De mortuis nihil nisi bene…

Die Altrömisch abgefasste headline interessiert mich nicht!

Wer sich zu bestimmten Viechern in den Koben begibt, muss sich nicht wundern, wenn er genauso müffelt. Nimmt Meister Oswald etwa an, dass bei seiner merkwürdigen Betrachtungsweise pekuniärer Konstellationen, etwas von der Ausstrahlung jener Typen an ihm hängen bleibt? Die ersten Sätze seines Artikels klingen so devot, dass Frau Dr. Lieschen Müller sicher  Tränen in die Augen schossen. Mir ging es ähnlich, allerdings weil ich lachen musste.

Da hatte das Kleverle mit unbeschreiblicher Gier, in den Jahren seinen Wanst voll geknallt, aber vergessen dann und wann mal abzukotzen. Wer beim Raffen permanent auf der Pisse von anderen Kahn fährt, sollte sich rechtzeitig eine Schwimmweste zulegen…
Nebenbei, Ausnahmen bestätigen die Regel, auch die bürgerliche Herkunft kann nicht als Garant für bestimmte Umgangsformen herhalten, was Kapital angeht. Wo mag er denn abgekupfert haben, bei Dagobert Duck? Wenn ich mir den Wortlaut zu seinem Tod anschaue, komme ich zu einer anderen Schlussfolgerung. Weiterlesen

MiniPräs: DIDI ALTHAUS

Bin ich froh, dass es montags in diesem intellektuellen BILD-Magazin aus Hamburg wieder mal eine Enthüllung gab, die BZ wies darauf hin.

BZ

BZ, 5. Jänner, MMIX

Als ob es brandneu ist, einen gegenwärtigen Probierpolitiker als Geisterfahrer zu erleben, als „Pistensau“, gut, dies kommt nicht alle Tage vor, noch dazu bei einer Blockflöte. Ihm stand ja damals schon eine grandiose Karriere bevor, noch keine 30, vier Jahre nach Beendigung seines Studiums, brachte Dieter es bereits (1987) zum stellvertretenden Schulleiter, aus bekannten Gründen wurde dieser rasante Aufstieg jäh abgebrochen. Man munkelt, dass er hinter verschlossen Kirchentüren, in der Sakristei im Herbst 1989 zu den Mitinitiatoren der Montagsdemonstrationen in seinem Heimatnest gehörte. Als großer politischer Draufgänger und gläubiger Kathole gab er außerdem, schon Ende November gleichen Jahres, seine ehrenamtliche Mitarbeit im Jugendweiheausschuss auf…
Nun dies… Weiterlesen

LEONARDO PADURA

G. Bernhard Shaw hat mal abgelassen: „Die Demokratie ist ein Verfahren das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen“ – deshalb hängen wir ja so tief in der Scheisse, allerdings sucht fast jeder die Schuld beim Anderen…
Im Fall Kuba, ist es etwas anderes, da seit 50 Jahren auch noch verkappte Stalinisten für die Vorgaben im Leben verantwortlich zeichnen, na jute Nacht!
Auf der anderen Seite, wenn die Amis diesen Boykott nicht so gnadenlos durchgezogen hätten, gäbe es dieses Leben, wo es sich jeder auf seine Art bequem machte, schon lange nicht mehr.
Auch sind ja heute so durchgeknallte Typen, wie weiland Hemingway nicht mehr angesagt, auch die anderen sind schon verrottet, oder der Lack ist lange ab – Cienfuegos, Che, Fidel oder Raúl… Weiterlesen

310 mal werden wir noch wach – dann is´ er da, der revoluzzertach

Im vergangenen Jahr schienen sich die 68er-Wixer eine Schonfrist auferlegt zu haben, bei immer höher steigender Sonne legten sie dann los…
MMIX hat keine 48 Stunden auf dem Buckel und schon werden Breitseiten verballert, wie anno ´14 vor den „Islas des Malvinas“, obwohl besagter Tag noch über 10 Monate entfernt liegt – die Risse in der Mauer, die Schneisen „bei ALDI“.
Auf zwei Seiten viel Weihrauch, natürlich durfte die Maske von Leszek Wałęsa nicht fehlen und Pastor Führer hielt im „Tagesspitzel“, vom 2. Januar, eine lange Predigt.
Heute, gegen halb zwei, nächtens, zog ich mir diesen Artikel ein. Im D-Radio etwas Ähnliches – wie sich herausstellte, für die nächsten 2 ½ Stunden. Zone, Urschleim, 68, Ost und West, ganze Generationen dafür ausgehorcht, bis Ende Ost…
Nach zirka 50 Minuten konnte ich es nicht mehr ertragen und legte mir ein „Weihnachtsgeschenk“ auf.

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KATER HIN(t)Z(e) WILL ZUM MOND

In der nächsten Zeit muss ich mich wieder befleißigen, um nicht zu vergessen: statt der 8 muss in den nächsten 363 Tagen an die Endung eine  N e u n! Gut, in zwei, drei Wochen habe ich es hoffentlich gefressen. Wegen der üblichen Advents- und Weihnachtsfloskel hatte ich im Kiez ja bald Ruhe, lustig waren immer die blöden Gesichter und das Entschuldigungsgestammel der Wünscher, wenn meine Frage kam, ob sie mich beleidigen wollten, denn ich sei Mohammedaner…
Außerdem sind nun auch bald diese Jahresend- und Jahreswendschleimereien vorbei. „Ich wünsche ein frohes und gesundes neues Jahr…“, lässt heute das Scheffchen bei Feinkotz-LIDL auf mein: “Hey“ ab.
„Wieso soll das Jahr  F R O H  und  G E S U N D werden, bitte schön? Wo bleibe ich dabei“? …  „Ich meine damit natürlich SIE“, sich wegdrehend und schon wieder am Einstapeln, dann scheinbar mehr zu den Regalen, “weil ich nett bin und dass allen wünsche“…
„Ohh Gott, ich hasse nette, dressierte Leute“… Weiterlesen

Seit 50 Jahren: Fiete Castro

Anlässlich der Wiederkehr jenes Tages, an dem der Fiddelkasten auf Cuba revolutionierte (Zu dem er sicher von diesem Argentinischen Medizinmann angestiftet wurde.), fand ich jene Hausseiten: Habe dazu einen Spruch von Владимир Ильич Ленин abgeändert, der da hieß: Yчиться, учиться и еще раз учиться! – Nähen , nähen , nochmals nähen
(Dazu habe ich von erster Seite etwas in PDF gestaucht, zumindest das wichtige Geschreibsel für alle Kreativlinge, die beginnen endlich ihre Klamotten selber herzustellen – aus eigener Erfahrung kann ich einen Nähkurs an der VHS nur empfehlen.) Siehe – Schneider-abc!
Hier noch etwas zu Stretchnähten!
War sicher eine freudsche Fehlleistung, wegen des grünlichen Sackleinens in dem dieser rote Gaudillo so gern umherstiefelte. Auf jeden fall gab seine Kluft und sein Gesichtsfell mehr her, (Was weg sollte, wenn die Revolution gesiegt hätte, dies habe ich von einem Grundschullehrer aus vergangenen Zeiten!) als dieses Outfit jener pickeligen Softis in violetten Latzhosen und fettigen Haaren. Die dazugehörigen getönten Windeln in der Weibermischfarbe hätten zu den Palmen und dem blauen Meer auf dieser Karibischen Insel sicher etwas hergegeben… aber – um eine Revolution zu veranstalten, gehört mehr dazu, als ewiges Klappern mit Stricknadeln während der Produktion von Pulswärmern  bei öden Kapitalkursen oder in Männergruppen.
Vor 50 Jahren waren killende Machos gefragt…
Den Rest könnt ihr euch gefälligst selber zusammenreimen…

Abschließend noch etwas von unserem Freund, der helvetischen Politlästerzunge Andreas Thiel: wg. Fidel C.

IWANS KRIEG – Catherine Merrydale

Im Gegensatz, zu Willy Peter Reese – “Mir selber seltsam fremd”, schildert C. M. das Kriegsgeschen aus der anderen Perspektive.Wobei ich froh bin, dass es sich bei der Autorin um eine Historikerin aus UK handelt. Leider erschien dieses Werk fast 50 Jahre zu spät. Da in beiden Deutschlands die Traumatisierung im und nach dem II. Weltkrieg nie aufgearbeitet wurde, interessiert dieses Thema doch heute kein Schwein mehr. Die Alten verklärten diese Zeit, aus Opfern wurden Täter, die  Täter mutierten zu Opfern – siehe diese Betroffenheitsschmonzette “ANONYMA” – und die heutigen Kids geilen sich an digitalen Kriegen auf, wo die Helden unsterblich sind.

IwanIwan

An die Tatsache, dass in Afghanistan ab und an mal ein demokratischer Landser über die Klinge hopst, habe ich mich längst gewöhnt. Dazu Worte von Genossen Stalin aus dem Munde von Marilyn Manson:  The death of one is a tragedy – But death of a million is just a statistic. (The Fight Song)

Gibt es wie jeden anderen Scheiß auch als Klingelton für die Kommunikationsprothese: http://www.mufa.de/823480411-klingelton-the-fight-song.html

HAROLD PINTER

Nebenbei kam heute in den Nachrichten, dass seit dem 24.12. der engl. Dramatiker Harold Pinter nun auch nicht mehr einkaufen geht.

Aus HAZ.de, 25. 12. MMVIII

Der Literaturnobelpreisträger Harold Pinter ist tot. Wie die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf seine zweite Ehefrau am Donnerstag meldete, starb Pinter am Heiligabend im Alter von 78 Jahren an Kehlkopfkrebs.

Harold Pinter vor seinem Haus in London. Der Nobelpreisträger ist Heiligabend im Alter von 78 Jahren gestorben. Weiterlesen