschien. Dies lag aber an den uniformierten Witzbolden an irgendeiner verschlossenen Tür, da man den recht bunten Tour-Bus nicht über den Korridor nach Westberlin fahren lassen wollte.
Scheinbar haben die Jungs dann Kohle rüber geschoben und es kam zu einem Kompromiss, sie mussten dann in der Dunkelheit, ohne einen Stop im Intershop oder dem siffigen Interpiss, über die Transitstrecke huschen… Weiterlesen

„Terror“: Das interaktive und internationale Fernsehereignis am 17. Oktober im Ersten

Mann, nervte mich die Scheffin während ihrer beiden Rauchpausen, wobei sie mir permanent die Lauscher anknabbern wollte. Hatte wirklich andere Probleme, denn ich war beim Kochen von Quittenmarmelade – „ein wirklich toller Film!“ Was konnte dies schon für ein Schmarren sein, wenn sämtliche Medien jenes ficktiefe Terrorlustspiel so hypten? War nämlich nebenher wieder dabei etwas auszuprobieren. Auf vier Liter Pampe kam ein gehäufter Esslöffel Madras Curry powder hot und dazu noch eine Prise Bin Jolokia Chili…
Endlich ward alles geschafft und es ging vor die Glotze, dort liefen die letzten Minuten der glanzvollen Betroffenheitsschmonzette.
Anschließend wollte sich Madame aber noch die Diskussion anschauen, Gott nochmal, dort lief Plasberg!
Er kündigte eine illustre Runde an, sogar mit einer Himmelskomikerin als Quotenmäuschen…
Wieder kam mir die Frage, welche Vorstellung haben die Redakteure der ARD, ihr Verbaldomteur und die eingeladenen Eksperten*(hätte fast die -In vergessen!) eigentlich von Journalismus? Streitkultur schien keiner von ihnen vermittelt bekommen zu haben, da sie ewig respektlos übereinander herfielen, vornweg Guru Plasberg.
Mit einer Rauchpause hielten wir es eine ganze Weile aus.
Mir soll nun niemand mehr erzählen, dass die AfD sich populistisch verkauft.
Hinterher, nach einem Blick ins Netz, wurde mir nicht ganz klar, was hat sich Baldurs Enkel eigentlich bei dieser fragwürdigen Terror-Posse gedacht hatte. Knete und weiterer Ruhm werden wohl nicht die Triebfeder gewesen sein, was dann?
Welche abstrakten Gedankengänge der innere Zerrissenheit sollten damit beim mündigen Pöbel überhaupt angestachelt werden? Deren Informationsbegehren, seit den Tagen, wo WIR UNSERE FREIHEIT auch am Hindukusch verteidigen lassen müssen (u.a., jener irrwitzige Spruch wuchs auf dem Mist des ehemaligen Sozis Struck!), von einer auf Hochtouren laufende Medienmaschinerie nur noch ansatz- und tröpfchenweise befriedigt wird. Allerdings können WIR uns täglich an vollkommen undurchsichtigen Desinformation, deren Dementis und scheinheiligen aber politisch korrekten Anti-Gegenargumenten, demokraturisch überfressen und mit Hilfe solcher Filmchen noch die restlichen Gehirnwindungen verkleistern lassen!
Heraus kam bei der Abstimmung fast ein Volkskammerergebnis…
Sind sie nicht toll gewesen, die interaktiven und internationalen Fernsehereignis-Freaks? Weiterlesen

Privatparty gerät völlig außer Kontrolle – 100 Polizisten vor Ort

Jener vollkommen unterbelichteter Grottenolm, der verblödenden i-Pad-Generation, ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein degenerierter Ableger eines sog. Promis – Der Veranstalter kam ungeschoren davon: „Er konnte ja nichts dafür“, sagte ein Sprecher der Polizei.
Darunter findet man etwas über den Stierkampf-„Pirat“ José Padilla
Eigentlich schade, dass dieses edle Tier ihm nicht zu einer weiteren Augenklappe verholfen hat…

How Berlin Got The Blues – mal wat jescheited von zurechnungsfähijen Amis!

Ein Film über den kalten Krieg, den Blues und Berlin: Die unglaubliche Geschichte des EB Davis
– Vor mehreren Wochen suchte ich in einem meiner vielen Photo-Dia-Negativ-Bermudadreiecke nach ganz bestimmten Ablichtungen, dabei fiel mir ein Teil der Sammlung sporadischer Programmhinweise von Eb Davis in die Hände.
Kurz darauf erreichte mich die Anfrage aus dem Prenzelgebirge, ob ich nicht Lust hättet, demnächst mir jenen Film und das anschließende Konzert, im Babylon-Kino, einzuziehen. Keine Frage, natürlich erfolgte zu der gemeinsamen Unternehmung digital-postwendend mein OK.
Muss zu meiner Schande gestehen, dass ich wiedermal den Finger nicht aus dem Arsch bekam, um den Schrieb fertigzustellen.
Werde den nun schon später eingestellten Anfang noch irgendwann beenden.
Nur soviel sei schon gesagt, den Film fand ich geil und die anschließende Mucke natürlich auch…

Das republikanische TRUMPeltierchen leidet unter dem Gottschalk-Syndrom und was soll da schlimm dran sein?

Verstehe es wirklich nicht, weshalb die ganze Welt jenen burschikosen Knaben und vermeintlichen Probierpolitiker so ungemein aufwertet wegen seiner Grabschereien. Donald sollte sich mal ein Beispiel an UNSER Frau Kanzler nehmen, scheinbar kokettiert sie gar nicht mit ihrer permanent zu Schau gestellten Fingerfotze. Vielleicht leidet sie ja auch nur unter einer unstillbaren Sucht und würde liebend gern die ganz Welt betatschen und wegen der Kontrolle über ihre bösen Griffel kommt es ewig zu jener merkwürdigen Fingerstellung…
Ihm aber zu unterstellen, er ließe peinliche Macho-Sexsprüche ab, da wird aber über das eigentliche Ziel sehr weit hinausgeschossen. Kann es nicht sein, dass das weltgrößte Meisterchen, als angehende Mumie, schon leicht von einer gewissen Senilität heimgesucht wird und deshalb ewig mit Sprüchen aus vergangenen Tagen balzt? Gerade zu Zeiten, wo die Manneskraft sich kontinuierlich verflüchtigt, das edle Teil unter Umständen nur noch zweimal am Tag steht, morgens vor Wasser und abends vor Dreck…
Allerdings kann mann ja heutzutage mit den bläulichen Pappi´s little Helper dagegen angehen. Unter Umständen wäre es sogar wesentlich besser, wenn er vorerst lieber zu einem entsprechenden Präparat für die grauen Zellen greifen würde, um so wenigstens der Entstehung weiterer Laufmaschen an seinen Synapsen Einhalt zu gebieten.
Unter Umständen wäre letztgemeinter Rat auch ein Empfehlung in Richtung der merkwürdigen Kontrahentin!

Trump sorgt immer noch für weltweite Quoten

In der gestrigen „NZZ am Morgen“, wies Christoph Fisch nochmals auf das sog. „Skandal-Vijo“ hin: Das zweite TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump von vergangener Nacht er­hielt im Vorfeld zusätzlichen Zündstoff: Die Veröffentlichung eines Videos, in dem Trump Frauen in primitivster Weise und Wortwahl zu Lust- und Sexobjekten herabwürdigt und mit eigenen sexuellen Übergriffen prahlt.
Alle im Hintergrund anwesenden Typen haben sich doch köstlich amüsiert und dabei bumsfidel ge­lacht, warum auch nicht? Wer nun meint, dass Frauen nicht in der Lage sind und sich in den richti­gen Momenten auch niemals auf selbig Ebene begeben können, sogar in Anwesenheit von Män­nern, der ist entweder phantasielos oder jener Kelch ist an solchen politisch korrekten Moralisten schlicht vorbeigegangen. Auf der anderen Seite werden Mädels in Gegenwart von vermeintlichen Muttersöhnchen und Leuten, deren Aura eine totale Verklemmtheit ausstrahlt, auf solcherart anima­lischen Überschwang natürlich verzichten.
Aus meiner Zeit als Unterhalter bei irgendwelchen Betriebsvergnügen, in die ich manchmal hinein­rutschte, wenn nach gelungenen Gewerken in der Schattenwirtschaft, eine Einladung erfolgte oder als Knecht Ruprecht anlässlich von Weihnachts- und Julklappfeiern, könnte ich mit ganz anderen Erfahrungen aufwarten, was in Anwaltskanzleien, Abteilungen von Sparkassen und Banken, priva­ten Treffen sowieso, in kleinen Firmen und Kneipen abging.
Immer das Gleiche, es fing stets ganz harmlos an, sogar niveauvoll aber zu fortgeschrittener Stunde lande ich dann ewig bei Oberkante Scheuerleiste…
Habe es in den Jahrzehnten meiner derartigen Tätigkeiten niemals erlebt, dass ich jemals irgendwie ausgebremst wurde, ganz im Gegenteil!
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