Archiv für den Monat: November 2013

Wiedermal fast ersoffen in einem Bermudadreieck des World Wide Web´s

Vor wenigen Jahren ging für mich noch alles wesentlich einfacher ab, wenn ich irgendetwas zur Zeitgeschichte suchte. Verschwand dann mal kurz in meinem Zimmer, griff ein entsprechendes Buch, manchmal kam der zusätzliche Griff zur Sekundärliteratur hinzu und das war´s ansonsten schon. Bemerkenswerterweise gibt es in solchen Nachschlagewerken auch recht wenig gedruckten Dünnschiss, zumindest was meine Bibliothek angeht.
Heutzutage ist es schon recht merkwürdig, wo man im Netz landen kann, wenn bei der Recherche nicht Obacht gegeben wird. Suchte gestern eigentlich etwas im 3sat-Programm, schmierte aber im ZDF ab. Stolperte dann scrollend auf der fast endlosen Hinweisfahne über „Torontos Bürgermeister“ und registrierte unter 37 Grad: „Das zweite Leben – Samuel Koch“.
Sollte da etwa ein Rest „schlechten Gewissens“ im Sender (Falls bei Fernsehredakteuren, im Zeitalter der Quoten, solche Regungen überhaupt noch existieren) mitspielen, weil der Typ sich recht oft vor der Kamera produzieren darf.
Nun bin ich wirklich das vorletzte Geschöpf, bei dem man mit solchen Beiträgen irgendwie Mitleid erwecken könnte. Will aber auch über seine damalige Landung nichts weiter ablassen, denn schließlich haben er und die Familie, sich mit diesem Schwachsinn für den Rest ihres Lebens diskreditiert.
Mich kotzt aber seine medienträchtige Opferrolle und deren Darstellung gewaltig an. Weiterlesen

Edwas über Guldur

Wieweit es die Boulevardisierung im TAGESSPITZEL gebracht hat, davon kann sich jeder selbst überzeugen.
Heute wurde wiedermal alles getoppt, hatte nach alter Manier die Zeitungslektüre mit der letzten Seite begonnen. Zum Glotzenprogramm gab es einen halbseitigen Hinweis auf eine ganz wichtige Sendung: „Frauen, Autos, Geld“ – Das Leben ist schön
„The Big Eden“, eine Arte-Dokumentation über den cleveren Glückspilz Rolf Eden. Einer, der seinen Kleinen-Jungs-Traum verwirklichen konnte und kann.
Hatte anfangs ganz übersehen, dass es diese Schmonzette abends auf dem „Kulturkanal“ geben soll, außerdem war sein Probelauf bereits 2011 auf der BERLINALE…
Mein Gott, wo versinken wir kulturell?
Dann ist es ja bei ARTE nicht mehr weit und sie bringen demnächst sicher auch Filmchen über Schuhmachern, Vettel, den Besenkammererotiker, Hoeneß, Rolex-Kalle…
Daraufhin wurde das Kulturteil von mir weggepackt, blätterte anschließend im vorderen Teil herum. Las noch die „Dritte Seite(Da gings auch um Modalitäten beim Flatrate-Pimpern und unter welchen Umständen dort die Hormonnivellierung stattfindet. Natürlich durften die althergebrachten Ansichten, allerdings etwas neuer verpackt, von  Madame Alice S. nicht fehlen…
Sie wird in jener Richtung ein „Nerd“ bleiben und dies bis zur Urne.
) und beendete meine Lektüre, als ich auf das Muttersöhnchen Bushido (Der wird sich bestimmt auch noch bei ARTE dokumentieren lassen!) stieß. Allerdings muss ich sagen, dieser Knabe ist wesentlich pfiffiger als selbiger Redakteur und Jost Müller-Neuhof zusammen. Hat es ja nun durch die unabhängige Gerichtsbarkeit bestätigt bekommen, dass seine kranken Texte unter kultureller Freiheit abgebucht werden können und er somit überall billigst Werbung erhält…
Wenn sich aber jemand finden würde, der meint, dass die Idee mit Frollein Roth gar nicht so schlecht sei und handeln würde, demjenigen gingen sie aber mächtig an die Binde – von Staatswegen – denn nur die Theorie ist als Kulturgut abgesegnet worden!
Es reichte, abgefüllt von soviel kulturellen Informationen gings zum Schmöken vor´s  Café. Ein älterer Typ hielt hielt mir dabei die Tür auf und fragte, ob ich seine BZ vom Laden haben wollte. Er kannte mich vom Sehen und meinte schon öfters gesehen zuhaben, wie ich jene Postille oft noch schnell durchblätterte, „klaro, will doch wissen, was Springer wieder für´s dröge Volk zusammen gerührt hat.“
Abschließend kam noch seine Frage, ob ich wüste, von was der Begriff „Bildung“ abgeleitet sei.
„Nee, weiß ich nicht!“
„Ist ganz einfach, kommt von Bildschirm und BILD-Zeitung, deshalb Bildung. Hätte man es von Buch abgeleitet, würde es nämlich Buchung heißen.
Das Drumherum beim Suchen der Texte im Netz ging mir wieder mächtig auf die Steine, ewig lungerte da dieses fette Mädel aus Hellersdorf in ihrem Dress herum, vorteilhaft und dezent in der Weibermischfarbe gehalten, passend der Hintergrund im FDP-gelb.
Irgendwann kam es über mich. Musst doch mal schauen, was die Jungs und Mädels heutzutage unter rerum cognoscere causas verstehen. Unter KULTUR war u.a. folgender Artikel von Jens Mühling zu finden: „Unter Recht…
Daraufhin verzichtet ich auf weiteres Stöbern in den Tiefen jenes Berliner Presseerzeugnisses

Bahnhof Potsdamer Platz gleicht einer Tropfsteinhöhle

Ist es Unwissenheit von Thomas Fülling, wenn er meint, dass der Potzenplatz einer Tropfsteinhöhle gleicht, nur weil es permanent von der Decke schifft?
Leider ist dieser fromme Wunsch lediglich der Stiefvater des Gedankens! Obwohl ich sogar der Meinung wäre, solch ein gezackter Hohlraum würde auf jeden Fall die dortige potthässliche Touri-Falle ganz schön aufpeppen – zumindest im Untergrund.
Als ob im hundeverschissenen Bundeshauptdorf nachbauliche Regenschauer etwas völlig Neues sind, bekanntlich gehören die seit viele Jahren schon zum ganz normalen Geschehen! Deshalb dachte ich immer, jene löchrige Bauweise entspricht dem Zeitgeist, weil dadurch viele Gewerke sofort Anschlussaufträge erheischen können. Kurz nach Eröffnung solcher Objekte gelangen mir immer wieder ganz tolle Aufnahmen von Spiegelungen. Allerdings gehört dazu noch ein ganz elementarer Nebeneffekt, denn zu den Perforierungen im Dach- und Deckenbereich gehören unbedingt sehr wellig geflieste Böden, sonst könnte sich bekanntermaßen nirgendwo Wasser sammeln, was aber für Reflexionen dringend benötigt wird.
Nun sind solche Bauausführungen gang und gäbe, sodass in mir bereits der Verdacht aufkeimte, dahinter steckt schwere Lobbyarbeit, sonst würde man es mit Bestimmtheit anders bewerkstelligen.  – Schwiegermutter war in jene Richtung ganz anders gepolt, wenn es an ihrem Häuschen nur mal irgendwo tröpfelte, verlangte die alte Dame ewig eine vollständige Beseitigung der Malaise, vor allen Dingen sollte es immer von Dauer sein. Gut, sie war Baujahr 1923 und hatte in jungen Jahren noch Friedensware* erleben dürfen. Weiterlesen

Klimagipfel…

…gestern standen wir noch vor einem tiefen Abgrund, aber heute haben wir einen großen Schritt nach vorn getan!
Seit über 20 Jahren versuchen Abordnungen aus 196 Staaten immermal wieder etwas am  Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (englisch: United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) zu basteln. Deshalb pfiff der größte aller großen Meister vom East River zum globalen Umwelt-Pow-Wow, alle Welt jettete sofort mit riesigen Luftschiffen nach Warszawa, verpesteten nebenher die Atmosphäre und jeder amüsierte sich hernach am Ort des Nichtgeschehens auf seine Art.
Sogar UNSER U-Minister (Mit der gewaltige Statur erinnert mich Herr A. permanent an die Reinkarnation einer seiner großen Sprechblasen – werde ich des jetzigen Vortänzers der Sozis ansichtig, kommen mir allerdings die gleichen ketzerischen Gedanken….) tauchte irgendwann auf. Vielleicht hätte er aus Solidarität mit dem Delegierte der Philippinen, Yeb Sano, ebenfalls in den neun Tagen nur Wasser und Tee zu sich nehmen sollen. Als Grund wäre die peinliche Summe von 500 000 Euronen Soforthilfe aus der hiesigen Republik angesagt gewesen. Jährlich werden vollkommen witzlos, in diesem UNSEREM Lande, Milliardenbeträge in den Sand gesetzt und die Noch-Regierung tätigt einen Griff in die Portokasse, geradezu peinlich! Allerdings waren die 10.000(!) Teilnehmer der Warschauer Konferenz nicht viel besser drauf, bei denen kamen auch nur ein paar tausend Ficksechser für die Opfer rüber – bestimmt alles in Słoty. Weiterlesen

Umstrittene Radiofrau mit großer Mehrheit gewählt

Herr Buhrow, ich gratulieren Ihnen!
Sie werden es schon gebacken bekommen, dass auch der WDR nur noch 100%ige Dudelgrütze im Kabel versenkt und terrestisch verbreitet.
Muss ja bemerken, Sie haben voll meinen Geschmack getroffen, als Sie jenes hochqualifizierte Blondchen mit dieser schweren Aufgabe betrauten.
Ist es möglich, dass die Dame eventuell mit ähnlichen Befähigungen aufwartete, wie man sie der Berliner Arschitektin Sigi K.-Z. weiland nachsagte?
Will ihr weiß Gott nichts unterstellen, schließlich geht es ja heutzutage auch oft über die Qutenweibchenschiene…
Außerdem haben Sie sich als geborener Demokrat erwiesen, was ihre Einstellung betraf. Ganz nebenbei, ich hätte auch auf einen Brief geschissen, den 150 Mitarbeiter verzapften nur um diese hervorragende Kollegin zu diskreditieren, weil dem einen oder anderen vielleicht Bedenken wegen seines Arbeitsplatzes kam…
Wenn mir der folgende Satz so durch die Birne geht, da frage ich mich allerdings auch, ob jene Medienleute die Zeichen der Zeit noch nicht begriffen haben und deshalb mit Sozialneid hausieren gingen…
Wie heißt es in dem schön formulierten Sätzchen?
„Wie soll der WDR-Hörfunk in der ganzen Bandbreite seiner Qualitäts-Programme authentisch von einer Persönlichkeit geführt werden, die Ihre unbestrittenen Quoten-Erfolge im Radio ausschließlich in Programmen mit einem Mix aus seichtem Pop, reißerischer Eigenwerbung, Regionalpatriotismus, ständigen Gewinnspielen und Comedybeiträgen erzielt hat – kurz: reinem Formatradio?“
Als ob es heute noch in irgendwelchen Sendeanstalten um Qualität geht, ausgenommen natürlich die monatlichen Gehaltsüberweisungen an deren Stare…
Positiv gesehen hat es doch was, schließlich kann man bedenkenlos hinausschreien: „Hurra, wir verblöden bei digitaler Stereofonie und dem HDTV-Format!“
…sag mir, nach welcher medialen Scheiße Du lechzt und ich sage Dir, wer Du bist!

Rückkehr der Kokosritter

Es soll ja immer noch Leute auf UNSERER Erdenscheibe geben, denen „Monty Python“ niemals unterkamen, deshalb ein Wink mit dem Zaunpfahl!
Sehr lange dachte ich ja, dass die Jungs irgendwann auch so einen sinnigen Spruch abgelassen haben, wie ihn vor vielen Jahren Ringo Starr tätigte, als er gefragt wurde, ob es nochmal ein Revival der „Fab Four“ geben würde und seine Antwort lautete in jene Richtung:So lange wie John Lennon tot ist, wird es nicht mehr dazu kommen!
Auf eine ähnliche Art hätte sich diese verrückte Gang ja auch aus der Affäre ziehen können, da Blödelbarde Graham Chapman schon seit 24 Jahren nicht mehr einkaufen geht.
Weshalb sie in diesen drögen Tagen nun doch wieder auftauchten und neuerlich mit ihrem gigantischen Schwachsinn den Rest der Welt aufmischen wollen, das kann man bei „ZEIT online“ nachlesen…
Mit ihren gerade mal 70 und etwas mehr Lenzen auf dem Buckel, werden sich jene jugendlichen Mumien bestimmt noch eine Menge einfallen lassen.
Darauf kann man bestimmt einen Furz lassen!

Der folgende Tip ist für all jene Knechte und Mägde, die sich unter der Knute von durchgeknallten SchefffchenInnen prostituieren müssen, folglich sehr unregelmäßig eine Mütze gesunden Büroschlaf nehmen können. Wer zum vernetzten Lohngesindel gehört, kann mit den vielen Vijos stundenlange Arbeitsanfälle (aber 8-ung!)* simulieren und viel fun dabei haben, was ja sonst nicht möglich ist…
Monty Python- Die Ritter der Kokusnuss

*Arbeitsanfälle können zu langanhaltenden Beschwerden führen, deshalb sollte man bereits im Vorfeld Obacht geben und schon bei den leisesten Symptomen eine bequeme Ruheposition einnehmen und geduldig warten bis der Anfall gänzlich vorüber ist!

Das Freistoß-Spray…

Möglicherweise handelt es sich dabei wirklich um eine Schnapsidee oder hängt es vielleicht mit alters- und alkoholbedingten Verschleißerscheinungen von Gehirnwindungen einiger Gerontokraten der FIFA zusammen?
Wie heißt es in dem Text so schön?
Der Schiedsrichter dieser sicherlich denkwürdigen Partie muss komplett unmotiviert oder betrunken gewesen sein.
Deshalb sollte man die vorgesehenen Sprayeinsätze allerdings von einer anderen Seite aus betrachten, weil sie dann sogar einen gewissen Sinn hätten! Jeder könnte sich im Stadion und an den Bildschirmen davon überzeugen, ob der Schiri nicht volltrunken auf dem Spielfeld umhergeistert. Legte er einen pfeilgeraden Graffito hin, wäre ja alles im grünen Bereich.
Hoffentlich ist das Zeug FCKW-frei und wurde von den entsprechenden EU-Gremien hinsichtlich der Umweltverträglichkeit getestet, betreffs Rasenflächen und wegen eventuell auftretender Hautkontakte bei den kickenden Werbeträger. Jene Testergebnisse müssen zwingend mit entsprechenden Unbedenklichkeitszertifikaten auf den Spraydosen vermerkt werden und zwar in sämtlichen 24  Amts- und Arbeitssprachen, die aktuell in  der Europäischen Union anerkannt sind…
Außerdem sollte der FIFA-Elferrat hurtig „Butter bei die Fische bringen“ und das Reglement ändern! Unbedingt noch zwei vereidigte Maßbandexperten einstellen, damit jeder hoch sensibilisierte Freistößler beruhigt davon ausgehen kann, dass es sich auch wirklich um die vorgesehenen 9 Meter 15 handelt…