Archiv für den Monat: Oktober 2012

Die Jagd nach Land: Das globale Geschäft mit fruchtbarem Boden

Der Film beleuchtet im speziellen Fall die momentane Situation in Rumänien und was neoliberale Wachstumsfetischisten als gelebte Globalisierung verkaufen wollen. Man kann freilich alle Seiten schönreden bis zum Abwinken, letztendlich handelt es sich dabei ausschließlich um eine „moderne“ Form von Kolonialismus, kurzfristig soweit gedacht, wie ein Schwein scheißt.
Wenige Jahrzehnte wird auf diese Art und Weise viel Knete verdient, aber gleichzeitig wächst zwangsläufig auf der einheimischen Seite ein Potential heran, die an jener Form der Ausbeutung keinen Gefallen finden wollen, wobei Radikalisierungen auf beiden Seiten nicht ausbleiben. In unserer schnellebigen Zeit wird die heutige „Aufbaugeneration“ es noch erleben, dass anstehende, blutige Diskussionen dann nur noch über Kimme und Korn geführt werden.
Ist alles nur eine Frage der Zeit.
Selbstverständlich bauen westliche Finanzjongleure nur darauf, dass es in den Satellitenstaaten des ehemaligen Comecons auf lange Zeit so weiter läuft wie bisher und sich deshalb Renditen auf Jahrzehnte, losgelöst von weltpolitischen Veränderungen, dort auch weiterhin mit Caterpillars zusammenschieben lassen.
Wenn diese Konstrukte schließlich zu bröckeln beginnen, hocken alle Verantwortlichen bereits verbarrikadiert in irgendwelchen scheinsicheren Gefilden und baldowern für eine andere Ecke UNSERER Erdenscheibe identische Sauereien aus…

Überall Rommelt es mal wieder

Was würde eigentlich die BILD-Zeitung für Intellektuelle anstellen, wenn es den II. Weltkrieg nicht gegeben hätte?
Eigentlich erübrigt sich diese Frage, da es ihn nun mal gab. So gesehen wird das Beste draus gemacht, schon wegen der Quoten! Herr Rommel kann deshalb immer wieder aus der Kiste gefischt werden, schließlich handelte es sich bei ihm eine andere Nummer als z.B. Himmler oder Mengele. Obwohl der Generalfeldmarschall zum oberen Führungszirkel dieser verbrecherischen Maschinerie gehörte, umhüllt ihn eine Tarnkappe der Ritterlichkeit, gepaart mit leichten Anwandlungen in Richtung Opfer des damaligen Regimes…
Da am „Mythos Rommel“ bereits zu Zeiten von Adolf dem Gütigen gestrickt wurde, munkelt man, dass der Führer deren Entstehung mit großem Wohlwollen auch noch forcierte.
Es existiert kein weiterer Militärangehöriger aus der NS-Zeit, zu der penetrant irgendwo Schnipsel für die immerwährende Legende ausgegraben werden, auch die „linke Kampfpresse“ (FJS) hat da nicht unerhebliche Anteile.
NS-Propagandisten förderten schon zu seinen Lebzeiten den Rummel um Rommel (und um Rommel herum), der auch heute noch das Bild des Marschalls prägt. Was allerdings sein Einstellung zum Nationalsozialismus und das Verhältnis zum Widerstand vom 20. Juli 1944 angeht, wird weiter im Trüben gefischt, da behält er den Ruf eines zwielichtigen Anti-Hitler-Gegners.
Außer der Tatsache, dass Massenmedien sich momentan in einer Art von Lordsiegelbewahrer des Dritten Reiches gefallen und mal wieder für eine der Gallionsfiguren nachträglich Süßholz mit der Kettensäge raspeln, interessiert mich das ganze Brimborium nicht besonders, da nervt „Sandy“ wesentlich mehr. Weiterlesen

Plötzlich ist der Winter da, wann gab es dies zum letzten Mal?

Über uns ist die Kälte lediglich hinweg gepeest, dass es in sonstigen Gefilden des Landes anders zuging, darüber berichteten die Nachrichtendienste in permanenten Eilmeldungen und überschlugen sich dabei.
Um den Wechsel der Jahreszeiten zu registrieren, genügt eigentlich ein Blick auf den Kalender und die korrekte Interpretation von Meldungen der dafür entsprechenden Sinnesorgane.
Vergleichbares kann man alle 24 Stunden erleben, nämlich die Tatsache, dass mit abnehmenden Tageslicht, es zunehmend dunkler wird, dies bemerkt sogar ein Blinder mit Krückstock, der ist allerdings anderes sensibilisiert…
Folglich wird es im Herbst, wenn in unseren Breiten der Sommer entfleucht ist, zum Jahresende hin zwangsläufig kühler, sogar bis weit unter null Grad auf einer Réaumur- oder Celsiusskala.
Scheinbar haben die Leute vergessen, dass wir vor ca. einem Jahr von ähnliche Zustände heimgesucht wurden, allerdings war alles etwas anders gelagert und das Jahr davor lief es fast genauso.
Oder ist jemand anderer Meinung?
…und die ganzen Jahre davor, was ging denn da ab?
Nun ist selten dummer Fall eingetreten, dass alles etwas früher begann, nebenbei holen sich Statistiker wieder einen runter und viele Wetterfrösche stehen dumm da, weil wir bekanntlich einem generellen Klimawandel in Richtung Erderwärmung entgenhasten…
Seit zwei Tagen fehlen bei den Wettermeldungen lediglich mal wieder die Siegesfanfaren vor den entsprechenden Ankündigungen in Funk und Fernsehen – „Das Oberkommando des Deutschen Wetterdienstes gibt bekannt…“
Dabei liegen die weißen Kristalle in relativ wenigen Gebieten der Republik etwas höher gestapelt, die Regel ist doch, dass der Schnee eigentlich nur sehr breit liegt und wir im Norden haben überhaupt nichts abbekommen…
Habe mal in den überlieferten Richtlinien für Landwirte geblättert.
Was ich fand, gleicht einem x-beliebigen Parteiprogramm, ist halt für jeden etwas dabei und alles ist leicht wirr, beginne deshalb mit der positiven Unkerei:
Ist der Oktober kalt,
so macht er fürs nächste Jahr dem Raupenfraß halt.

Oktober und März gleichen sich allerwärts.
Schneit’s im Oktober gleich, wird der Winter weich.
Dazu passt der folgende Spruch Bringt Oktober Frost und Wind, wird der Januar gelind.
Der güldene Monat gab sich schon recht warm, deshalb dies hier Ist Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein.
Nach der Menge von Nüssen zu urteilen kann ebenso der hier zutreffen:
Wenn Buchenfrüchte geraten wohl,
Nuß- und Eichbaum hängen voll,
so folgt ein harter Winter drauf
und fällt der Schnee mit großem Hauf.

Weiß gar nicht mehr, war es Anfang letzten Jahres oder das davor, da gab es auch keinen richtigen Winter, allerdings hatte ich bereits nach sechs Stunden mit Frost und Schneetreiben die Schnauze bis über beide Ohren voll. Brauchte damals auf der Piste bei Eilsleben, für 11 Kilometer satte sechs Stunden. (Die gesamte Sperrung dauerte neun Stunden! War aber in weiser Voraussicht mit allem gut vorbereitet.) Während der ganzen Zeit kam nicht eine korrekte Verkehrsmeldung über den Äther, zeitweise gaben mir Trucker auf der Nachbarspur stille Postmeldungen. Die anschließenden 70 Kilometer konnten als Krönung gelten, wegen des gigantischen Schneesturms glich jene Weiterfahrt einem Ritt auf Wasserwellen, mit den fluoreszierenden Begrenzungsstelen an den Landstraße als Bojen…
Wegen eventueller Froststunden schaute ich heute mal im Netz nach, was man Dahlien noch zumuten kann. Scheint sich alles im grünen Bereich zu bewegen, die gefundene Heimatseite ist gelungen und wissenswert.

Herr H. kritisiert Freilassung der Alex-Schläger

… und wenn er nicht gestorben ist, dann tut er dies noch immer…
Unter Politkern existierten immer schon ein Haufen Deppen, besonders ausgeprägt kommen deren Webfehler zum Tragen, wenn sie mit Sinnbildern jonglieren. In den letzten Jahrzehnten konnte es jeder beim Begriff des „Runden Tisches“ beobachten, die besitzen wie selbstverständlich – immer Ecken, sogar vier! Selbstverständlich würden solche Nasen auch zu einer dreieckigen Variante „Runder Tisch“ sagen.
Was soll es?
So sind sie halt, UNSERE „Experten“, die nicht von der Politik lassen können.
Aber ich wollte auf etwas ganz anderes hinaus, betrifft eine Polit-Metapher älteren Ursprungs,
deren 76ster Geburtstag sich gestern jährte. Zu jener Zeit kreierten die obersten Stare von zwei demokratisch gewählten Regierungen (Den einen nannten sie Führer den anderen Duce, was eigentlich das Gleiche bedeutete, nur eben in der jeweiligen Landessprache.) klammheimlich einen Pakt, der im Propagandavolksmund als Achse Berlin-Rom ihren Völkern verklickert wurde.
Später geschah folgendes, es taucht noch jemand auf!
…Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn – So nehmet auch mich zum Genossen an:
Ich sei, gewährt mir die Bitte, In eurem Bunde der dritte!“ – und flugs entstand die Achse Berlin-Rom-Tokyo!
Nun hätte damals auch jeder unter zur Hilfenahme eines Lineals feststellen können, dass dieses großmäulige Etwas einen mächtigen Knick besaß, ähnlich der eckigen „Runden Tische“ und deshalb eher einem Freudschen entsprach.
Jetzt möchte ich aus gegebenen Anlass darauf zurückkommen, dass man zumindest, was momentane juristische Eigenheiten betreffen, die berühmte Achse zwischen Berlin und Rom zum Leben erweckte. Heutzutage muss man unbedingt von einer demokratischen Verbindung sprechen, auch wenn die rechtlichen Entscheidungen undurchsichtig erscheinen und ganz unterschiedliche Ausgangspunkte besitzen. Allerdings für Unbeteiligte doch recht kurios anmuten, was auf der anderen Seite, in beiden Ländern aber die „Unabhängigkeit“ der Gerichte untermauert. Schwer verständlich zwar, positiv gesehen und wie ein ausgelutschter Kaugummi in die entsprechende Form gebracht, kann man darin doch den europäischen Gedanken erahnen. Nicht, dass jemand auf solche Ideen käme, die Spaghetti sind ein korruptes Volk und die „braven“ Deutschen stehen lediglich unter Knute von Lobbyisten! Der Gedankengang ist vollkommen fehl am Platze.
Was ließ weiland der dicke Oggersheimer permanent ab?
„Entscheidend ist doch, was hinten herauskommt!“
Heute ist der italienische Richter „weit über das Maß“ der Staatsanwaltschaft hinausgegangen und verdonnerte Silvio doch glatt zu vier 48 Monaten, nahm aber im gleichen Atemzug drei Totensonntag zurück. Da wird sich Herr B. auch mächtig erschrocken haben…
Weshalb durften die Schläger vom Alex „wieder Hause gehen“?
Möglicherweise wegen der Achse Berlin-Rom. Wenn Silvios Verfehlungen mit wenigen Wochen abgegolten werden, dann darf der Kollateralschaden vom Alexanderplatz auch nicht überbewertet werden…

Die absolute Geschenkidee!

Alle Leute müssen endlich begreifen, dass es nicht die großen Dinge im Leben sind, die einem dauerhaft auf den Senkel gehen.
Ähnlich verhält es sich bei Präsenten!
Wird die richtige Auswahl getroffen, kann der ideelle Wert ins Unendliche steigen!
Hier ein winziges Beispiel!
Gesehen in einem der hässlichen Krämerläden auf UNSERER bundesgermanischen Autobahn…
…die Rückseite ließe sich auch noch signieren, z. B. von irgendeinem Parlamentarier, wäre lediglich nur eine Frage des finanziellen Einsatzes!

Heute legte Frau Leutselig-Schmarrenberger im Bundestag einen neuen Gesetzentwurf vor, wer weiß um was es sich da drehte – mir ging es dabei so ähnlich wie den abwesenden „Volksvertretern“, mich interessierte ihr Salm ebenso wenig.
Mit einem kleinen Unterschied, die fehlenden Damen und Herren laberten bestimmt irgendwo unsägliches Gedöns, welches wiedermal gut alimentiert wurde.
Während der Zeit hockte ich voller Konzentration auf der Autobahn und bekam dafür keinen Cent…
Im folgenden Beitrag sollten beim Stand von 00:03:26 Minuten alle entzündeten Äuglein etwas genauer auf das Bild gerichtet werden!
Überall müssen die Untertanen in der EU sparen!
Aber im Volkspalaverhaus wird die Knete mit vollen Händen ausgegeben, dass es nur so kracht!
Wann gehen jene Pharisäer endlich mal mit gutem Beispiel voran?
Für dieses Grüppchen wurde nun der riesigen Parlamentssaal auch noch geheizt, die paar Hanseln hätten doch in der Kantine tagen können oder im Lokus nebenan!
Hier mein Tippppppppppppppppp – Klein, aber Fein! Weiterlesen

Heute mal wieder in Słubice gewesen

Was soll ich von dort berichten?
An der nördlichen Seite des großen Parkplatzes, gleich am innerstädtischen Basar, hat ein schnuckliges Café eröffnet. Zur Mittagszeit sind wir nochmals hin und haben dort auch bestens gespeist, gleich nebenan befindet sich eine vorzügliche Metzgerei…
Später kam ich mit einem lustige Kürbisschnitzer ins Gespräch, der meinte anfangs gleich, Diese Ähnlichkeit...„ich wusste, dass du heute kommst – dort oben findest du dich verewigt!“

Schavans freud’sche Schwäche – Das ist doch alles lange her

Langsam kommt es mir vor, als ob eine sehr agile Riege von Claqueuren und Hofberichterstatter alles daran setzen, dass sich Frau Professor Doktorin(?!) Schavan noch weitere 32 Jahre ihres Teil-Plagiates oder soll man besser sagen, ihres Drittel- bzw. Dreiviertel-Doktortitels erfreuen kann. Was da nun zur Beschönigung an den Haaren herangezogen wird, geht langsam auf keine Milka-Kuhhaut mehr drauf.
Hat Onkel Robert überhaupt geschnallt, dass er genau die gleiche Messlatte anlegt, die er dem SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann abspricht? Er zäumt seinen Gaul lediglich von der anderen Seite auf. Witzig kommt dann seine Interpretation daher, er versucht es folgendermaßen hinzu biegen: Eine Täuschung – oder gar Fälschung kann nicht vorliegen, deshalb kann von Täuschung oder Fälschung keine Rede sein. Höchstens von der Faulheit der Promovierenden. Er bringt in dem Moment einen ganz anderen Aspekt ins Spiel. Frau Dr?! S. scheint mit Unterstützung ihrer Faulheit an das Kürzel gekommen zu sein? Wie soll ich das sonst verstehen? Da hat sie schon Plato, Thomas von Aquin, Kant, Sigmund Freud und Daisy Duck (Gerade bei D.D trifft zu – Dieses rekapitulierende Präludium ist eine mühselige Archivarbeit, hilft freilich beim Schutz vor (schein-)originellen (Eigen-)Gedanken und dient natürlich auch der Selbstschulung.) nicht im Original verarbeitet, sondern Sekundärliteratur abgepinselt und nicht kenntlich gemacht.
Weshalb diskreditiert Meister Leicht überhaupt all jene, die ihre Doktorarbeit schwer erarbeitet haben und sich durch Originalwerke durcharbeiteten? Weshalb regt sich eigentlich nichts aus dieser Ecke, denn mit solchen Aussagen, wie in dem Artikel dargelegt, relativiert er doch alle wissenschaftlichen Arbeiten.
Was ist dieser Titel dann letztendlich noch wert? Weiterlesen

Berlin: Festnahme nach tödlicher Attacke am Alexanderplatz

Dazu meint man bei GMX
Im Netz, vom 15. Oktober, bei RP.online (Weiß gar nicht, wer diese Seite überhaupt gestaltet.) gefunden…
…Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) kündigte an, alles dafür zu tun, um die Täter zu fassen und so lange wie möglich wegzusperren.
„Hier ist eine rote Linie weit überschritten, wenn ein Mensch in unserer Stadt solch unfassbarer Gewalt ausgesetzt ist.“ Es dürfe nicht die geringste Nachsicht für die Täter geben. „Wer soviel Leid über andere bringt, der darf nicht daraufsetzen, dass Gesellschaft und Justiz Verständnis aufbringen.“ In Berlin sorgen immer wieder Gewaltexzesse für Schlagzeilen.

Hier noch weitere Betroffenheitslyrik, sie nennen es lapidar: News zu opfer alexanderplatz
Nur der Vollständigkeit halber einige Links. Es lohnt nicht da reinzuschauen, die Inhalte gleichen den Schmarren, wenn Unter- und Oberexperten in den telegenen Bedürfnisanstalten ihre Sprechblasen entleeren! (Sehr frei nach Georg Schramm!)
Innenausschuss gedenkt Opfer vom Alexanderplatz
Abgeordnete gedenken Todesopfer vom Alexanderplatz – Denkt des Weiteren überhaupt jemand daran, mehr als nur dem ewigen Gedenken zu gedenken?
„Experten“ warnen vor rechtsfreien Räumen
Da es im Bundeshauptdorf ewig zu solchen Attacken kommt, ist es endlich an der Zeit, mal so etwas wie eine Hitparade zu erstellen! Statt einer „HOT HUNDRED“ aus der Popmusik, vielleicht etwas ähnliches wie eine „BLOOD HUNDRED“ auf Berlin bezogen, natürlich auch die passende überregionale Variante der Republik, europaweit, auf die Kontinente bezogen und schließlich von der gesamten Erdenscheibe…
Wenn der verhaftete Knabe aus „Gutem Hause“ stammt und sein Erzeuger Richter sein sollte, dann muss er sich absolut keine Sogen machen, zumal das Opfer sowieso kein „reiner“ Deutscher war…
In der letzten „WAS“ gab es einen riesigen Artikel über Gewalt u.a., dazu ein „Interview“ mit dem Herrn Innenminister.
Tut mir ja leid, aber ich empfinde jenes journalistische Geplänkel lediglich als belanglosen Cocktail-Smalltalk…
Dabei tauchte folgende Bemerkung, nebst der entsprechenden Antwort auf:
Welt am Sonntag: Bei der Neonazi-Zelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) entlud sich der Hass gegen Einwanderer und die Polizei: Die Rechtsextremisten haben neun Migranten und eine Polizistin regelrecht hingerichtet.
Friedrich: Für mich ist diese Gewaltserie immer noch unfassbar.
Wenn Herrn F. dazu nicht mehr einfällt, na denne mal – Jute Nacht!

20. Oktober 1968 – De gröne Hochtied

Weil unser TAGESSPITZEL zu Hause liegen blieb, schaute ich während einer gestrigen U-Bahnfahrt öfters auf diesen unsäglichen Monitor an der Wagendecke, neben Werbescheiß liefen ganz lebenswichtige „Meldungen“, in diesem Zusammenhang fiel mir etwas ein – zum 44sten Hochzeitstag von Jacky Kennedy und Ari Onassis

Mit Abstand empfand ich die 18monatige Wehrpflicht als das Abartigste, was jemals in meinem Leben über mich kam. Habe auch nie besonders versucht, einen Sinn in dieser staatlichen Aktion zu erkennen. Eingepfercht unter Leuten, die meisten davon hätte man im „normalen“ Leben noch nicht mal mit dem Arsch angeschaut, dabei fast hilflos immerwährenden unberechenbaren Aktionen von irgendwelchen Dummficks und sadistischen „Vorgesetzten“ ausgeliefert. Weiterlesen